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  1. gesperrt

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    AW: Nur noch müde und schlapp

    Denn bleib das ganze psychisch abzuklären.

    Grüße
    Luftpost

  2. Moderation

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    AW: Nur noch müde und schlapp

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    laut Arzt sind die Werte alle top. Ist also nix organisches.
    Welche Fachrichtung bedient denn Dein Arzt?

    Ich frage, weil ein Arzt sich top bei den Mikronährstoffen auskennen kann und auch neuere Erkenntnisse berücksichtigt. Oder es gibt den Arzt, der zwar daraufhin untersucht, aufgrund der Werte innerhalb der Referenzbereiche dann sagt alles i.O.

    Ein Beispiel: Vitamin B12
    Da gibt es einen weit gefassten Normbereich (ca. 200-900). Wenn Dein Wert bei sagen wir 400 liegt, kann das schon zu niedrig sein. Vor allem weil man für den B12-Status aussagekräftigere andere Werte bestimmen lassen kann wie Holo-Transcobalamin oder Methyl-Malonsäure.
    Moderatorin in
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  3. Inaktiver User

    AW: Nur noch müde und schlapp

    Zitat Zitat von Luftpost Beitrag anzeigen
    Denn bleib das ganze psychisch abzuklären.

    Grüße
    Luftpost
    das ist doch klar, und war ja auch meine Anfangsvermutung. Mmn liegt es daran, dass ich Menschen als sehr anstrengend empfinde und meine Grenze oft überschreite. Bestens Beispiel sind dann auch mal so "freie" Tage, an denen ich alleine was unternehme oder wenig tue, dann fühl ich mich zwei Tage später wieder richtig fit. Daher war ja mein Gedanke, eher doch weiter Kurse für mich zu besuchen, als zusätzlich noch energieraubende Aufgaben zu übernehmen. Eben weil ich ja oft über Praktisches, Sachliches kommuniziere und das dann gerne genutzt wird, ich dadurch aber auslauge aber gleichzeitig ja trotzdem das Bedürfnis dazu habe, es anzuwenden.

    Im Alltag ist es mir zusätzlich oft zu viel, zu laut, ich kann mich kaum konzentrieren, wenn ich nicht alleine bin etc. Ich vermute ja, dass ich ne niedrigere Reizgrenze habe als andere und das sich dann zusätzlich noch psychisch niederschlägt, ich werde dann müde, schlapp, gereizt und unruhig. Das gibt sich alles, wenn ich mich als Ausgleich zurückziehen kann.

    Therapie käme für mich auch nur mit praktischen Methoden in Frage, ich reflektiere mich zwar gerne selbst, aber ich externalisiere das ungern, bzw. ist das in einem Forum schon das Maximale, ebenso rede ich ungern über Gefühle, evtl. weil ich sie so stark empfinde und da relativ sensitiv und sensibel veranlagt bin.

    @Utetiki: Innere Medizin und glaub mir, ich hatte schon in manchen Bereichen richtig schlechte Werte und habe mich da relativ fit gefühlt, jetzt sind die Werte gut und ich fühle mich schlapp.
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2014 um 23:09 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Nur noch müde und schlapp

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das ist doch klar, und war ja auch meine Anfangsvermutung. Mmn liegt es daran, dass ich Menschen als sehr anstrengend empfinde und meine Grenze oft überschreite. ...

    Im Alltag ist es mir zusätzlich oft zu viel, zu laut, ich kann mich kaum konzentrieren, wenn ich nicht alleine bin etc. Ich vermute ja, dass ich ne niedrigere Reizgrenze habe als andere und das sich dann zusätzlich noch psychisch niederschlägt, ich werde dann müde, schlapp, gereizt und unruhig. Das gibt sich alles, wenn ich mich als Ausgleich zurückziehen kann.
    Ich kenne all diese Symptome und noch einige mehr aus depressiven Zeiten.
    Therapie käme für mich auch nur mit praktischen Methoden in Frage, ich reflektiere mich zwar gerne selbst, aber ich externalisiere das ungern, bzw. ist das in einem Forum schon das Maximale, ebenso rede ich ungern über Gefühle, evtl. weil ich sie so stark empfinde und da relativ sensitiv und sensibel veranlagt bin.
    Ich vermute, dann wirst Du lernen müssen, das was du empfindest in Worte zu fassen und auszusprechen. Denn meines wissens nach geschieht genau daruch die Verarbeitung im Gehirn und somit die Heilung/Besserung.

    Du brauchst keine Angst davor zu habe, eine Psychotherapie zu beginnen. Psychotherapeuten wissen das es sehr schwer fällt über sich und seine Gefühle zu sprechen, wenn man das noch nie getan hat.

    Grüße
    Luftpost
    Geändert von Luftpost (30.07.2014 um 00:26 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Nur noch müde und schlapp

    Ich fühl mich ganz und gar nicht depressiv, sondern mir wird einfach nur immer mehr bewusst, wie viele Forderungen andere stellen, daher ja mein Nein-Tag und gleichzeitig, wie wenig ich stelle und diese Indifferenz macht mir zu schaffen, eher das Bewusstsein darüber. Ist ja logisch, wenn man sich Mühe gibt, und wenig Anerkennung erhält, sondern eben immer nur die "Nette" ist, die immer da ist, obwohl das subjektiv nicht so empfunden wird, aber objektiv so aufgefasst, dass das auf Dauer wütend macht, eher über einen selbst, und dass man gleichzeitig auch seinen Teil dazu beiträgt, da man z.B. eben nicht oft genug auf den Tisch haut und keiner in Köpfe blicken kann.

    Diese Erkenntnis macht mich ab und an wütend ja, und das versuche ich inzwischen häufiger zu externalisieren, aber das hat ja nichts mit einer Depression zu tun. Jedenfalls ist meine Definition von Depression ne andere. Das ist für mich nur richtig anstrengend, so aus mir rauszugehen, weil es nicht "meine Art" ist und das Energie und Kraft kostet und so ne Selbsterkenntnis auch mit ner Menge Frust, Entsetzen, Trauer verbunden ist - wie weit hat man es kommen lassen, etc....

    Ich finds sehr merkwürdig, wie schnell hier immer Ferndiagnosen von ehemaligen Betroffenen etc. gestellt werden. Es ist doch normal, dass man sich in vielen Dingen wieder findet, deshalb haben doch nicht alle das Gleiche. Müsste sich nicht bei ner Depression auch was ändern, z.b. dass man frühers anders war? Ich war nie anders, ich hab schon immer viel gedacht, hatte wenig Freunde und viele Interessen gleichzeitig, außerhalb der Müdigkeit hat sich nichts geändert, außer dass ich sogar mehr auf Menschen zugehe, mehr unternehme, mehr Interessen und Hobbies pflege als jemals zuvor und versuche häufiger mal auf den Tisch zu hauen - und letzteres gelingt mir eben noch nicht so gut, da mir immer mehr Situationen bewusst werden, in denen ich lieber Nein sagen sollte, merke ich einfach, wie weit ich entfernt bin...

    Ansonsten bin ich schon davon überzeugt, dass eine Verarbeitung im Gehirn auch durch "Selbstgespräche" stattfindet, je nach Ausprägung der Selbstreflexionsfähigkeit und da gehts mir gar nicht um die Angst mit einem Psychotherapeuten zu reden, das ist mir relativ egal, wer das ist, ich teile nur ungern mein tiefstes Inneres mit anderen Menschen und ich würde in einem Gespräch, egal wie lange ich die Person kenne oder ihr vertraue immer etwas weglassen, Sachen, die mir durchaus bewusst sind und die mich beschäftigen und die ich mit mir selbst kläre, von daher stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit und des "Erfolgs" einer oberflächlichen Arbeit an einem oberflächlichen Problem, wenn man in der Reflexion über sich selbst tiefer gehen würde, als im Gespräch, natürlich fehlt dann die Sicht des neutralen Zweiten, aber die hat bisher auch immer, zwar in Anbetracht der Oberflächlichkeit, mit meiner übereingestimmt oder es sollte diese Einsicht bezwecken oder bewirkte bei mir diesen Eindruck.
    Geändert von Inaktiver User (30.07.2014 um 23:38 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Nur noch müde und schlapp

    Ich fühl mich ganz und gar nicht depressiv, ...
    Wie fühlt sich denn ein Depressiver?

    sondern mir wird einfach nur immer mehr bewusst, wie viele Forderungen andere stellen, daher ja mein Nein-Tag und gleichzeitig, wie wenig ich stelle und diese Indifferenz macht mir zu schaffen, eher das Bewusstsein darüber. Ist ja logisch, wenn man sich Mühe gibt, und wenig Anerkennung erhält, sondern eben immer nur die "Nette" ist, die immer da ist, obwohl das subjektiv nicht so empfunden wird, aber objektiv so aufgefasst, dass das auf Dauer wütend macht, eher über einen selbst, und dass man gleichzeitig auch seinen Teil dazu beiträgt, da man z.B. eben nicht oft genug auf den Tisch haut und keiner in Köpfe blicken kann.
    Das hier ist kein oberflächliches Problem. Und es ist allein deine Entscheidung dich dem Problem angemessen, mit professioneller Hilfe, zuzuwenden oder weiter zu machen wie bisher.

    Grüße
    Luftpost

  7. Inaktiver User

    AW: Nur noch müde und schlapp

    Da ich nie depressiv war, nur depressive Freunde hatte, kann ich das nur von Außen beurteilen, und denen hat einfach nichts mehr Freude gemacht, mir macht immer noch das gleiche Freude, wie bisher, ich kann mich über vieles freuen, ich hab keine bleiernde Decke um mich, bidlich gesprochen wirkte es auf mich so wie Dementoren bei Harry Potter, aber als Mensch empfindet man eben nicht nur Freude, sondern eben auch anderes und das halte ich für durchaus gängig...

    Da hast du mich aber vollkommen missverstanden, das ist allerdings sehr interessant.

    Es geht hier doch gar nicht darum, dass es ein oberflächliches Problem ist, sondern darum, dass ich Inhalte im Gespräch nicht so darstellen würde, wie sie sind. Und auch im schriftlichen nicht, sofern ich weiß, wie das Gegenüber aussieht, etc. Und dadurch eine Verzerrung zu was Oberflächlichen stattfindet. Und auch hier, weißt du doch gar nicht alle Ausmaße, von daher hast auch du nur einen oberflächlichen Eindruck.

    Ich denke, dass es durchaus für jeden Menschen unterschiedliche Lösungen gibt und dass es mehr als schwarz/weiß, wie in deiner Darstellung gibt. Man kann durchaus nicht weitermachen wie bisher ohne professionelle Hilfe, oder einer anderen professionellen Hilfe, als sie dir geholfen hat, oder man kann auch mit professioneller Hilfe weitermachen wie bisher, weil man dazu nicht offen genug in einem Gespräch wäre, etc.

    Das richtige Wort ist angemessen. Was mir hilft, kann für dich schrecklich sein und umgekehrt. Deshalb ist es dann auch nicht unangemessen, sondern nur individuell.

    Für manche sind Gruppen was, für manche eher der anonyme Austausch und für manche eben das professionele Zweiergespräch, etc. Und auch da bestimmt jeder, wie weit er gehen möchte. Der richtige Weg was anzugehen, ist doch neben der Erkenntnis auch der, der einen liegt. Dass das dann trotzdem nicht alles rosig ist, darum gehts hier gar nicht, falls das jetzt kommen würde...bzw. wenn alles rosig ist, dann wäre es evtl. der falsche Weg, weil die Problemauseinandersetzung fehlt. Für dich mag z.b. der anonyme Austausch Alltag sein und für nen anderen ist das ne grenzüberschreitende Erfahrung und schon alleine deshalb hilfreich.
    Geändert von Inaktiver User (31.07.2014 um 08:01 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Nur noch müde und schlapp

    Da Gleise sich gelöscht hat, schließe ich den Thread an dieser Stelle.

    Zuza

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