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  1. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Bei mir spielt die Seele wohl die größere Rolle. Denn körperlich gibt es keine Einschränkungen. Wahrscheinlich ein Erschöpfungszustand, den ich immer wieder "überwinden muss". Habe zehn fürchterliche Jahre hinter mir, die mich seelisch ausgelaugt haben.
    Also, wenn du drei wichtige und drei weniger wichtige Dinge am Tag erledigen kannst, finde ich das schon viel.

  2. gesperrt

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    AW: Trotzreaktionen?

    Hey, früher habe ich innerhalb weniger Stunden zehn wichtige Sachen erledigt.

  3. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Hey, früher habe ich innerhalb weniger Stunden zehn wichtige Sachen erledigt.
    Kommt natürlich auch darauf an, was das für Sachen sind.

    Das kommt bei mir natürlich auch noch dazu: prokrastinieren. Wobei das nicht mein Hauptproblem ist!

    Prokrastinierer oder Aufschieber tun ja viel - nur nicht das, was sie sollten.
    Deshalb fand ich den Tipp so toll, den ein Psychologe mal im Radio gegeben hat: Man sollte immer zwei Sachen aufschieben, dann macht man nämlich irgendwann das eine, um das andere zu vermeiden. Sprich: Man putzt dann die Fenster und lässt die Steuererklärung links liegen.

    Heute zum Beispiel fing der Tag damit an, dass ich eine erfreuliche E-Mail bekommen habe, die einiges an Organisation nach sich zog. Dann rief eine Freundin an, die ich nicht so schnell wieder abwürgen wollte. Außerdem habe ich hier in der Bricom geschrieben.
    Dann kam heute eine berufliche E-Mail, die ich gleich beantwortet habe. Das stelle ich immer mehr fest: Dass auch an den Feiertagen oft berufliche E-Mails kommen. Teilweise sogar mehr als an manchem Wochentag, vielleicht bilde ich mir das aber ein.

    Von meinen zwei wichtigen und zwei weniger wichtigen Dingen auf der Liste ist noch nicht EINE erledigt. Das ist aber normales Ausweichen, tun, wozu man Lust hat, sich ablenken lassen - kein Trotz oder keine Blockade.

  4. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Fenimi,
    mir hat das "sowohl als auch" in meinem Leben geholfen. In meiner Ursprungsfamilie gab es nur entweder/oder.

    Du kannst zum Beispiel Sport machen und deine Ruhe haben - nur eben nicht gleichzeitig.
    Beides schließt sich jedoch nicht aus.

  5. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du kannst zum Beispiel Sport machen und deine Ruhe haben - nur eben nicht gleichzeitig.
    Beides schließt sich jedoch nicht aus.
    Stimmt. Dann fällt aber voraussichtlich etwas anderes weg. So wie heute und gestern. Ich habe mich körperlich bewegt und ich habe entspannt das getan, wozu ich Lust hatte - der berufliche Output war dagegen "überschaubar".

  6. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt. Dann fällt aber voraussichtlich etwas anderes weg. So wie heute und gestern. Ich habe mich körperlich bewegt und ich habe entspannt das getan, wozu ich Lust hatte - der berufliche Output war dagegen "überschaubar".
    Erst die Arbeit ... dann das Vergnügen?
    Wenn du dir gut(es) tust, kann die Arbeit ein Vergnügen sein/werden.
    Die Batterien dürfen gut gefüllt sein, immer nur halbe Ladung - dann gibt es irgendwann nur noch ein Viertel Leistung.

  7. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erst die Arbeit ... dann das Vergnügen?
    Vom Anspruch her vielleicht, die Arbeit steht sehr weit, wenn nicht ganz weit oben. Aber GELEBT wird etwas anderes. Zuerst muss ich mir etwas Gutes tun, damit ich mich entspannen und dann arbeiten kann. Natürlich nicht, wenn ich gleich früh einen Termin habe. Dann geht es auch, sofort in den Arbeitstag zu starten. Aber an Tagen, an denen Freiräume bestehen, wird gemütlich gefrühstückt etc.
    Wenn ich zu mir sage, zuerst die Arbeit, danach kannst du dich belohnen, kann ich fast auf eine Blockade wetten. Es muss alles ganz entspannt und ohne Druck laufen. Scheinbar, denn es zählt ja immer jemand in mir mit. "Du wolltest doch xy." - "Wie lange hast du dafür gebraucht?" etc.

  8. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Ohne Frühstück bzw. nur in Eile geht bei mir gar nichts ... ich wäre den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen.

    Frühstück war in meiner Ursprungsfamilie wichtig, so habe ich es meinen Kindern mitgegeben und sie zeigen noch heute, längst erwachsen, ähnliche Symptome wenn sie nicht gefrühstückt haben.

    Du bist demzufolge dein größter Kritiker/Antreiber.

  9. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist demzufolge dein größter Kritiker/Antreiber.
    Jaaa …, das wurde mir schon oft gesagt …

    Man hat mir sogar das Wort "muss" verboten. "Du (= ich) musst"
    Ich darf … faul sein. Freude an meiner Arbeit haben. Mir etwas wünschen.

  10. Inaktiver User

    AW: Trotzreaktionen?

    Genau ... du darfst alles ... außer Omas bei Rot über die Straße schubsen.

    Eine gute Methode für Dinge, die man erledigen will, ist eine Liste auf die du alle Dinge, klitzeklein, winzig, klein, mittel, groß, riesengroß, so aufschreibst wie sie dir einfallen (nicht nach Priorität gegliedert).
    Diese Liste hängst du dir an einen Platz an dem du täglich mehrmals vorbei kommst.
    Wenn dir gerade nach Nr. 97 ist, dann tu es und mache nach getaner Arbeit einen Haken dran. Und selbst wenn es eine "Winzigkeit" ist, an Stelle 4 und 6 größere Aufgaben stehen - DIR ist Nr. 97 jetzt wichtig. PUNKT.

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