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Thema: Gestörtes Selbstbild
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28.04.2014, 00:01
AW: Gestörtes Selbstbild
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28.04.2014, 00:05
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28.04.2014, 07:47
AW: Gestörtes Selbstbild
ist ja wunderbar, auch Lachen entspannt. :-)
Meist ist die Regel, dass viel zu viel gelabert und viel zu wenig gemacht wird. Da kann man ganz ohne Schaden und oft mit Gewinn mal ins reine Handeln ohne Quatschen gehn.
Zitat von Inaktiver User
Sie hilft auf alle Fälle gegen Verkrampfung, und der Körper lernt sich selbst als Quelle des Vergnügens kennen, und das ist gut - und was bitte schön hat das Alter damit zu tun? Ausserdem, angenommen die Zahl im Namen sei der Jahrgang - ist die TE keineswegs "so alt", sondern immer noch in der ersten Lebenshälfte.
Zitat von Inaktiver User
gruss, barbara
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28.04.2014, 07:53Inaktiver User
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28.04.2014, 07:57
AW: Gestörtes Selbstbild
Da kann man die Frage ebenso stellen: was hat das Alter des Problems damit zu tun? Egal wie alt ein Problem ist, es ist immer sinnvoll, alle verfügbaren Werkzeuge zu nutzen, um daran zu arbeiten. Und ganz besonders jene Werkzeuge, die gratis und jederzeit zur Verfügung stehen.
gruss, barbara
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28.04.2014, 18:42
AW: Gestörtes Selbstbild
das stimmt grundsätzlich, kenne ich aber aus der Tanztherapie ganz anders. Da geht es um die Wahrnehmung, um das Erleben. Hinterher kann das verbal aufgearbeitet werden.
Zitat von Bae
Dass dieser Rahmen gegeben ist, ist wichtig. Denn während wir beim Labern immer noch einen aktiven Zensor haben und uns auf vertrautem Gebiet bewegen, läuft das auf der Körperschiene anders. Tanzen oder auch künstlerisches Werkeln (Kunsttherapie, Musiktherapie) sind lediglich die Eingangstore zu unserer Psyche. Durch den spielerischen und angenehmen Charakter können wir tief ins Erleben kommen und erstmal auch die Dinge ausdrücken, für die wir (noch) keine Worte haben. Die Worte aber irgendwann mal zu finden, um die Dinge dann neu sehen, neu bewerten und neu erfahren zu können, das gehört nunmal zum therapeutischen Prozess dazu, wenn sich was ändern soll.
Es kommt eben immer drauf an, um was es geht, worüber man Zugang zu sich hat und wo man hin möchte. Es gibt auch nicht DIE Methode und auch nicht für DEN Typen. Ich habe in ganz unterschiedlichen Phasen meines Lebens ganz unterschiedliche Methoden und Werkzeuge gebraucht. Zum Glück haben wir heute diese Vielfalt (leider eingeschränkt durch unsere finanziellen Möglichkeiten)
da hast du was aber gründlich mistverstanden. Es ging nicht ums Lebensalter, sondern darum, dass die Problematik anscheinend ja schon mehr oder weniger "immer" bestand. Das ist folglich nicht nur eine vorübergehende Irritation oder so was, die sich kurz mal so wegenspannen lässt. Wir wissen es alle nicht, aber das scheint ja was sehr gewachsenes und verfestigtes zu sein.Sie hilft auf alle Fälle gegen Verkrampfung, und der Körper lernt sich selbst als Quelle des Vergnügens kennen, und das ist gut - und was bitte schön hat das Alter damit zu tun? Ausserdem, angenommen die Zahl im Namen sei der Jahrgang - ist die TE keineswegs "so alt", sondern immer noch in der ersten Lebenshälfte.
viele Werkzeuge ergänzen sich ausserdem hervorragend, da stellt sich die Frage nach dem entweder-oder gar nicht.Geändert von Amelie63 (28.04.2014 um 18:50 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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29.04.2014, 07:18
AW: Gestörtes Selbstbild
Tanzen ist auch körperliche Aktivität - und nicht das, was die Threaderstellerin im Moment tut, wenn ich das richtig im Kopf habe.
ja - "irgendwann". da muss man sich keineswegs beeilen mit dem "irgendwann", und sehr oft kann man sich während langer Zeit problemlos darauf beschränken, das Gespräch über Details der Körperarbeit zu beschränken. "Halt die Schultern locker" (inklusive Demonstration, was mit "lockeren Schultern" gemeint ist), "entspanne die Schlüsselbeine", "gib Druck mit Handgelenk und Ellbogen gleichzeitig"... nur schon die differenzierte Wahrnehmung und Steuerung des Körpers löst so viele Prozesse aus und öffnet neue Wege, da kann man auch erst mal das Unbewusste einfach machen lassen. Das ständig-darüber-reden-wollen scheint mir des öftern eher vom Kontrollbedürfnis der Therapeutin zu kommen, und nicht aus therapeutischer Notwendigkeit.Durch den spielerischen und angenehmen Charakter können wir tief ins Erleben kommen und erstmal auch die Dinge ausdrücken, für die wir (noch) keine Worte haben. Die Worte aber irgendwann mal zu finden, um die Dinge dann neu sehen, neu bewerten und neu erfahren zu können, das gehört nunmal zum therapeutischen Prozess dazu, wenn sich was ändern soll.
umso wichtiger, auf die gratis verfügbaren Methoden hingewiesen zu werden.Zum Glück haben wir heute diese Vielfalt (leider eingeschränkt durch unsere finanziellen Möglichkeiten)
ich hab nie von "kurz" oder "schnell" geredet in Bezug aufs Thema.Das ist folglich nicht nur eine vorübergehende Irritation oder so was, die sich kurz mal so wegenspannen lässt.
Aber sich selbst regelmässig Entspannung zu verschaffen mit einer zuverlässigen und sicheren Methode, und das immer wieder und immer wieder und nochmals und nochmals wieder, das bewegt die Dinge mit der Zeit.
gruss, barbara
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29.04.2014, 11:54
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29.04.2014, 21:48
AW: Gestörtes Selbstbild
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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30.04.2014, 00:02
AW: Gestörtes Selbstbild
Ich kann dir keinen konkreten Tipp geben, aber ich finde es sehr mutig, dass du über dein Problem einen eigenen Strang aufgemacht hast und dich nun mit anderen Bri-mitgliedern darüber austauschst. Und ich bin mir sicher, das Risiko in einem Internetforum auf Ablehnung zu stoßen ist viel viel größer (und trotzdem ist nichts dergleichen passiert!), als bei einem Psychotherapeuten, also nur Mut!



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