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    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    reicht dir das denn?
    Prima mit dir auszukommen, alleine Weihnachten zu verbringen?
    Ich kenne das auch.
    Es entspricht aber nicht dem was ich unter schönem Leben verstehe. Und, ich rede es mir auch nicht ein.
    Man kann so manches - und man sollte es auch können.

    Sei mir nicht böse, aber du liest dich ja schon als ob Kontakte grundsätzlich anstrengend sind, zeitraubend.
    Und das sind sie ja auch anfangs, wenn man neue Leute kennen lernt.

    Übung macht aber den Meister, hab ich jedenfalls festgestellt. Außerdem kann man auch seine Einstellung ändern.
    Nur, weil ich jetzt nicht die tollsten Leute an einem Abend getroffen habe kann er trotzdem gut gewesen sein.

    Mit meiner Übung kann ich zum Beispiel jetzt auch mal einfach dabei sitzen.
    Einfach dabei zu sein - Gesellschaft geniessen.
    Wieso müssen die alle meine Meinung teilen, wahnsinnig interessant sein?

    Wie gesagt - aus deinem Posting liest sich für meinen Geschmack nicht viel Leichtigkeit.
    Etwas was ich aber brauche und erstrebenswert finde.
    Leichtigkeit und Spass haben.
    Warum müssen alle Menschen wie Du sein? Warum darf es nicht sein, dass jemand alleine glücklich ist?

    Und manchmal sind es eben auch Phasen in Leben, wo mal das eine, mal das andere wichtiger ist. Ich hatte auch schon ein sehr viel beschaulicheres, ruhigeres Leben als derzeit. Das war für mich zu der Zeit genau passend und richtig. Heute genieße ich den größeren Trubel. Manche Dingen haben einfach auch ihre Zeit. Und grundsätzlich finde ich es wichtig, dass man im Leben auch mal eine Zeit des Alleinseins ausgehalten hat. Auch daran kann man reifen, nicht nur an der Reibung mit anderen Menschen. Alleinsein bringt mich wieder auf neue Idee, gibt mir Raum, neue Dinge auszuprobieren, neue Hobbys zu entdecken. Dafür brauche ich Zeit und auch mal ein bisschen Leere, um mir klar zu werden, wonach mir gerade ist.

    Und man kann auch sagen, dass Menschen, die immer andere um sich herum brauchen, ein Problem mit sich selbst haben. Problematisieren kann man letztlich alles, wenn man will. Sicher entspricht es nicht dem Main Stream, am liebsten allein zu sein und keinen Wert auf engere Freundschaften zu legen. Aber ich würde das auch nicht gleich pathologisieren. Für manche Menschen ist genau das richtig.

    Und selbst wenn ich unter dem Alleinsein leide, bin ich überzeugt, dass es nicht immer möglich ist, daran sofort was zu ändern. Manchmal sind die Rahmenbedingungen denkbar schlecht, manchmal ist man selbst einfach noch nicht so weit.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  2. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Warum legst Du so viel Wert darauf, den Menschen einzureden, dass sie unter gar keinen Umständen allein zufrieden sein können. Was triggert Dich denn daran?

    .

    mich würde interessieren, WO ich das getan habe?

    zitiere mich doch bitte!

  3. User Info Menu

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Ich bin auch sehr gerne für mich allein.
    "Nicht in die Einsamkeit flüchten, nicht vor ihr fliehen, sondern sie von Zeit zu Zeit suchen um der Heilung eine Chance zu geben" - so lautet mein Motto.

    Trotzdem habe ich Freunde, die mir sehr viel bedeuten.
    Es gab viele Menschen im meinem Leben die ich als Wegbegleiter bezeichnen möchte. Sie haben mich ein Stück meines Weges begleitet und irgendwann sind die Beziehungen "eingeschlafen".

    Ich habe aber auch Freundschaften die ich seit Jahrzehnten pflege, die sind wohl für immer! Manche dieser Menschen wohnen ein paar hundert Kilometer weit weg, doch die beiderseitige Bereitschaft, in gleichbleibenden Abständen eine längere Anfahrt in Kauf zu nehmen ist doch ein Zeichen dafür, dass einem die Freundschaft etwas bedeutet!

    Was mir besonders wichtig ist, ist dass ich meine kostbare Lebenszeit nur mit den Menschen verbringe die mir wichtig sind und die ich schätze. So kam es, dass ich zu dem einen oder anderen Familienmitglied den Kontakt abgebrochen habe, mich aber unter manchen Freunden wie in einer Familie fühle - oder besser gesagt: Wir sind Familie. Blut ist mMn nicht dicker als Wasser.
    Das Kennenlernen neuer Freunde war in jungen Jahren leichter, gelingt mir aber auch mit 50plus noch ab und zu. Ich nannte es immer "sich die Rosinen aus dem jeweiligen Kuchen picken".

    Ich habe auch mal so einen Mann kennen gelernt. Ein durchaus netter Kerl, der merkwürdigerweise niemanden hatte: Eltern verstorben, Familie infolge Erbstreitigkeiten zerkracht, Kontakte zu Vereinskollegen nach Austritt aus dem Verein verblasst .... bis hierher konnte ich ihm noch folgen.
    ABER: Da war auch kein Nachbar, kein Lieblingsneffe, kein Dienstschlussachterlkollege, da war einfach nichts außer oberflächlichen, seichten Bekanntschaften.

    Nachdem ich ihn näher kennen gelernt hatte war ich mir über die Gründe im Klaren: Seine Freundlichkeit und Empathie waren sehr oberflächlich, er interessierte sich im Grunde nicht für seine Mitmenschen (eher nur für sich selbst), hatte aber doch das Bedürfnis "irgendwo dazuzugehören". Dafür war ich mir jedoch zu schade.
    Mein Eindruck war dass er schizoide Züge hatte. Mcih würde in Mann in einer solchen Situation immer stutzig machen.

    LG Strassenkatze

  4. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen

    Nachdem ich ihn näher kennen gelernt hatte war ich mir über die Gründe im Klaren: Seine Freundlichkeit und Empathie waren sehr oberflächlich, er interessierte sich im Grunde nicht für seine Mitmenschen (eher nur für sich selbst), hatte aber doch das Bedürfnis "irgendwo dazuzugehören".


    LG Strassenkatze
    DANKE für diesen beitrag.

    genau um diese menschen geht es auch mir.
    nicht um die, die sich selbst genug sind, aber trotzdem sozialkontakte pflegen.

  5. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Genau so jemanden hab ich auch vor Augen.

    Man muss doch nicht der Schulstar an sich gewesen sein, bei allen beliebt - aber wenn man in seiner Geburtsstadt lebt und nicht einen einzigen Kontakt aus der Schulzeit hat (mit meinen wenigen alten Schulfreundinnen hat uns gerade unser damaliger Außenseiterstatus sehr verbunden!), oder aus der Ausbildungszeit, keine familiäre Bindung, keinen Nachbarn, keinen alten oder aktuellen Arbeitskollegen mit dem man sich gut versteht, niemand den man aus der Freizeitgestaltung kennt - dann finde ich das eben auch höchst auffällig.

    Ich kenn auch solche Menschen, und vor allem deren Leier, dass es immer und ausschließlich daran lag, dass ihnen von jedem übel mitgespielt wurde...

  6. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen

    Nachdem ich ihn näher kennen gelernt hatte war ich mir über die Gründe im Klaren: Seine Freundlichkeit und Empathie waren sehr oberflächlich, er interessierte sich im Grunde nicht für seine Mitmenschen (eher nur für sich selbst), hatte aber doch das Bedürfnis "irgendwo dazuzugehören". Dafür war ich mir jedoch zu schade.
    Nicht nur das. Solche Leute sind auf Dauer unglaublich langweilig. Ihre Gesellschaft zieht auch enorm Energie.

  7. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    schnellschnell, davon kenne ich m e h r e r e.

    ist ja nicht begründet auf bosheit und unterstellung, sondern leider fakt.

    wer sich immer nur um sich selbst dreht - dazu zähle ich auch männer die nur mit ihrem beruf verheiratet sind - wird irgendwann mit alleinsein konfrontiert. überleitung zum strangthema.

  8. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Solche Leute sind auf Dauer unglaublich langweilig. Ihre Gesellschaft zieht auch enorm Energie.
    Vor allem sind sie extrem anstrengend und fordernd, hab ich erlebt. Und man kann sich an drei Fingern abzählen, wann man selbst derjenige ist, der sie - wie alle anderen vor einem - bitter enttäuscht, weil sie einfach völlig überzogene Vorstellungen davon haben, was man ihnen zu geben hätte.

  9. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wer sich immer nur um sich selbst dreht - dazu zähle ich auch männer die nur mit ihrem beruf verheiratet sind - wird irgendwann mit alleinsein konfrontiert. überleitung zum strangthema.
    Ja, so ist es bei Männern oft. Und die Frau soll dann alles leisten, was sonst halt auch Verwandte, Freunde, Kollegen einbringen - Sozialstation halt.

  10. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht nur das. Solche Leute sind auf Dauer unglaublich langweilig. Ihre Gesellschaft zieht auch enorm Energie.
    die beispiele, die ich kenne, sind noch nicht mal langweilig, ganz im gegenteil.......aber das energie ziehen.....puuuuhhhh, das trifft es. mich laugt das aus.
    energieräuber sind so ziemlich das letzte was ich - in meinem alter - gebrauchen kann!

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