Danke für all eure bisherigen Beiträge!
Meinst du?
Wie kommst du auf diese Version?
Würde mich freuen, wenn du etwas mehr dazu schreibst.
Gute Frage.weiterführende frage wäre, wie kommt die andere person darauf, dass du sowas brauchst?
Auch hier würden mich deine Vermutungen interessieren.
Danke und gute Nacht
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 56
Thema: Bin ich zu empfindlich?
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07.05.2014, 22:25
AW: Bin ich zu empfindlich?
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08.05.2014, 00:23Inaktiver User
AW: Bin ich zu empfindlich?
naja, mit wertschätzung meinte ich, dass die andere person dir irgendwie sagen wollte, dass sie dich so gerne mag, dass sie sogar etwas ausprobiert, was sie noch nie mit jemandem gemacht hat vorher... eine art exklusivität... um dir zu schmeicheln...
ist nur geraten, ich war ja nicht dabei, als sie dir erzählt hat, sie mache das zum ersten mal.
wenn ich in die richtige richtung geraten habe, wäre die weiterführende frage halt, wieso sie das tut.
ob sie sich von dir zu sowas gefordert fühlt, weil du vielleicht die freundschaft dramatisierst, irgendwie sehr gefühlsbetont oder auch anspruchsvoll agierst.
oder ob sie vielleicht so unsicher ist, ob sie gemocht wird, dass sie irgendwelche versprechungen oder eben solche behauptungen macht, in der hoffnung, jemanden - dich - an sich zu binden.
jetzt hab ich aber genug geraten.
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08.05.2014, 09:05Inaktiver User
AW: Bin ich zu empfindlich?
Erwarte aber bitte nicht, dass ich diese Frage "wahrheitsgemäß" beantworte
Dafür ist das Szenario leider zu "hypothetisch", auf das ich mich jetzt beziehe.
Wie ich da reagiere, käme auf die Art der Freundschaft an, ob ich dieses (oder ähnliches) Verhalten von der Person bereits kenne etc.
Wäre es eine gute Freundin, mit der die Basis an und für sich stimmt, hätte ich das vermutlich angesprochen. Allerdings nach Möglichkeit nicht als Vorwurf verpackt, der sie eines Vergehens überführen soll (ala „Was? Du hast mich ANGELOGEN?!“) und auch nicht direkt in der Situation mit der anderen Freundin (das könnte diese nämlich als Bloßstellung empfinden) – sondern relativ zeitnah danach und unter vier Augen.
Wenn ich der Person halbwegs vertraue, fiele mir kein Grund ein, solche Unstimmigkeit nicht auch zur Sprache bringen zu können. Andernfalls würde ich es wohl nicht als Freundschaft, sondern höchstens (gute) Bekanntschaft bezeichnen; bei Letzterer wäre es mir dann aber auch eher egal, ob sie es für wichtig erachtet, mir bei allem die (unumstößliche) Wahrheit zu sagen (und würde daher auch nicht weiter nachhaken). Um es in jedem Fall persönlich zu nehmen, finde ich die Gründe, derentwegen Menschen hin und wieder „lügen“, einfach zu vielfältig.
Und gerade bei guten Freunden ist es doch so, dass man diesen für gewöhnlich nicht den miesesten Charakter zutraut oder auch die Absicht, bewusst zu hintergehen und verletzten; einer Freundin, die diese Bezeichnung auch „verdient“ hat, gebe ich die Möglichkeit, mich aufzuklären - das würde ich mir umgekehrt nämlich auch von ihr wünschen, sollte es mal zu Ungereimtheiten kommen, oder sie mein Verhalten in gewissen Situationen unschlüssig finden (und so richtig ausschließen kann man das ja nie, schon gar nicht, wenn auch noch Dritte involviert sieht, zu denen das (individuelle) Verhältnis wiederum ein anderes ist).
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08.05.2014, 09:18
AW: Bin ich zu empfindlich?
Die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Mir fällt ein Erlebnis ein, was ich mal anders gelöst habe. Ein Mann wollte mich beeindrucken und hat dabei gelogen, was mir ziemlich auf die Nerven ging. Damals war ich noch nicht in der Lage dazu sofort etwas zu sagen, was mich zeimlich geärgert hat. Irgendwann hatte ich eine Idee und habe eine Begebenheit aus meinem Leben erzählt von einer Frau, die das gleiche wie er gemacht hat. Er hat damit aufgehört. Geschichten erzählen, in denen Menschen genauso handeln wie der der es gerade jetzt tut, damit hatte ich Erfolg.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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08.05.2014, 10:28
AW: Bin ich zu empfindlich?
Hallo ambiva,
ist das nicht eine recht abenteuerliche Spekulation?
Ich habe noch einmal nachgedacht, vielleicht störe ich mich auch an der "Dummheit" der Leute.
Es ist doch nun mal sehr wahrscheinlich, das der Schwindel irgendwann auffliegt.
Das ist, wie wenn eine Verkäuferin Geld aus der Kasse nimmt und glaubt, das es keiner merkt, sehr unbedacht und kurzsichtig einfach.
Und das sie denken, dass sie damit bei mir durchkommen, mir quasi dieselbe Dummheit unterstellen.
Kann es leider nicht besser beschreiben.
Es könnte eine Mischung aus Beidem sein.wenn ich in die richtige richtung geraten habe, wäre die weiterführende frage halt, wieso sie das tut.
ob sie sich von dir zu sowas gefordert fühlt, weil du vielleicht die freundschaft dramatisierst, irgendwie sehr gefühlsbetont oder auch anspruchsvoll agierst.
oder ob sie vielleicht so unsicher ist, ob sie gemocht wird, dass sie irgendwelche versprechungen oder eben solche behauptungen macht, in der hoffnung, jemanden - dich - an sich zu binden.
jetzt hab ich aber genug geraten.
Geändert von Milk_ (08.05.2014 um 11:44 Uhr)
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08.05.2014, 11:05
AW: Bin ich zu empfindlich?
Hallo Spielwerk, danke für deine Antwort.

Heißt das dann nicht im Umkehrschluss, das mir die andere Person nicht vertraut?
Irgendwie schon oder, weil sonst müsste sie mir ja nicht solchen Mist erzählen.
Mache ich auch so und ja, für mich das lügen ohne Anführungsstriche.Andernfalls würde ich es wohl nicht als Freundschaft, sondern höchstens (gute) Bekanntschaft bezeichnen; bei Letzterer wäre es mir dann aber auch eher egal, ob sie es für wichtig erachtet, mir bei allem die (unumstößliche) Wahrheit zu sagen (und würde daher auch nicht weiter nachhaken). Um es in jedem Fall persönlich zu nehmen, finde ich die Gründe, derentwegen Menschen hin und wieder „lügen“, einfach zu vielfältig.
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08.05.2014, 13:43
AW: Bin ich zu empfindlich?
In die Richtung würde ich auch denken.
Das fett Gedruckte halte ich für wahrscheinlicher.wenn ich in die richtige richtung geraten habe, wäre die weiterführende frage halt, wieso sie das tut.
ob sie sich von dir zu sowas gefordert fühlt, weil du vielleicht die freundschaft dramatisierst, irgendwie sehr gefühlsbetont oder auch anspruchsvoll agierst.
oder ob sie vielleicht so unsicher ist, ob sie gemocht wird, dass sie irgendwelche versprechungen oder eben solche behauptungen macht, in der hoffnung, jemanden - dich - an sich zu binden.
Ich kenne so ein Verhalten auch von einer Frau, die in sozialen Nahsituationen leicht zu verunsichern ist, grade auch in der Frage ob sie wirklich gemocht wird. Ob dies auch auf deine Freundin zutrifft, weiss ich natürlich nicht.
Wenn es soziale Unsicherheit ist, dann wäre ihre "Schmeichelei" eher eine Art Kompliment an Dich: Du bist ihr wichtig. Sie möchte, dass Du das Treffen mit ihr als etwas besonderes ansiehst und dadurch sie noch mal stärker wahrnimmst. In dem Fall würde ich ihre Flunkerei nicht ansprechen sondern ihr durch dein Verhalten stärker signalisieren, dass Dir eure Freundschaft - und somit auch sie als Person -wertvoll ist."Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
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08.05.2014, 14:03Inaktiver User
AW: Bin ich zu empfindlich?
5 Seiten raten um eine Person die wir nicht kennen.
Du hirnst seit gestern hier rum...wer weiß wie lange davor schon...
Dabei wäre es nur eine Frage an die Person gewesen - und zwar gleich im Anschluß und du hättest gewußt wieso...
Schockzustand? Wirklich?
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08.05.2014, 15:55
AW: Bin ich zu empfindlich?
Danke für eure Denkanstöße!

Sehr interessant.
Mir sagte mal ein Mann, ich würde ihm Angst machen, weil ich so klar bin in allem, was ich mache und sage.
Vielleicht verunsichere ich sie?
Es geht hier um eine Verhaltensweise, die mir immer wieder begegnet und inwiefern das mit mir zu tun hat und ob ich zu empfindlich bin.Geändert von Milk_ (08.05.2014 um 16:14 Uhr)
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08.05.2014, 19:11Inaktiver User
AW: Bin ich zu empfindlich?
Ich finds tatsächlich empfindlich in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um Wellness handelt. Wäre es jetzt um was Wesentliches gegangen - was tiefgehendes Verbindendes, könnte ich es durchaus verstehen. Aber ob jetzt jemand vorher schon Wellness gemacht hat oder nicht, ist irgendwie doch vollkommen irrelevant.



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