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  1. gesperrt

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hhhmmm dann wird die Zukunft mit dem zunehmenden Alter aber schweirig für dich.
    Wenn du es nicht schaffst, eine gewisse Distanz zu entwickeln, dann solltest du ich in psychiatrische Behandlung geben. Hier handelt es sich offensichtlich um ein Grundproblem, da du dies ja schon in deiner Jugendzeit hattest.
    Nee, nicht psychiatrische Behandlung. Psychotherapeutische reicht m.M. nach vollkommen in so einem Fall.
    Medikamente werde nicht helfen einen Selbstwert aufzubauen. Psychotherapie kann das durch aus.

    Grüße
    Luftpost

  2. gesperrt

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Lizzy1979 Beitrag anzeigen
    Ich habe meiner Therapeutin nichts davon gesagt, so sehr schäme ich mich. Sie könnte es ja bestätigen, dass ich hässlich bin, es würde schon reichen wenn sie sagen würde: naja, die Allerschönste sind Sie nicht.
    Was mir Angst macht? Abgelehnt zu werden. Wenigstens hatte ich immer guten Erfolg bei Männern. Diese Bestätigung fällt nun auch weg.

    Es ist aber auch so wie bei dir, ambiva: mein Leben im außen läuft gerade nicht gut.
    Wenn Du willst das da Problem kleiner wird, dann solltest du dich Deiner Therapeutin anvertrauen.

    Grüße
    Luftpost

  3. gesperrt

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Lizzy1979 Beitrag anzeigen
    :-D ich musste jetzt richtig lachen, bae.
    ist ja wunderbar, auch Lachen entspannt. :-)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    naja, wenn schon, dann wohl eher Körperpsychotherapie, weil da das Erlebte auch verbalisiert und aufgearbeitet wird. oder eben Körpertherapie als Ergänzung zur jetzigen Therapie.
    Meist ist die Regel, dass viel zu viel gelabert und viel zu wenig gemacht wird. Da kann man ganz ohne Schaden und oft mit Gewinn mal ins reine Handeln ohne Quatschen gehn.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ob Masturbation gegen Scham hilft, die dazu noch so alt ist - naja. Kann nur die TE wissen...
    Sie hilft auf alle Fälle gegen Verkrampfung, und der Körper lernt sich selbst als Quelle des Vergnügens kennen, und das ist gut - und was bitte schön hat das Alter damit zu tun? Ausserdem, angenommen die Zahl im Namen sei der Jahrgang - ist die TE keineswegs "so alt", sondern immer noch in der ersten Lebenshälfte.

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    iSie hilft auf alle Fälle gegen Verkrampfung, und der Körper lernt sich selbst als Quelle des Vergnügens kennen, und das ist gut - und was bitte schön hat das Alter damit zu tun? Ausserdem, angenommen die Zahl im Namen sei der Jahrgang - ist die TE keineswegs "so alt", sondern immer noch in der ersten Lebenshälfte.
    ich glaube, amelie meinte nicht das alter der te, sondern das alter ihres problems

  5. gesperrt

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich glaube, amelie meinte nicht das alter der te, sondern das alter ihres problems
    Da kann man die Frage ebenso stellen: was hat das Alter des Problems damit zu tun? Egal wie alt ein Problem ist, es ist immer sinnvoll, alle verfügbaren Werkzeuge zu nutzen, um daran zu arbeiten. Und ganz besonders jene Werkzeuge, die gratis und jederzeit zur Verfügung stehen.

    gruss, barbara

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Bae
    Meist ist die Regel, dass viel zu viel gelabert und viel zu wenig gemacht wird.
    das stimmt grundsätzlich, kenne ich aber aus der Tanztherapie ganz anders. Da geht es um die Wahrnehmung, um das Erleben. Hinterher kann das verbal aufgearbeitet werden.

    Dass dieser Rahmen gegeben ist, ist wichtig. Denn während wir beim Labern immer noch einen aktiven Zensor haben und uns auf vertrautem Gebiet bewegen, läuft das auf der Körperschiene anders. Tanzen oder auch künstlerisches Werkeln (Kunsttherapie, Musiktherapie) sind lediglich die Eingangstore zu unserer Psyche. Durch den spielerischen und angenehmen Charakter können wir tief ins Erleben kommen und erstmal auch die Dinge ausdrücken, für die wir (noch) keine Worte haben. Die Worte aber irgendwann mal zu finden, um die Dinge dann neu sehen, neu bewerten und neu erfahren zu können, das gehört nunmal zum therapeutischen Prozess dazu, wenn sich was ändern soll.

    Es kommt eben immer drauf an, um was es geht, worüber man Zugang zu sich hat und wo man hin möchte. Es gibt auch nicht DIE Methode und auch nicht für DEN Typen. Ich habe in ganz unterschiedlichen Phasen meines Lebens ganz unterschiedliche Methoden und Werkzeuge gebraucht. Zum Glück haben wir heute diese Vielfalt (leider eingeschränkt durch unsere finanziellen Möglichkeiten)




    Sie hilft auf alle Fälle gegen Verkrampfung, und der Körper lernt sich selbst als Quelle des Vergnügens kennen, und das ist gut - und was bitte schön hat das Alter damit zu tun? Ausserdem, angenommen die Zahl im Namen sei der Jahrgang - ist die TE keineswegs "so alt", sondern immer noch in der ersten Lebenshälfte.
    da hast du was aber gründlich mistverstanden. Es ging nicht ums Lebensalter, sondern darum, dass die Problematik anscheinend ja schon mehr oder weniger "immer" bestand. Das ist folglich nicht nur eine vorübergehende Irritation oder so was, die sich kurz mal so wegenspannen lässt. Wir wissen es alle nicht, aber das scheint ja was sehr gewachsenes und verfestigtes zu sein.

    viele Werkzeuge ergänzen sich ausserdem hervorragend, da stellt sich die Frage nach dem entweder-oder gar nicht.
    Geändert von Amelie63 (28.04.2014 um 18:50 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  7. gesperrt

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    das stimmt grundsätzlich, kenne ich aber aus der Tanztherapie ganz anders. Da geht es um die Wahrnehmung, um das Erleben. Hinterher kann das verbal aufgearbeitet werden.
    Tanzen ist auch körperliche Aktivität - und nicht das, was die Threaderstellerin im Moment tut, wenn ich das richtig im Kopf habe.

    Durch den spielerischen und angenehmen Charakter können wir tief ins Erleben kommen und erstmal auch die Dinge ausdrücken, für die wir (noch) keine Worte haben. Die Worte aber irgendwann mal zu finden, um die Dinge dann neu sehen, neu bewerten und neu erfahren zu können, das gehört nunmal zum therapeutischen Prozess dazu, wenn sich was ändern soll.
    ja - "irgendwann". da muss man sich keineswegs beeilen mit dem "irgendwann", und sehr oft kann man sich während langer Zeit problemlos darauf beschränken, das Gespräch über Details der Körperarbeit zu beschränken. "Halt die Schultern locker" (inklusive Demonstration, was mit "lockeren Schultern" gemeint ist), "entspanne die Schlüsselbeine", "gib Druck mit Handgelenk und Ellbogen gleichzeitig"... nur schon die differenzierte Wahrnehmung und Steuerung des Körpers löst so viele Prozesse aus und öffnet neue Wege, da kann man auch erst mal das Unbewusste einfach machen lassen. Das ständig-darüber-reden-wollen scheint mir des öftern eher vom Kontrollbedürfnis der Therapeutin zu kommen, und nicht aus therapeutischer Notwendigkeit.

    Zum Glück haben wir heute diese Vielfalt (leider eingeschränkt durch unsere finanziellen Möglichkeiten)
    umso wichtiger, auf die gratis verfügbaren Methoden hingewiesen zu werden.



    Das ist folglich nicht nur eine vorübergehende Irritation oder so was, die sich kurz mal so wegenspannen lässt.
    ich hab nie von "kurz" oder "schnell" geredet in Bezug aufs Thema.
    Aber sich selbst regelmässig Entspannung zu verschaffen mit einer zuverlässigen und sicheren Methode, und das immer wieder und immer wieder und nochmals und nochmals wieder, das bewegt die Dinge mit der Zeit.

    gruss, barbara

  8. Moderation

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Lizzy1979 Beitrag anzeigen
    Ich habe meiner Therapeutin nichts davon gesagt, so sehr schäme ich mich. Sie könnte es ja bestätigen, dass ich hässlich bin,
    Oder sagen, daß du eine Körperbildwahrnehmungsstörung (Dysmorphophobie) hast.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen


    ja - "irgendwann". da muss man sich keineswegs beeilen mit dem "irgendwann", und sehr oft kann man sich während langer Zeit problemlos darauf beschränken, das Gespräch über Details der Körperarbeit zu beschränken. "Halt die Schultern locker" (inklusive Demonstration, was mit "lockeren Schultern" gemeint ist), "entspanne die Schlüsselbeine", "gib Druck mit Handgelenk und Ellbogen gleichzeitig"... nur schon die differenzierte Wahrnehmung und Steuerung des Körpers löst so viele Prozesse aus und öffnet neue Wege, da kann man auch erst mal das Unbewusste einfach machen lassen. Das ständig-darüber-reden-wollen scheint mir des öftern eher vom Kontrollbedürfnis der Therapeutin zu kommen, und nicht aus therapeutischer Notwendigkeit.

    tja, deshalb gibts auch nen großen Unterschied zwischen Körpertherapie und Körperpsychotherapie. Die Vorgehensweise ist da eine völlig andere. Aber wir kommen weg von der TE. Diese Grundsätzlichkeiten wären ein eigenes Thema.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Gestörtes Selbstbild

    Zitat Zitat von Lizzy1979 Beitrag anzeigen
    Meine innere Hemmschwelle es anzusprechen ist in etwa so hoch wie für Otto Normalverbraucher, der nackt auf einer Bühne vor 20.000 Menschen singen müsste.
    Meine Scham ist extrem groß.
    Ich kann dir keinen konkreten Tipp geben, aber ich finde es sehr mutig, dass du über dein Problem einen eigenen Strang aufgemacht hast und dich nun mit anderen Bri-mitgliedern darüber austauschst. Und ich bin mir sicher, das Risiko in einem Internetforum auf Ablehnung zu stoßen ist viel viel größer (und trotzdem ist nichts dergleichen passiert!), als bei einem Psychotherapeuten, also nur Mut!

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