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  1. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Ein wesentlicher Aspekt ist m.E ein gleiches Zeitkontingent, bzw Bedürfnis

    Ich weiß von mir, dass ich manche Menschen eher öfter, andere eher nicht so oft sehen/hören möchte

    Wenn ich nun A oft sehen mag, der aber keine Zeit hat, könnt ich die Warteschleife drehen-möchte ich (heute!) aber nicht mehr

    Ich signalisiere zunehmend stärker, dass ich z.B nicht mehr wirklich Platz im Leben habe
    Oder aber dass ich gerade sehr viel Kapazitäten frei hab

    das zu erwähnen löst dann meist schon aus, dass der Andere über sein Zeitkontingent spricht
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  2. Inaktiver User

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch die Dame hat jetzt Klarheit.
    Nämlich dass man dir persönliche/vertrauliche Dinge wie Erkrankungen besser nicht erzählt.

    Ich hoffe, dass nicht nur die Dame, sondern vor allem der Betroffene mit "deiner Klarheit" jetzt umgehen kann, die er in dieser öffentlichen Form evtl gar nicht wollte.
    Ja, hat sie mir auch mitgeteilt.
    Dabei stimmt das eben so nicht.

    Sie wollte mich unaufgefordert in eine Dreiecksgeschichte ziehen.
    Der "Betroffene" geniesst übrigens jetzt seine anfangs ungewollte Fürsorge der Gruppe.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Letzteres mach ich auch.
    Aber ersteres? Wie machst du das?
    Ich habe auch eine Bekannte, die ich mir nicht ausgesucht habe (sie war halt bei Treffen mit anderen dabei), und sie nervt mich ziemlich. Ich kann ihr nicht aus dem Weg gehen, aber ich versuche die Berührungspunkte zu minimieren. Gerade sie ist aber sehr anhänglich und ich rolle innerlich schon mit den Augen, wenn sie wieder den Kontakt sucht. Sie ist nett, aber nicht mein Fall, für meinen Geschmack zu aufdringlich, aber es gibt andere, die sie mögen. Also sie ist kein schlechter Mensch oder so, aber sie scheint nicht zu merken, dass da von mir nicht wirklich was zurückkommt.
    Was ich tue, wenn sie etwas vorschlägt und ich keine Lust dazu habe, ist sowas sagen wie "mhhm, mal sehen" (und nicht wieder drauf zurückkommen) oder "ich würde mich dann ggf. bei dir melden" (und es nicht tun).
    Ich finde das auch eher schwach von mir, weiß aber nicht, wie ich das deutlich, aber trotzdem höflich und nicht verletzend rüberbringen kann.
    Wie machst du das?
    Unsere Interessen passen nicht.
    Wir passen nicht zusammen.
    Sind das gute Formeln.

    Ich hatte da anfangs schon mal harsche Reaktionen erlebt, von einer ganz alten früheren Schulfreundin.
    Im Laufe der Zeit ist das aber ein Prozess den man durchläuft. Mir scheint, ich sondiere heute schon besser.

    Dieses immer-freundlich-sein auf Blickkontakt etc... habe ich mir abgewöhnt.
    Wieso auch? Man muss doch nun wirklich nicht auf alles reagieren - und je später die Absage kommt desto eher besteht die Gefahr Menschen zu enttäuschen.

    Nach meiner Erfahrung ist das Leben ein Prozess.
    Ich picke mir nicht Menschen wie Rosinen aus, aber ich muss mich auch nicht verstellen.

    Und dabei entdecke ich bei mir immer noch viel mehr Anpassungsbereitschaft als bei anderen Menschen.
    Eine Bekannte bewundere ich fast wegen ihrer Klarheit und auch ihrer Durchsetzungsfähigkeit.
    Die würde aber nie was mitmachen jemanden anders zuliebe oder so.
    Und das finde ich nun auch ne Schwäche. So kann das Leben nämlich auch zur Einbahnstrasse werden.

    Ich bin gerne die Nette, aber das ist noch lange kein Grund mich nur deshalb zu mögen oder auszuwählen.

    Menschen zu signalisieren dass es nicht passt war für mich ein persönlicher Meilenstein.
    Etwas Verletzlich bleibt das ja immer. Es ist ja letzten Endes eine Zurückweisung.
    Aber, das Leben ist ja schließlich kein Kaufmannsladen.

  4. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Ein wesentlicher Aspekt ist m.E ein gleiches Zeitkontingent, bzw Bedürfnis

    Ich weiß von mir, dass ich manche Menschen eher öfter, andere eher nicht so oft sehen/hören möchte

    Wenn ich nun A oft sehen mag, der aber keine Zeit hat, könnt ich die Warteschleife drehen-möchte ich (heute!) aber nicht mehr
    Und wie äußert sich das dann konkret? Du fragst nicht mehr weiter?

    Ich signalisiere zunehmend stärker, dass ich z.B nicht mehr wirklich Platz im Leben habe
    Oder aber dass ich gerade sehr viel Kapazitäten frei hab
    Und das bedeutet, dass du bei Leuten, an denen du kein Interesse hast, erwähnst, dass du wenig Platz im Leben hättest und bei denen, wo du Interesse hast, das Gegenteil? Oder wie ist das gemeint?

  5. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, hat sie mir auch mitgeteilt.
    Dabei stimmt das eben so nicht.

    Sie wollte mich unaufgefordert in eine Dreiecksgeschichte ziehen.
    Der "Betroffene" geniesst übrigens jetzt seine anfangs ungewollte Fürsorge der Gruppe.
    Hast Du quasi aus Trotz diese vertrauliche Info rumerzählt oder welche Motivation steckte dahinter?
    Gehst Du immer so mit solchen Infos um oder ist das abhängig von Tageslaune und den Personen, die es betrifft?

    Speziell den Bereich Krankheiten finde ich sehr sensibel.
    Wenn der Wind der Veränderung weht,
    bauen die einen Mauern
    und die anderen Windmühlen.

    - chinesisches Sprichwort -

  6. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unsere Interessen passen nicht.
    Wir passen nicht zusammen.
    Sind das gute Formeln.
    Klingt (für mich) eher nach einem Korb, wenn einer ein amouröses Interesse hat und der andere nicht.


    Dieses immer-freundlich-sein auf Blickkontakt etc... habe ich mir abgewöhnt.
    Wieso auch? Man muss doch nun wirklich nicht auf alles reagieren - und je später die Absage kommt desto eher besteht die Gefahr Menschen zu enttäuschen.
    Es geht mir um höflich, nicht um freundlich. Das Unhöfliche spare ich mir gerne auf für echte Idioten und Unverschämtheiten.
    Und ja, man muss nicht auf alles reagieren, daher sag ich ja "keine Antwort ist auch eine Antwort".
    In meinen Formulierungen ist auch keine Zusage enthalten, sondern ich lasse es offen.

    Die würde aber nie was mitmachen jemanden anders zuliebe oder so.
    Mache ich in der Regel auch nicht, außer in sehr engen Beziehungen. Aber gewiss nicht wegen Bekanntschaften.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Zeta2013 Beitrag anzeigen
    Hast Du quasi aus Trotz diese vertrauliche Info rumerzählt oder welche Motivation steckte dahinter?
    Gehst Du immer so mit solchen Infos um oder ist das abhängig von Tageslaune und den Personen, die es betrifft?

    Speziell den Bereich Krankheiten finde ich sehr sensibel.
    Hör mal, da hat sich erstmal jemand bei mir erleichtert.
    Sie war ja zuerst die Vertrauensperson die nichts weiter erzählen sollte.

    Meine Reaktion war sofort: bestelle ihm schöne Grüße und sag mir Bescheid wann du ins Krankenhaus gehst, ich würde gern mitkommen.

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    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Und wie äußert sich das dann konkret? Du fragst nicht mehr weiter?

    Entweder ich zieh mich zurück u spüre dann nach, ob es für mich ok ist, mich ihrem Nähebedürfnis anzupassen.
    Oder ev frage ich nach u sag, dass ich sie/ihn öfter sehen möchte u z.B nach einem intensiven Austausch noch etwas Nachkontakt mag




    Und das bedeutet, dass du bei Leuten, an denen du kein Interesse hast, erwähnst, dass du wenig Platz im Leben hättest und bei denen, wo du Interesse hast, das Gegenteil? Oder wie ist das gemeint?
    Ja!
    Also so in etwa: Ich weiß, dass mein Leben so ausgefüllt ist, der Tag nur 24h hat und ich es schlicht nicht schaffe, mehr Kontakte aufrecht zu erhalten.
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  9. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Und wie äußert sich das dann konkret? Du fragst nicht mehr weiter?

    Entweder ich zieh mich zurück u spüre dann nach, ob es für mich ok ist, mich ihrem Nähebedürfnis anzupassen.
    Oder ev frage ich nach u sag, dass ich sie/ihn öfter sehen möchte u z.B nach einem intensiven Austausch noch etwas Nachkontakt mag




    Und das bedeutet, dass du bei Leuten, an denen du kein Interesse hast, erwähnst, dass du wenig Platz im Leben hättest und bei denen, wo du Interesse hast, das Gegenteil? Oder wie ist das gemeint?
    Ja!
    Also so in etwa: Ich weiß, dass mein Leben so ausgefüllt ist, der Tag nur 24h hat und ich es schlicht nicht schaffe, mehr Kontakte aufrecht zu erhalten.
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  10. User Info Menu

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Ich habe zu diesem Thema auch noch einen interessanten Artikel in der NY Times gefunden:

    http://www.nytimes.com/2012/07/15/fa...pagewanted=all

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