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  1. Inaktiver User

    AW: Liebe als (Ersatz) Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alle sicher nicht, die einen werden von klein auf gedeckelt, die anderen mit Affenliebe überschüttet.
    Ich finde nicht, dass es ein entweder oder ist, jedenfalls bei der Affenliebe nicht. Wer mit "Affenliebe" überschüttet wird, der wird gedeckelt. Das ist nämlich auch eine Form des Missbrauchs. Das Kind wird nicht zur Selbständigkeit erzogen bzw es bekommt nicht die Erlaubnis sich zu entwickeln und die Welt zu erobern sondern wird festgehalten. Es lernt, dass es nichts tun darf ohne den Auftrag der Mutter, denn sonst wird sie traurig. Das ist sehr schwer für das Kind, denn alles was es tut, tut es in großer Enge. Es muss überlegen, ob es der Mutter auch gefällt, ob sie es gut findet. Andernfalls erlebt es Liebesentzug, die Depression der Mutter oder unberechenbare Wutausbrüche. Später wird das Kind nur unter Mühe lernen müssen, was es selbst möchte.
    Geändert von Inaktiver User (29.09.2014 um 16:57 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Liebe als (Ersatz) Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht, dass es ein entweder oder ist, jedenfalls bei der Affenliebe nicht.
    Ich meinte das als die zwei Extreme.

    Das gesunde, stabile Selbstwertgefühl läge dann in der Mitte. Ich bin mir nicht so sicher, wie sich das verteilt und ob ich der Meinung bin, das bekommt die Mehrheit tatsächlich so vermittelt.

  3. Inaktiver User

    AW: Liebe als (Ersatz) Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde viel eher, dass es an der wirklichen Liebe mangelt, schon an der gesunden Eigenliebe. Damit würden sich nämlich viele dieser Probleme von allein erledigen. Aber wer bekommt das denn vermittelt?
    Die Wenigsten! Von daher finde ich es wichtig nicht dem vermeintlichen Glück im außen nachzujagen, sondern sein Selbstwertgefühl (möglichst ohne Ego) aufzubauen und zu lernen sich bedingungslos so anzunehmen wie man ist. Das ist eine langwierige "Arbeit" an sich selbst, die sich durch das ganze Leben zieht, ziehen kann. Hat man erst einmal ein gewisses Level an Eigenliebe erreicht, sind mögliche Partnerschaften "Geschenke" die man gerne lebt aber nicht not-wendigerweise für sein Glück, seine Zu-frieden-heit und sein Wohlbefinden braucht.

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