Visual, war das mit den Tanten auf dem Land oder in der Stadt? Und hatten die Frauen eine Ausbildung?
Meine Grossmütter waren Jhg 1914, bzw 1917 und lebten auf dem platten Land, sie waren vom Mann abhängig, eine Berufstätigkeit hätte es dort für sie (ausser als Magd) nicht gegeben.
Romantik im Alltag war kaum vorhanden, obwohl bei dem einen Grosselternpaar Hermann und Dorothea im Bücherschrank stand. Es war wohl einfach keine Zeit und kein Geld dafür vorhanden. Romantik war Luxus.
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Thema: Liebe als (Ersatz) Religion
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29.09.2014, 14:22
AW: Liebe als (Ersatz) Religion
"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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29.09.2014, 14:31Inaktiver User
AW: Liebe als (Ersatz) Religion
Ich würde unterscheiden zwischen der emotionalen Ebene und der "Romantik". Die emotionale Ebene - das kann man von außen mE. überhaupt nicht beurteilen. Das spüren nur die Betroffenen. Es kann ein Blick sein, ein Lächeln oder auch ein gemeinsames Schweigen (das von außen womöglich als Gleichgültigkeit interpretiert wird).
Die "Romantik", damit ist meist der "Zinnober" gemeint (große Geschenke, Valentinstag etc., das, was nach außen was hermacht). Genau den braucht eine gute Beziehung manchmal tatsächlich nicht.
Es gibt Paare, die demonstrieren nach außen jede Menge "Romantik". Wenn es dann von diesen "Traumpaaren" heisst, sie hätten sich getrennt, sind alle perplex. Es hat nach außen doch so gut ausgesehen….
Die Qualität einer Beziehung kann man als Außenstehender mE. überhaupt nicht beurteilen.
Land. Sie waren fast durch die Bank Pfarrersköchinnen, also Haushälterinnen bei einem Priester. Kein schlechter Job, wenn der Pfarrer kein allzu großes Ekel war.
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29.09.2014, 14:40Inaktiver User
AW: Liebe als (Ersatz) Religion

Ich spreche hier über mir bekannte Beziehungen, z.B. die meiner Eltern. Oder meiner seit 40 Jahren besten Freundin - natürlich kann ich die beurteilen, nicht nur, aber vor allem aufgrund der Bewertung der Beteiligten. Man tauscht sich ja aus.
Merkwürdigerweise hör ich dieses sonderbare Argument immer, wenn man Beziehungen kritisiert. Dass es so viele wunderbare Beziehungen gibt weiß man dann aber woher???
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29.09.2014, 14:43Inaktiver User
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29.09.2014, 14:43Inaktiver User
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29.09.2014, 14:46Inaktiver User
AW: Liebe als (Ersatz) Religion
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29.09.2014, 14:46Inaktiver User
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29.09.2014, 14:48Inaktiver User
AW: Liebe als (Ersatz) Religion
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29.09.2014, 14:53Inaktiver User
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29.09.2014, 15:10Inaktiver User
AW: Liebe als (Ersatz) Religion
Nein? Nun, ich frag mich wie man über egal welches Thema sprechen will wenn man nix bewertet.

Und komischerweise (passiert immer wieder) hast du ja sehr wohl Bewertungen parat über angeblich romantisch verblendete Menschen, deren Beziehungen daher scheitern oder die gar keine eingehen.
Mit welchem Hintergrund hast du dir das denn dann "angemaßt"?? Du kannst ja, wenn ich dich richtig verstehe, eigentlich nur über deine Beziehung sprechen.Aber es bedeutete auch, dass immer mehr Leute aus Beziehungen ausbrachen, obwohl sie "alles hatten", vor allem aber Langeweile.


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