Ein wesentlicher Aspekt ist m.E ein gleiches Zeitkontingent, bzw Bedürfnis
Ich weiß von mir, dass ich manche Menschen eher öfter, andere eher nicht so oft sehen/hören möchte
Wenn ich nun A oft sehen mag, der aber keine Zeit hat, könnt ich die Warteschleife drehen-möchte ich (heute!) aber nicht mehr
Ich signalisiere zunehmend stärker, dass ich z.B nicht mehr wirklich Platz im Leben habe
Oder aber dass ich gerade sehr viel Kapazitäten frei hab
das zu erwähnen löst dann meist schon aus, dass der Andere über sein Zeitkontingent spricht
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19.09.2014, 19:54
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Es wird Zeit für eine neue Signatur
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20.09.2014, 07:04Inaktiver User
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20.09.2014, 07:17Inaktiver User
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Unsere Interessen passen nicht.
Wir passen nicht zusammen.
Sind das gute Formeln.
Ich hatte da anfangs schon mal harsche Reaktionen erlebt, von einer ganz alten früheren Schulfreundin.
Im Laufe der Zeit ist das aber ein Prozess den man durchläuft. Mir scheint, ich sondiere heute schon besser.
Dieses immer-freundlich-sein auf Blickkontakt etc... habe ich mir abgewöhnt.
Wieso auch? Man muss doch nun wirklich nicht auf alles reagieren - und je später die Absage kommt desto eher besteht die Gefahr Menschen zu enttäuschen.
Nach meiner Erfahrung ist das Leben ein Prozess.
Ich picke mir nicht Menschen wie Rosinen aus, aber ich muss mich auch nicht verstellen.
Und dabei entdecke ich bei mir immer noch viel mehr Anpassungsbereitschaft als bei anderen Menschen.
Eine Bekannte bewundere ich fast wegen ihrer Klarheit und auch ihrer Durchsetzungsfähigkeit.
Die würde aber nie was mitmachen jemanden anders zuliebe oder so.
Und das finde ich nun auch ne Schwäche. So kann das Leben nämlich auch zur Einbahnstrasse werden.
Ich bin gerne die Nette, aber das ist noch lange kein Grund mich nur deshalb zu mögen oder auszuwählen.
Menschen zu signalisieren dass es nicht passt war für mich ein persönlicher Meilenstein.
Etwas Verletzlich bleibt das ja immer. Es ist ja letzten Endes eine Zurückweisung.
Aber, das Leben ist ja schließlich kein Kaufmannsladen.
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20.09.2014, 10:34
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Und wie äußert sich das dann konkret? Du fragst nicht mehr weiter?
Und das bedeutet, dass du bei Leuten, an denen du kein Interesse hast, erwähnst, dass du wenig Platz im Leben hättest und bei denen, wo du Interesse hast, das Gegenteil? Oder wie ist das gemeint?Ich signalisiere zunehmend stärker, dass ich z.B nicht mehr wirklich Platz im Leben habe
Oder aber dass ich gerade sehr viel Kapazitäten frei hab
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20.09.2014, 10:35
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern
und die anderen Windmühlen.
- chinesisches Sprichwort -
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20.09.2014, 13:13
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Klingt (für mich) eher nach einem Korb, wenn einer ein amouröses Interesse hat und der andere nicht.
Es geht mir um höflich, nicht um freundlich. Das Unhöfliche spare ich mir gerne auf für echte Idioten und Unverschämtheiten.Dieses immer-freundlich-sein auf Blickkontakt etc... habe ich mir abgewöhnt.
Wieso auch? Man muss doch nun wirklich nicht auf alles reagieren - und je später die Absage kommt desto eher besteht die Gefahr Menschen zu enttäuschen.
Und ja, man muss nicht auf alles reagieren, daher sag ich ja "keine Antwort ist auch eine Antwort".
In meinen Formulierungen ist auch keine Zusage enthalten, sondern ich lasse es offen.
Mache ich in der Regel auch nicht, außer in sehr engen Beziehungen. Aber gewiss nicht wegen Bekanntschaften.Die würde aber nie was mitmachen jemanden anders zuliebe oder so.
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20.09.2014, 15:11Inaktiver User
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
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21.09.2014, 20:58
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21.09.2014, 20:59
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12.10.2014, 11:09
AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?
Ich habe zu diesem Thema auch noch einen interessanten Artikel in der NY Times gefunden:
http://www.nytimes.com/2012/07/15/fa...pagewanted=all


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