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  1. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    jau, da ist sie ja schon, die Borderline-Position: ich ganz besonders herausragende Arme, nichts hat mir geholfen, ich bin verloren....
    Mir tut allein dein Umfeld leid, an das du keinen Gedanken verschwendest. Alleine? Du bist mittendrin und inszenierst dich. Gut werden darf es niemals, dafür sorgst du schon.
    Parasitär destruktiv.

    ich bin weg
    Ika
    Gehts noch?
    Ich hab hier um Rat gefragt. Warum pinkelst du mir ans Bein?

    Wenn du mit derart gestrickten Menschen zu tun hast,dann lass es bei denen raus. Ich kann nichts für deine Erfahrungen.

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, dass das der Grund für die Therapien ist? Das hört sich erschreckend nach Depressionen an . Vor allem wenn sie wiederkehrend sind, rauben sie einem immer wieder viel Kraft. Kraft, die man eigentlich für anderes bräuchte, zum Bsp. für die Pflege von Freundschaften und gesundes Miteinander. Da du aber in einer Beziehung bist -auch wenn sie derzeit eher suboptimal läuft- scheinst du ja Fähigkeiten für das Miteinander zu haben. Was ist es, was dich hindert, diese Fähigkeiten auf Freundschaften zu übertragen?
    Darüber denke ich ein anderes Mal nach.

    Bin gerade etwas geschockt über die Art,wie manche hier mit einem ins Gericht gehen.

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    jau, da ist sie ja schon, die Borderline-Position: ich ganz besonders herausragende Arme, nichts hat mir geholfen, ich bin verloren....
    Mir tut allein dein Umfeld leid, an das du keinen Gedanken verschwendest. Alleine? Du bist mittendrin und inszenierst dich. Gut werden darf es niemals, dafür sorgst du schon.
    Parasitär destruktiv.

    ich bin weg
    Ika
    Wie und was bringt Dich dazu ungefragt eine Diagnose zu treffen?
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  3. gesperrt

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Wie und was bringt Dich dazu ungefragt eine Diagnose zu treffen?
    Die Diagnose ergibt sich auch hieraus:

    Und alle Versuche, jahrelange Therapien, DBT und alles Andere, scheitern letztendlich und bringen mich wieder an diesen Punkt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dialekt...orale_Therapie

    Grüße
    Luftpost

  4. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich ertrage es nicht mehr, das Gefühl, niemandem wichtig zu sein.
    Ich kenne dich nicht, daher eine Anmerkung im Wissen, dass du ganz anders sein kannst: ich seh das oft bei Menschen, die sehr um sich kreisen.

    Was tust du denn für andere, was gibst du anderen? Leute die sich für irgendwas engagieren haben dieses Gefühl ja eher selten, also seh es bitte als Anregung, nicht als Kritik.

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Ich möchte lernen, die Einsamkeit zu mögen, weil mir nichts Anderes übrigbleibt!

    Ich möchte lernen,aus meiner Situation das Beste zu machen.
    In Meinem Fall heißt das, mit mir alleine klarzukommen und vor allem mit der Tatsache klarzukommen, dass Einsamkeit mein Schicksal ist.
    (Ich bin Anfang 40 und habe schon vieles ausgeschöpft, um mich, meine Art zu ändern.)
    Du darfst nicht aufgeben und dich damit abfinden. Diese Einstellung darfst du nicht haben, sonst hast du direkt verloren. Aber nicht deswegen, weil es keine Chance für dich gibt, sondern weil DU SiE DIR NICHT GIBST!

    Gibt es keine Selbsthilfegruppe, in die du gehen könntest? Wenn dich jemand versteht, dann jemand, der die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Gegen Depression solltest du dir fachliche Hilfe holen.

  6. gesperrt

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allein sein ist nur schön, wenn man nicht allein sein muss....

    Aber Einsamkeit, da bin ich bei meiner Vorschreiberin denizen, ist etwas ganz anderes.

    Deiner kurz angerissenen Vorgeschichte nach tippe ich auf Borderline und/oder auf Mangelzustände aus deiner Kindheit.
    Die wirst du abschliessen müssen, die zugehörigen Bedürftigkeiten und Sehnsüchte begraben, das Alleinsein üben, und es mit dir selber aushalten lernen.
    Die Beziehung zu dir selbst entsteht genau dadurch, und nur wenn du eine gute Beziehung zu dir selbst hast, bist du auch in der Lage, gesunde und nährende Erwachsenenbeziehungen zu leben.

    Borderline ist aber eine Beziehungsstörung, und da beisst sich die Katze dann leider in den Schwanz.

    Wäre mir lieber, ich läge damit falsch....

    Gruß,
    Ika

    Liebe ame_solitaire


    das ist der Therapieplan für dich, wenn du etwas ändern willst.

    Grüße
    Luftpost

  7. User Info Menu

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Manche Dinge schafft man einfach nicht alleine. Man muss sich Hilfe suchen.

  8. gesperrt

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    Manche Dinge schafft man einfach nicht alleine. Man muss sich Hilfe suchen.
    Dafür hat die TE ihre Psychotherapeuten. Nur muss man auch ihrgendwann bereit sein die Verantwortung für sich zu übernehmen.
    Das kann einem nähmlich kein Therapeut abnehmen.

    Grüße
    Luftpost
    Geändert von Luftpost (07.09.2014 um 23:04 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

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    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Hallo!

    Also ich bin ein entschiedener und überzeugter Einzelgänger. War ich schon immer. Mit Menschen komme ich nicht besonders gut zurecht. Allerdings ist es eher so, dass sie mich nach einer gewissen Zeit nerven. Nur seltenst kommt es vor, dass ich mehr Kontakt möchte (beispielsweise) als das Gegenüber. Und ja, ich zerbrech mir leider auch zu oft den Kopf über andere Leute und deren Verhaltensweisen.

    Was mache ich mit meiner freien Zeit?!

    Ich möchte nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern, aber ich habe ein zeitintensives Hobby, das ich liebe.
    Beispielsweise könntest Du auch so etwas machen, vielleicht hast Du es schon. Irgendwas, womit man sich tagtäglich beschäftigen kann, das einem Frieden und Freude verschafft ... manche gehen vielleicht täglich zum Reiten, andere Malen stundenlang, wieder andere verschlingen ein Buch nach dem anderen. Es gibt viele Möglichkeiten. Computerspiele, auch so eine Sache. Man kann sich die Zeit gut alleine vertreiben.
    Im Internet surfen. Persönlichkeitsentwicklung betreiben.

    Was ich trotz allem beibehalte:
    Hin und wieder, das ist maximal alle zwei Wochen, manchmal auch öfter, aber dann brauche ich auch wieder Zeit für mich, Treffen mit wirklich, wirklich lieben Menschen, die mich so akzeptieren, wie ich bin. Davon gibt es nicht besonders viele, aber dafür liegt mir an diesen wenigen einiges. Es sind zum Glück selber Leute, die ein sehr aktives und eigenständiges Leben führen und denen es genügt, wenn sie mich 1-4 Mal in 6 Monaten sehen. (So grob).

    Dieses ständige Treffen, sich sehen, Kaffeeklatsch.... o Graus, das ist nix für mich.


    Wenn ich sonst mal Lust habe, unter Leute zu kommen, dann geh ich zu VHS-Kursen. Oder - was vielleicht ganz gut für mich ist - mein Job verlangt ohnehin von mir, dass ich mich recht kommunikativ zeige. Ich mag meinen Job auch, seltsamerweise habe ich gelernt, mir da eine entsprechende "Haut" zuzulegen, so dass ich wirklich gut - oberflächlich - klarkomme.

    Aber so "intim" an mich heran lass ich kaum einen. Und ich lebe wirklich gut damit.

    Alles Gute Dir!
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

  10. Inaktiver User

    AW: Leben ohne Freunde oder: lernen, sich selbst zu genügen.....

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Wie und was bringt Dich dazu ungefragt eine Diagnose zu treffen?
    Die Diagnose passt schon.
    Ich habe u.a. eine "milde" Form von Borderline. Keine physischen Selbstverletzungen.

    Mich ärgert gerade, dass die eine oder andere Userin hier so tut, als habe ich mir das ausgesucht. Gegen die Diagnose habe ich mich lange gewehrt.

    Ich habe im Eingangspost nicht viel geschrieben, aber hier steht schon quasi fest, dass ich nichts tue und nur mein Umfeld quäle.
    Zweiteres ist sicher zuweilen der Fall, aber Ersteres ganz sicher nicht.

    Danke für die konstruktiven Antworten, ich gehe darauf noch ein. Muss jetzt erstmal mein "richtiges Leben" bewältigen.

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