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    AW: Glücklich mit "Mutter/Sohn"-Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es ist in jeder beziehung so wo sich die beteiligten auf rollen zurückziehen und den andern als selbstverständlichkeit und wie ein schrank als teil der einrichtung betrachten und behandeln.
    Das sehe ich so, wie brighid.
    Deswegen würde ich auch sagen, dass eine Beziehung, in der beide sich mit dem, wie Du es nennst, "Mutter/Sohn"-Konstrukt wohl fühlen, nicht mehr oder weniger Chancen auf Beständigkeit und eine gut funktionierende Partnerschaft hat, als jedes andere gelebte Beziehungs-Modell. Die Hauptsache ist doch dabei, dass beide damit zufrieden sind und beide sich gegenseitig zu schätzen wissen und den anderen nicht als selbstverständlich ansehen.

    @Rotweinliebhaberin: Gilt nur "Mama fi**t man nicht", oder auch "Sohnemann fi**t man nicht"?
    Ist in der Tat vielleicht ein Aspekt, den man nicht außer Acht lassen kann...
    "Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)

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    AW: Glücklich mit "Mutter/Sohn"-Beziehung?

    Zitat Zitat von Nolle Beitrag anzeigen
    @Rotweinliebhaberin: Gilt nur "Mama fi**t man nicht", oder auch "Sohnemann fi**t man nicht"?
    Logisch, beides! Hab so was noch nie gelebt, aber schon die Vorstellung macht mich ganz unsexy ...
    see you on be friends online!

  3. VIP

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    AW: Glücklich mit "Mutter/Sohn"-Beziehung?

    Vielleicht entstehen manche 'Kümmer'Sachen auch aus einer Konfliktvermeidung oder unterschiedlichen Prioritäten. Wenn es mir unwichtig ist, wie meine Kleidung optisch wirkt, dann ziehe ich vielleicht gerne an, was mein Partner mir empfiehlt, weil es ihm wichtig ist. Dies als Beispiel für viele 'Kümmer-Situationen'.

    Oder es gibt Dinge, die der eine besser kann als der andere. Möglicherweise kümmert sich der Mann um die Finanzen und die Frau um das Essen. Das Essen ist für Außenstehende sichtbarer, als die Buchführung. So erscheint es möglicherweise so, dass die Frau sich mehr kümmert.

    Ob man daraus ein Beziehungsmuster deuten kann, weiß ich nicht. Ich kenne keine Details aus dem Liebesleben anderer und will sie auch nicht wissen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Glücklich mit "Mutter/Sohn"-Beziehung?

    Zitat Zitat von Nolle Beitrag anzeigen
    Das sehe ich so, wie brighid.
    Deswegen würde ich auch sagen, dass eine Beziehung, in der beide sich mit dem, wie Du es nennst, "Mutter/Sohn"-Konstrukt wohl fühlen, nicht mehr oder weniger Chancen auf Beständigkeit und eine gut funktionierende Partnerschaft hat, als jedes andere gelebte Beziehungs-Modell. Die Hauptsache ist doch dabei, dass beide damit zufrieden sind und beide sich gegenseitig zu schätzen wissen und den anderen nicht als selbstverständlich ansehen.

    @Rotweinliebhaberin: Gilt nur "Mama fi**t man nicht", oder auch "Sohnemann fi**t man nicht"?
    Ist in der Tat vielleicht ein Aspekt, den man nicht außer Acht lassen kann...
    Sehe ich in der Theorie an sich auch so - jeder, wie er mag. Und wenn sich zufällig eine geborene Mamafigur und ein Bemutterungsbedürftiger treffen, dann passt das doch erstmal für beide.
    Bloß habe ich in meiner eigenen Geschichte erlebt, dass sowas selten bis nie langfristig gut geht, auch wenn beide Partner scheinbar genau passend veranlagt sind.
    Der Mensch ist nämlich kein statisches Konstrukt. Nur weil also jemand z.B. gerne gibt, gerne den Haushalt macht, ganz selbstverständlich die führende Rolle übernimmt, heißt das nicht, dass diese Person nicht unter gewissen Umständen auch mal die "Schwache" sein möchte, auch mal Hilfe braucht oder andernfalls an ihrer Verantwortung zu zerbrechen droht und irgendwann gar nichts mehr geben kann. Und einer, der sich in einer bestimmten Lebensphase nach einer Mutterfigur sehnt, gerne die Verantwortung abgeben und sich betüddeln lassen möchte, wächst aus dieser Haltung vielleicht recht bald heraus und mag es dann garnicht mehr haben, bei der Partnerin nach wie vor als das unselbständige Würstchen dazustehen, womöglich noch sexuell nicht begehrenswert (weil Sohnemann... siehe oben), kein echter Mann. Passt ja dann nicht mehr zu seinem Selbstbild und er wird sich (wie im Falle der TE) eine Partnerin suchen, die nur sein "neues" Ich kennt. So ähnlich habe ich es selbst erlebt.
    Die Konstellation KANN also zumindest eine Zeit lang funktionieren, gerät aber unter Umständen ins Wanken, wenn einer der Partner aus dem Mama-Kind-System ausbrechen möchte.

    lg Radisi
    Du bist ein lebender Mensch, eine Frau, und kannst irren und zweifeln und gut sein. (Erich Fried)

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