Du bist halt eine besondere Frau, Schlaflos, und hast den Richtigen einfach noch nicht getroffen.
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Thema: Bindungsangst vs. Phantasien
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17.10.2014, 20:53
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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17.10.2014, 20:57Inaktiver User
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Das Gefühl habe ich auch.
Allerdings denke ich manchmal, ich lass mir das doch jetzt nicht alles wieder kaputt machen durch eine Beziehung
Wie mache ich Gedanken sicht-/lesbar? Manchmal geht das alles so schnell, dass ich schneller durch bin, als ich bis Drei zählen kann.
Normalerweise bin ich überhaupt nicht gehemmt. Ich kann gut - mit Frau und Mann. Bin nicht auf den Mund gefallen. Auch Flirten klappt ganz hervorragend. Wenn einer mich als Mann nicht anzieht; wenn einer schwul ist; wenn einer verheiratet ist.
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17.10.2014, 21:00Inaktiver User
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17.10.2014, 21:03
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Lese ich als: Beziehung bedeutet Verbiegen (mehr als tragbar) oder Deine Grenzen nicht wahren/überschreiten lassen?
Wie wäre: weg von den Absolutismen, weg von schwarz oder weiß.
Hin zu Selbst-bewusst, Selbst-Verantwortung, Selbst-Liebe.
Ich ergänze 21:28 Uhr: Selbst-Vertrauen.
... also, wenn Dir jemand nicht 'gefährlich' werden kann.
Definiere: gefährlich.Geändert von yokotoo (17.10.2014 um 21:28 Uhr) Grund: Ergänze Selbst-Vertrauen
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17.10.2014, 21:08Inaktiver User
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17.10.2014, 21:13
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Hm, schwierig. Ich kenne die andere Seite nur IN einer, wie auch immer gearteten, Beziehung.
Das, was mir dazu einfällt ist, das du vielleicht eine "falsche" Beziehungsvorstellung hast!? Das du wenig, bis gar kein Mitbestimmungsrecht hast/ besitzt, um sie auch nach deinen Wünschen zu gestalten!? Bist du schon oft einfach so "überfahren" worden, ohne das du überhaupt Gelegenheit hattest, mit zu bestimmen?Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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17.10.2014, 21:17
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Naja, Konsens braucht es, gleichwertig, auf Augenhöhe. Nicht einer passt sich im Ungleichgewicht dem anderen an.
Es liegt an/in Dir, inwieweit Du Verbiegen zulässt/zustimmst. Dazu gehört Grenzen kennen, zeigen, wahren.
Du für Dich. Deine Verantwortung. Für Dich.
gefährlich ist:
Es liegt an/in Dir. Du machst Dich abhängig, reflexiv. Oder nicht.
Du verlierst die Kontrolle. Oder nicht.
Du bist Dir (oder jemand anderem) nicht (hilflos) ausgeliefert.
Kontrolle verhindert Fallenlassen. Verhindert Kontrolle Vertrauen?
Bindung gleichbedeutend mit Kontrollverlust?!
Ohn-Macht? Machtabgabe?
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17.10.2014, 21:24
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Liebe schlaflos,
ein spannendes Thema, das mich auch derzeit umtreibt. Ich mag mich gern in die Diskussion einklinken, kündige dies hiermit an, habe aber leider gerade zu wenig Zeit und Muße, um meine Gedanken aufzuschreiben.
Kommt aber noch, morgen schaffe ich mir Raum und Gelegenheit
Erst einmal liebe Grüße
sandflohIst das Leben nicht schön!?
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17.10.2014, 21:39Inaktiver User
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Hallo schlaflos,
ich nehme dich als sehr Psychologie-afin wahr. Gibt es Zeiten, in denen du nicht reflektierst?
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18.10.2014, 00:03
AW: Bindungsangst vs. Phantasien
Meine Gedanken dazu: Siehst Du für Dich die Gefahr Dich in einer Beziehung aufzulösen, nicht mehr schlaflos zu sein, nicht nur weil Du abhängig wirst, ein Stückchen weit, sondern auch der andere von Dir abhängig wird und Du dann Rücksicht nehmen willst oder sogar meinst das machen zu müssen? Du übernimmst ein Stück Verantwortung und willst das nicht mehr. Du willst jederzeit gehen können.
Es könnte vielleicht weniger Trennungsangst sein, der andere verlässt, sondern wenn Du gehst verletzt Du und diese Verantwortung willst Du nicht, weil Deine Gründe für das gehen nicht unbedingt in der Person des Partners begründet sind, sondern in einem Freiheitsdrang.


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