Auf einen Schlag wird das nicht gehen.
Aber konzentriere dich auf dich und das Kind, das ja schon eine eigene, strampelnde Persönlichkeit ist, auf Dinge, die dir und euch guttun.
Der Mann hat damit nicht viel zu tun.
Bei Paaren, die ein Kind erwarten, ist es ja z.T. so, dass der Vater eifersüchtig ist auf den Zugang, den die Mutter zum Kind hat und die Verbindung, die Mutter und Kind aufbauen können und bei der er zunächst außen vor ist.
Diese Nähe hast du auch und der Erzeuger spielt dabei keine Rolle.
Das Kind kennt dich, deine Stimme, deinen Herzschlag, deine Berührungen. Du kennst das Kind, seine Bewegungen, seinen Rhythmus, seine Vorlieben (Musik, Bewegungen).
Es wird bestens versorgt von dir. Es geht ihm gut bei dir.
Das finde ich gut!
Lass' dich beraten, wie das Verhältnis rechtlich geklärt werden kann, vom gemeinsamen Sorgerecht würde ich - aus dem Bauch heraus - abraten, es sollte aber festgehalten werden, dass er der Vater ist und ggf. auch Kontaktmöglichkeiten für ihn eingerichtet werden.
Diese Verhandlungen können über einen neutralen Vermittler an einem neutralen Ort geführt werden (Jugendamt). Das ist wahrscheinlich produktiver und besser auszuhalten für dich, als wenn du das privat versuchen würdest.
Yoga ist toll, gerade um die Verbindung zum Kind bewusster zu machen und zu intensivieren.
Und dann natürlich die Entspannungs- und Harmonisierungsübungen und die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins.
Da wirst du sicher von profitieren!
Wie ist der Geburtsvorbereitungskurs gestaltet?
Es gibt Kurse, wo regelmäßig nur die Mütter hingehen und die Väter nur zu einem Termin dazukommen. Das wäre für dich vielleicht geeigneter als so ein reiner Pärchenkurs.
Weißt du schon, wer dich zur Geburt begleiten wird (Mutter? Freundin?) Ich würde diese Person bitten, dich auch zum GVK zu begleiten.
"Stutenbissigkeit" oder Hochnäsigkeit brauchst du wahrscheinlich nicht zu befürchten, sondern dich eher auf Anteilnahme und Interesse von den anderen Müttern und der leitenden Hebamme einstellen. Vielleicht kannst du dich mit deinen Befürchtungen schon im Voraus an die Hebamme wenden, sie kann dann auf deine Situation besonders eingehen.
Das klingt ja wirklich blöd!
Warum gab es bisher keine Ernährungsberatung? Da würde ich an deiner Stelle drauf bestehen.
Alles Gute!
Lunete
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Ergebnis 21 bis 30 von 48
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23.07.2014, 12:30
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
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23.07.2014, 15:12
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Hallo Katze!
Ein Schritt nach dem anderen.
Wenn Dich die Ängste überwältigen "Wie soll ich mich je wieder verlieben, ich will doch nur diesen Mann" - dann verschiebe sie ganz bewusst auf später. Sag Dir ganz bewusst: Okay, ich habe diese Angst. Mit dir befasse ich mich später. Jetzt kommt erstmal das Kind.
Und was Deine Adoptionsüberlegungen angeht: Erkundige Dich doch ganz real, wie es damit aussieht. Dann weißt Du, welche Optionen Du hast und kannst Dir immer sagen, dass Du darauf zurückgreifen kannst.
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23.07.2014, 20:15
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Ja, genau diese Fragen habe ich mir schon 100x gestellt und werde sie mir in nächster Zeit wohl noch öfter stellen!
Ich wusste, dass das mit ihm ein Verfallsdatum hat. Er "zog" einfach nicht richtig seit er wusste, dass ich schwanger bin. Natürlich habe ich es mir gewünscht, dass er bei mir bleibt. Dass wir es einfach mal miteinander probieren. Und ich bin mir fast sicher, dass es funktioniert hätte, wenn ER auch mal Kompromisse eingegangen wäre. Aber er ist ein Mensch, der keine Kompromisse eingeht, der sich nirgends anpasst. Es wird das gemacht, was er sagt. Geht das nicht, ist diese Person so gut wie abgeschrieben.
Ich habe Angst vor der Zeit mit Baby wenn ich nicht raus kann und Tag für Tag alleine bin. Tagsüber, abends, überhaupt. Natürlich werden mal Freunde kommen oder ich rausgehen mit dem Baby. Aber ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich mal Beständigkeit in meinem Leben. Mit Beziehungen hat es bei mir noch nie wirklich geklappt. Gerade mal eine Beziehung, die 2 Jahre hielt und die ist Jahre her! Dann war ich ca. 2 Jahre ziemlich down (Trauerfall in der Familie) und ich bin fast überhaupt nicht mehr vor die Türe. Irgendwann - um genau zu sein vor fast 4 Jahren - hatte ich plötzlich neuen Lebensmut, hab alte Freundschaften aufleben lassen, das Leben mehr als genossen und er trat in mein Leben. Und schon begann das nächste Unglück....
Jeder sagt mir, ich soll mein Kind doch bitte nicht als Unglück sehen. Aber ich kann mir im Moment einfach noch nicht vorstellen, das Kind so zu lieben, dass es mein größtes Glück ist.
Ich bin es leid, nach DER großen Liebe zu suchen, mich zu verlieben und dann wieder zu scheitern. Ich merke selbst, wie ich immer mehr eine Mauer um mich herum aufbaue, was Männer angeht. Ich bin auch mehr der introvertierte Mensch, was das alles nicht wirklich einfacher macht. Und ich bin von Natur aus ein Mensch, der nur sehr schwer Gefühle zeigen kann (habe ich wohl von meinem Vater). Mich bei jemandem ausweinen - geht nicht. Einem Mann meine Gefühle mitteilen - unmöglich! Zeigen durch Gesten etc. ja. Aber sagen "hey, du bedeutest mir echt viel" z. B. - never! Vielleicht lag es auch etwas an mir, dass diese Beziehung scheiterte.
Ich werde ihn als Vater angeben, aber auf gemeinsames Sorgerecht bin ich nicht wirklich scharf. Ich hoffe sehr, dass er drauf verzichtet. Den Umgang mit seinem Kind kann ich ihm nicht verbieten, denke aber, dass er den auch nicht regelmäßig ausführen möchte. Er hat sowieso so gut wie nie Zeit, wie soll er sich da Zeit für ein Kind nehmen? Regelmäßiger Umgang ist aufgrund seines Jobs sowieso nicht möglich. Wie ich den Umgang dann regel, damit ich ihn nicht sehe, muss ich mir noch überlegen.
Der GVK beinhaltet 2 Pärchen-Abende. Ich habe mir schon überlegt, an diesen 2 Abenden erst gar nicht hinzugehen. Meine Mutter wird mich zwar zur Geburt begleiten, aber ich würde mir so dermaßen mies vorkommen, wenn ich mit Freundin/Mutter dort hingehe und alle anderen sind glückliche Pärchen... Damit komme ich glaube ich nicht klar. Er wäre wohl auch nicht mitgegangen, wenn wir noch "zusammen" wären.
Das mit der Adoption war wohl nur so ein Schnell-Gedanke. Würde ich wohl nie wirklich übers Herz bringen.
Es gibt leider auch Menschen in meiner Familie, die mir das Leben nicht gerade einfach machen und die ich im Moment auch meide. Ich bin ungewollt schwanger geworden und es hieß schon oft, wenn ich Probleme hatte (z. B. Schwangerschaftsdiabetes) "bist doch selber schuld". Oder mir werden Vorwürfe gemacht, dass ich von so einem verantwortungslosen Mann ein Kind erwarte, das nie gewollt war. Ich bin als naiv und dumm bezeichnet worden. Das tut dann zusätzlich nochmal ziemlich weh.
Auf der anderen Seite begegne ich Neid. Neid von Frauen aus der Familie, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und es entweder nicht klappt oder die es in der Frühschwangerschaft verloren haben. Auf die restliche Familie - außer meine Mutter - kann ich somit also definitiv nicht zählen....
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23.07.2014, 20:16
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Wenn Du Optionen wie Adoption in Betracht ziehst, dann rate ich auch, dass Du Dich früh und ausführlich informierst, denn nur wenn Du alle Informationen hast, kannst Du Dich emotional damit auseinandersetzen. Benutze auch alle Beratungsmöglichkeiten von Stadt, pro familia etc. pp.
Schwangeschaftskurs mit Begleitungsproblem: Hast Du nen guten Kumpel, Bruder, Cousin, der Dich begleiten könnte?
Diabetes: Warst Du schon beim Diabetologen?
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23.07.2014, 23:00
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Adoption ziehe ich nicht wirklich in Betracht, das wäre eine Kurzschlussreaktion und war einfach nur eine Panikreaktion aufgrund der Trennung.
Beim Diabetologen bin ich schon in Behandlung, fühl mich da aber ziemlich im Stich gelassen. Sie machen Panik, weil meine Werte so hoch sind, erklären mir so gut wie nichts und meine Werte spielen eigentlich nur verrückt. Richtig eingestellt bin ich noch lange nicht.
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23.07.2014, 23:14
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
das sind die normalen Fragen, welche sich fast jede Mutter stellt - ob mit oder ohne Partner!
Du solltest das nicht der Trennung zuschreiben.
Da musst du durch und das wirst du auch. Es ist doch ein Zeichen, dass du dir Gedanken machst und das ist gut.
Nur aus dem was du bisher geschrieben hast, bin ich mir sicher: es hätte nicht funktioniert.Und ich bin mir fast sicher, dass es funktioniert hätte, wenn ER auch mal Kompromisse eingegangen wäre. Aber er ist ein Mensch, der keine Kompromisse eingeht, der sich nirgends anpasst. Es wird das gemacht, was er sagt. Geht das nicht, ist diese Person so gut wie abgeschrieben.
Vielleicht ein paar Wochen, Monate, vielleicht sogar 2 Jahre und dann wäre Schluss gewesen.
Du hast es vielleicht sehr gewollt und vieles schöner gesehen als es ist. Aber du kannst einen anderen Menschen nicht ändern - nur du selbst kannst dich ändern.
Nein, ich glaube nur aus dem was ich aus deinen Schilderungen gelesen habe, dass es garantiert nicht geklappt hätte.
Es ist leichter für dich, wenn das jetzt gleich der Fall ist.
Nicht nur weil ich dir jetzt Mut machen will: in der Zeit, als unsere Kinder klein waren, kam ich so viel raus wie die ganzen Jahre vorher nicht.....mal ausgenommen die Teenagerzeit.Ich habe Angst vor der Zeit mit Baby wenn ich nicht raus kann und Tag für Tag alleine bin. Tagsüber, abends, überhaupt. Natürlich werden mal Freunde kommen oder ich rausgehen mit dem Baby. Aber ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich mal Beständigkeit in meinem Leben.
Du bist nicht allein! Du wirst staunen, wie viele Mütter du kennen lernen wirst, dich mit ihnen treffen wirst, zusammen mit ihnen und Kindern losziehen wirst.
Wenn du tagsüber Zeit für dich hast, wirst du froh sein um ein paar Stunden - denn die erste Zeit ist anstrengend. Du wirst überhaupt nicht auf die Idee kommen darüber nachzudenken, dass du nicht raus kommst.
Da ist ein kleines, hilfloses Baby, welches dich braucht - und das muss dir keine Angst machen! Obwohl es im Vorfeld jedem Angst macht.
Die Erfahrung der Mütter (bis auf sehr wenige Ausnahmen!) zeigt: du wächst da hinein! Du hast keine Zeit für: mache ich das richtig, was soll ich nur machen?
Du machst einfach! Du wechselst Windeln....was übrigens sehr einfach ist...du stillst oder gibst die Flasche, beruhigst das weinende Baby.....das läuft alles, du wirst sehen!
Du wirst am Anfang so viel Beschäftigung haben, dass erstmal alles in den Hintergrund tritt und das ist auch gut so.
Wenn sich alles mal richtig eingespielt hat, dann wirst du weiter sehen.
Beständigkeit gibt es auch ohne Männer! - auch wenn das nicht immer so bleiben muss.
Aber fixiere dich doch nicht so auf Männer und heile Welt Familie.
Du und dein Baby, ihr seid auch Familie!
na klar ist das nicht schön! Aber es zeigt dir doch eines: es geht weiter und es tun sich wirklich immer neue Türen auf!Mit Beziehungen hat es bei mir noch nie wirklich geklappt. Gerade mal eine Beziehung, die 2 Jahre hielt und die ist Jahre her! Dann war ich ca. 2 Jahre ziemlich down (Trauerfall in der Familie) und ich bin fast überhaupt nicht mehr vor die Türe. Irgendwann - um genau zu sein vor fast 4 Jahren - hatte ich plötzlich neuen Lebensmut, hab alte Freundschaften aufleben lassen, das Leben mehr als genossen und er trat in mein Leben. Und schon begann das nächste Unglück....
wie sollst du dir das auch vorstellen können? Keine der Mütter konnte sich das vorher vorstellen, weil man eben nicht weiß wie es ist.Jeder sagt mir, ich soll mein Kind doch bitte nicht als Unglück sehen. Aber ich kann mir im Moment einfach noch nicht vorstellen, das Kind so zu lieben, dass es mein größtes Glück ist.
Aber hier schreiben dir Frauen, die vorher so gedacht haben wie du und die alle ihre Kinder lieben.
In dem Moment wo es da ist, wirst du das auch.
Es ist ein Teil von dir! Es wuchs 9 Monate in deinem Bauch...du spürst seine Bewegungen und du kannst mit ihm reden.
Also mache dich nicht so verrückt, sondern warte bis es da ist und dann wird sich vieles von selbst ergeben.
dann lasse es einfach sein, dich selbst derart unter Druck zu setzen! Das wird auch nicht klappen, wenn du es mit aller Gewalt willst. Mach dich da mal ein bisschen lockerer.Ich bin es leid, nach DER großen Liebe zu suchen, mich zu verlieben und dann wieder zu scheitern. Ich merke selbst, wie ich immer mehr eine Mauer um mich herum aufbaue, was Männer angeht.
Sage dir doch einfach mal: so, die nächsten 2 oder 3 Jahre will ich meine Ruhe und habe keine Lust, mich mit Partnersuche abzugeben.
Und dann halte dich daran, hake es für die nächsten Jahre ab.
Genau so machst du das! Erstmal abwarten wie sich alles entwickelt und dann erst Entscheidungen treffen!Ich werde ihn als Vater angeben, aber auf gemeinsames Sorgerecht bin ich nicht wirklich scharf. Ich hoffe sehr, dass er drauf verzichtet. Den Umgang mit seinem Kind kann ich ihm nicht verbieten, denke aber, dass er den auch nicht regelmäßig ausführen möchte. Er hat sowieso so gut wie nie Zeit, wie soll er sich da Zeit für ein Kind nehmen? Regelmäßiger Umgang ist aufgrund seines Jobs sowieso nicht möglich. Wie ich den Umgang dann regel, damit ich ihn nicht sehe, muss ich mir noch überlegen.
och komm Mädel, hey, in welcher Zeit leben wir denn? Meine Jungs sind 25 und 26 und damals schon kamen statt einiger Männer die Freundinnen mit - das war überhaupt kein Problem.Der GVK beinhaltet 2 Pärchen-Abende. Ich habe mir schon überlegt, an diesen 2 Abenden erst gar nicht hinzugehen. Meine Mutter wird mich zwar zur Geburt begleiten, aber ich würde mir so dermaßen mies vorkommen, wenn ich mit Freundin/Mutter dort hingehe und alle anderen sind glückliche Pärchen... Damit komme ich glaube ich nicht klar. Er wäre wohl auch nicht mitgegangen, wenn wir noch "zusammen" wären.
Eine Frau war alleine da, da hat die Kursleiterin die Stelle des Partners eingenommen - das war für alle sowas von ok, da hat niemand schief geguckt!
das sagt ja auch schon einiges :-)Das mit der Adoption war wohl nur so ein Schnell-Gedanke. Würde ich wohl nie wirklich übers Herz bringen.
du musst lernen Menschen zu meiden, die dir nicht gut tun!Es gibt leider auch Menschen in meiner Familie, die mir das Leben nicht gerade einfach machen und die ich im Moment auch meide. Ich bin ungewollt schwanger geworden und es hieß schon oft, wenn ich Probleme hatte (z. B. Schwangerschaftsdiabetes) "bist doch selber schuld". Oder mir werden Vorwürfe gemacht, dass ich von so einem verantwortungslosen Mann ein Kind erwarte, das nie gewollt war. Ich bin als naiv und dumm bezeichnet worden. Das tut dann zusätzlich nochmal ziemlich weh.
Auf der anderen Seite begegne ich Neid. Neid von Frauen aus der Familie, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und es entweder nicht klappt oder die es in der Frühschwangerschaft verloren haben. Auf die restliche Familie - außer meine Mutter - kann ich somit also definitiv nicht zählen....
Und eines siehst du hier doch ganz schön: die Person, die wichtigste....ist deine Mutter :-)
Und für dein Baby wirst du das auch sein! :-)
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26.07.2014, 07:33
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Hey Katze, Du wirst lachen aber ich habe mal eine Studie gelesen wo stand, dass fuer das Neugeborene eine Grossmutter muetterlicherseits wichtiger sei fuer's Ueberleben als der Vater.
Der eigenen Mutter vertraut man am meisten, sie hat einen ja auch irgentwie am Leben erhalten. Ich finde es toll, wenn ihr ein gutes Verhaeltnis habt und jedes Baby liebt seine Grossmutter, wenn es sie viel sieht.
Ich habe eine Freundin, die ist mit Ende 30 von einem verheiratetem Mann schwanger geworden (der angeblich unfruchtbar war, haha) aber sieht es jetzt als den groessten Gluecksfall ihres Lebens. Ihren Mann hat sie naemlich erst so spaet kennengelernt, da waeren sie dann ohne Kinder geblieben. So extrem ist es bei Dir nicht. Ich bin schon traurig, dass ich keine Kinder habe. Bei mir waren es medizienische Gruende aber waere ich jemals in einer guten Beziehung gewesen, dann haette ich das auch checken lassen. So wollten die Maenner mit denen ich zusammen war eh nie Kinder.
Das ist natuerlich eine schwierige Zeit fuer Dich aber ich kann Dir garantieren, Du wirst Dich wieder verlieben und Du wirst bestimmt durch Dein Kind eine bessere Wahl treffen. Es soll ja dann nicht nur ein guter Partner fuer Dich sein sondern auch ein guter Vater fuer Dein Kind. Maenner brauchen da oft viel laenger als Frauen in ihrer Entwicklung. Oft erst ueber 40. Also, jetzt hast Du Dir ja so viel Zeit erkauft weil Du nie mehr eine Beziehung nach vorne treiben musst um noch schwanger zu werden. Du hast so viel Zeit wie Du brauchst.
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28.07.2014, 10:40
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft! Im Moment scheint, vielleicht die ganze Situation hoffungslos zu sein aber in zwei Monaten wirst schon sehen, wie glücklich du sein wirst. Ein Baby kann das ganze Leben ändern und gibt Kraft! :)
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28.07.2014, 16:35
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Ich danke euch für euren Zuspruch!
Der werdende Vater hat sich nicht mehr bei mir gemeldet - seit fast 2 Wochen nun. Es tut jetzt noch ein Stück mehr weh zu wissen, dass ich ihm anscheinend nie was bedeutet habe. Andererseits weiß ich, dass er einfach nur verantwortungslos ist, wenn er so handelt.
Er lebt sein Leben weiter. Wohl glücklich... Ich sehe im Moment einfach keine Zukunft. Er wäre für mich perfekt gewesen. Für mich hatten wir die gleichen Interessen - nur er sah das anders...
Was wohl an der ungeplanten Schwangerschaft liegt.
Mir wird jetzt auch immer klarer, dass er mich bewusst vor seinen Freunden/Bekannten versteckt hat. Wegen meines Bauches. Nur ein Bruchteil "seiner Leute" kannte mich und wusste Bescheid. Dass er Vater wird, wissen mehr, aber mich kennt niemand. Er hat sich auch fast nie um seine Tochter aus einer früheren Beziehung gekümmert. Wollte später viel mit Geld kompensieren. Jetzt - wo sie volljährig ist (er wurde sehr jung Vater) - ist sie sein Liebling... Für sie braucht er jetzt auch keinen Unterhalt mehr zahlen, jetzt wird er für mein Baby zahlen. Für ihn ändert sich also absolut gar nichts!
Ich hoffe sehr, dass ich auch mal irgendwann glücklich werde und den Mann finde, mit dem ich restlos glücklich bin. Nur habe ich manchmal das Gefühl, dass es den nicht gibt. Evtl. suche ich aber auch nur zu verzweifelt und versteife mich jetzt schon zu sehr darauf, was in paar Monaten ist...
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05.08.2014, 22:26
AW: Schwanger, frisch getrennt, verzweifelt
Hallo!
Vor einigen Tagen hat sich der werdende Vater gemeldet und ich bin ziemlich enttäuscht von seiner Reaktion. Er gibt an allem mir die Schuld. Ich hätte ihm ein Leben vorschreiben wollen (dabei habe ich immer ausdrücklich gesagt, dass ich ihn in nichts dränge, was er nicht möchte), ich entscheide sowieso alles alleine. Natürlich hat er mich nie geliebt.
Wieviel Zeit er mit seinem Kind verbringen will, das möchte er entscheiden. Schließlich muss er ja noch Geld für den Unterhalt verdienen.
Er spielt jetzt den Verletzten und Verlassenen, in seinen Augen bin ich jetzt glücklich, weil ja jetzt alles so läuft, wie ich das wollte.



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