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    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Immer wenn ich mit ihm spreche und ihm davon erzähle, dass ich so nicht glücklich bin und es besser wäre, wenn wir uns räumlich trennen, meint er zu mir, diese "Phase" ginge schon wieder vorbei, wir haben es doch sonst gut miteinander, haben uns ein schönes Leben aufgebaut ect. und damit hat er ja auch recht. Meine Freunde & Familie mögen ihn alle. Ich muss mir immer wieder anhören, dass ich mein Glück mit Füssen treten, mehr habe als andere jemals haben werden und zudem sagt meine Mutter noch ständig, ich solle froh sein so einen Ehemann zu haben, der mich akzeptiert wie ich bin und immer hinter mir steht.
    Dein Mann und deine Familie haben selbst doch auch nicht das Problem, es geht um dich. Natürlich sehen sie das anders. Und das Glück steckt doch nicht nur in äußeren Gegebenheiten, es wird im Innen empfunden. Auch wenn äußerlich alles ideal zu sein scheint, innerlich ist es ja anscheinend nicht so.
    Ein schönes Leben definiert jeder für sich und auch nicht immer gleich im Leben. Was erst richtig war, kann sich plötzlich falsch anfühlen.

    Ich kann dir nur raten, dem weiter nachzugehen.
    Vielleicht solltest du das nicht mit Familienangehörigen so eingehend besprechen, die sind da doch befangen und haben ein eigenes Interesse in der Sache. Vielleicht sehen sie ihre Familienharmonie, wie sie sie definieren, bedroht.
    Auch dein Mann ist da nicht mit dir, denn er nimmt das noch nicht ernst genug. Du selbst scheinst dich noch nicht zu trauen, es richtig ernst zu nehmen.
    Vielleicht kannst du das mit einer Freundin besser besprechen? Auch mal für ein paar Tage oder sogar Wochen bei Freunden oder in der Nähe von Freunden unterkommen? Dir selbst eine AUszeit nehmen?

    Wenn dabei für dich herausstellt, dass das wirklich so drängend in dir ist, dann muss dein Mann das auch begreifen.
    Aber zuerst muss es dir wirklich ernst damit sein. Danach solltest du es deinem Mann klar machen, denn er sollte an deinem Wohlergehen ernsthaft interessiert sein. Mach ihm irgendwann klar, dass er die Ehe aufs Spiel setzt, wenn er deine Gefühle als "Phase" abtut, mit der er nichts zu tun hat. Er hat da alles mit zu tun, denn es betrifft seine Ehe und sein Leben, was mit dir ist, wie es dir geht, was du willst und wie der dir dabei helfen kann. Das tust du doch auch mit seinen Bedürfnissen.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Alleine leben..

    Zuerst mal vielen Dank Einzelne Bin froh schreibst du so etwas und du hast natürlich recht damit, dass meine Familie versucht die Harmonie zu wahren, da sie ihn halt wirklich sehr mögen..

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst du das mit einer Freundin besser besprechen? Auch mal für ein paar Tage oder sogar Wochen bei Freunden oder in der Nähe von Freunden unterkommen? Dir selbst eine AUszeit nehmen?
    Meiner besten Freundin erzähl ich nicht mehr davon. Sie ist nämlich die, welche mir sagt ich trete mein Glück mit Füssen. Es ging mir gestern den ganzen Tag ziemlich schlecht. Habe mich am Abend eigentlich mit ihr verabredet, doch sie hat mir dann abgesagt, mit der Begründung sie würde lieben ihren Lover sehen.. Auf die Frage von ihr, ob es mir gut geht, habe ich dann mit nein geantwortet und meinte dann zu ihr, ja dann bin ich halt 2 Tage alleine zu Hause und mache einfach gar nichts^^ Ihre Antwort war dann, dass ich es mir ja ausgesucht habe, alleine zu sein. Klar hat sie recht damit, ich wollte aber in erster Linie Abstand von meinem Mann und nicht von all meinem Freunden.. Ja ihre letzte Antwort auf meine Nachricht, dass sie mich gerade etwas enttäuscht war dann; Ja sorry dass ich nicht sofort auf dein Wohlbefinden eingagen bin.

    Ich habe natürlich auch noch andere Freundinnen, aber irgendwie möchte ich mit diesen nicht darüber sprechen

    Ich weiss halt auch nicht. Mein Therapeut hat mir zwar schon recht geholfen, aber in den letzten 3 Sitzungen ging es eigentlich nur noch darum, dass ich es doch gar nicht mehr nötig hätte zu kommen und ich würde das alles mitmachen, weil ich Angst habe vor dem allein sein, was von früher kommt (was ich eben nicht so sehe wie er... ich würde nämlich nicht sagen dass ich Angst vor dem allein sein habe, im Gegenteil) und ich sollte meine Gefühle mal zulassen & weinen, was ich nicht einfach auf Komando kann und ja, auf das eigentliche Thema, dass ich meiner Gefühle nicht klar bin und nicht weiss was ich tun soll, sind wir schlussendlich nicht eingegangen. Ich ging also mit einem noch grösseren Fragezeichen nach Hause als ich gegangen bin.
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

  3. Inaktiver User

    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Zuerst mal vielen Dank Einzelne Bin froh schreibst du so etwas und du hast natürlich recht damit, dass meine Familie versucht die Harmonie zu wahren, da sie ihn halt wirklich sehr mögen..
    und wie finden sie seine job-desaster?

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    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    auf das eigentliche Thema, dass ich meiner Gefühle nicht klar bin und nicht weiss was ich tun soll, sind wir schlussendlich nicht eingegangen. Ich ging also mit einem noch grösseren Fragezeichen nach Hause als ich gegangen bin.
    Das ist wirklich blöd! Hast Du den Eindruck, dass er der richtige Therapeut für dich ist? Wie lange bist du bei ihm schon in Therapie?
    Seltsam, er scheint wie dein Mann, deine Familie, deine Freundin genauso nicht zu hören, was du wirklich zu sagen hast. Vielleicht ist das genau dein Thema? Dass du dir endlich Gehör verschaffen musst?

    Weißt du, ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass man sein Leben nie einfach so ändern kann. Immer hat das SChmerzen und Kompromisse erfordert, Verluste bedeutet. Um etwas zu ändern muss man wohl einiges aufgeben, um Platz für Änderungen, für Neues zu machen. Vielleicht ist das im Moment deine Angst: etwas zu zerstören, das dir so wichtig ist, dich jetzt im Moment auch trägt.

    Nur, wenn du wirklich unglücklich bist, und so scheint mir das zu sein bei dir, dann musst du etwas ändern. Warum solltest du unglücklich leben. Vielleicht gibt man einiges Liebgewonnenes auf, gewinnt dafür aber viel mehr an Anderem.


    Solche "Freundinnen" kenne ich übrigens auch, wie du von deiner schreibst. Dann, wenn man sie wirklich brauchen würde, sind sie nicht mehr an der Seite. Aber sie ist einfach ein anderer Mensch, sie hat kein Gefühl dafür, wie es dir geht. Vielleicht beneidet sie dich um das, was du hast, kommt nicht damit klar, dass du das ihrer Meinung nach nicht zu schätzen weißt, was sie selbst gerne hätte. Dann wäre alles, was du mit ihr besprechen willst, für sie ein Affront gegen das, was sie für "Glück" hält.

    So eine Freundin brauchst du im Moment wirklich nicht. Lass sie.
    Ich denke, du kannst dich auch alleine auf deinen inneren Weg machen.
    Vielleicht kannst du deinem Therapeuten auch nochmal mehr klar machen, worum es dir wirklich geht, dass du dich von ihm nicht wirklich wahrgenommen fühlst. Das wäre ja auch genau das, was dir mit deinem Mann passiert. Das in der Therapie jetzt anzusprechen könnte dir auch insgesamt sehr helfen.

    Lass alles in sich reifen und überstürze nichts.
    Wie sieht es denn aus: kannst du denn eine Zeit alleine verbringen? Ein Wochenende? Vielleicht ein Wellnessurlaub? Fahrradtour? Wo kannst du dir Zeit freischaufeln, schon im Kleinen? Darum würde ich an deiner Stelle jetzt intensiv kämpfen.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wie finden sie seine job-desaster?
    Ich habe meiner Mutter lange nur die Hälfte erzählt, bzw was immer die Gründe für die Kündigung/Auflösung des Arbeitsvertrages waren bei ihm. Beim letzten Job habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und ihr alles erzählt. Sie war sehr überrascht, weil sie ihn überhaupt nicht so eingeschätzt hat. Er gibt gegen aussen auch ein Saubermann Image ab, ist sehr hilfsbereit und eigentlich gar nicht faul, deshalb traut man ihm so ein Verhalten eben auch nicht wirklich zu.

    Glücklicherweise versteht mich meine Mutter jetzt etwas besser. Aber grossartig spreche ich mit ihr nicht über dieses Thema, weil sie ihn halt trotzdem immernoch in Schutz nimmt...
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

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    AW: Alleine leben..

    So, liebe Leandra :)

    Dann mag ich dir als freiwilliger Single und zudem Frau, die einst einen ähnlichen Partner wie deinen hatte, bei einer Tasse Tee ein wenig aus meinem Leben berichten in der Hoffnung, dass es dich ein stückweit motiviert, dem bewussten Alleine leben eine Chance zu geben.

    Ich bin Anfang 30, recht viel in der Welt herumgekommen, hatte dennoch ein paar langjährige Beziehungen, in welchen ich auch fast durchgängig mit meinen Partnern zusammenlebte.

    Heute lebe ich bewusst alleine, und das war mit Abstand eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe ein schönes Haus, eine Arbeit, die mir Spaß macht, einen netten Bekanntenkreis, schöne Reisen. Mein Haus habe ich mir mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und nichts ist mir zwischenzeitlich heiliger geworden, als meine gottverdammte Ruhe

    Wann immer ich einen Mann für mehr als ein paar Tage bei mir hatte oder eben wie einst lange mit ihnen zusammen lebte, sehnte ich mich bald wieder nach Ruhe und entspannten Abenden mit pathetischen Frauenkomödien; danach, keine Marmelade einkaufen zu müssen die mir nicht schmeckt; danach, um 3 am aus dem Bett springen zu können um in einem Anfall von Kreativität die Wände lavendelfarben zu streichen - ohne Rücksicht darauf nehmen zu müssen, den werten Herrn nicht zu wecken oder sein Geschmacksempfinden zu irritieren. Überhaupt, das Bett wieder für mich alleine zu haben. Das mag unromantisch klingen, aber ich teile mein Bett höchst ungern, schlafe ich hierbei grundsätzlich schlecht.

    Ich sehnte mich schlichtweg wieder danach, keine Kompromisse eingehen zu müssen. Darin bin ich auch furchtbar schlecht, weil ich sehr nachgiebig bin und eine gute Gastgeberin. Ich gebe zu, dass ich hätte daran arbeiten können, aber ich wählte den für mich bequemeren Weg: nämlich gar nicht erst eine Situation entstehen zu lassen, in welcher ich Kompromisse eingehen müsste.

    Ich habe wie gesagt viele Jahre mit meinen Partnern zusammen gelebt, und auch wenn es häufig sehr schöne Zeiten waren: mit einem Mann zusammen zu ziehen, kann ich mir vorerst (und ich spreche von den nächsten Jahren) einfach gar nicht mehr vorstellen. Dabei sind es weniger negative Erfahrungen, die mich davon abhalten, sondern schlichtweg die Tatsache, dass ich wahnsinnig gerne alleine lebe und ich meine liebgewonnene Freiheit liebe. Es ist für mich perfekt, wie es ist.

    Ich finde es toll, machen zu können, wonach es mir beliebt, meinen Tag so planen zu können, wie es mir passt, beim Einkauf gar nicht erst darauf achten zu müssen, was ein anderer nun essen mag und ob ich all seine Extrawürstchen eingepackt habe. Überhaupt nur das zu kochen, wonach mir ist, und auch um die Uhrzeit, in der es mir beliebt. Mich nicht zu ärgern, weil die Milch leergetrunken wurde ;-)

    Auch bin ich ein furchtbarer Morgenmuffel und nichts hasse ich mehr, als morgens einem menschlichen Wesen vor meinem ersten Espresso begegnen zu müssen.

    Ich bin allerdings auch superempfindlich, und ich ärgere mich bereits, wenn jemand seine Jacke oder Pullover auf dem Sofa liegen lässt und dies nicht mit den Farben des Bezuges harmoniert. Ganz schlimm, das tut mir in den Augen weh. Man sieht, ich bin ein klein wenig neurotisch.

    Ob mir ein Partner fehlt?

    Nein. Ich bin glücklich damit, mein Wohnzimmer so mädchenhaft und verträumt einrichten zu können, dass es keinem Mann gefallen muss, weil nur ich hier lebe. Allwöchentlich schenke ich mir selbst den kitschigsten Blumenstrauss, das ist schöner, als sich darüber zu ärgern, dass der werte Herr sie vergessen hat.

    Mein Ankleidezimmer habe ich mir selbst gezaubert, die paar Regale habe ich auch als handwerklich völlig unbegabte anbringen und die vielen Kleiderständer gerade so noch zusammenstecken können. Schwierig ist das Sortieren von Kleidung und Schuhen, das Dekorieren und das Finden von zahlreichem passenden Kitsch und Glitzer. Dafür brauche ich aber keinen Mann. Weiss ich mit dem Auto nicht weiter, stelle ich mich auf die Strasse und blicke traurig rein und wenn es sein muss, rufe ich den ADAC - handelt es sich um Kleinigkeiten, da hab ich ein Buch, eigens für Frauen geschrieben. Ja, was es nicht alles gibt!

    Also, mir fehlt kein Partner. Und was das Amouröse anbetrifft: ich lerne immer mal wieder Männer kennen, aber wie bereits geschrieben: ich möchte sie nicht in meinem Haus. Das hier ist mein Rückzugsort, mein selbstgezaubertes Paradies, die Oase, in der ich Kraft tanke, mich entspannen kann.

    Wann immer mich selten mal die Sehnsucht danach überkommt, dass es doch total schön wäre, jemanden dauerhaft bei mir zu haben, erinnere ich mich einfach daran wie es ist, dann mal ab und zu schnell ein Hemd mit zu waschen, dann noch eine Hose… mehr und mehr den Kühlschrank mit Lebensmitteln zu füllen die einem selbst nicht schmecken, die Esszeiten und Kochrezepte anzupassen, hässliche Männerkosmetikprodukte in meinem farblich abgestimmten Badezimmer vorzufinden…nach Feierabend erstmal nicht selbst verursachte Unordnung wegzuräumen…nicht in Ruhe meine pathetischen Weiberserien schauen zu können, meinen Beauty Abend wegen irgendwelchen Lebensproblemen des werten Herrn zu verschieben, und das über Wochen…

    Es ist schön, allein zu leben. Zumindest ist es eine Erfahrung, die man gemacht haben sollte. Ich kann mir zumindest zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht mehr vorstellen, mit jemand zusammen zu leben, obwohl es Männer gibt, die ich toll finde. Aber ich finde sie nie toll genug, um das, was ich mir hier aufgebaut habe, in irgendeiner Weise aufgeben zu wollen.

    Jemand machte hier den Vorschlag, eine gewisse Zeit zu einer Freundin zu ziehen, um Abstand von deinem Mann zu gewinnen. Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich bei Freunden zu Gast bin, bin ich eben nicht "zu Hause", sondern nur zu Gast, muss mich anpassen und es ist schwerlich vergleichbar mit entspannten Tagen zu Hause, die man nach Gemütslage gestalten kann. Zudem sollte es ja nicht nur darum gehen, dem Mann aus dem Weg zu gehen, sondern zu erfahren, für sich selbst, wie bereichernd das Alleine leben sein kann.

    Wie gesagt, es fehlt mir an nichts. Ich fühle mich sehr selten "einsam" und habe aber gelernt, dem etwas Positives abzugewinnen, es ist dann eher Melancholie und nicht vergleichbar mit der Einsamkeit die ich verspürte, als ich noch ein einer Beziehung war und fühlte, niemand könne mein Leid und meine Sorgen teilen. Da fühlte ich oft tiefe Verzweiflung.

    Um noch einmal explizit zur Trennung zu kommen: sie war damals nicht einfach für mich, wie ich in einem anderen Thread schrieb haderte ich viel und lange und fühlte, nun den wichtigsten, tollsten und wundervollsten Menschen verloren zu haben, den ich je jemals überhaupt kennengelernt hatte. Da lag ich auch erstmal, als ich die Trennung realisierte, ein paar Wochen lang schniefend und zu Tode betrübt im Bett, die Welt war grau und vorallem grausam, würde ich jemals wieder Freunde oder gar Glück empfinden können, geschweige denn jemals wieder einen solch supertollen Menschen kennen lernen?

    Die Antwort ist: ja. Ich lernte sogar - völlig unvorstellbar - noch tollere Männer als ihn kennen, die genauso charmant, vielseitig und hochintelligent waren.

    Ich bin dennoch bewusst Single geblieben, weil mir irgendwann bewusst wurde, dass es mir alleine gut genug ging und ich nicht auf Teufel komm raus eine Beziehung mit allem was dazugehört (und früher oder später sind es auch Drama und dreckige Socken) führen musste.

    Dir wünsche ich Mut, Leandra, und dass du die nächsten Tage entspannen kannst.

  7. Inaktiver User

    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Ich habe meiner Mutter lange nur die Hälfte erzählt, bzw was immer die Gründe für die Kündigung/Auflösung des Arbeitsvertrages waren bei ihm. Beim letzten Job habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und ihr alles erzählt. Sie war sehr überrascht, weil sie ihn überhaupt nicht so eingeschätzt hat. Er gibt gegen aussen auch ein Saubermann Image ab, ist sehr hilfsbereit und eigentlich gar nicht faul, deshalb traut man ihm so ein Verhalten eben auch nicht wirklich zu.

    Glücklicherweise versteht mich meine Mutter jetzt etwas besser. Aber grossartig spreche ich mit ihr nicht über dieses Thema, weil sie ihn halt trotzdem immernoch in Schutz nimmt...
    dann musst du dir von ihr auch nicht viel sagen lassen. ich denke, fundiert kann nur jemand was dazu sagen, den du richtig informiert hast - und der bereit ist, die dinge so zu sehen, wie sie sind (das ist bei müttern oft so eine sache...).

  8. Moderation

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    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Ich mache mir jeden verdammten Tag soo viele Gedanken über mein Leben & Gott und die Welt. Es gibt selten Tage wo ich einfach lebe und nicht über irgendwelche Probleme oder Sehnsüchte nachdenke.
    Ich habe aus diesem Posting den Eindruck, du denkst viel, entscheidest wenig (und nimmst jede Entscheidung sofort zurück, wenn jemand anders in deinem Leben sie hinterfragt oder nicht gutheißt) und tust nichts.

    So wird das nie besser. Es fährt höchstens gegen die Wand und wird dann anders.

    Entscheide dich entweder, nichts zu tun, oder, etwas zu tun. Diese Entscheidung *mußt* du im laufenden Betrieb treffen, denn den laufenden Betrieb zu ändern, ist bereits eine Entscheidung. Und dann handele entsprechend -- oder nicht. Im Moment, scheint es mir, entscheidest du dich jeden Tag erneut gegen Autonomie, indem du jede Überlegung über dein Leben zur öffentlichen Diskussion stellst und der Mehrheit folgst. Wenn es das ist, was du willst, sparst eine Menge Energie, wenn du dich einmal entscheidest und dann dabei bleibst. Wenn es das nicht ist, muß was getan werden, um es zu ändern, und zwar von dir.

    ***

    Hast du bei deinem Therepeuthen mal angefragt, *warum* er auf das Thema gerade nicht eingehen möchte?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Alleine leben..

    Sojourner

    Ich denke eine Beziehung haben zu "müssen" ist ein Auslaufmodell.
    Heute sind die Menschen weiter - haben sich weiterentwickelt- und es geht eher darum die Liebe bei sich selbst zu entdecken, und man wird unabhängiger..

  10. Inaktiver User

    AW: Alleine leben..

    Zitat Zitat von schweizerin79 Beitrag anzeigen
    Sojourner

    Ich denke eine Beziehung haben zu "müssen" ist ein Auslaufmodell.
    Heute sind die Menschen weiter - haben sich weiterentwickelt- und es geht eher darum die Liebe bei sich selbst zu entdecken, und man wird unabhängiger..

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