Habe ich anders gelesen. Die TE ist ja durchaus nicht abgeschnitten von der Welt, fühlt sich aber in deren Beisein einsam bzw. außen vor. Anscheinend kein Gefühl der Zugehörigkeit. Da ist das Alleine-sein schon eine Alternative.
Was ich durchaus verstehen kann, ist, dass dieses Gefühl der Einsamkeit, obwohl Menschen um einem herum sind, sehr unangenehm sein muss und eine Idee sein kann, dann doch lieber alleine zu bleiben. Nur wie von mir weiter oben beschrieben. Ich denke, es wird nicht funktionieren, es sein denn, sie resigniert vollständig.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 93
-
08.09.2014, 11:51Inaktiver User
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
-
08.09.2014, 11:52Inaktiver User
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
Du bist lustig, wenn das die Voraussetzung ist, können fast alle emotional besetzten Foren geschlossen werden.

Ratschläge nutzen außerhalb der Handwerkerforen u.ä. in der Regel nie. Manchmal geht's aber doch sowieso einfach nur um Austausch, um ein Zeichen und Kontakt zur Außenwelt.
-
08.09.2014, 11:55Inaktiver User
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
Auch da interpretierst Du wieder.
Wie gesagt, ich lebe ganz alleine und kann von mir persönlich nur sagen, daß ich lerne, immer besser damit zurechtzukommen und jetzt schon so weit bin, daß ich es nicht mehr schlimm finde.
Möchtest Du Dir hier anmaßen, zu beurteilen, ob etwas, was Du nicht kennst, im RL schlimm ist oder nicht ?
-
08.09.2014, 11:57Inaktiver User
-
08.09.2014, 11:59Inaktiver User
-
08.09.2014, 12:59
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
Ich verstehe nicht, wie manche User bei so ernsten Themen auf manches was hier gesagt wird reagieren
und sich benehmen, als wäre allein ihre Ansicht der Weisheit letzter Schluss.
Und es sind immer wieder die gleichen, die über außerhalb ihres Dunstkreises andersdenkende herfallen und
dann auch noch pikiert reagieren, wenn sie eine dementsprechende Antwort erhalten...
Trägt zwar jetzt nichts zu dem Thema bei, musste ich aber mal loswerden. SORRY
-
08.09.2014, 13:13
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
Tut mir leid, das habe ich glatt überlesen.
Du hast recht eine Krankheit sucht sich nicht aus.
Lernen sich selbst zu begnügen das kann ich sehr gut - nur weiss ich nicht wie ich Dir raten kann,
denn bei Dir ist ja eine Krankheit im Spiel...ein Krankheit mit der ich nicht viel Erfahrung habe.Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
-
08.09.2014, 13:28Inaktiver User
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
Danke, beklamo

Ja, Depressionen habe ich auch. Und ja, regelmäßig wiederkehrend.
Warum ich die Handhabung einer Partnerschaft nicht auf Freundschaften übertragen kann, weiß ich nicht.
Vielleicht, weil ich in puncto Freundschaften schon mehr schlechte Erfahrungen gemacht habe als in puncto Partnerschaften.
Ja, ich kreise natürlich sehr um mich.
Aber dennoch würde ich mich als gute Freundin bezeichnen, die sich Zeit nimmt, hilft, wenn Not am Mann ist (Fahrten zum Arzt, Kinderhüten, u.a.), zuhören kann etc.
Ich bin verlässlich und keine von diesen "in-letzter-Minute-Absagerinnen".
Ich bin auch keine von diesen "Ohne-meinen-Kerl-bin-ich-nix-Frauen", die immer in der Versenkung verschwinden,wenn es beziehungsmäßig gut läuft.
Angeblich ist man gerne mit mir zusammen, und ich gelte als sehr humorvoll, wenn ich auch sicher kein Partykracher bin.
Trotzdem fühle ich mich meistens außen vor & habe den Eindruck, oft vergessen zu werden,wenn es um Party oder spontane Aktionen geht.
Leider sehe ich derzeit keine Alternative zum Aufgeben.
Danke!
Ja, aber wenn ich immer wieder vor Wände laufe (auf der anderen Seite sind die Anderen), mache ich mich ebenfalls unglücklich.
So siehts aus.
Bingo!
Das möchte ich auch nicht mehr.
Genau das ist der Punkt, an dem ich jetzt bin.Manchmal muß man sich (zumindest vorübergehend) mit Gegebenheiten abfinden, um nicht sein letztes bißle Kraft in einen Kampf gegen Windmühlen zu stecken, den man eh (derzeit) nicht gewinnen kann.
*unterschreib*Wichtig scheint jetzt momentan zu sein, daß die TE zur Ruhe kommen kann, daß sie sich nicht weiter abmüht, in irgendwelche zwischenmenschlichen Schemata zu passen und daß sie (wieder) zu sich selber finden kann.
Das wäre eine langfristige Hoffnung.Wenn ihr das gelingt, wenn sie es schafft, aus sich selber heraus ihr Leben und vor allem sich selber und ihre ganz eigene Art mit Freude und ohne Gefühl des Mangels zu betrachten, dann wird sie hoffentlich/ganz bestimmt irgendwann so sehr in sich ruhen, daß sie ganz anders als jetzt auf andere Menschen zugehen kann - falls sie das dann überhaupt noch möchte....
Eine Bekannte, die in der Schule sehr gemobbt und ausgegrenzt wurde, hat ihren Angaben nach gelernt,niemanden zu "brauchen".
Das strahlt sie aus (und zwar völlig unverbittert), und sie hat heutzutage keinerlei Probleme mehr,Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.
-
08.09.2014, 14:16
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
ame, das alles zusammen genommen hört sich schrecklich an.
Irgendwo muss es doch hacken.
DAS klingt total anstrengend!
Ich würde mich ganz anders als du, von einer Freundin, die darauf besteht mir (besonders) wichtig zu sein schnell distanzieren. Solche Ansprüche möchte ich an mir nicht gestellt wissen. Das erschreckt mich zutiefst und triggert. Kenne auch einige Leute, die auch so wie ich ticken. Muss nicht richtig sein, fühlt sich aber oberanstrenegend an. Als müsste man Aufmerksamkeit liefern, sich um den anderen kümmer. Nein. Muss man gar nicht. Es ist "nur" Freundschaft.
Kann es sein, dass du bedürftig wirkst und häufig (auch unbewusste) Ansprüche stellst?
Dann kann ich nachvollziehen, wenn Menschen, dich zwar im Allgemeinen mögen, aber versuchen dich auf Distanz zu halten, denn damit saugst du Energie... Es ist in diesem Falle eine völlig natürliche Selbstschutzmaßnahme: Darüber denkt man nicht mal nach. Man "vergisst" denn anderen dann einfach häufiger...
Er scheint aber auch wohl bereits ausgelaugt.

Wenn du aggressiv anderen gegenüber bist, die du gar Freunde nennst und das auch noch regelmässig, empfehle ich dir aber dringlichst auch deine Zeit alleine aufzufüllen!!!
Ob du damit glücklich wirst oder nicht, ist nicht mal erste Priorität, denn du hast schlicht keine andere Wahl. Aggressiv zu Menschen zu sein, die sich dir gegenüber öffnen ist furchtbar... ungerecht und brutal. Du weisst vielleicht gar nicht, was du damit in ihnen anrichtest.
Mich können am meisten auch Freunde verletzen und zwar genau mit sowas - mit (unterschwelliger, passiver) Aggression.
Es gibt nichts, was mich fertiger macht als das! Ich würde völlig instinktiv weglaufen. Sorry.
Nochmal: "Fühle mich von allen verlassen, angegriffen oder vergessen."
Vorsicht: Sowas strahlt man aus!!! Aber sowas von...
Und von Außen siehst es äußerst hässlich aus. Ich gehöre zu dem Schlag Menschen, die von sowas regelrecht wegrennen oder schlicht die Ignore-Taste betätigen. Ich bin nicht der Wunscherfüller von irgendjemand. Höchstens von mir selbst.
Mit einer solchen Einstellung kannst und wirst du nie "gewinnen".
Etwas tief in dir sagt dir, deine Umwelt soll dafür verantwortlich sein irgendwas in dir zu kompensieren, was sie selbst nicht eingerichtet hat. Vergiss es! Das ist ein Klein-Mädchen-Traum und bei näherer Betrachtung nicht erfüllbar und nicht schlau. Jeder hat seine eigene Päckchen und Probleme! Niemand ist frei von Ängsten und Sorgen! Deine sind nicht größer oder wichtiger, als die aller anderen!
Du bist für dein Glück verantwortlich! Nur du! Niemand sonst!
Völlig normal. Zeit steht niemandem zu. Ich hasse es, wenn Menschen von sowas ausgehen, als stünde es in irgendeinem Freundschaftvertrag: "So, da wir Freundinnen sind, müssen wir uns mindestens jede zweite Woche auf einem Milchkaffe am Nachmittag treffen. Passiert das nicht, bin ich enttäuscht und zeige das auch. Denn schließlich gehört es sich so und es ist eine Pflicht Milchkaffe trinken zu gehen, wenn man befreundet ist." - funktioniert lange nicht mehr so. Ich bin froh darüber: Flexibilität fördert die Spontanität und die macht das Beste aus einer Freundschaft, wie ich finde. Bei mir funktioniert das blendend.
Du scheinst aber mit der Lebensart der "Freunde" d'accord zu sein.
Nicht ihre fehlende Zeit scheint dich zu irritieren. Dann aber was? Sie vergessen dich häufig?
Nahja, vielleicht stellst du wirklich zu viele Ansprüche.
Bzw. deine Ansprüche werden als zu viel empfunden.
Wenn sie so empfunden werden, dann sind sie auch so.
Denn an erster Stelle ist wichtig, wie der andere sie findet - der, der sie schließlich auch erfüllen muss.
ame, kann es sein, dass du unglücklich bist damit, was dir deine Freunde zu geben vermögen und dir jetzt denkst, wenn nicht GANZ, dann aber auch GAR NICHT? Ich befürchte, du hast ziemlich überhöhte Erwartungen an anderen. Was ist mit dir selbst?
KaoriGeändert von KaoriNight (08.09.2014 um 14:29 Uhr) Grund: rechtschreiberei
-
08.09.2014, 18:49Inaktiver User
AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....
@Kaorinight:
ich habe nicht meine Freunde kritisiert oder geschrieben, dass sie meine Ansprüche erfüllen sollen.
Was ich deiner Meinung nach falsch mache oder womit ich deiner Einschätzung nach Freunde überfordere, ist teilweise zutreffend.
Aber das weiß ich schon.
Der Punkt ist, dass ich lernen möchte, von Zuneigung & Aufmerksamkeit Anderer unabhängig(er) zu werden, weil ich meine Ansprüche an Andere nicht in den Griff bekomme (weiß jetzt gerade nicht, wie ich das besser ausdrücken kann).
Aber von meinen Problemen mal ab: grundsätzlich widerspreche ich der Auffassung, dass man an Freunde keinerlei Ansprüche zu stellen hat.
Ich stelle Ansprüche an Verlässlichkeit. Das ist einer der Ansprüche, die ich mir nicht ausreden lassen will.
Wer unverbindliches Tralala und "kommste heut nicht kommste morgen" praktiziert, der darf das gerne ohne mich tun.
Dazu kann ich stehen und das vertrete ich auch.



Zitieren
. Vor allem wenn sie wiederkehrend sind, rauben sie einem immer wieder viel Kraft. Kraft, die man eigentlich für anderes bräuchte, zum Bsp. für die Pflege von Freundschaften und gesundes Miteinander. Da du aber in einer Beziehung bist -auch wenn sie derzeit eher suboptimal läuft- scheinst du ja Fähigkeiten für das Miteinander zu haben. Was ist es, was dich hindert, diese Fähigkeiten auf Freundschaften zu übertragen?
Persönlichkeitsentwicklung betreiben. 


