Es beklagen doch viele sie hätten niemanden der wirklich zu ihnen steht, grad wenn es mal nicht so gut läuft. Man kann aber halt nicht erwarten, dass einem da jemand beisteht - wenn man selbst dazu nicht bereit war und sich nur gemeldet hatte wenn Spaß zu erwarten war.
Ich denke eben, ich kann nur das kriegen was ich auch zu geben bereit war.
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22.04.2014, 22:14Inaktiver User
AW: Menschen, die völlig allein stehen
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22.04.2014, 22:17
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Naja, für mich liest es sich so, als ob du dich ganz wohl fühlst dabei. Dann ist es doch kein Problem.
Ein Wochenende, ohne mit jemandem zu sprechen, wäre für mich undenkbar. Ich würde mich mindestens ans Telefon hängen.
Und ja, das Lockerflockige der "frühen" Jahre ist nicht mehr da... in diesem Zusammenhang würde ich das Wort "Arbeit" lieber durch das Wort "Engagement" ersetzen. Man muss sich drum kümmern.
Letztlich ist für mich nur interessant, ob und in welcher Weise jemand mit mir kommuniziert. Und irgendwie gilt ja das alte Sprichwort "Gleich und gleich gesellt sich gern".
Übrigens habe auch ich schlechte Schulzeit-Erinnerungen. Ich war damals eher eingeschüchtert und habe mir dann Stück für Stück selbst mehr zugetraut und mich weiter entwickelt.
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22.04.2014, 22:43
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Das kannst du aber nicht als gegeben voraussetzen.
Meiner Lebenserfahrung nach ist das fett Gedruckte nicht zwangsläufig so.
Wenn ich bedenke, was meine Schwiegereltern alles für ihre Töchter taten....
Eine von denen ist so was von Scheixe drauf jetzt, wo sie selbst endlich mal was zurückgeben könnte, da könnte ich
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22.04.2014, 23:27Inaktiver User
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Nein, so hab ich das nicht gemeint: klar gibt es keine Garantie, wenn ich viel für andere tun müssen die mir das zwangsläufig auch zurückgeben. Das wär ja nun auch sehr berechnend.
Andererseits darf man aber halt nicht jammern, wenn man lange Jahre nichts für andere getan hat - dass dann im Notfall auch keiner da ist der einen auffängt. Ich denk da an der Klassiker der Freundin, die sich immer nur meldet wenn sie frisch getrennt ist - und kaum ist ein neuer Mann in ihrem Leben hörst und siehst du nichts mehr von ihr und sie hat kein Interesse mehr an der Freundschaft. So was schau ich mir ein paar Mal an, dann ist aber auch Schicht.
Das sind dann eben so Leute die nur dran denken wie sie von einer Freundschaft profitieren können, aber nicht, was sie geben können.
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22.04.2014, 23:59Inaktiver User
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Aber bei Freundschaften geht es doch nicht ständig um Extremsituationen, in denen man permanent "aufgefangen" werden muss - das I-Net-Date det TE würde sich bestimmt freuen, wenn er einfach mal mit ein paar Kumpels ins Kino gehen könnte. Für so was braucht man doch keinen freundschafts-Erste-Hilfe-Kurs . Und eigentlich sollte das auch ohne jahrelange Freundschafts-Pflegearbeit funktionieren.
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23.04.2014, 07:37
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Ich würde mal sagen, das liegt an mehreren Punkten: Einmal ist die verfügbare Zeit weniger geworden mit den Jahren. Die Mesnchen reiben sich auf zwischen Job, Haushalt, Familie, vielleicht noch einem Hobby oder Ehrenamt. Die Zeit für Freunde muss da schon richtig abgeknapst, Treffen müssen längefristig geplant werden. Spontan und mühelos ist das nicht mehr.
Dann kommt auch hinzu, dass die Lebensverläufe sich immer mehr ausdifferenzieren. Während es früher mit Schule oder Studium noch recht uniform war, wird es mit zunehmenden Jahren immer schwieriger, Menschen zu finden, mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge liegt, wo die Chemie stimmt, wo man sich wirklich nahe ist.
Von daher ist es tatsächlich Arbeit, Freunde zu finden und Freundschaften zu erhalten.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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23.04.2014, 10:37Inaktiver User
AW: Menschen, die völlig allein stehen
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23.04.2014, 10:47
AW: Menschen, die völlig allein stehen
Heute morgen in aller Herrgottsfrühe versehentlich im falschen Thread gepostet
, daher schieb ich jetzt meinen Beitrag hier noch mal nach.
Ihr denkt in ziemlich festen Schubladen. So simpel erklärt sich das nicht.
Ich bin z.B. immer diejenige, die sich kümmert, diejenige, die man um Hilfe bittet. Mich kontaktet man, wenn man was braucht, aber selten, wenn es um Spass geht (da werde ich meist vergessen). Wie passt das in eure Schublade?
Ich bin diejenige, die anruft, die sich um den Kontakt bemüht, Freizeitgestaltung vorschlägt usw. Auf meine Mails z.B. kommen nur selten eine Antwort, es sei denn man braucht mal wieder Hilfe oder ich soll was erledigen.
Brauche ich dann mal Hilfe, hat keiner Zeit.
Und nun? Was mache ich falsch?
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23.04.2014, 11:41
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23.04.2014, 12:35Inaktiver User



? Wo ist da der Spass dabei?
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