Antworten
Seite 3 von 7 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 63
  1. Inaktiver User

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Falls Du Dich da auf mich beziehst: So war das keineswegs gemeint, dass Du diese Eigenschaft einfach so lassen solltest.
    Nein, ich meinte phadens Aussage (die hatte ich ja auch zitiert).

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Übrigens glaube ich, dass Du Dich deswegen ausgebrannt fühlst, weil Du zwei "Niederlagen" erlitten hast, nicht weil Du von der Arbeit an Dir erschöpft bist.
    Doch, das ist schon so. Klar: Heute geht es mir richtig mies, könnte eigentlich nur heulen. Aber diese Hilflosigkeit, diese immer wiederkehrenden Rückfälle und zu wissen, dass das auch immer wieder passieren kann, dass ich damit dann wieder jemanden verletze... ich kann nicht mehr!

    Und dann werden meine Sorgen immer wieder so abgetan als ob sie nichts wären (gerade wieder von meiner Schwester erlebt). Ich fühle mich einfach (mal wieder) nur noch minderwertig und unfähig.

    Ich hab mich entschieden, endgültig nach einer Therapie zu schauen. Ich denke, ich bin an einem Punkt, an dem ich alleine nicht weiterkomme.

  2. Inaktiver User

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe schon so viel an mir gearbeitet. Ich kann auch irgendwie langsam nicht mehr! Je mehr ich mich mit diesen Dingen - und somit mit mir und meiner Gefühlswelt - beschäftige, umso mehr habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ich einfach "kaputt" bin und nichts mehr zu retten ist. Ich kann einfach nicht mit anderen Menschen umgehen, bin sozial inkompatibel. Andere sehen die Welt an sich, den Umgang mit Menschen, einfach so komplett anders als ich. Und ich verstehe nicht, warum ich nicht einfach so sein kann wie es normal ist.

    Für mich ist offensichtlich, dass ein bestimmtes Handeln oder was gesagt wird, abwertend ist, während andere es absolut nicht so sehen. Ich verstehe das so überhaupt nicht. Und ich kann es dann auch drehen und wenden wie ich möchte, hinterfrage meine Perspektive... und trotzdem sehe ich es immer noch als Abwertung meiner Person, wenn man z. B. meine Gefühle nicht ernst nimmt.
    Also:
    1. man kann viel an sich arbeiten- und dennoch am Ziel vorbei gehen......manchmal ist dann eben professionelle Hilfe doch ein Weg, wobei auch die passen muss.
    2. das Gefühl nur kaputt zu sein und nichts mehr zu retten.....wird sich aus dem ERschöpfen, was ich oben geschrieben habe....am Ziel vorbei gegangen..
    3. andere Menschen mögen die Welt anders sehen....hast Du wirklich mit JEDEM gesprochen und JEDER sieht es anders?? glaub ich nicht......ich denke, Dir ist nicht klar wie unendlich viele Menschen genauso denken wie Du und sich "total verkehrt" fühlen!
    4.wenn etwas DICH abwertet-- dann gibt es eine Erklärung dafür und die ist zu finden!
    Wenn man nicht ernst genommen wird-- fühlt sich JEDER nicht gut! Zeig mir den, der das toll findet!!

    Les das Buch, was ich Dir empfohlen habe und Du wirst sicher ein Stück weiter kommen.
    Denn wir nehmen uns gerne alle viel zu ernst-- und jedes Wort gilt ja NUR UNS!!
    Um dann zu erleben, das genug Menschen so mit sich zu tun haben, das es ihnen kaum um uns geht sondern nur um sich selber.....

    Es geht um den richtigen Mittelweg-- sich ernst nehmen aber nicht ZU ernst.....
    Wie Du jetzt alles im Dunkel siehst....ist es genauso wenig richtig als wenn alles nur toll wäre.......es geht immer um die Mitte und die kannst Du finden

    LG kenzia

  3. User Info Menu

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Aber wenn jemand, der sonst jede Woche ausgerastet ist, nur noch alle 3 Monate am Rad dreht, ist das doch schon mal eine riesen Leistung. Dass man immer mal wieder blöd reagiert, ist doch normal. Du bist doch keine Maschine. Und deine Freundin hat sich ja nun auch nicht besonders toll verhalten.

    Das soll dich übrigens nicht von einer Therapie abhalten, aber sozial inkompatibel bist du ja nun auch nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von schlumpsi Beitrag anzeigen
    Aber wenn jemand, der sonst jede Woche ausgerastet ist, nur noch alle 3 Monate am Rad dreht, ist das doch schon mal eine riesen Leistung. Dass man immer mal wieder blöd reagiert, ist doch normal. Du bist doch keine Maschine. Und deine Freundin hat sich ja nun auch nicht besonders toll verhalten.

    Das soll dich übrigens nicht von einer Therapie abhalten, aber sozial inkompatibel bist du ja nun auch nicht.
    DANKE!!!

  5. Inaktiver User

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber diese Hilflosigkeit, diese immer wiederkehrenden Rückfälle und zu wissen, dass das auch immer wieder passieren kann, dass ich damit dann wieder jemanden verletze... ich kann nicht mehr!
    Kann es sein, dass Du im Grunde Deines Herzens ein Perfektionist bist? Dass Du sehr hohe Ansprüche an Dich selbst hast?
    Denn am meisten und am unversöhnlichsten ärgert man sich doch über sich selbst. Anderen vergibt man leichter und schneller (so, wie Du es Deiner Freundin gegenüber machst, obwohl ich keinen Grund dafür sehe).
    Und dann werden meine Sorgen immer wieder so abgetan als ob sie nichts wären (gerade wieder von meiner Schwester erlebt). Ich fühle mich einfach (mal wieder) nur noch minderwertig und unfähig.
    Das ist Dein eigentliches Problem.
    Ich sage es mal ein bisschen provokativ: Du fühlst Dich minderwertig und unfähig, weil Du Deine eigentlichen Vorzüge nicht nach außen transportieren kannst, Du kannst Deinen Mitmenschen nicht zeigen, wie toll Du eigentlich bist, weil Du äußere Mängel hast, die heutzutage nicht gern gesehen sind.
    Ich denke, ich bin an einem Punkt, an dem ich alleine nicht weiterkomme.
    Auch hier irrst Du. Niemand kann Dir die Erkenntnis verschaffen, dass Du Dich so akzeptieren musst, wie Du bist. Von anderen bzw. von außen wird erst eine Anerkennung kommen, wenn Du Dich selbst anerkennen kannst.
    Du wirst immer wieder an den Punkt kommen, wo Du Dich mit Dir selbst konfrontieren musst.
    Deine Freunde laufen weg, weil Du nicht authentisch bist. Du stehst nicht hinter Dir. Niemand läuft weg, der sein Gegenüber einschätzen kann. Deshalb läuft auch Deine Freundin nicht weg, sie sagt: "Die beruhigt sich schon wieder."
    Thema durch.
    Du möchtest aber jemand anderes sein, als Du bist und das ist schwer auszuhalten.
    Ich habe eine Freundin, die seit Jahren hochdepressiv ist, sie kann nicht akzeptieren, dass sie ein fordernder, egoistischer Mensch ist. Sie möchte gerne (und hält sich auch dafür) ein empathischer, sich für jeden einsetzender und sorgender Mensch sein. Das ist ihr Idealbild von sich. Sie wird es nie sein können und jagt ihre langjährigen Freunde mit ihrem vorgespieltem Charakter in die Flucht. Es ist nur sehr schwer auszuhalten, sie dabei zu beobachten, wie sie verbissen daran "arbeitet" ihrem Idealbild zu entsprechen.

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    mich würde mal interessieren, wie andere Menschen damit umgehen, wenn sie sich schnell angegriffen fühlen, und wie sie es ggfs. in den Griff bekommen haben.
    Ich hab solche Momente (meine "Aussetzer"), und ich werde dann ganz ekelhaft bissig, spitz, passiv-agressiv, oder halte lange Vorträge, wie gräßlich alles ist. Es kommt sogar vor, daß ich mich, während ich es tue, noch entschuldige, aber das ist wie ein Zwangshandlung, ich kann nicht aufhören.

    Die Lösung, wenn man mit etwas nicht aufhören kann, ist natürlich, nicht damit anzufangen. Und zwar *genau jetzt*. Dazu muß man erst mal durch Selbstbeobachtung und Analyse herausbekommen, wie sich so ein Aussetzer anfühlt, wenn er kommt. Und dann nimmt man sich nicht vor, "nie wieder", sondern "heute nicht". Wenn man ihn dann kommen spürt, wird aus dem "heute" ein "in dieser Stunde", "in dieser Minute". Man trifft in jedem Moment, wo der Aussetzer droht, die Entscheidung, ihn jetzt nicht zu haben. Die nächste Minute ist ein anderes Leben.

    Das funktioniert bei mir am besten. Oft reicht das tatsächlich schon. Wenn nicht -- wenn der Aussetzer in der nächsten Minute wieder an die Tür haut -- ist der nächste Schritt, mich aus der Situation zu entfernen, die Situation zu ändern, meine Wahrnehmung der Situation zu ändern, oder über Mantras und Bilder (Musik im Hinterkopf spielen, mir vorstellen, daß mich eine schwarzbunte Kuh verwundert ansieht, mental Szenen aus meinen Lieblingsfilmen ansehen) meine geistigen Zustand zu ändern.

    Das alles beruht aber auch darauf, daß ich genau weiß: Es ist *sinnlos*, sich ständig angegriffen zu fühlen. Erstens haben die meisten Leute was besseres zu tun, als einen ständig anzugreifen. Zweitens ist die beste Verteidigung nicht ein Gegenangriff, sondern ein vergnügtes Lächeln und ein gutes Leben. (Wenn man den Verdacht hat, daß es wirklich besser laufen könnte, ist die beste Verteidigung gar keine. Den Ball dem Angreifer zuspielen: Was meint er, daß nicht gut läuft und wie hätte er denn gerne, daß es läuft? Vielleicht ließe sich das einrichten? Man wird drüber nachdenken. Am besten, man sagt sich "Expecto Patronum" und versteckt sich mental hinter seinem persönlichen Schutzgeist, wenn die Kritik kommt.)

    In Gebieten, wo man starke Versagensängste hat, sollte man zusehen, die auf die ein oder andere Art loszuwerden. Wie, hängt von so vielen Sachen ab, daß ich da jetzt nicht drauf eingehe. Und man sollt vermeiden, Hunger, Angst oder Schmerzen zu haben. Das macht unsicher und biestig.
    Geändert von wildwusel (04.06.2014 um 15:55 Uhr) Grund: Kleinigkeiten
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von schlumpsi Beitrag anzeigen
    Aber wenn jemand, der sonst jede Woche ausgerastet ist, nur noch alle 3 Monate am Rad dreht, ist das doch schon mal eine riesen Leistung.
    Ja!!!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Inaktiver User

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich hab solche Momente (meine "Aussetzer"), und ich werde dann ganz ekelhaft bissig, spitz, passiv-agressiv, oder halte lange Vorträge, wie gräßlich alles ist. Es kommt sogar vor, daß ich mich, während ich es tue, noch entschuldige, aber das ist wie ein Zwangshandlung, ich kann nicht aufhören.

    Die Lösung, wenn man mit etwas nicht aufhören kann, ist natürlich, nicht damit anzufangen. Und zwar *genau jetzt*. Dazu muß man erst mal durch Selbstbeobachtung und Analyse herausbekommen, wie sich so ein Aussetzer anfühlt, wenn er kommt. Und dann nimmt man sich nicht vor, "nie wieder", sondern "heute nicht". Wenn man ihn dann kommen spürt, wird aus dem "heute" ein "in dieser Stunde", "in dieser Minute". Man trifft in jedem Moment, wo der Aussetzer droht, die Entscheidung, ihn jetzt nicht zu haben. Die nächste Minute ist ein anderes Leben.

    Das funktioniert bei mir am besten. Oft reicht das tatsächlich schon. Wenn nicht -- wenn der Aussetzer in der nächsten Minute wieder an die Tür haut -- ist der nächste Schritt, mich aus der Situation zu entfernen, die Situation zu ändern, meine Wahrnehmung der Situation zu ändern, oder über Mantras und Bilder (Musik im Hinterkopf spielen, mir vorstellen, daß mich eine schwarzbunte Kuh verwundert ansieht, mental Szenen aus meinen Lieblingsfilmen ansehen) meine geistigen Zustand zu ändern.

    Das alles beruht aber auch darauf, daß ich genau weiß: Es ist *sinnlos*, sich ständig angegriffen zu fühlen. Erstens haben die meisten Leute was besseres zu tun, als einen ständig anzugreifen. Zweitens ist die beste Verteidigung nicht ein Gegenangriff, sondern ein vergnügtes Lächeln und ein gutes Leben. (Wenn man den Verdacht hat, daß es wirklich besser laufen könnte, ist die beste Verteidigung gar keine. Den Ball dem Angreifer zuspielen: Was meint er, daß nicht gut läuft und wie hätte er denn gerne, daß es läuft? Vielleicht ließe sich das einrichten? Man wird drüber nachdenken. Am besten, man sagt sich "Expecto Patronum" und versteckt sich mental hinter seinem persönlichen Schutzgeist, wenn die Kritik kommt.)

    In Gebieten, wo man starke Versagensängste hat, sollte man zusehen, die auf die ein oder andere Art loszuwerden. Wie, hängt von so vielen Sachen ab, daß ich da jetzt nicht drauf eingehe. Und man sollt vermeiden, Hunger, Angst oder Schmerzen zu haben. Das macht unsicher und biestig.
    Wildwusel was für herrliche Ideen. Ich habe in der Verhaltenstherapie viele tolle Möglichkeiten gelernt nicht mehr vor Wut auszuflippen. Am allerbesten hat eine gewisse Grundgelassenheit funktioniert, die ich mir durch regelmäßiges, tägliches meditieren antrainiert habe.Leider habe ich nicht durchgehalten und nun steh ich wieder vor dem Dilemma, dass die Wut so schnell kommt, dass ich keine Zeit mehr habe in sie reinzuatmen oder so.
    Das Bild mit der verwundert schauenden Schwarzbunten, könnte ich aber vor meinem Inneren Auge noch auftauchen lassen. Am besten gefällt mir aber der "Expecto Patronum" Zauber. ich bin begeistert.
    Ich habe das nur privat, dann scheppert aber auch mal das gute Geschirr. Hinterher tut's mir leid. Vielleicht hilft ja der Zauber.
    Langfristig muss ich aber unbedingt wieder meditieren.
    Butterfly NRW, auch in der Therapie mußt du an dir arbeiten und hinschauen. Das ist nicht immer leicht. Der Therapeut wird den Weg nicht für dich gehen, das mußt du selber tun, er kann dir aber die Richtung weisen und die richtigen Fragen stellen. Sie kann dir auf jeden Fall sehr nützen.

  9. User Info Menu

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Hallo Butterfly,

    auch ich kenne es, sich schnell angegriffen zu fühlen, allerdings reagiere ich anders darauf als du, habe vielfach angefangen zu weinen und bin völlig aus der Fassung geraten.

    Ich glaube, ich konnte bei mir innerlich einen Hebel umlegen, als ich mich intensiv mit der "Gewaltfreien Kommunikation" von Marshall Rosenberg beschäftigt habe und außerdem Kurse bei einer "Mut"-Beraterin belegt habe. Die bietet sogenannte "Ermutigung" an nach Alfred Adler und Dreikurs.
    Dadurch habe ich irgendwie für mich erlernt, erst mal zu beobachten, was der oder die andere tut oder sagt. Und davon auszugehen, dass dies in genau dem Moment seine oder ihre Art ist, sich auszudrücken, egal wie.

    Ja, und ich kriege es sehr gut hin, negative "Vibrations" bei der anderen Person zu belassen.

    Vielleicht wäre es auch ein Weg für dich.

    LG
    Capbreton

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Sich schnell angegriffen fühlen und aufbrausend sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Am allerbesten hat eine gewisse Grundgelassenheit funktioniert, die ich mir durch regelmäßiges, tägliches meditieren antrainiert habe.
    [...]
    Ich habe das nur privat, dann scheppert aber auch mal das gute Geschirr.
    Bei mir kommt das unter Leuten, weil es mich immer schon ein bißchen streßt, unter Leuten zu sein, und dann gehe ich schneller hoch. Ich gucke inzwischen auch, ob die typischen "verschärfenden Umstände" gegeben sind: Viele Leute, beengter Raum, Hunger, Lampenfieber, eine komplexe organisatorische Aufgabe, der ich gerade nachgehe... Wenn ich mich in so eine Situation begebe, dann achte ich schon sehr darauf, daß ich nicht noch genervter werde, oder gehen kann.

    Meine mentalen Bilder sind schon so eine Art Instant-Meditation . Ein weiterer Trick, den ich mir mal zugelegt habe, ist, den Mund zuzumachen und zuzulassen. Wirklich das Gefühl von Oberlippe auf Unterlippe wahrnehmen und halten. Geht aber nur, wenn keiner erwartet, daß man was sagt.

    Früher war das ganz furchtbar bei mir, schon als Kind. Meine Klassenkameraden hatten eine furchtsame Art von Repekt vor mir, nachdem ich einmal einen der Schulstühle zerlegt habe. "Völlig psycho" ist ein Ruf, der die Leute auf Abstand hält.

    Und das sehe ich eigentlich als das Gefährlichste an Aussetzern: Sie werden zur Gewohnheit. Sie fühlen sich in dem Moment gut an, sie funktionieren. Die Leute, befremdet und eingeschüchtert, halten die Klappe. Also macht man es wieder, denn es funktioniert ja... bis man der jähzornige Elternteil (oder Ex-Partner) geworden ist, vor dem man sich immer gefürchtet hat.

    Ehe das passiert, ist eine Therapie wirklich angeraten.

    ***

    Letzter Montag war kein Tag ohne Aussetzer.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 3 von 7 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •