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  1. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich persönlich würde erstmal analysieren, warum ich keine Freunde oder zumindest Bekannte habe und wie man das ändern könnte, statt mein alleiniges Heil bei anderen Lebensformen zu suchen.
    Habe ich anders gelesen. Die TE ist ja durchaus nicht abgeschnitten von der Welt, fühlt sich aber in deren Beisein einsam bzw. außen vor. Anscheinend kein Gefühl der Zugehörigkeit. Da ist das Alleine-sein schon eine Alternative.

    Was ich durchaus verstehen kann, ist, dass dieses Gefühl der Einsamkeit, obwohl Menschen um einem herum sind, sehr unangenehm sein muss und eine Idee sein kann, dann doch lieber alleine zu bleiben. Nur wie von mir weiter oben beschrieben. Ich denke, es wird nicht funktionieren, es sein denn, sie resigniert vollständig.

  2. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und ich befürchte, dass das ein forum nicht leisten kann.
    Du bist lustig, wenn das die Voraussetzung ist, können fast alle emotional besetzten Foren geschlossen werden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es nutzt nichts, wenn menschen die nicht unter borderline leiden, darlegen, wie sie sich selbst genügen.
    Ratschläge nutzen außerhalb der Handwerkerforen u.ä. in der Regel nie. Manchmal geht's aber doch sowieso einfach nur um Austausch, um ein Zeichen und Kontakt zur Außenwelt.

  3. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    gut, ich nehme das "sooo" zurück. macht die sache aber auch nicht besser.
    Auch da interpretierst Du wieder.

    Wie gesagt, ich lebe ganz alleine und kann von mir persönlich nur sagen, daß ich lerne, immer besser damit zurechtzukommen und jetzt schon so weit bin, daß ich es nicht mehr schlimm finde.


    Möchtest Du Dir hier anmaßen, zu beurteilen, ob etwas, was Du nicht kennst, im RL schlimm ist oder nicht ?

  4. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, ich lebe ganz alleine und kann von mir persönlich nur sagen, daß ich lerne, immer besser damit zurechtzukommen und jetzt schon so weit bin, daß ich es nicht mehr schlimm finde.
    Du lebst nicht alleine, Du hast doch noch Deinen Mann. Genau wie die TE auch noch einen Partner hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Möchtest Du Dir hier anmaßen, zu beurteilen, ob etwas, was Du nicht kennst, im RL schlimm ist oder nicht ?
    was kenne ich nicht?

  6. User Info Menu

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Ich verstehe nicht, wie manche User bei so ernsten Themen auf manches was hier gesagt wird reagieren
    und sich benehmen, als wäre allein ihre Ansicht der Weisheit letzter Schluss.
    Und es sind immer wieder die gleichen, die über außerhalb ihres Dunstkreises andersdenkende herfallen und
    dann auch noch pikiert reagieren, wenn sie eine dementsprechende Antwort erhalten...

    Trägt zwar jetzt nichts zu dem Thema bei, musste ich aber mal loswerden. SORRY

  7. User Info Menu

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Diagnose passt schon.
    Ich habe u.a. eine "milde" Form von Borderline. Keine physischen Selbstverletzungen.

    Mich ärgert gerade, dass die eine oder andere Userin hier so tut, als habe ich mir das ausgesucht. Gegen die Diagnose habe ich mich lange gewehrt.

    Ich habe im Eingangspost nicht viel geschrieben, aber hier steht schon quasi fest, dass ich nichts tue und nur mein Umfeld quäle.
    Zweiteres ist sicher zuweilen der Fall, aber Ersteres ganz sicher nicht.

    Danke für die konstruktiven Antworten, ich gehe darauf noch ein. Muss jetzt erstmal mein "richtiges Leben" bewältigen.
    Tut mir leid, das habe ich glatt überlesen.

    Du hast recht eine Krankheit sucht sich nicht aus.

    Lernen sich selbst zu begnügen das kann ich sehr gut - nur weiss ich nicht wie ich Dir raten kann,
    denn bei Dir ist ja eine Krankheit im Spiel...ein Krankheit mit der ich nicht viel Erfahrung habe.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  8. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, dass das der Grund für die Therapien ist? Das hört sich erschreckend nach Depressionen an . Vor allem wenn sie wiederkehrend sind, rauben sie einem immer wieder viel Kraft. Kraft, die man eigentlich für anderes bräuchte, zum Bsp. für die Pflege von Freundschaften und gesundes Miteinander. Da du aber in einer Beziehung bist -auch wenn sie derzeit eher suboptimal läuft- scheinst du ja Fähigkeiten für das Miteinander zu haben. Was ist es, was dich hindert, diese Fähigkeiten auf Freundschaften zu übertragen?
    Danke, beklamo

    Ja, Depressionen habe ich auch. Und ja, regelmäßig wiederkehrend.

    Warum ich die Handhabung einer Partnerschaft nicht auf Freundschaften übertragen kann, weiß ich nicht.
    Vielleicht, weil ich in puncto Freundschaften schon mehr schlechte Erfahrungen gemacht habe als in puncto Partnerschaften.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne dich nicht, daher eine Anmerkung im Wissen, dass du ganz anders sein kannst: ich seh das oft bei Menschen, die sehr um sich kreisen.

    Was tust du denn für andere, was gibst du anderen? Leute die sich für irgendwas engagieren haben dieses Gefühl ja eher selten, also seh es bitte als Anregung, nicht als Kritik.
    Ja, ich kreise natürlich sehr um mich.
    Aber dennoch würde ich mich als gute Freundin bezeichnen, die sich Zeit nimmt, hilft, wenn Not am Mann ist (Fahrten zum Arzt, Kinderhüten, u.a.), zuhören kann etc.
    Ich bin verlässlich und keine von diesen "in-letzter-Minute-Absagerinnen".
    Ich bin auch keine von diesen "Ohne-meinen-Kerl-bin-ich-nix-Frauen", die immer in der Versenkung verschwinden,wenn es beziehungsmäßig gut läuft.

    Angeblich ist man gerne mit mir zusammen, und ich gelte als sehr humorvoll, wenn ich auch sicher kein Partykracher bin.

    Trotzdem fühle ich mich meistens außen vor & habe den Eindruck, oft vergessen zu werden,wenn es um Party oder spontane Aktionen geht.

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    Du darfst nicht aufgeben und dich damit abfinden. Diese Einstellung darfst du nicht haben, sonst hast du direkt verloren. Aber nicht deswegen, weil es keine Chance für dich gibt, sondern weil DU SiE DIR NICHT GIBST!

    Gibt es keine Selbsthilfegruppe, in die du gehen könntest? Wenn dich jemand versteht, dann jemand, der die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Gegen Depression solltest du dir fachliche Hilfe holen.
    Leider sehe ich derzeit keine Alternative zum Aufgeben.

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Hallo!

    ...
    Was mache ich mit meiner freien Zeit?!

    Ich möchte nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern, aber ich habe ein zeitintensives Hobby, das ich liebe.
    Beispielsweise könntest Du auch so etwas machen, vielleicht hast Du es schon. Irgendwas, womit man sich tagtäglich beschäftigen kann, das einem Frieden und Freude verschafft ... manche gehen vielleicht täglich zum Reiten, andere Malen stundenlang, wieder andere verschlingen ein Buch nach dem anderen. Es gibt viele Möglichkeiten. Computerspiele, auch so eine Sache. Man kann sich die Zeit gut alleine vertreiben.
    Im Internet surfen. Persönlichkeitsentwicklung betreiben.

    ....



    Aber so "intim" an mich heran lass ich kaum einen. Und ich lebe wirklich gut damit.

    Alles Gute Dir!
    Danke!



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einsamkeit zu mögen, kann deshalb nicht funktionieren, weil das Fettmarkierte nicht aus dir selbst kommt. Wenn du Geschichten von Einsiedlern liest (die es durchaus auch heute nocht gibt), dann erkennst du, dass ihnen ihre Einsamkeit ein Bedürfnis war, also sich aus sich selbst heraus entwickelt hat. Und nicht, weil die Umstände einem zu dieser Entwicklung getrieben haben.

    Daher glaube ich nicht, dass du Einsamkeit lernen kannst. Es muss schon ein Bestandteil deiner Persönlichkeit sein und nicht der Umstände.
    Ja, aber wenn ich immer wieder vor Wände laufe (auf der anderen Seite sind die Anderen), mache ich mich ebenfalls unglücklich.




    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie weiß es doch, kommt aber aus der Nummer nicht raus. Jetzt sucht sie Alternativen.
    So siehts aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo habe ich geschrieben, daß das nicht soooo schlimm wäre ??
    Das ist einzig und alleine eine (mißlungene) Interpretation Deinerseits...


    Ich lese da eher, daß die TE momentan an einem Punkt ist, an dem sie - nachdem sie etliches an Therapien etc pp hinter sich gebracht hat - versucht, damit klar zu kommen, daß es schwer für sie ist, dauerhafte Bindungen zu anderen Menschen einzugehen.

    Das scheint derzeit ihre Realität zu sein und dann bringt es irgendwann nichts, immer weiter rumzuanalysieren, warum eine Situation ist, wie sie nunmal ist oder zu lamentieren, wieeee schrecklich das alles doch ist.
    Bingo!
    Das möchte ich auch nicht mehr.

    Manchmal muß man sich (zumindest vorübergehend) mit Gegebenheiten abfinden, um nicht sein letztes bißle Kraft in einen Kampf gegen Windmühlen zu stecken, den man eh (derzeit) nicht gewinnen kann.
    Genau das ist der Punkt, an dem ich jetzt bin.

    Wichtig scheint jetzt momentan zu sein, daß die TE zur Ruhe kommen kann, daß sie sich nicht weiter abmüht, in irgendwelche zwischenmenschlichen Schemata zu passen und daß sie (wieder) zu sich selber finden kann.
    *unterschreib*

    Wenn ihr das gelingt, wenn sie es schafft, aus sich selber heraus ihr Leben und vor allem sich selber und ihre ganz eigene Art mit Freude und ohne Gefühl des Mangels zu betrachten, dann wird sie hoffentlich/ganz bestimmt irgendwann so sehr in sich ruhen, daß sie ganz anders als jetzt auf andere Menschen zugehen kann - falls sie das dann überhaupt noch möchte....
    Das wäre eine langfristige Hoffnung.
    Eine Bekannte, die in der Schule sehr gemobbt und ausgegrenzt wurde, hat ihren Angaben nach gelernt,niemanden zu "brauchen".
    Das strahlt sie aus (und zwar völlig unverbittert), und sie hat heutzutage keinerlei Probleme mehr,Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habe ich anders gelesen. Die TE ist ja durchaus nicht abgeschnitten von der Welt, fühlt sich aber in deren Beisein einsam bzw. außen vor. Anscheinend kein Gefühl der Zugehörigkeit. Da ist das Alleine-sein schon eine Alternative.

    Was ich durchaus verstehen kann, ist, dass dieses Gefühl der Einsamkeit, obwohl Menschen um einem herum sind, sehr unangenehm sein muss und eine Idee sein kann, dann doch lieber alleine zu bleiben....

  9. User Info Menu

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    ame, das alles zusammen genommen hört sich schrecklich an.
    Irgendwo muss es doch hacken.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Thema erschlägt mich gerade so sehr, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.
    Nur soviel: ich weiß nicht mehr weiter. Ich ertrage es nicht mehr, das Gefühl, niemandem wichtig zu sein.
    Auch, wenn es nicht stimmt - ich empfinde es so.
    DAS klingt total anstrengend!
    Ich würde mich ganz anders als du, von einer Freundin, die darauf besteht mir (besonders) wichtig zu sein schnell distanzieren. Solche Ansprüche möchte ich an mir nicht gestellt wissen. Das erschreckt mich zutiefst und triggert. Kenne auch einige Leute, die auch so wie ich ticken. Muss nicht richtig sein, fühlt sich aber oberanstrenegend an. Als müsste man Aufmerksamkeit liefern, sich um den anderen kümmer. Nein. Muss man gar nicht. Es ist "nur" Freundschaft.
    Kann es sein, dass du bedürftig wirkst und häufig (auch unbewusste) Ansprüche stellst?
    Dann kann ich nachvollziehen, wenn Menschen, dich zwar im Allgemeinen mögen, aber versuchen dich auf Distanz zu halten, denn damit saugst du Energie... Es ist in diesem Falle eine völlig natürliche Selbstschutzmaßnahme: Darüber denkt man nicht mal nach. Man "vergisst" denn anderen dann einfach häufiger...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen Partner habe ich. (...) aber er fühlt sich "wundgelaufen".
    Er scheint aber auch wohl bereits ausgelaugt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ansonsten bin ich aggressiv zu allen. Fühle mich von allen verlassen, angegriffen oder vergessen.

    Ich kenne das schon, diese Phasen habe ich regelmäßig.

    Wenn du aggressiv anderen gegenüber bist, die du gar Freunde nennst und das auch noch regelmässig, empfehle ich dir aber dringlichst auch deine Zeit alleine aufzufüllen!!!
    Ob du damit glücklich wirst oder nicht, ist nicht mal erste Priorität, denn du hast schlicht keine andere Wahl. Aggressiv zu Menschen zu sein, die sich dir gegenüber öffnen ist furchtbar... ungerecht und brutal. Du weisst vielleicht gar nicht, was du damit in ihnen anrichtest.
    Mich können am meisten auch Freunde verletzen und zwar genau mit sowas - mit (unterschwelliger, passiver) Aggression. Es gibt nichts, was mich fertiger macht als das! Ich würde völlig instinktiv weglaufen. Sorry.

    Nochmal: "Fühle mich von allen verlassen, angegriffen oder vergessen."

    Vorsicht: Sowas strahlt man aus!!! Aber sowas von...
    Und von Außen siehst es äußerst hässlich aus. Ich gehöre zu dem Schlag Menschen, die von sowas regelrecht wegrennen oder schlicht die Ignore-Taste betätigen. Ich bin nicht der Wunscherfüller von irgendjemand. Höchstens von mir selbst.

    Mit einer solchen Einstellung kannst und wirst du nie "gewinnen".
    Etwas tief in dir sagt dir, deine Umwelt soll dafür verantwortlich sein irgendwas in dir zu kompensieren, was sie selbst nicht eingerichtet hat. Vergiss es! Das ist ein Klein-Mädchen-Traum und bei näherer Betrachtung nicht erfüllbar und nicht schlau. Jeder hat seine eigene Päckchen und Probleme! Niemand ist frei von Ängsten und Sorgen! Deine sind nicht größer oder wichtiger, als die aller anderen!
    Du bist für dein Glück verantwortlich! Nur du! Niemand sonst!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Freunde, die ich habe, haben alle viel um die Ohren, die Einen haben viel Arbeit im Büro, Kinder-/ Schulärger, Geldsorgen undundund
    und entsprechend wenig Zeit.
    Völlig normal. Zeit steht niemandem zu. Ich hasse es, wenn Menschen von sowas ausgehen, als stünde es in irgendeinem Freundschaftvertrag: "So, da wir Freundinnen sind, müssen wir uns mindestens jede zweite Woche auf einem Milchkaffe am Nachmittag treffen. Passiert das nicht, bin ich enttäuscht und zeige das auch. Denn schließlich gehört es sich so und es ist eine Pflicht Milchkaffe trinken zu gehen, wenn man befreundet ist." - funktioniert lange nicht mehr so. Ich bin froh darüber: Flexibilität fördert die Spontanität und die macht das Beste aus einer Freundschaft, wie ich finde. Bei mir funktioniert das blendend.
    Du scheinst aber mit der Lebensart der "Freunde" d'accord zu sein.
    Nicht ihre fehlende Zeit scheint dich zu irritieren. Dann aber was? Sie vergessen dich häufig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Wenn man das mit Freunden versucht, kann man sich schnell den Ruf einer anstrengenden Drama-Queen einhandeln)
    Nahja, vielleicht stellst du wirklich zu viele Ansprüche.
    Bzw. deine Ansprüche werden als zu viel empfunden.
    Wenn sie so empfunden werden, dann sind sie auch so.
    Denn an erster Stelle ist wichtig, wie der andere sie findet - der, der sie schließlich auch erfüllen muss.

    ame, kann es sein, dass du unglücklich bist damit, was dir deine Freunde zu geben vermögen und dir jetzt denkst, wenn nicht GANZ, dann aber auch GAR NICHT? Ich befürchte, du hast ziemlich überhöhte Erwartungen an anderen. Was ist mit dir selbst?

    Kaori
    Geändert von KaoriNight (08.09.2014 um 14:29 Uhr) Grund: rechtschreiberei

  10. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    @Kaorinight:

    ich habe nicht meine Freunde kritisiert oder geschrieben, dass sie meine Ansprüche erfüllen sollen.

    Was ich deiner Meinung nach falsch mache oder womit ich deiner Einschätzung nach Freunde überfordere, ist teilweise zutreffend.
    Aber das weiß ich schon.

    Der Punkt ist, dass ich lernen möchte, von Zuneigung & Aufmerksamkeit Anderer unabhängig(er) zu werden, weil ich meine Ansprüche an Andere nicht in den Griff bekomme (weiß jetzt gerade nicht, wie ich das besser ausdrücken kann).

    Aber von meinen Problemen mal ab: grundsätzlich widerspreche ich der Auffassung, dass man an Freunde keinerlei Ansprüche zu stellen hat.
    Ich stelle Ansprüche an Verlässlichkeit. Das ist einer der Ansprüche, die ich mir nicht ausreden lassen will.
    Wer unverbindliches Tralala und "kommste heut nicht kommste morgen" praktiziert, der darf das gerne ohne mich tun.
    Dazu kann ich stehen und das vertrete ich auch.

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