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09.05.2014, 13:31Inaktiver User
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Geändert von Inaktiver User (09.05.2014 um 13:34 Uhr) Grund: Erweiterung
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09.05.2014, 13:57Inaktiver User
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Das von Dir skizzierte Szenario ist ein anderes. Das kann ich verstehen, aber die Antwort passt doch gar nicht auf die Situation der TE.
"Was essen wir heute" heißt doch nicht, dass der, der die Frage stellt, erwartet, bekocht zu werden.
Und es waren ja noch andere Punkte, die ich unterstrichen habe. Die sollten Beispiele für Symbiose sein.
Das ist es nicht, was für mich Symbiose ausmacht, darum habe ich nachgefragt.
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09.05.2014, 14:24
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Der Partner sollte natürlich auch eine Bereicherung sein. Er sollte meine Seele berühren und ansonsten eben so
Das Entscheidende ist, einen gemeinsamen Weg zu verfolgen, gemeinsame Werte und Vorstellungen zu haben. Alles andere kann ich mit Freunden genauso haben, dafür braucht man keinen Partner und dafür wäre ich mir als Partner ehrlich gesagt auch zu schade. Ich möchte als Mensch geliebt werden, nicht dafür, was man mit mir erleben kann oder ich sonstwie zu bieten habe.es ist, wie schon angesprochen die Erwartungshaltung (ich wurde jeden Mittag auf der Arbeit angerufen mit eben dieser Frage, er war Student und oft zuhause, er hätte sich auch ums Essen kümmern können) und – es geht nicht nur ums Essen machen, das war ein Beispiel, ich bekoche auch gerne den Partner, habe ich für den aktuellen Ex auch gemacht und das gerne - sondern auch darum nicht mehr eigenständig sein zu können. Dieser andere Ex hat in all den gemeinsamen Jahren, nie mal alleine seine Freunde getroffen, wenn ich gesagt habe ich möchte heute Abend ein Buch lesen, dann war das schon ein Drama. Ich musste mein Ich aufgeben für die Beziehung. Es gab nur noch die Einheit.Was stört Dich an der Frage: Was essen wir heute?
Bin ich komisch, wenn ich auch mal für mich sein will?
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09.05.2014, 14:25
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Es war nicht auf jemand bestimmtes bezogen sondern nur auf das Thema "Langweiligwerden des Partners" bzw. sich einen "spannenden" Partner wünschen. Wenn das entscheidend ist, dann hat das für mich eben nicht viel mit Partnerschaft zutun, sondern eher mit "Freizeitkumpel". Und es hat auch etwas damit zutun, dass ich anscheinend jemanden brauche, der dies für mich übernimmt.
Man kann es natürlich nicht dahingehend trennen, als das der "Aktivitätsgrad" auch immer mit der Persönlichkeit des Menschen zusammenhängt. Aber man kann denke ich auf jeden Fall trennen, was einem selbst am Partner wirklich wichtig ist.
Mal ein Beispiel:
50-Jähriger Millionärsproll der den Macker raushängen lässt und 20-Jähriges Püppchen an der Seite hat. Natürlich kann man auch da den Charakter nicht wirklich von dem trennen, was er darstellt und zu bieten hat, natürlich wird das Püppchen auch auf den Charakter abfahren. Aber ich denke die meisten hätten in dem Fall doch eine recht klare Meinung, was in der Beziehung wirklich entscheidend ist.
Und genauso, wie in dem Beispiel das Überwinden eigener Unzulänglichkeiten (Geld/Status) eine Rolle spielt, ist es im anderen Fall ein spannendes Leben, dass ich mir selbst anscheinend nicht schaffen kann und wofür ich dann einen Partner brauche. Das kann natürlich funktionieren, wenn beiden eine solche "Beziehung" gefällt, aber es ist einfach eine oberflächliche Ebene. Und dann darf es einem eben auch nichts ausmachen, wenn dem Partner das halt irgendwann doch nicht mehr gefällt und man dann ausgetauscht wird. Das ist beim Püppchen so, welche entweder selbst das weite sucht, wenn sie genug aus der Beziehung gezogen hat bzw. umgekehrt, wenn sie durch eine jüngere ersetzt wird, und das ist beim "Bespaßungspartner" auch so, wenn irgendwas langweilig wird. Genausowenig wie Spass und Erleben für mich die Grundlage einer Beziehung sein kann ist Langeweile ein Grund, eine solche zu beenden, denn für beides bin ich selbst verantwortlich, nicht der Partner.
Wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und ich ticke da wahrscheinlich auch etwas anders. Aber gerade aus Sicht eines Mannes ist es meiner Meinung nach schon so, dass es auf Dauer problematisch werden kann, wenn für eine Frau solche Themen im Vordergrund stehen. Denn dann liebt sie nicht ihn, sondern das Leben, dass er ihr bietet. Das mag früher vielleicht für nicht wenige akzeptabel gewesen sein, entsprach es doch auch etwas einem gewissen Rollenverständnis, aber ich denke dass Männer durchaus Antennen für sowas haben und das dauerhaft oftmals nicht wollen bzw. sich reduziert fühlen. Wenn "Mann" nicht mehr nur Ernährer ist, dann will er auch nicht nur Bespaßer sein, denn das ist nichts anderes, nur auf anderer Ebene.
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09.05.2014, 14:27Inaktiver User
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Danke für die Erläuterung, Foxxy, dann lag Visurgis ja doch richtig.
Aber was hat das mit Symbiose zu tun? Ein unselbstständiger Mann, der nicht für sich selbst kochen kann?
Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Ich hacke da so darauf herum, weil Du Deine Bindungsfähigkeit in Frage stellst. Wahrscheinlich bist Du beim richtigen Mann absolut bindungsfähig. Wie fast alle Menschen.
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09.05.2014, 14:43
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Beim Richtigen würde ich mich nicht "um mein Selbst beraubt" fühlen. Nur scheine ich diese Richtigen nicht zu sehen.
Vielleicht hatten auch all meine Exen von ihrer Partnerin erwartet, dass man sich immer am Limit, was Bespassung, Spannung und Leistung in einer Beziehung angeht, bewegt.
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09.05.2014, 15:43
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Ich denke, Slipperman, da reden wir aneinander vorbei. Mir geht`s da null um Geld/Status!
Ich bin mit Mitte 30 aus der Familiengründungsphase draußen (bin AE und will def. keine Kinder mehr).
Ich interessiere mich für Männer, die unkonventionell leben und das sind nicht unbedingt die, die frau sich vielleicht mit Mitte 20 zur Familinegründung gesucht hätte. Das sind nicht die "braven" (mir fällt kein gutes Wort ein).
Und es geht nicht um Bespassung, sondern gemeinsames Erleben, aber auch - und ich denke das sucht Foxxy auch - sich gegenseitig Raum lassen, ev. getrennte Wohnungen, mal alleine reisen, eigener und gemeinsamer Freundeskreis, nicht aufeinander picken ........ und das alles mit ganz viel Liebe und Leidenschaft (hach, schön wäre so was
).
Da du aus deiner persönlichen Sitauation heraus eher in der potentiellen Familiengründungsphase bist, erklärt das du was anderes "suchst".
Und Gott sei Dank ist Gottes Garten groß.
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09.05.2014, 15:49Inaktiver User
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Ich glaube viele (Männer) suchen insgeheim eine Partnerin die ihn braucht.
(Auch wenn viele das nie zugeben würden.) (Manchen Bindungsunfähigen ist das dann auch zu viel, und sie fliehen.)
Was sollen sie mit einer Partnerin die ihn nicht braucht, ja nicht einmal viel investiert?
Du bist in der beneidenswerten Lage keine Familie zu wollen!
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09.05.2014, 15:52Inaktiver User
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09.05.2014, 15:59Inaktiver User
AW: Nach der Trennung - Selbstwertgefühl weg
Zum Selbstwertgefühl:
Sowohl deine lange symbiotische Beziehung ( Familienersatz!), deine betonte Selbständigkeit,
als auch die Löcher und die Verzweiflung deuten darauf hin, dass in diesem Bereich ein allgemeines Defizit herrscht.
Bist du als Kind bedingungslos geliebt worden? Nein?
Jeder dieser Beziehungsversuche mit Axxx Männer sind ein Versuch dies wieder heilzumachen, denn dann hättest du einmal bewiesen, dass du es wert bist.
Nur wird dir keiner dieser Männer das geben, du fällst immer wieder in das Loch des ungeliebten Kindes.
Und dann ist das Loch tief, denn bei einem ungeliebten Kind handelt es sich um existentielle Not, die wieder hochkriecht...



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