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Thema: Trotzreaktionen?
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01.05.2014, 15:32Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
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01.05.2014, 15:39
AW: Trotzreaktionen?
Hey, früher habe ich innerhalb weniger Stunden zehn wichtige Sachen erledigt.
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01.05.2014, 15:55Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
Kommt natürlich auch darauf an, was das für Sachen sind.

Das kommt bei mir natürlich auch noch dazu: prokrastinieren. Wobei das nicht mein Hauptproblem ist!
Prokrastinierer oder Aufschieber tun ja viel - nur nicht das, was sie sollten.
Deshalb fand ich den Tipp so toll, den ein Psychologe mal im Radio gegeben hat: Man sollte immer zwei Sachen aufschieben, dann macht man nämlich irgendwann das eine, um das andere zu vermeiden. Sprich: Man putzt dann die Fenster und lässt die Steuererklärung links liegen.
Heute zum Beispiel fing der Tag damit an, dass ich eine erfreuliche E-Mail bekommen habe, die einiges an Organisation nach sich zog. Dann rief eine Freundin an, die ich nicht so schnell wieder abwürgen wollte. Außerdem habe ich hier in der Bricom geschrieben.
Dann kam heute eine berufliche E-Mail, die ich gleich beantwortet habe. Das stelle ich immer mehr fest: Dass auch an den Feiertagen oft berufliche E-Mails kommen. Teilweise sogar mehr als an manchem Wochentag, vielleicht bilde ich mir das aber ein.
Von meinen zwei wichtigen und zwei weniger wichtigen Dingen auf der Liste ist noch nicht EINE erledigt. Das ist aber normales Ausweichen, tun, wozu man Lust hat, sich ablenken lassen - kein Trotz oder keine Blockade.
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01.05.2014, 15:55Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
Fenimi,
mir hat das "sowohl als auch" in meinem Leben geholfen. In meiner Ursprungsfamilie gab es nur entweder/oder.
Du kannst zum Beispiel Sport machen und deine Ruhe haben - nur eben nicht gleichzeitig.
Beides schließt sich jedoch nicht aus.
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01.05.2014, 15:59Inaktiver User
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01.05.2014, 16:06Inaktiver User
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01.05.2014, 16:32Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
Vom Anspruch her vielleicht, die Arbeit steht sehr weit, wenn nicht ganz weit oben. Aber GELEBT wird etwas anderes. Zuerst muss ich mir etwas Gutes tun, damit ich mich entspannen und dann arbeiten kann. Natürlich nicht, wenn ich gleich früh einen Termin habe. Dann geht es auch, sofort in den Arbeitstag zu starten. Aber an Tagen, an denen Freiräume bestehen, wird gemütlich gefrühstückt etc.
Wenn ich zu mir sage, zuerst die Arbeit, danach kannst du dich belohnen, kann ich fast auf eine Blockade wetten. Es muss alles ganz entspannt und ohne Druck laufen. Scheinbar, denn es zählt ja immer jemand in mir mit. "Du wolltest doch xy." - "Wie lange hast du dafür gebraucht?" etc.
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01.05.2014, 16:39Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
Ohne Frühstück bzw. nur in Eile geht bei mir gar nichts ... ich wäre den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen.
Frühstück war in meiner Ursprungsfamilie wichtig, so habe ich es meinen Kindern mitgegeben und sie zeigen noch heute, längst erwachsen, ähnliche Symptome wenn sie nicht gefrühstückt haben.
Du bist demzufolge dein größter Kritiker/Antreiber.
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01.05.2014, 16:56Inaktiver User
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01.05.2014, 18:37Inaktiver User
AW: Trotzreaktionen?
Genau ... du darfst alles ... außer Omas bei Rot über die Straße schubsen.

Eine gute Methode für Dinge, die man erledigen will, ist eine Liste auf die du alle Dinge, klitzeklein, winzig, klein, mittel, groß, riesengroß, so aufschreibst wie sie dir einfallen (nicht nach Priorität gegliedert).
Diese Liste hängst du dir an einen Platz an dem du täglich mehrmals vorbei kommst.
Wenn dir gerade nach Nr. 97 ist, dann tu es und mache nach getaner Arbeit einen Haken dran. Und selbst wenn es eine "Winzigkeit" ist, an Stelle 4 und 6 größere Aufgaben stehen - DIR ist Nr. 97 jetzt wichtig. PUNKT.



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Ich habe mich körperlich bewegt und ich habe entspannt das getan, wozu ich Lust hatte - der berufliche Output war dagegen "überschaubar".

