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  1. Inaktiver User

    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Ich denke auch, dass es ein verkappter Kinderwunsch sein könnte.

    Wenn dies nicht dr Fall ist, würde ich mir ein Ziel setzen wo man sehr stark dran arbeiten muß. Z.B. die Autos bar bezahlen? Also kein Kredit?

    Wenn das nicht hilft, sollte evtl. eine Psychotherapie Abhilfe schaffen, damit du Abstand zu den Problemen, die deine Mutter erzeugt hat, bekommst.

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lies Dir nochmal Deine anderen Stränge durch und versuche dann mal, das eine oder andere in Zusammenhang zu setzen.
    Ich zieh` die Kinderwunschidee zurück.
    Liebe TE, du solltest in deinem Leben aufräumen und vielleicht deine Prioritäten und Lebensansätze genau unter die Lupe nehmen.

  3. Inaktiver User

    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lies Dir nochmal Deine anderen Stränge durch und versuche dann mal, das eine oder andere in Zusammenhang zu setzen.
    Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fragt sich, ob Kinder diese Unzufriedenheit beseitigen könnten oder ob sie dann nicht erst recht losginge: Die Kinder der anderen sind hübscher, sprechen oder laufen früher, sind besser in der Schule…..so überträgt sich diese problematische Haltung dann auf die nächste Generation.
    Da könntest du zweifellos recht haben. Ich bin zunächst davon ausgegangen, dass man mit ein, zwei Kleinkindern schlicht keine Zeit mehr hat, um auf hohem Niveau zu jammern und Kinder einem generell den Sinn des Lebens anders nahebringen können. Aber es kann auch hier in Konkurrenzkampf umschlagen, ist ja beliebt unter Müttern...

    Allerdings habe ich dann einen Blick in die sonstigen Baustellen geworfen.

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Liebe TE, es ist schade, dass Du so sehr auf Erfolg und "immer mehr" getrimmt bist. Dennoch hast Du doch erkannt, dass es das allein nicht sein kann und dass materieller Erfolg nicht glücklich macht. Es ist spät - Du bist schon 28, aber noch ist Zeit, sich mit Themen zu beschäftigen, die wirklich zu einem erfüllten Leben gehören.
    Verweise nicht auf Deine Erziehung - es ist zwar schade, wenn Kinder so getrimmt werden, aber man kann nicht sein ganzes Leben damit entschuldigen. Du bist jetzt erwachsen - andere haben in Deinem Alter bereits mehrere Kinder. Vielleicht hilft Dir ein wenig philosophische Literatur? Man kann Gelassenheit und Zufriedenheit auch ein wenig lernen, finde ich.

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Wenn die Seele hungert, nutzt das prachtvollste Buffet nichts.

    Und/ auch
    du hast so viel Glück im Leben gehabt, gibst du denen davon etwas ab,, die das nicht haben? Da würdest du "gute Nahrung" finden.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Zitat Zitat von Isolda28 Beitrag anzeigen
    luciernago, vielen Dank für Deine Meinung und für den Tipp!

    Dazu muss ich sagen, dass wir grundsätzlich einiges sparen, also es ist nicht so dass wir alles verpulvern.
    Wenn ich shoppen gehe, kaufe ich mir selten etwas, und wenn ja dann eher Dinge die gute Qualität haben.
    Zum anderen, haben meine Eltern beteits für mich vorgesorgt. Ich habe bereits ein Haus und eine Mitwohnung die auf mich umgeschrieben sind. Auf das Geld verzichte ich zwar (meine Eltern haben das komplett) aber die Immobilien sind da und irgendwann mal werde ich die Mieten erhalten oder diese verkaufen). Außerdem bin ich die einzige Tochter und die zwei weiteren Wohnungen die noch auf meine Oma und auf meine Eltern laufen werde ich auch irgendwann mal erhalten. Von daher mache ich mir um meine Altersvorsorge gar keine Gedanken.

    Also das Leben könnte ja schön sein, aber......die beschriebene Problematik...
    tja meine liebe,

    da jammerst du auf einem materiell hohen niveau, das andere nie erreichen. auch wenn manche leser vielleicht fassungslos sind über dein luxus-problem, ich verstehe dich.

    auf dir lastet eine erwartungshaltung der eltern, die unglaublich ist. ich bin wie du erzogen, aber da war und ist immer ein bruder . . der hat kinder bekommen (ich bin ungewollt kinderlos), er hat ein haus gebaut (ich habe durch eine trennung eine immobilie verloren), er führt eine gute (?) ehe derweil ich junggesellin bin . . ich könnte da noch einiges aufzählen, was meine eltern an mir vermissen und an meinem bruder toll finden . .

    aber ich habe ein sehr inniges verhältnis zu meinen eltern und sie akzeptieren so langsam, das ich mein leben mit meiner ein-Frau-gmbh einfach etwas aehem unkonventionell wuppe und wir sind gerne zusammen.

    ich bin meinen elterrn unendlich dankbar, dass sie mich so tough und leistungsorientiert erzogen haben.

    belastet dich der druck der eltern? liegt hier der schlüssel fürs immer-mehr-wollen?

    ich habe im freundeskreis auch so ein "Mädchen" .. . einziges kind, sie arbeitet im elterlichen betrieb und wuppt neben der tätigkeit als alleinerziehende eine firma mit 160 (!) mitarbeitern. von aussen könnte man sagen, sie hat das paradies auf erden. aber sie ist nicht immer so glücklich, wie sie es nach meinung von leuten, die am existenzminimum knabbern (was vermutlich sehr hart ist) sein sollte.

    alles eine sache der inneren einstellung . . wie steht eigentlich dein mann zu deinem luxusproblem?

    luci

    ps: ich bin guter dinge, dass du dein problem gelöst kriegst!!!
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Inaktiver User

    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Ich denke, es ist ein spirituelles Problem. Diese unerfüllbare Sehnsucht nach mehr und immer mehr zeigt meiner Meinung nach deine Suche nach etwas Größerem, etwas überweltlichem. Wie steht es mit deinem Glauben, woran glaubst du. Hast du schon einmal gespürt, dass dein Herz erfüllt war?

  9. Inaktiver User

    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Im Gegensatz zu smirna sehe ich es genau umgekehrt!
    Keine Suche nach etwas "überweltlichem" sondern der Wunsch bei SICH selber anzukommen und das vor allem zu spüren!

    Die materiell erfüllenden Wünsche sind eben solange toll, wie man sie als Ziel ansteuern kann und sich dann endlich erfüllen.........nur- wer das kann, der verliert den Reiz- ist ja auch keiner mehr da!

    Was berührt Dich?
    Wo findest Du ein gutes GEFÜHL?
    Davon musst Du mehr machen.........und damit wirst Du Dich besser fühlen

    Gehe doch einfach mal neue Wege- hier wurden schon Gute genannt.

    Es geht im Leben letztlich IMMER um das Gefühl- denn das gibt uns Erfüllung oder eben nicht.
    Und wir können uns gut ablenken mit äußeren Mitteln, aber wenig erreicht uns tief und hinterlässt dadurch auf Dauer auch kein gutes Gefühl.

    Dein Weg- ist ein so "typischer", bei dem man bis 30 alles angeschafft und erreicht hat, was man so konnte.......um damit alle Ansprüche der Gesellschaft zu erfüllen.........-wobei bei Dir noch die Kinder fehlen (und ja- sie geben einem einen gewissen Sinn, aber decken letztlich auch viel zu!) aber irgendwann kommt dann bei einem Menschen die frustrierte Frage nach dem Sinn.
    Man dachte...........wenn man "alles hat", dann ist man glücklich...........um festzustellen, dass das gar nicht stimmt!!!

    Und dann...geht der eigene Weg erst los........nämlich zu sich selber- wer man ist, was man wirklich will, was man für tatsächliche Wünsche in sich hat, braucht oder sucht........
    Das ist viel schwieriger und dazu gibt es keine "gesellschaftliche Rezeptur"- im Gegenteil wird man damit eher komisch angesehen.........denn der Weg führt nunmal auch oft ein STück aus diesem gesellschaftlichen Konstrukt heraus.

    Vielleicht sollten Dich zuerst einmal diese Gedanken beschäftigen und Du Dich damit befassen.........
    Denke.......das wird schon genug sein für den Anfang......

    alles Gute
    kenzia

  10. Moderation

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    AW: Ständiger Wunsch nach MEHR

    Isolda,

    was mir an deinem Eröffnungsposting auffällt, ist die mehrmalige Gleichsetzung von "besser gehen" (im materiellen Sinne) und "besser sein":

    Zitat Zitat von Isolda28 Beitrag anzeigen
    Ich denke immer wieder drüber nach, dass es jemanden noch besser geht, die sehen besser aus, leben in einer besseren Stadt, haben anspruchsvolleren und besser bezahlten Jobs etc.
    Ich würde es auch als Neid bezeichnen.
    Als Folge ist dann die große Unzufriedenheit mit sich selber und der Wusch noch besser zu werden.
    An so Tagen wie Ostern wo man zur Ruhe kommt, wird dieser Wunsch besser zu werden noch extremer.
    Erst dachte ich, du hättest vielleicht unüberlegt formuliert, aber dann kam das Ganze nochmal:

    Zitat Zitat von Isolda28 Beitrag anzeigen
    Ich vergleiche mich dann gerne mit meinem Umkreis und nicht mit denen es schlechter als uns geht, sondern mit denjeniger die besser sind oder mehr Erfolg/Geld haben.
    Zeichnet es einen Menschen aus, wenn er ein gutes Einkommen und Besitz hat? Ist materieller Reichtum für dich ein Beweis eines gelungenen Lebens?

    Vielleicht solltest du dir einmal grundsätzlich die Frage stellen, welches deine Ideale sind, und welches deine wichtigsten Ziele im Leben.

    Du bist 28 und damit schon gute 10 Jahre über das Alter hinaus, in dem Jugendliche unabhängig von den Eltern anfangen, ihre eigenen Lebens- und Wertvorstellungen zu entwickeln.

    Zitat Zitat von Isolda28 Beitrag anzeigen
    Woher das kommt weiss ich. Als ich noch klein war, hat meine Mutter mir immer gesagt, ich muss mich mit den besseren vergleichen und versuchen mich anzupassen. Es war natürlich auf die Schule bezogen, damit ich bessere Leistungem erzielen kann. Es hat sich aber jetzt so entwickelt, dass ich mich eigentlich ununterbrochen (!!!) mit den besseren vergleiche, eigene Schwächen feststelle und unzufrieden mit mir bin.
    Das macht mich krank. Manchmal heule ich die Abende durch, weil ich diese ganze Anspannung in mir halte und irgendwann mal kann ich sie nicht mehr halten.
    Das ist genau der Grund, warum ich es bei meinen Kindern anders gemacht habe und sie auch immer ausgebremst habe, wenn sie ankamen mit sowas wie: "A und B sind viel schlanker/hübscher als ich, ich möchte auch so eine tolle Figur haben", "C schreibt dauernd Einsen obwohl sie nichts dafür tut", "D macht mir ihren Eltern eine Weltreise, ach hätten wir doch auch soviel Geld", "Ich finde es so ungerecht, dass ich immer diese Kopfschmerzen habe, jetzt kann ich schon wieder nicht mit E, F und G weggehen" usw., beliebig fortsetzbar. Sich ständig mit den Menschen zu vergleichen, die (vermeintlich) reicher, schöner, klüger, gesünder, erfolgreicher sind, ist der sicherste Weg, sich dauerhaft unglücklich zu machen.

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Wenn die Seele hungert, nutzt das prachtvollste Buffet nichts.
    So ist es.

    Vielleicht wäre es ja Zeit für ein Kontrastprogramm, damit du das schätzen lernst, was du hast. Statt die nächste Reise zu planen, könntest du in deinem Urlaub ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung machen. Oder dich regelmäßig ehrenamtlich engagieren, z.B. in einem Hospiz oder einem Asylbewerberheim. Oder eine Auszeit in einem Kloster nehmen.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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