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    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann Dich auch gut verstehen. Manchmal geht es einfach nicht mehr und man muss Kontakte zum Selbstschutz abbrechen. Es klingt nicht so als würdest Du es Dir leicht machen, ich nehme an, Du hast alles probiert.

    Das ist in der Tat ein Knackpunkt, besonders, wenn der Kontakt der Kinder zu dieser Person wichtig ist.
    Könntest Du den Kontakt der Kinder nicht von Deinem Kontakt zu der Person - mit Ansage - trennen? Grundsätzlich finde ich nicht, dass man immer Ansagen machen muss, aber in dem Fall dann schon.
    Nein, ich mache es mir wirklich nicht leid. Ich empfinde sehr viel Mitleid mit der Person ( was auch wieder falsch ist, davon hat sie nichts).

    Ich habe ganz klar gemacht, dass ich das Verhältnis zu den Kindern keineswegs beeinflussen werde und auch getrennt betrachten kann. Die kinder sind der Person sehr wichtig, aber leider fehlt da jeglicher Draht zu den kindern. Die spüren natürlich die Unsicherheit und die Angst vor Ablehnung die die Person immer ausstrahlt und reagieren manchmal dementsprechend unsensibel, was das nächste Problem auf den Plan bringt.
    Das Leben ist kein Ponyhof

  2. Inaktiver User

    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Nena79 Beitrag anzeigen
    Ich habe ganz klar gemacht, dass ich das Verhältnis zu den Kindern keineswegs beeinflussen werde und auch getrennt betrachten kann. Die kinder sind der Person sehr wichtig, aber leider fehlt da jeglicher Draht zu den kindern. Die spüren natürlich die Unsicherheit und die Angst vor Ablehnung die die Person immer ausstrahlt und reagieren manchmal dementsprechend unsensibel, was das nächste Problem auf den Plan bringt.
    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn sie ohnehin keinen Draht zueinander haben besteht doch kein Kontakt. Oder?
    Es handelt sich aber nicht um den Vater?

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    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn sie ohnehin keinen Draht zueinander haben besteht doch kein Kontakt. Oder?
    Es handelt sich aber nicht um den Vater?
    Nein, der Vater und ich leben in einer sehr glücklichen Ehe .

    Sagen wir so....die Person wünscht sich ein herzliches Verhältnis zu den Kindern und möchte gerne gemocht und geliebt werden. Sitzt dann aber bei fast jedem treffen meist nur mit den Erwachsenene am Tisch und plaudert über Alltagsklatsch.

    Seid die Person jedoch merkt, dass andere Familienmitglieder mit ihrer kinderfreundlicheren Art, besser bei den kindern landen, gibt die Person sich auch mehr Mühe....jedoch wirkt es meist sehr gekünstelt.
    Das Leben ist kein Ponyhof

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    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Hmm, nochmal zur Beziehung zu den Kindern:
    Ein Mensch, der nicht in der Lage ist trotz all meiner Bemühungen eine vernünftige Beziehung zu mir aufzubauen, dem würde ich auch keine zu meinen Kindern zutrauen. Theoretisch ist das natürlich möglich, dass der Kontakt sich zu ihnen viel besser gestalten würde, aber was wenn nicht? Kinder können da viel verletztlicher sein. Und nicht immer erzählen sie davon.

    Meine Schwester war überzeugt davon, dass unsere Eltern trotz allem sehr gute Großeltern sind, bis sie mitbekommen hat, wie mein Vater ihr Kind aus dem Nichts heraus zusammengeschrien hat (wie wir es als Kinder auch erlebt haben). Ab da war ihr der Gedanke die Kinder bei ihren Großeltern gelassen zu haben alles andere als angenehm - und sie erinnerte sich daran, dass sie als Kind auch niemandem von den Wutausbrüchen erzählte, so wie ihre Kinder das vermutlich auch nicht tun würden.
    Kurz: ich hätte kein Vertrauen zu dieser Person und wäre da lieber zu vorsichtig.


    Was die Charaktereigenschaften betrifft: erwachsene Menschen, die absolut nicht kritikfähig sind und keine Eigenverantwortung übernehmen finde ich sehr problematisch und würde ich nicht mehr in meinem Leben haben wollen. Ich verstehe, dass du irgendwo Mitleid empfindest, aber mal ehrlich: wieviel Energie verwendest du drauf dein Leben im Griff zu haben? Die Kindheit aufzuarbeiten? Diese Person zeigt nicht sonderlich viele Ambitionen, obwohl sie die Möglichkeiten vermutlich hätte. Sie hat ihr Leben doch selbst in der Hand! Und du hast ihr sogar deine noch dazugereicht.
    Wenn sich jemand auf seinem Zustand ausruht ist das ok, aber dann bitte ohne Jammern und mit dem Tragen der Konsequenzen!

    Ich hatte auch lange Mitleid, bis ich irgendwann eine gesunde Wut gespürt habe. Und so langsam geht es über in ein "es ist wie es ist".
    Es lebe das Leben!

  5. Inaktiver User

    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Nena79 Beitrag anzeigen
    Sagen wir so....die Person wünscht sich ein herzliches Verhältnis zu den Kindern und möchte gerne gemocht und geliebt werden. Sitzt dann aber bei fast jedem treffen meist nur mit den Erwachsenene am Tisch und plaudert über Alltagsklatsch.

    Seid die Person jedoch merkt, dass andere Familienmitglieder mit ihrer kinderfreundlicheren Art, besser bei den kindern landen, gibt die Person sich auch mehr Mühe....jedoch wirkt es meist sehr gekünstelt.
    Wenn der Kontakt den Kindern nicht wichtig und sowieso nicht eng ist, würde ich mir an Deiner Stelle überhaupt keinen Kopf darüber machen. Unwahrscheinlich, dass sie etwas vermissen würden.

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    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Kissmeimirish Beitrag anzeigen
    Hmm, nochmal zur Beziehung zu den Kindern:
    Ein Mensch, der nicht in der Lage ist trotz all meiner Bemühungen eine vernünftige Beziehung zu mir aufzubauen, dem würde ich auch keine zu meinen Kindern zutrauen. Theoretisch ist das natürlich möglich, dass der Kontakt sich zu ihnen viel besser gestalten würde, aber was wenn nicht? Kinder können da viel verletztlicher sein. Und nicht immer erzählen sie davon.
    Ja, was den Kontakt zu den Kindern angeht hast Du recht. Ich habe kein Vertrauen ( was die Person übrigens schwer verletzt und überhaupt nicht nachvollziehen kann), deswegen finden die Treffen auch nur noch in meiner Gegenwart statt. Leider bin ich da etwas paranoid ( jedoch nur bei dieser Person) und beäuge alles sehr kritisch, was mich zusätzlich stresst, denn das will ich eigentlich gar nicht.
    Das Leben ist kein Ponyhof

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    AW: Des einen Freud ist des anderen Leid

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn der Kontakt den Kindern nicht wichtig und sowieso nicht eng ist, würde ich mir an Deiner Stelle überhaupt keinen Kopf darüber machen. Unwahrscheinlich, dass sie etwas vermissen würden.
    Hhhmmmm....ich denke so einfach kann ich es mir nicht machen. Wenn die Person da ist, wird sie von meinen Kindern gefordert ( mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg). Ob und wie wichtig die Person für ihr eigenes Leben ist, können sie selbst altersbedingt noch gar nicht einschätzen, da möchte ich Ihnen nicht vorgreifen.
    Das Leben ist kein Ponyhof

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