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  1. Inaktiver User

    AW: Wie geht man mit Einsamkeitsgefühlen um?

    Zitat Zitat von Nachfragende Beitrag anzeigen
    Vorschläge mache ich schon, die werden auch oft angenommen. Ich fände es, glaube ich, schön, zu spüren, daß man Wert auf meine Gesellschaft legt und nicht nur mitmacht weil gerade nichts anderes los ist. Vielleicht spüre ich es nur nicht.
    wie kommst du überhaupt darauf, dass es nicht so ist?

  2. Inaktiver User

    AW: Wie geht man mit Einsamkeitsgefühlen um?

    Zitat Zitat von Nachfragende Beitrag anzeigen
    Genau diesen Mut bringe ich aber für private Unternehmungen kaum auf, ich hab schon vorab Schiß vor den negativen Gefühlen, die ich anfangs wohl auch haben werde: Angst, Alleinsein, Erfolg oder Mißerfolg mit niemandem teilen können.
    Mein Eindruck ist, dass du die anderen überbewertest. Ich lese bei dir eine große emotionale Bedürftigkeit, einen Wunsch nach "Erlösung" durch andere.

    Du scheinst ein ganz normales Leben zu führen und ich bin sicher, du bekommst auch Zuwendung von anderen. Nur scheinst du diese nicht wirklich integrieren zu können. Sie "wärmt" dich nicht.

    Das, was du dir wünschst - das vorbehaltlose Angenommenwerden als Person - ist etwas, das kleine Kinder von ihren Eltern erwarten dürfen. Kleine Kinder gehen zu Recht davon aus, dass Zuneigung etwas ist, was ihnen ohne jede Gegenleistung zusteht - einfach dafür, dass sie da sind.

    Wie war deine Kindheit? Hast du diese bedingungsloses Angenommenwerden durch deine Familie erlebt?

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    AW: Wie geht man mit Einsamkeitsgefühlen um?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wie kommst du überhaupt darauf, dass es nicht so ist?
    Weiß nicht. Ich denke, es würde sich anders anfühlen.

  4. User Info Menu

    AW: Wie geht man mit Einsamkeitsgefühlen um?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist, dass du die anderen überbewertest. Ich lese bei dir eine große emotionale Bedürftigkeit, einen Wunsch nach "Erlösung" durch andere.

    Du scheinst ein ganz normales Leben zu führen und ich bin sicher, du bekommst auch Zuwendung von anderen. Nur scheinst du diese nicht wirklich integrieren zu können. Sie "wärmt" dich nicht.
    Ich glaube, diese Formulierung trifft mein Gefühl ziemlich genau. Wobei ich natürlich weiß, daß mich niemand "erlösen" kann. Es ist als wenn man zu einem großen Mahl eingeladen ist und trotzdem am Ende hungrig nach Hause geht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kleine Kinder gehen zu Recht davon aus, dass Zuneigung etwas ist, was ihnen ohne jede Gegenleistung zusteht - einfach dafür, dass sie da sind.
    Ja, so ist das wohl. Dem entgegen steht dieses Leistungsdenken: "Zuneigung/ Angenommensein muß man sich verdienen". Wie eine Belohnung. Und man weiß nicht, was es kostet. Man versucht einfach immer wieder.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie war deine Kindheit? Hast du diese bedingungsloses Angenommenwerden durch deine Familie erlebt?
    Schwer zu sagen. Rückblickend betrachtet und mit meinen jetzigen Beobachtungen, wie man miteinander und mit meinen Geschwistern umgegangen ist... ich würde sagen, da stand schon eher die Funktion im Vordergrund, die jeder innerhalb des Gefüges "gute Familie" einzunehmen hat. Das Wunschbild, das die Eltern haben und Enttäuschungen, die man natürlich vermeiden möchte.

    Das sind m.M.n. Erfahrungen, die wohl sehr viele meiner Generation gemacht haben. Sind andere auch so "hungrig"?

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