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Thema: Sticheleien

  1. User Info Menu

    AW: Sticheleien

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    ,... aber lächle nicht, dann bist du für Sticheleien auch nicht mehr so schnell "verfügbar."
    Alles Gute.
    Sehr guter praktischer Tipp!
    Mit Lächeln - zumindest einem defensiven - stimmst Du dem Angriff nonverbal zu und signalisierst, dass von Dir keine Gegenwehr zu befürchten ist.

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    AW: Sticheleien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzalldem merke ich, dass das Gegenüber da zu weit geht und evtl. tatsächlich eine "Grenze" haben möchte. Ich habe aber aus den vorherigen Erfahrungen auch gelernt, insbesondere im Vergleich zur Gegenwart, dass ich mit dem jetzigen Ignorieren viel weiter bin und komme, als mit irgendwelchen Worten. Doch, ich würd tatsächlich sagen, es prallt an mir ab. Zum Aufhören würde ich allerdings tatsächlich zu Worten greifen müssen. Wie gesagt, wirkt das aber auch nur wie ne Bestätigung zum Weitermachen, wenn ich das sage. Und zwar viel mehr als ignorieren. Das löst dann gerne mal ne richtige Provokation aus. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern ich in der Lage bin, mein komplettes Wirken als Person so zu ändern, dass da nichts mehr kommt, bzw. ob ich damit dann auch glücklich wäre. Sollte man nicht ne realistische Lösung anstreben?
    Naja... das kommt ja darauf an, wie und in welchen Situationen du lebst und was du erreichen möchtest.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch eine realistische Lösung geben würde, in der du dich äußern würdest. Wenn du das allerdings nicht möchtest, dann muss der Weg ein anderer sein.

    Wir kennen ja die Beispiel-Situationen nicht.

    Für mich - aus meinem Alltag heraus betrachtet - könnte es zu Situationen kommen, in denen ich mich abgrenzen "muss":
    a) beruflich: ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man im Beruf solche Situationen "wegschweigen" kann, es gibt ja immer mal wieder Momente, in denen man den eigenen Standpunkt deutlich machen muss. Weiß aber nicht, wie deine berufliche Situation ist.
    b) privat: hier kann man sicherlich mal was "übergehen" - wie sich das langfristig auf die Beziehungen auswirkt, sei mal dahin gestellt...
    c) als Mutter: gar nicht vorstellbar
    d) in Zufallsmomenten - am ehesten denkbar, da man die Menschen ja hinterher nicht wieder sieht. Dennoch immer wieder ein Ärgernis, wenn man das nicht gleich gedanklich abhaken kann.

    Die Frage, welchen Weg du einschlagen möchtest, musst du dir selbst beantworten. Man kann für sich immer neue Wege finden, es ist nur nicht immer einfach. Einfach ist das Bequeme.
    Wichtig ist doch: Wo fühlst du dich durch solche Momente gehindert bzw. eingeschränkt?

    LG
    Capbreton

  3. Inaktiver User

    AW: Sticheleien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und danach kam das zweimal vor, einmal richtig schlimm, daraus habe ich allerdings gelernt, weil es mir was ausgemacht hat
    Trotzalldem merke ich, dass das Gegenüber da zu weit geht und evtl. tatsächlich eine "Grenze" haben möchte. Ich habe aber aus den vorherigen Erfahrungen auch gelernt, insbesondere im Vergleich zur Gegenwart, dass ich mit dem jetzigen Ignorieren viel weiter bin und komme, als mit irgendwelchen Worten. Doch, ich würd tatsächlich sagen, es prallt an mir ab.
    Aber offensichtlich hält es Leute nicht ab, es weiter zu versuchen. Sie betteln quasi um die Grenze und die würde ich ihnen an deiner Stelle auch geben, z.B. durch die Bemerkung "Können wir bitte wieder sachlich werden" und einfach weiter im Text. Du musst ja nicht weiter darauf eingehen, aber eine Rückmeldung, dass ihre Bemerkung nicht in Ordnung war, sollten sie erhalten.

  4. Inaktiver User

    AW: Sticheleien

    Ich glaube hier herrschen sehr unterschiedliche Vorstellungen von Ignorieren. Dass Etwas nicht passt in Verbindung mit zum Thema zurück, verstehe ich darunter. Und natürlich geh ich nachdem ich einmal was Doofes zurück gesagt habe oder ne Grenze gesetzt habe,
    darauf nicht mehr ein. Schweigen davon war nie die Rede.

    Das was du vorschlägst Cabpreton mach ich doch schon, alle Sätze, die von dir genannt wurden ,sind in meinem Wortschatz vorhanden, aber ich find einmal deutlich Nein reicht und ich muss mich nicht 20x ablenken lassen durch weitere Stichelein, sondern das ignoriere ich dann. Nicht durch Schweigen, aber durch Fortführen, von dem was ich vorher gemacht habe, nichts mehr dazu sagen und nen blöden Lächeln zurück, das eigentlich dem Gegenüber verdeutlichen sollte, dass ich sowas nicht "Ernst" nehmen kann. Und damit fahre ich persönlich ganz gut. Das hat nichts mit "Schweigen und Ertragen" zu tun, wie es hier umgedeutet wurde. Trotzdem frage ich mich, warum, trotz Hinweis, oft erst recht provoziert wird. Ich finde es schade, dass einmal deutlich nicht reicht. Das muss ich wohl doch häufiger wiederholen....

    Mal abgesehen davon, verstehe ich nicht, was Sticheleien mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit der Kindererziehung zu tun haben? Es geht hier um unangepasstes Verhalten in Form von Sticheleien, nicht darum, dass man in der Arbeit jemanden überzeugen muss oder seinen Standpunkt vertreten muss oder seinen Kindern Grenzen aufzeigen muss. Das ist doch selbstverständlich und ein ganz anderes Thema.

    Trotzdem vielen Dank für die Ratschläge. Mir ist durchaus bewusst, dass das Thema wohl zu allgemein gehalten ist und ich zu abstrakt und zu wenig konkret formuliert habe, so dass da auch Missverständnisse auftreten. Aber aus Anonymitätsgründen will ich einfach nicht mehr preisgeben.

    Durch Eure Antworten hab ich ein wenig recherchiert und mir liegt die Methode der Selbstbehauptung wohl sehr gut. Insbesondere sowas wie: Den ungerechten Vorwurf oder den Angriff überhören. Selbst wenn Sie in diesem Moment sprachlos sein sollten, weiß das der Angreifer nicht und denkt, es ist Ihnen zu dumm, darauf einzugehen.

    Oder dem Vorwurf zustimmen. Dann kann der andere an dem Punkt nicht weitermachen

    Suchen Sie also in solchen Situationen nicht nach einer schlagfertigen Antwort, sondern prägen Sie sich die folgenden Selbstbehauptungsformulierungen ein, mit denen Sie Zeit gewinnen und die auf Ihren Gesprächspartner souverän wirken:

    1. "Was konkret meinen Sie?"
    2. "Was hat das mit dem Thema zu tun?"
    3. "Mag sein, dass es auf Sie so wirkt...."
    4. "Bitte fair bleiben!"

    Das mach ich alles und damit kann ich gut leben. In der von mir angedachten Situation ist das tatsächlich auch die beste Lösung. Es geht hier schließlich nicht um Kindererziehung oder Freundschaftsprobleme oder doofe Kommentare von Kollegen.
    Geändert von Inaktiver User (21.05.2014 um 20:33 Uhr)

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    AW: Sticheleien

    Lassen Dich Sticheleien wirklich so kalt? Mobbing beginnt meist mit kleinen Sticheleien, die einen aber nach und nach zermürben. Ich bin eher ein Freund von Grenzensetzen.

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    AW: Sticheleien

    Hallo Gleise,
    du bist schon sehr weit im Umgang mit den Sticheleien...du machst es ja mit einem "nein" deutlich, dass eine Grenze überschritten wurde. Aber es gibt Menschen die können im Umgang mit anderen sich verbal nur mitteilen, wenn sie "sticheln"....was sie sich in dem Moment denken, weiß man ja nicht. Eigentlich sagt dieses Verhalten mehr über den aus der "stichelt", als über den Empfänger der Botschaft. Ich bin mit einem Vater "gesegnet" der sich verbal nur so artikuliert und ich schäme mich manchmal für ihn....aber er fühlt sich schon sein ganzes Leben ungerecht behandelt und meint immer, er hätte etwas besseres verdient. Und das lässt er dann so raus....
    Meine Großmutter hatte einen Trostspruch dafür: "Wenn dich die Lästerzunge sticht so lass es dir zum Troste sagen: die schlechten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen".

    LG BikewomanOne

  7. Inaktiver User

    AW: Sticheleien

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Lassen Dich Sticheleien wirklich so kalt? Mobbing beginnt meist mit kleinen Sticheleien, die einen aber nach und nach zermürben. Ich bin eher ein Freund von Grenzensetzen.
    Von der Person, von der sie kommen, ja, tut mir ehrlich gesagt auch ein wenig Leid um die Person wenn jemand nur solche "Mittel" anwenden kann, um auf sich aufmerksam zu machen. Ich hab keinen Wunsch nach verstärkter Aufmerksamkeit oder Macht und kann das daher nicht nachvollziehen.

    Einfach weil ich mit der Zeit auch zu den Schluss gekommen bin, dass das mehr über die Leute aussagt, als über mich. Klar, irgendwas trage ich dazu bei, sonst wäre ich nicht die "Auserwählte". Ich wirke relativ sensibel und schwach, schon äußerlich. Wenn ich rede, klingt es wohl auch durch meine Stimme so, als sei ich ein kleiner Schwächling (Stimme = krankheitsbedingt so, Training verbesserts, aber es wird nie so kräftig klingen, wie früher). Ich kann mir schon vorstellen, dass ich da schon recht gut ins Schema passe.

    Erst gestern hatte ich das Erlebnis, dass mir Sachen zusätzlich an den Kopf geworfen wurden (kein Durchsetzungsvermögen, etc., was ich überhaupt hier mache), und ich darauf entgegnete, dass der Ton sehr unangebracht ist, und so geht das nicht, hab vorgeschlagen soll mal ne Runde um den Block zu laufen...Dann hab ich einfach weitergemacht und bin da nicht drauf eingegangen. Für mich ist damit ja auch alles gesagt. Danach gabs noch nen Monologschwall und dann wars richtig ruhig. Ich glaub auch nicht, dass es an mir liegt, sondern daran, dass manche Leute kein Ventil für ihre Emotionen haben und nach einem suchen.

    Vielleicht ist andererseits dieses "kalt" lassen der "Stichelein, Unterstellungen, etc.", etwas was bei den anderen was auslöst, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es noch mehr dazu beiträgt, trotz "So geht das nicht" ein paar Tage später wieder weiterzumachen. Vielleicht trifft es ja, dass ich da nicht "mit Herzen" dabei bin, aber wohl das die Erwartung des Gegenübers ist. Aber das ist ja nicht mein Problem. Ich hab oft den Eindruck, Authentizität wird erwartet, wenn ichs bin, können die Leute nicht damit umgehen, weil sie von sich auf andere ausgehen. Sicher lernt man im Laufe des Lebens sich anzupassen, aber es ist halt so wie ein Asperger (vielleicht bin ich ja einer), der durch jahrelanges Training gelernt hat sich adäquat sozial erwünscht im Umgang mit anderen zu verhalten. Es wird immer noch ein bisschen was fehlen, weil mans gedanklich nachvollziehen kann, aber nicht emotional.

    Vielleicht muss ich manchmal so tun, als wäre ich "emotional" betroffen, statt sachlich nen Riegel vorzuschieben, damit die andere Person seinen Frieden hat und denkt, ich bin ihr aber wichtig oder das was ich sage, hat sie jetzt aber getroffen. Andererseits ist das ja das Gegenteil von Durchsetzungsvermögen. Ich finds ja gerade sehr durchsetzend von mir, mich weiterhin so zu verhalten.
    Geändert von Inaktiver User (27.05.2014 um 07:55 Uhr)

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    AW: Sticheleien

    Das Problem ist, dass sie andere Person sachlicher Argumentation meist nicht zugänglich ist. Wenn Du Asperger hast, dann dürfte Deine soziale Interaktion mit den Kollegen gering sein, seine vermutlich aber recht gut. Letztlich solltest Du aufpassen und rechtzeitig deutliche Grenzen setzen. Wichtig ist, Mobbing früh zu begegnen.

  9. Inaktiver User

    AW: Sticheleien

    Hi,

    ich würde gerne ein konkretes Beispiel von dir hören, um mir ein Bild zu machen. Edit: Hab grad oben gelesen ;-)

    Ich kann gut nachvollziehen, was du meinst. Meine Erfahrung ist aber, dass das nur Leute machen, die entweder total narzisstisch und aufgrund dessen weltfremd, oder dass sie ganz einfach unverschämt sind und keine Manieren haben. Hatte früher auch viele solche Leute in meinem Umfeld und daraus gelernt, zu solchen Personen den Kontakt abzubrechen und sie auch nicht mehr an mich ranzulassen. Die andere Möglichkeit wäre, diese Personen ebenfalls anzugreifen und sie öffentlich bloß zu stellen ev. durch Lächerlichmachen etc., damit sie wissen, wie das ist. Wenn dir auffällt, dass sie sich dir gegenüber unverschämt benehmen und dir Andere das bestätigen, dann sollen die dir doch den Buckel runterrutschen! Ich hab vor ein paar Jahren beinhart durchgegriffen und all solche Leute, die mir unnötige Zeit und Energie rauben, einfach aus meinem Leben verbannt, indem ich den Kontakt abgebrochen habe. Punkt. Dann hast du deine Ruhe und die können sich mit ihrer miesen Laune selbst auf die Nerven gehen.

  10. Inaktiver User

    AW: Sticheleien

    Im privaten wäre das auch mein Rat: sich von solchen Menschen zu verabschieden.
    Denn sie drücken durch ihr Sticheln eines aus: sie respektieren dich nicht! Da kannst du noch so gut kontern, sie werden dich nicht respektieren.
    Und vielleicht liegt da der Haken. Du achtest deine Grenze nicht weil du Menschen in deinem Leben lässt die dich nicht respektieren.

    Im beruflichen müsste man klarer machen, dass sie auf diese Art bei dir keinen Blumentopf gewinnen können.
    Wenn es der Vorgesetzte ist, tja was macht man am besten wenn der Vorgesetzte einen nicht respektiert?

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