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  1. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Ich finde eine gute Mischung aus allem am Besten !

    Irgendwo eine Woche Segeln gehen wir jedes Jahr, das ist nichts Besonderes.

    Dann fahren wir jedes Jahr ein paar Tage nach Griechenland, an den gleichen Ort. Und freuen uns, das wir alle und alles kennen, hat so was Familiäres. Neben dem Urlaub da, fahren wir immer noch ein bißschen rum und lernen neue Aspekte der Insel kennen.

    Dazu eine Fernreise im Jahr, was Neues sehen. Was oft auch z.T. was "Altes" ist, z.B. Bangkok.

    Mal nur am Strand oder Pool rumgammeln ist zwar sehr entspannend, aber wir haben für uns festgestellt, das man einen höheren Entspannungseffekt hat, wenn man auch was macht. Der Urlaub erscheint einem länger. Segeln ist besonders ideal - man ist mit dem Boot beschäftigt und verschwendet keinen Gedanken mehr an zuhause oder den Job.

    Auf die richtige Mischung kommt es an.

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    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was die Komfortzone angeht: 1 Woche segeln ist so entspannend, wie 2 Wochen auf der Liege am Strand !
    Und genau daran sieht man wie individuell die Dinge sind - ich hasse segeln. 1 Woche segeln würde mich dermassen nerven, dass ich danach so gestresst wäre wie nach einem Monat hard core arbeiten.

    Ich plane meinen Urlaub nach Zeitbudget und persönlicher Verfassung. Letztes Jahr waren es 3 Wochen USA - eine Mischung aus Strand und Sightseeing.Dieses Jahr hatte ich nur eine Woche Zeit weil ich so viel Arbeit habe und da ich ziemlich fertig war gab es eine Woche Luxushotel auf Mallorca. Es war wunderbar.

    Im nächsten Jahr habe ich voraussichtlich wieder mehr Zeit da gibt es dann wieder mehr Programm als nur Pool oder Strand.

    Ich werde aber ganz sicher nie Urlaub machen der mir nicht gut tut nur weil andere das eventuell cool finden würden.
    Just breathe!

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    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Segeln hat für mich nichts mit Erholung und Entspannung zu tun, wenn ein Törn 2 Tage überschreitet - mehrere Menschen auf kleinstem Raum zusammen und keine Rückzugsmöglichkeit (für mich sowas von essenziell), Gemeinschaftsduschen in Waschhäusern, blaue Knie, Gruppenzwang.

    In den vergangenen Jahren war ich beruflich sehr viel unterwegs und habe privat dehalb keinerlei Motivation auf Spannung, Exotik oder sonstwie schwer erreichbare Gefilde. Ich fahre am allerliebsten per Auto oder Zug in die Natur, an die Nord- oder Ostsee. Oder nach Österreich/Bayern, da gibt es auch tolle Gewässer und man kann gut wandern.

    Gerade im Urlaub ist mir meine Komfortzone heilig, eine schöne Unterkunft, Bewegung beim Wandern, Schwimmen oder Radfahren, Entspannung - am besten noch Wellness - und gutes Essen.

    Alles andere brauch' ich persönlich nicht, schon gar keine große Hitze oder hohe Luftfeuchtigkeit.
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

  4. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Es geht doch weniger darum, was andere empfinden.

    Ich habe beispielsweise auch sehr nette Ecken hierzulande kennen gelernt - da bin ich von mir aus auch spießig.

    Aber wenn sich jemand einen für ihn ärgerlichen Urlaub Jahr für Jahr antut ...

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    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Beim Stichwort Komfortzone (bleiben / verlassen) fiel mir dieser Thread ein.

    Dieses Interview eines Social Travellers gefällt mir und er spricht mir aus dem Herzen.

    Der belgische Globetrotter Bjorn Troch vertraut keinem Reiseführern, sondern seinen Freunden im sozialen Internet. Seit über vier Jahren reist er ihren Empfehlungen hinterher. Jetzt durchquert er Kanada.
    Troch: ****Ich habe schnell gelernt, dass nicht viel Zwischenmenschliches passiert, wenn ich strikt nach Plan reise. In Calgary habe ich eine junge Frau getroffen, die Freunde in Neufundland hat. Als ich dort ankam, haben diese Kontakt zu mir aufgenommen und mich prompt zu einem Ruderbootrennen mitgenommen. In St. John's empfahl mir jemand Erin's Pub, einen Treff der dortigen Musikszene. Am Abend lernte ich jemanden kennen, der mich zu einem Folkfestival mitnahm, dort wiederum traf ich jemanden, der ein Kajak besaß und mich zur Walbeobachtung in Trinity einlud. ****Das alles sind Zufallsbegegnungen, doch es gibt auch eine Konstante: Die Leute tun alles, damit du eine gute Zeit hast.
    **** Das könnte ich aus eigenen Erfahrungen unterschreiben!

    SPIEGEL ONLINE: Kann jeder so reisen wie Sie?

    Troch: Ja, aber man muss sich schon darauf vorbereiten: Du musst Stereotype killen, offen sein. Wenn Du das bist, fangen die Leute schnell an, mit dir zu reden. Tatsächlich will jeder andere Menschen kennenlernen. Respektiere die Leute, mit denen du sprichst. Dränge dich ihnen nicht auf und sei dankbar für alles, was du bekommst. Wenn du deinem Bauchgefühl vertraust, liegst du selten daneben. Und wenn sich eine Begegnung merkwürdig anfühlt, drehst du dich einfach um und gehst.
    SPIEGEL ONLINE: Was sind für Sie die größten Lektionen des Social-Traveler-Projekts?

    Troch: Ich lasse mich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen, weil ich mit allem um mich herum zufrieden bin. I go with the flow. Ich mache mir keine Sorgen, wenn es einmal keine Unterkunft gibt. Solange Menschen um mich herum sind, die ich fragen kann, gibt es keine Probleme. Man muss nur bereit sein, immer wieder seine Komfortzone zu verlassen. Ich habe gelernt, mich auf Fremde zu verlassen, mich ihnen anzuvertrauen. Ein Smartphone gibt dir nur Informationen, ein Mensch aber schenkt dir außerdem Erfahrungen und Erinnerungen. Nur gemeinsames Erleben macht das Leben wirklich lebenswert.

  6. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Und im Grunde bedient er damit selbst ein modernes Stereotyp - komm aus deiner Komfortzone, dann wirst du glücklich.
    Und dabei sehen solche Leute ihre eigene Vorgehensweise natürlich als maßgeblich an ...

  7. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Es gab mal ein gutes Spottlied, das "Part Time Punk" hieß. Da erzählte der Sänger die Geschichte, dass Punk sein so modisch geworden ist und sich die Leute in der Freizeit umstylen, um hipp zu sein. Das war ca. 1977/78/79. So um den Dreh.

    Ähnlich ist es auch mit der Komfortzone. Inzwischen wird ja jeder Aktivurlaub als jenseits der Komfortzone gefeiert. Mittags Kampf auf dem Mountainbike und abends das Vier-Gänge-Menü. Also, die Komfortzone für eine Zeitlang wirklich zu verlassen, sieht anders aus. Aber richtig anders.

  8. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    es bleibt doch jedem selbst überlassen: sehe ich komportzone als positiv oder negativ an?

    es zeigt sich doch auch hier: für viele menschen ist komfortzone keineswegs negativ belegt.

    leben und leben lassen- und im urlaub schon dreimal.

  9. User Info Menu

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Was ist eigentlich schlimm daran, in seiner Komfortzone (was ist das überhaupt für ein Wort und seit wann gibt es das???) zu bleiben? Wenn ich Urlaub mache, will ich mich entspannen - da muss ich keinem was beweisen. Und wenn ich ein außergewöhnliches, ev. anstrengendes Hobby habe, dann habe ich ein Hobby, selbst wenn es Arbeit macht, ist es eben mein HOBBY. Da muss ich nun nicht damit prahlen, dass ICH ja aus meiner KOMFORTZONE (fürchterliches Wort) rausgekommen bin.

    Statt dass die Leute froh sind, sich auch mal bequem zurücklehnen zu können, es gemütlich zu haben und mal keinen Stress - nö, is langweilig.... und langweilig will man ja - gerade in den Augen anderer - nun gar nicht sein
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  10. Inaktiver User

    AW: Urlaubszeit! Und so viele bleiben in ihrer Komfortzone....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es bleibt doch jedem selbst überlassen: sehe ich komportzone als positiv oder negativ an?

    es zeigt sich doch auch hier: für viele menschen ist komfortzone keineswegs negativ belegt.

    leben und leben lassen- und im urlaub schon dreimal.
    Sind auch meine Gedanken. Jede/r wie er/sie will.

    Nur die Komfortzone (übrigens ein alter Begriff) zu verlassen, ist etwas anderes als ein Segel- oder Wanderurlaub. Und egal was man macht, damit erhebt man sich nicht automatisch über seine Nachbarn. Reine soziale Distinktion.

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