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  1. Moderation

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    AW: Dickeres Fell, Erwartungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deswegen frage ich mich oft, warum ich diese "Anerkennung" nicht im beruflichen Kontext bekomme?
    Ich stelle mal die Gegenfrage.
    Warum willst du "beliebt" sein im beruflichen Umfeld ?
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Dickeres Fell, Erwartungen

    Mich stört an den Ratschlägen, dass ich den Eindruck gewinne, der Weg zu einem dickeren Fell, sei weniger freundlich und egoistischer zu sein. Dabei haben wir wahrlich schon genug Egoisten und bräuchten vielleicht mehr Menschen wie die TE wie sie jetzt ist. Ich bin selbst extrem harmoniebedürftig und der Nette - ich helfe lieber dreimal und erlebe, dass ich dabei vielleicht auch einmal verachtet werde, weil die andere Variante - nicht zu helfen, wenn es notwendig war, für mich die Schlimmere ist. Das war nicht immer so - zur Schulzeit, war ich eher auf der Seite der Mobbingtäter und habe Sachen gemacht, die mir heute leid tun. Ich meine du musst nicht dein Verhalten ändern, weil du dich vielleicht verstellst, wenn du tough rüberkommen willst, sondern "nur" die Einstellung mit der du umgehst, wenn andere noch nicht auf dieser (meines Erachtens höheren) Ebene des Zusammenlebens angekommen sind. Das ist schwierig - ich habe da gerne den Stoiker Seneca gelesen (findet man umsonst online im Netz).
    Severus

  3. Moderation

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    AW: Dickeres Fell, Erwartungen

    Zitat Zitat von SeverusSnape Beitrag anzeigen
    ich helfe lieber dreimal und erlebe, dass ich dabei vielleicht auch einmal verachtet werde, weil die andere Variante - nicht zu helfen, wenn es notwendig war, für mich die Schlimmere ist.
    Ja.

    Das kann man aber mMn eben nur, wenn man auch den Mut hat, sich aus dem Fenster zu lehnen, weil man genügend Perspektive, Reserven, Selbstachtung, und dickes Fell hat, daß man sich nicht daran kaputtmacht, wenn man für Hilfe nichts kriegt, oder sie abgelehnt wird.

    Je taffer man ist und je mehr man sich leisten kann, zu verlieren, desto großzügiger und netter kann man sein. Deswegen finde ich diese Unsicherheit, ob man denn auch geliebt wird für das, was man tut, ob man denn auch etwas wiederbekommt, so traurig. Sie steht so im Weg.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Dickeres Fell, Erwartungen

    Ich habe den Thread jetzt nochmal gelesen und frage mich zunächst, woran du fest machst, dass die anderen Kollegen dich nicht mögen? Vielleicht stimmt ja tatsächlich dein Umfeld nicht, wenn das Betriebklima schlecht ist oder sich alle auf dich eingeschossen haben dann kannst du lieb und nett sein, soviel du willst, da kommt man ohne Hilfe nur schlecht wieder raus.

    Es kann aber genauso gut sein, dass du aus deiner Erwartungshaltung wie sich dir jemand gegenüber zu verhalten hat heraus, einfach interpretierst, dass die anderen dich nicht mögen. Wenn jemand eher ruhig und still ist, wird er vermutlich auch weniger direkt angesprochen, weil er in gewisser Hinsicht mit seiner Zurückhaltung kommuniziert, dass man ihm gegenüber auch eher zurückhaltend sein sollte. Ich falle niemandem um den Hals, der mit verschränkten Armen und hochgezogenen Schulter ganz still und leise in der Ecke steht, um es mal ein bisschen radikal auszudrücken.

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