Ich weiß nicht warum, ich hatte einen ziemlichen Zusammenbruch? Kann man das so nennen? Ich wollte nicht mehr mich entdecken - ich hab mir Angst gemacht. Keine Ahnung... Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich heute "nur" einen guten Tag habe oder tatsächlich wieder aus meinem Loch rutsche. Hoch oder runter - es ist mir noch nicht klar, was die Achterbahn bedeutet.
Ich glaube, dass der Grund ist... wie formuliere ich das jetzt: Das vermehrte Interesse von Männern, das "wahrgenommen" werden. Ob sie mich attraktiv finden, als Partnerin fürs Leben oder fürs Bett finden, ob sie einfach nur nett plaudern wollte - all das hat mich derartig überfordert. Ich konnte es nicht einordnen und der Versuch hat mich verwirrt. Zuviel Mut, zuviel Unsicherheit, zu viele Unwägbarkeiten.
Trotzdem gibt es "den einen", den ich kennen lernen möchte. Gerüchteweise hat er eine Freundin. Dann will ich ihn nicht weiter kennen lernen. (wollen schon - aber ich möchte nicht wieder mal maximal die Affäre sein).
Versteht mich einer.
Okay: Willkommen zurück sehn-sucht! Zurück aus der Hölle mit Sprung ins Leben - keine Diskussion.
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Thema: Ich (ent)wachse
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20.09.2014, 15:03
AW: Ich (ent)wachse
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20.09.2014, 15:21
AW: Ich (ent)wachse
Danke, das tut gut zu lesen - gerade heute, wo ich mich ja entscheiden muss, ob ich wirklich Leben will oder weiter in dem Loch der letzten Wochen verbringen möchte. Ich möchte raus! PUNKT
du hast mich recht treffend beschrieben. Ich bin höflich, nett, zuvorkommend. Ich weiß, wie "man sein soll". Ich weiß, was erwartet wird - erfülle ich. Und eigentlich wird genau das ja nicht erwartet - zumindest dann, wenn wir über normales Bürotalk hinausgehen.Es ist ein Selbstschutz, der einen zurückhält, auf andere zuzugehen. Man möchte nicht verletzt werden. Aber das Verhalten verstehen die anderen nicht. Sie sehen eine Person, die sehr zurückhaltend ist. Eine, die nicht locker ist. Eine, die darauf achtet, höflich und nett zu sein, aber sich selbst nicht zeigt, da sie die Maske aufhat.
Ich glaube, dass mir da die Ballance fehlt. Ich neige dazu, entweder mich zu sehr zu interessieren, zu sehr zuhören oder zu sehr egozentrisch auf mich gucken.Andere wichtig zu nehmen. Anderen zuzuhören. Diese können sich vielleicht eher öffnen als man selbst. Dann ergeben sich Gespräche, in die man auch die eigenen Gefühle einbringen kann.
So kann das klappen.
Auch hier - so treffend, dass ich gar nicht viel dazu sagen kann. Weil das ist es - vielleicht sollte eher ausdrucken und mir an verschiedenen Stellen in der Wohnung hinlegen. :)Ich weiß, dass das total schwer ist. Man sucht immer wieder für sich selbst Ausreden: dass man dem anderen nicht zu Last fallen möchte, dass man eh nicht der gewünschte Unterhalter ist, dass man mit seiner schlechten Stimmung die der anderen nicht verderben will etc.. Das ist eine Folge jahrelanger Erfahrung, die man mit anderen gemacht hat. Wobei wir wieder bei der Wirkung auf andere sind. Ein Perpetuum mobile. Ein Kreis, der sich immer weiter dreht. Einer, den man unterbrechen muss.
Bestimmt sehr viele... ich müsste sie finden und ich müsste - wenn ich sie denn gefunden habe - mich trauen mitzugehen. Bzw. ich müsste diese auch Fragen... Mutig sein! Wie war das noch...?Vielleicht geht es denen aber genau so und freuen sich, wenn sie jemanden haben, der etwas mit ihnen unternimmt, der sie zu einem Spielabend oder zu einem Wein einlädt, ins Kino oder mit ihnen joggen geht? Wie viele Frauen würden gerne joggen gehen, wenn sie jemanden hätten, der mitmacht, weil sie sich nicht alleine in die Pampa trauen? Wie viele würden gerne in eine Ausstellung oder ins Theater gehen, wenn sie nicht alleine hinmüssten? Man muss die nur finden.
Ich überlege seit einiger Zeit, warum das Unverständnis mich so hochkochen lassen kann. Und da ist es wieder - die Angst anders zu sein. Weil ich "meine Andersartigkeit" mit falsch gleichsetze - andere dürfne ja anders sein...Tja, das Problem mit dem Kleiderschrank. Es ist natürlich nicht gut, wenn deine verletzten Gefühle bewirken, dass du hochkochst. Das musst du versuchen in den Griff zu bekommen. Versuche dir klarzumachen, dass du dich schon so oft verletzt gefühlt hast, das du automatisch so reagierst, aber das darf nicht die Oberhand gewinnen. Du kannst nichts dafür und deine Bekannte kann auch nichts dafür. Versuche es zu akzeptieren und gelassen damit umzugehen. Deine Bekannte war bestimmt in diesem Moment überfordert und wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Sie kennt dein Inneres doch nicht.
Manchmal bin ich echt... Nun gut
So, ihc versuche nun mal, meinen Kopf frei zu kriegen. Und dann, dann bin ich raus aus dem Loch. Noch mal: Keine Widerrede
;)
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21.09.2014, 10:04
AW: Ich (ent)wachse
Du beschreibst dein Gefühl, schon seit deiner Geburt anders zu sein.
Anders sein kann einsam machen, es muss aber nicht so sein.
Natürlich kann ein Weg auch sein, im Gefühl des Andersseins gerade hiermit den Weg mutig und zuversichtlich zu beschreiten. Hierzu passen deine eher intorvertierten Hobbies. Aber müssen denn ständig andere Menschen deine Wege kreuzen? Genügt für diese Art des Andersseins nicht der gelegentliche, dafür um so intensivere und befriedigendere Kontakt zu Menschen, die auf deinen Weg passen?
Leider scheint gesellschaftlicher Erfolg und Lebenserfüllung immer und immer mehr an der Anzahl der "Freunde" gemessen zu werden. Eine rein quantitative Betrachtung, wie sie unsinniger kaum anzustellen sein kann - jedenfalls nach meiner Auffassung auf Grund vielfältiger Lebenserfahrung.
Auch ich fühlte mich "anders", strebte nach Kontakt und Anerkennung; die Überwindung dieser Phase hat mich im Großen und Ganzen gelassener und glücklicher gemacht. Anders bleibe ich immer noch.
Zum Nachdenken der Satz eines großen Literaten:
Wenn einer sagt, er sei wie alle anderen - der wäre anders!
Deine Komplimente verdienst du dir, wenn du auf deinem Weg authentisch und mit wenigen Selbstzweifeln versehen weiterkommst.
Viel Glück dabei - vielleicht kreuzen sich mal unsere Wege, und wir können uns austauschen ...
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21.09.2014, 17:35
AW: Ich (ent)wachse
Hallo syrahnoir,
ich musste ein wenig über deinen Beitrag nachdenken.
Es ist ein ansatz, der mir gerade irgendwie fremd ist. Alleine sein dürfen - nicht müssen. Er ist für mich nicht ganz stimmig. Weil ich in mir schon das Gefühl der Einsamkeit groß ist. Weil ich gerne Kontakte hätte... Momentan fühle ich mich kommplett alleine. Vereinsamt. Ich bin gerne alleine - das stimmt, aber einen guten Freund, eine gute Freundin...
Ich muss gestehen, dass das mein Ziel ist. Anders bleiben - aber doch irgendwie anerkannt. Blödes Wort - mir fehlt gerade das richtige... :) Wenn du magst, würde ich mich freuen, wenn du erzählen magst, wie du es überwunden konntest, was dir geholfen hat. Ich fühle mich so... überfordert damit - nun ja: Selbstliebe ist wohl ein wichtiges Kriterium.Auch ich fühlte mich "anders", strebte nach Kontakt und Anerkennung; die Überwindung dieser Phase hat mich im Großen und Ganzen gelassener und glücklicher gemacht. Anders bleibe ich immer noch.
Authentisch werden... das ist mein wEg... ich muss noch mein "wirkliches Ich" mit meinem "Wunschich" abgleichen - um so ein authentisches ich zu werden. Derzeit versuche ich noch sehr stark, dem Wunsch - Ich nachzueifern.Deine Komplimente verdienst du dir, wenn du auf deinem Weg authentisch und mit wenigen Selbstzweifeln versehen weiterkommst.
Ich danke dir für deinen mutmachenden Beitrag
Ich trauere derzeit, nehme Abschied. Von verpassten Gelegenheiten, vom fehlenden Mut, von früheren Personen - von einer verpassten Kindheit... Trauer ist wichtig - tut nur ziemlich weh.
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21.09.2014, 21:10
AW: Ich (ent)wachse
Es bringt einen irgendwann nicht mehr weiter, wenn man nur über die Vergangenheit nachdenkt. Sinnvoller ist es, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, aber die Zukunft.
Ein Patenrezept gibt es leider nicht. Wichtig sind kleine Schritte nach vorne. Denke lieber darüber nach, was du möchtest, was du ändern möchtest, und wie du in kleinen Schritten erste kleine Ziele erreichen kannst.
Das Leben ist zu kurz um darauf zu warten, dass sich etwas von selbst ändert.Geändert von ylli (21.09.2014 um 21:17 Uhr)
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26.09.2014, 17:03
AW: Ich (ent)wachse
Liebe Ylli,
ich danke dir - mal wieder. Du hast natürlich Recht - ein Leben in der Vergangenheit, ist nichts, was ich anstrebe. Aber ich glaube, ich muss mihc von all diesen negativen Gefühlen verabschieden. Weil ich bisher nie darüber nachgedacht habe, dass ich derartig viele verpasste Chancen hatte. Weil all das, was ich gerade betrauere, "normal" war für mich. Ich glaube, dass ich gerade dadurch wirklich und ernsthaft loslassen kann.
Die Woche war arg anstrengend für mich - ich war kaum am PC, kaum gelesen, kaum fern gesehen. Ich brauchte nach Arbeit und Sport ganz viel Ruhe, ganz viel Entspannung.
Ich bin gerade an einem Punkt, wo ich die Aufmerksamkeit anderer spüre. Wo ich wahrnehme, dass man mich sieht, dass man mich anerkennt. Ein komisches Gefühl nachdem ich mich ein Leben lang unsichtbar gefühlt habe. Männer lächeln mich an, Frauen grüßen mich freundlich, Menschen führen Smalltalk mit mir.
Wirke ich anders, dass sie es jetzt tun? Oder nehme ich es nur wahr?
All diese Veränderungen empfinde ich derzeit als sehr sehr anstrengend. Ich hoffe, dass dies irgendwann leichter wird... Nun ist ja zum Glück Wochenende, an dem ich nichts tun werde - außer ein wenig Sport, Hausarbeit...
Ich hoffe, ich grübel nicht allzuviel - über was auch immer.
Lasst es euch gut gehen - ich versuch es ja auch
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28.09.2014, 14:41
AW: Ich (ent)wachse
Was sind Bedürfnisse - genauer: Was sind meine Bedürfnisse?
Das ist eine Frage, mit der ich mich aktuell beschäftige.
Natürlich habe ich das Bedürfnis zu essen, zu trinken, zu schlafen. Ich muss auf Toilette.
Ich habe das Bedürfnis nach Nähe... nach Zuneigung... nach Liebe.
Aber genau da blocke ich ab - denn dieses Bedürfnis ist absolut entgegensätzlich zu dem anderen: den Wunsch nach Sicherheit. Denn mein Gefühl sagt mir: wenn ich es zulasse, wenn ich meine Gefühle zulasse und zeitgleich zulasse, dass jemand Gefühle für mich hegt, bin ich nicht mehr sicher. Habe ich keine Sicherheit.
Bevor ich zu Schritt zwei gehe (Nähe, Zuneigung, Liebe) muss Schritt 1 erfolgen: Was sind meine Gefühle? Was fühle ich? Und diese Gefühle auch zulassen und (in einem angemessenen Rahmen) zeigen können.
Mehr nicht - klingt ganz easy, oder?
Ich werde mich heute vielleicht noch mal melden - in den normalen Arbeitswochen fällt mir das oft zu schwer, ist es so anstrengend...
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29.09.2014, 17:50
AW: Ich (ent)wachse
Ich habe ich heute krank gemeldet. Irgendwie war mir heute nicht nach arbeiten. Klingt blöd ist auch so nicht gemeint.
Ich konnte nicht arbeiten. Ich war emotional, angespannt - ganz komisch.
Lange habe ich überlegt: woran liegt das nur und mittlerweile vermute ich, dass meine Sicherheit bröckelt. Das klingt erst mal schlimm und nicht so gewollt - aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Es ist gut so. meine Sicherheit, meine Fassade hat mich ja in den letzten Jahren gehalten - gefangen gehalten.
Diese Fassade war so eng ,dass ich mich ja kaum bewegen konnte. Und nun scheint sie gelegentlich zu bröckeln. Sie wird br+üchig... ich strauchel, stolper - habe Angst.
Ich muss mich JETZT entscheiden, was ich will: zurück in die Sicherheit - oder Leben?
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29.09.2014, 22:06
AW: Ich (ent)wachse
Du hast dich doch entschieden. Wie hast du den Titel genannt? Ich ENTWACHSE. Du willst es doch. Du willst doch aus der Dunkelheit ins Licht hinein. Du willst LEBEN. Du hast genug gegrübelt, getrauert, nachgedacht. Ja, es gehört dazu, aber es führt dich zurück und nicht nach vorne, denn es hält dich dabei auf hinaus ins Licht zu gehen. In welchen Licht-Situationen fühlst du dich wohl? Führe diese gezielt öfter herbei. Denke nicht darüber nach, ob du dich in einem Verein anmelden könntest, tu es. Es ist eine wunderbare Idee, denn du wirst dort unter Menschen sein. Eine Stunde ist nicht so lange und das schaffst du. Sei einfach freundlich und beantworte ein paar allgemeine Fragen, damit man dich ein bisschen kennen lernt, das gehört ja zur Höflichkeit dazu, ansonsten brauchst du nicht viel reden. Das reicht völlig. Du brauchst nicht dein Innerstes nach Außen kehren und dich verstellen, das verlangt niemand. Sage einfach, dass du ein ruhiger Typ bist. Das wird man akzeptieren und mögen. Umfragen haben ergeben, dass es die zurückhaltenden freundlichen Menschen sind, die gut annkommen. Sie das selbst aber gar nicht begreifen. Also habe keine Angst. Aber gehe raus und unter Menschen. Immer wieder. Es heißt nicht umsonst: Übung macht den Meister. Mit Übung kann man Ängste überwinden. Mit Übung kannst DU DEINE Angst überwinden.
Wenn du ins Bett gehst, fange nicht an über die Vergangenheit oder verpasste Chancen zu grübeln. Wenn du dich dabei ertappst, stelle dir vor, wie du ins Licht gehst. Stelle dir die Situationen vor, bei denen es dir gut geht. Bei denen du dich wohlfühlst. Umso öfter du dir das vorstellst, umso eher werden sie für dich selbstverständlich. Umso normaler werden diese Situationen für dich.
Aber es sollten nicht Situationen sein, die dich wieder in ein Gefühlschaos stürzen. Wäge bei solchen gut ab, ob sie dich weiterbringen.Geändert von ylli (29.09.2014 um 22:27 Uhr)
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03.10.2014, 17:43
AW: Ich (ent)wachse
Ja, ich habe diese Entscheidung getroffen, ich bin dabei. Aber manchmal fällt es schwer, das neue, das schwierige, das unsichere weiter zu machen - wo das alte, gewohnte, vermeintlich sichere - das Bekannte doch irgendwie greifbar ist. Klar und stark zu bleiben, nicht zurück zu weichen, das ist die aktuelle Herausforderung - dieser Kampf fordert irgendwie gerade viel Kraft.
Ich habe kurz überlegt und dann dachte ich: Fitnessstudio. Ja, da fühle ich mich wohl. Da fühle ich mich angenommen. Aber ich kann da nicht noch häufiger hingehen. Ich bin ja schon (fast) täglich da.In welchen Licht-Situationen fühlst du dich wohl? Führe diese gezielt öfter herbei.
Auf der Arbeit - mit einem Teil der Kollegen. Will man ja auch nicht nur sein.
Mein Sofa... aber genau da will ich ja runter
Und dann wird es schwierig... es gibt einzelne Personen, mit denen ich mich gut unterhalten kann. Ich würde mich gerne häufiger treffen. Ich habe heute in "zwei Richtungen" einen Ball gespielt. Vielleicht nimmt ja eine (oder beide) den Ball an.
Danke für diesen Absatz! Ich habe immer Angst gehabt, immer das Gefühl gehabt "wie präsenteire ich mich", was muss ich machen. Kreativ, authentisch, humorvoll, intelligent. Aber einfach zurückhaltend sein zu dürfen, das ist gerade irgendwie neu. Hört sich gerade völlig meschugge an, oder?Denke nicht darüber nach, ob du dich in einem Verein anmelden könntest, tu es. Es ist eine wunderbare Idee, denn du wirst dort unter Menschen sein. Eine Stunde ist nicht so lange und das schaffst du. Sei einfach freundlich und beantworte ein paar allgemeine Fragen, damit man dich ein bisschen kennen lernt, das gehört ja zur Höflichkeit dazu, ansonsten brauchst du nicht viel reden. Das reicht völlig. Du brauchst nicht dein Innerstes nach Außen kehren und dich verstellen, das verlangt niemand. Sage einfach, dass du ein ruhiger Typ bist. Das wird man akzeptieren und mögen. Umfragen haben ergeben, dass es die zurückhaltenden freundlichen Menschen sind, die gut annkommen. Sie das selbst aber gar nicht begreifen. Also habe keine Angst. Aber gehe raus und unter Menschen. Immer wieder. Es heißt nicht umsonst: Übung macht den Meister. Mit Übung kann man Ängste überwinden. Mit Übung kannst DU DEINE Angst überwinden.
Verein muss ich mal gucken... aber cih wollte immer schon einen Vorschlag für ein Treffen mit einem (weitläufigen) Bekanntenkreis machen. Das werde ich bis Ende Oktober machen (im Moment fehlt mir gerade noch die Idee dafür ;) )
Mein Arzt sagt, dass diese nächtlichen/ Grübeleien ein klassisches ADS - Phänomen sind, die eben auch große Übung brauchen, um sich da rauszudrehen. Hört sich gerade an, als ob ich mich darauf ausruhe... nee, das will ich nicht. Ich glaube, ich mache mir gleich einen Zettel, mti Situationen, die ich festhalten möchte, an die ich genau dann denken will - mit denen ich richtung Licht gehe. Wohlfühlmomente - nicht euphorische. Das nette Essen mit Bekannten, das Bad in der Wanne... so etwas - ich bin mir noch nicht sicher.Wenn du ins Bett gehst, fange nicht an über die Vergangenheit oder verpasste Chancen zu grübeln. Wenn du dich dabei ertappst, stelle dir vor, wie du ins Licht gehst. Stelle dir die Situationen vor, bei denen es dir gut geht. Bei denen du dich wohlfühlst. Umso öfter du dir das vorstellst, umso eher werden sie für dich selbstverständlich. Umso normaler werden diese Situationen für dich. Aber es sollten nicht Situationen sein, die dich wieder in ein Gefühlschaos stürzen. Wäge bei solchen gut ab, ob sie dich weiterbringen.
Danke für diene Ansichten!


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