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  1. Inaktiver User

    AW: Körperblockade

    es gibt so eine Art "aura-therapeuten", leider weiss ich nicht genau wie das heisst...
    Jedenfalls ist der Weg nicht Psyche-Körper sondern umgekehrt - durch körperliche Übungen, Atemübungen etc. (ist aber kein Yoga, geht noch stärker in die spirituelle Richtung) lösen sich Blockaden im Körper und gleichmit in der Seele... Gibt auch als Wochenend Workshops. Vielleicht wäre so etwas mal ein Ansatz...

  2. Inaktiver User

    AW: Körperblockade

    Ok. Das ist doch ein Anfang.

    Du weißt, was Du wollen würdest und könntest: leichtfüßig.
    Welcher Teil hindert Deine Füße?

    Beweg´die doch mal, als würden sie nicht Dir gehören. Als wären sie Marionetten in einem Puppentheater. Was würden Deine Füße dann tun?

    Guckt keiner!

  3. gesperrt

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    AW: Körperblockade

    Liebe Lavendulara

    hast Du schon mal eine Psychotherapie gemacht? Dort könntest Du schauen warum Du deinen Körper nicht fühlst.

    Grüße
    Luftpost

  4. Inaktiver User

    AW: Körperblockade

    Jepp, das könte natürlich auch helfen. Aber so wie Lavendulara es beschreibt, war sie sicher schon in Behandlung, aufgrund ihrer psychosomatischen Beschwerden.

    Man kann da auch mal ganz direkt am Körpergefühl an sich arbeiten. Gehört zusammen, untrennbar, daher kann man auch durchaus am Körpergefühl an sich ansetzen.

  5. gesperrt

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    AW: Körperblockade

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Man kann da auch mal ganz direkt am Körpergefühl an sich arbeiten. Gehört zusammen, untrennbar, daher kann man auch durchaus am Körpergefühl an sich ansetzen.
    Ja, z.B. mit Konzentrativer Bewegungstherapie KBT.

    Grüße
    Luftpost

  6. gesperrt

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    AW: Körperblockade

    Zitat Zitat von Lavendulara Beitrag anzeigen
    Wie kommt es, dass man seinen Körper nicht kennt, nicht wahrnimmt?
    unser zivilisiertes Leben - besonders die Grundschulzeit - ist stark darauf ausgerichtet, den Körper zu disziplinieren und in die vorgegebene Form zu bringen (Stillsitztraining, Stillhaltetraining) - und nicht darauf, ihn besser kennen zu lernen und wahrzunehmen. Wenn da noch eine persönliche Neigung hinzukommt, nicht im Körper zu sein, ist dies das Resultat.


    Und kann man Blockaden lösen?
    ja. Mit Übung, mit Zeit, mit Beharrlichkeit, mit Geduld und Liebe für sich selbst.


    Ich befinde mich nach langer Zeit mit vielen psychosomatischen Beschwerden auf dem Weg zurück ins Leben.
    Falls du Psychopharmaka genommen hattest: die bringen dich auch nicht in den eigenen Körper hinein, sondern eher weg davon. Noch ein Hindernis mehr.



    Ich fühle mich zwar viel besser, aber mein Körper traut sich nicht, sich zu zeigen. Ich kann mich quasi nicht "gehenlassen" oder öffnen und "zeigen". Gehemmt. Dabei möchte ich ja.

    Versteht jemand, was ich sagen möchte?
    ja

    es gibt diverse Ansätze und Therapien, dem eigenen Körper näher zu kommen - Massagen, asiatische Bewegungskünste wie Yoga oder Qi Gong, oder auch regelmässig tanzen gehn - auch in den eigenen vier Wänden, wo zur eigenen Hemmung nicht noch die Hemmung "andere beobachten mich" dazu kommt... und es gibt noch viel Anderes. Kannst ja mal nach "Körpertherapie" oder "Körperbehandlungen" oder "Körperarbeit" und deiner Postleitzahl googlen und schauen, was es in deiner Nähe gibt.

    Und du kannst dich selbst mit deinem Körper verbinden. Du hast Steifheit erwähnt - und Steifheit bedeutet unter anderem, den Spielraum der Gelenke nicht vollständig auszuschöpfen. Du kannst dir ja mal ein Bild eines Skeletts besorgen wie das hier:
    http://www.buchner-shop.de/media/cat.../t/a/ta3_1.jpg
    zusammen mit Info über die Beweglichkeit von Gelenken:
    Gelenk


    Und dir mal Zeit nehmen, jedes Gelenk einzeln zu bewegen in allen möglichen Richtungen - einfach mal beobachten, was da alles geht. Ohne Anstrengung und Druck, nur einfach beobachten, wie weit kann ich mich bewegen? und auch fragen: wie weit bewege ich mich üblicherweise? Wie oft kommt es zB vor, dass du beide Arme weit über den Kopf hältst? Interessant dürften auch die Bewegungen der untern Wirbelsäule und des Hüftgürtels werden (alle Wirbel sind durch Gelenke mit andern Wirbeln verbunden und somit beweglich), diese Bewegungen sind nämlich ziemlich sexy. Da kanns schon sein, dass deine Hemmungen und Blockaden sich melden werden. Sei nett zu dir, streichle dich selbst, versuch es an einem andern Tag wieder.

    Es ist auf alle Fälle eine sehr interessante Entdeckungsreise, zu erleben, wie der Körper sich schrittweise öffnen kann, und die Gefühle, die dabei auftreten, können überwältigend sein - durchaus auch in einem guten Sinn - überwältigt von Lebendigkeit, Freude, Glück, Wärme.

    gruss, barbara

  7. User Info Menu

    AW: Körperblockade

    oder du holst dir einfach ne katze. im zweifel aus dem nächsten tierheim.

    so kam anmut in mein leben.

    von meiner katze lernte ich, wie man sich reckt und streckt, wie man entspannt. wie man einfach ist.
    ich werde ihr ewig dankbar sein.

  8. Inaktiver User

    AW: Körperblockade

    Liebe TE, gibt es diese "Blockaden" auch wenn du allein bist - oder eher wenn andere dich angucken?

  9. User Info Menu

    AW: Körperblockade

    Hi, Lavendulara!
    Ich kann mich gut an eine Zeit erinnern, da wurde ich nur für meinen Intellekt respektiert. Sportlich war ich tollpatschig bis grobschlächtig... zu klein, rundlich, völlig unelegant. Ich war ein Kopf mit einem Körper als nebensächliches Anhängsel.
    Ich habe dann als Teenie mit klassischem Gesang begonnen und bald festgestellt, dass es diese Trennung garnicht gibt. Alles ist verbunden, alles ist ein Klangraum, alles braucht Aufmerksamkeit, Haltung, Spannung, Lockerheit...
    Ich habe keinen Körper - ich bin ein Körper!
    Das hat mich einen großen Schritt weitergebracht in meinem positiven Lebensgefühl und deckt sich auch mit den Erfahrungen, die ich dann später beim Gesellschaftstanz (mache ich mittlerweile beruflich!) und Yoga gemacht habe. Vielleicht wäre das ja eine Idee für dich?
    lg Radisi
    Du bist ein lebender Mensch, eine Frau, und kannst irren und zweifeln und gut sein. (Erich Fried)

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