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Ergebnis 41 bis 48 von 48
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08.08.2014, 20:42
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
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08.08.2014, 23:33
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Für ihn ändert sich rein gar nichts. Vorher hat er für seine volljährige Tochter freiwillig Unterhalt gezahlt, obwohl er das nicht mehr müsste (Tochter arbeitet bereits). Dieses Geld fließt jetzt nicht mehr an die Tochter, sondern an mich. Dafür hasst mich auch seine Tochter, weil Papi ihr den Geldhahn zudreht und ich daran Schuld bin (schließlich habe ich mich ja für das Kind entschieden). Kümmern will er sich auch nur, wenn es ihm in den Kram passt. Es ändert sich also nichts für ihn und genauso wollte er es doch auch immer. Natürlich muss er jetzt paar Jahre länger zahlen.
Ihm geht es wohl hauptsächlich um verletztes Ego. Er hat mir mitgeteilt, dass er keine Beziehung will. Was erwartet er? Dass ich alles so weiterlaufen lasse? Dass ich mir alles gefallen lasse und alles schlucke?
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10.08.2014, 01:20
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10.08.2014, 01:28
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Es ist völlig wumpe, was seine Tochter wie findet. Du hast bald eine eigene (oder einen Sohn), die/der sich wieder eigene Bilder macht. 18 jährige ticken halt häufig eindimensional, da ist die geistige Entwicklung halt oft noch nicht so weit. Im Grunde genommen ist nach dieser Sicht auch ihre Mutter Schuld, dass sie überhaupt geboren wurde.
Sagt er heute. Was er in einem oder in fünf Jahren darüber denkt, wird man dann sehen. Ob und wann dein Kind ihn überhaupt sehen will, irgendwann auch.Kümmern will er sich auch nur, wenn es ihm in den Kram passt.
Inwiefern sollte deiner Meinung nach warum sein Ego wodurch verletzt sein?Ihm geht es wohl hauptsächlich um verletztes Ego.
Nachrangig. Wichtig ist, was du erwartest.Was erwartet er?
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10.08.2014, 11:51
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Sein Ego wurde meiner Meinung nach dadurch verletzt, dass ich endgültig zu ihm gesagt habe, dass ich dieses "Verhältnis" so nicht mehr weiterführen möchte. Es ging nicht nach seinen Regeln, sondern nach meinen. Wäre das mit uns noch über Monate so weitergegangen, dann hätte sich sein schlechtes Gewissen in Grenzen gehalten, weil er sein Kind doch mind. 1x die Woche gesehen hätte und mich nicht "sitzen gelassen" hätte. Das wäre genau so lange gegangen, bis er eine passendere Frau an seiner Seite gefunden hätte. Aber richtig "Papa gespielt" hätte er trotzdem nie. Er wäre nicht mal mit zur Geburt, wäre nie mit dem Kind spazieren gegangen, hätte es nie gewickelt oder gefüttert oder wäre nachts aufgestanden.
Jetzt wirft er mir vor, ich hätte ihm sein Leben vorgeschrieben. Dabei habe ich ihm NIE etwas vorgeschrieben. Es ging immer nur nach seinen Regeln. Sei es gewesen, wieviel er sich für die Schwangerschaft interessiert oder wann er wie lange Zeit hat. Ich habe immer alles akzeptiert. Wenn ich ihn gebraucht hätte, war er NIE da. Schließlich hatte er ja Angst, aus uns wird ein richtiges Pärchen.
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10.08.2014, 13:33
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Ich glaube du hast einfach richtig, richtig Liebeskummer. Der geht früher oder später vorbei. Das beste ist eine Kontaktsperre. Kein Anruf, keine Mail, kein Kontaktsuchen deinerseits. Auf Kontaktversuche seinerseits nicht eingehen. UND: Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung. Triff dich mit anderen Freunden, auch wenn du keine Lust dazu hast. Zieh dich nicht zurück.
Halte dich an deiner Erkenntnis fest, dass du so wie es war unglücklich warst und wenn du jetzt zwar kurzfristig noch mehr Kummer hast, danach wieder glücklich werden kannst. Man muss sich sozusagen "entlieben". Lieber eine Ende mit Schrecken... Manchmal bringt ein bisschen Stolz einen dazu, die eigenen Entscheidungen auch durchzustehen.Sein Ego wurde meiner Meinung nach dadurch verletzt, dass ich endgültig zu ihm gesagt habe, dass ich dieses "Verhältnis" so nicht mehr weiterführen möchte.
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10.08.2014, 13:47
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12.08.2014, 13:14
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Der werdende Vater und ich hatten nochmal ein Gespräch (er bestand darauf). Mittlerweile unterstellt er mir, ich hätte ihm das Kind untergejubelt nur um ihn zu halten. Er versteht nicht, warum ich keine Freundschaft mit ihm will und findet das äußerst gemein von mir. Was ich alles "äußerst gemein" von ihm finde, das hat ihn herzlich wenig interessiert. Für meine Argumente war er eigentlich null zugänglich. Das ich verletzt bin, versteht er nicht. Schließlich hat er mir ja nie Hoffnungen gemacht und hat mir immer das Gefühl gegeben, er will nur Freundschaft. Genau das habe ich auch abgestritten, weil ich er das eben nicht tat. Er gab mir immer das Gefühl, dass da eben schon Gefühle da waren. Klar, dass er das jetzt abstreitet.
Letztendlich war ich mal wieder die Böse, die ihm sein Leben vorschreibt, weil ich mich für das Kind entschieden habe und ihn jetzt nicht mehr sehen will (das habe ich nie behauptet, das wird sich kaum vermeiden lassen. Ich will nur keine Freundschaft mit ihm).
Es geht nicht nach seinen Regeln, das gefällt ihm nicht. Ich habe in seinen Augen zu viel alleine entschieden. Angefangen von der Tatsache, dass ich das Kind behalten habe, bis hin zu dem Tag, als ich das Verhältnis mit ihm beendet habe. Er fand das ganz in Ordnung wie es momentan mit uns lief....



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Aber keiner, der aus einer Bindung zur TE resultiert.

