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  1. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Tabitha Beitrag anzeigen
    Nee, andersrum : ich habe Zeit (ich bin ja Single), aber andere haben keine Zeit, weil sie Familie etc. haben.
    Da spielt sich die ganze Freizeitgestaltung nur ringsum Famile usw. ab: "Dieses Wochenende? Nee, geht nicht, da müssen wir zu Oma. Nächstes WE auch nicht, da hat die Lütte `nen Wettkampf... " und dann einigt man sich auf einen Termin in 3 Monaten, den sie dann letztendlich natürlich auch kurzfristig absagen, weil wieder was dazwischengekommen ist. denn die Famile hat immer Vorrang (oder das Hobby etc.)

    Manche Leute haben ihre Freizeit dermassen vollgepackt und verplant, dass für einen losen Kontakt einfach keine Zeit übrig ist. Man geht dann (als lose Bekanntschaft, Freundin aus alten Tagen) einfach in der Nachrangigkeit unter.
    Ja genau das habe ich auch öfter erlebt, obwohl nicht single, aber kinderlos gewesen

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    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Aber ich kann mir auch für mein Leben Konstellationen vorstellen, wo zumindest das soziale Umfeld vor Ort komplett wegbricht.

    Zudem finde ich das Kennenlernen neuer Leute nicht immer so einfach, wie es einige hier darstellen.

    Ist ja nicht so, als müsste man nur in einen Verein eintreten, sich für ein Ehrenamt melden oder einen VHS-Kurs melden, und schon kann man sich vor Freunden kaum noch retten.
    Gerade weil es Situationen im Leben gibt, bei denen das soziale Umfeld wegbrechen kann, ist es umso wichtiger aktiv Kontakte zu haben. Vereine und Organisationen bieten hierzu die Möglichkeit verschiedenste Menschen kennenzulernen. Das ist keine Garantie für zukünftige Freundschaften, aber ein Schritt in diese Richtung, der zumindest nicht falsch ist.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich für mich konnte das erst ändern (und ich weiß von was ich spreche), als ich verstanden habe dass ich nicht drauf warten kann bis sich jemand für mich interessiert - sondern dass ich mich für andere interessieren muss. Und dann war es tatsächlich eine lange Zeit des Übens und Aufbauens, aber das hat sich gelohnt.

    Aber natürlich kann man sich auch in sein Schneckenhaus zurückziehen und die böse Welt dafür verantwortlich machen, dass keiner nach einem fragt. Nur hab ich für mich festgestellt, dass viele derjenigen die so denken selbst auch sehr wenig nach anderen fragen und eher nur nach sich. Und so wird das eben nix.
    Volle Zutimmung, kann ich nur unterstreichen.

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Vielleicht war jemand aufgrund verschiedener Umstände lange Zeit einfach nicht imstande, auf andere Menschen zuzugehen oder bestehende Bekanntschaften zu pflegen. Es gibt Situationen im Leben (schwere Krankheit, Depressionen, Jobverlust, Trennung, Todesfall), wo man schlichtweg die Energie nicht mehr hat und wo man für andere auch mal schwer auszuhalten ist.
    Aber vor solchen Phasen im Leben bleibt doch kaum jemand verschont. Das gehört (leider) dazu und benötigt seine Zeit. Die gilt es auszuhalten und peu à peu wieder in die Gesellschaft einzutauchen. Das ist nie einfach und mit Wunden und Narben aus vergangenen Zeiten muss man dann vorsichtig, aber beherzt und zuversichtlich Neues wagen. Sonst erstarrt man in seinem Schneckenhaus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, je älter man wird desto schwerer ist es neue Leute kennenzulernen und auch Kontakte zu knüpfen.

    Ich habe auf jeden fall über die Jahre mehr Kontakte verloren als neue geknüpft

    Viele Freundschaften, die ich vielleicht eher als Bekanntschaften bezeichnen würde, sind auch zweckgebunden. Ist der Zweck nicht mehr da, endet die Freundschaft
    Das ist auch meine Erfahrung. In dem Fall war es keine Freundschaft und lässt einen leicht bitteren Geschmack zurück.

    Und gerade weil es schwierig ist, neu eine Freundin, einen Freund zu finden, muss man schauen, welche Freundschaften über die Jahrzehnte hinweg es gilt zu pflegen. Gegenseitige Pflege macht es leichter, ist aber sicher auch rar gesäht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und natürlich kann es auch Lebensumstände geben, die Konatkte wegbrechen lassen, ist z.B. meinem Vater durch die jahrelange Pflege meiner dementen Mutter passiert
    Die Pflege von bettlägerigen oder intensiv zu betreuenden Menschen isoliert leider. Das lässt die Gesamtlage meist nicht anders zu.

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Ich bin ja nicht automatisch ein unausstehlicher Mensch, nur weil mir plötzlich Kontakte wegbrechen und ich nicht so schnell wieder neue knüpfe. Aber hier wird schnell suggeriert, es stimmt was nicht mit einem, wenn man sein soziales Umfeld nicht aufrecht erhalten oder sich schnell ein neues schaffen kann. Und ich finde, es gibt so viele komplexe Gründe dafür, dass ich da nicht einfach pauschal urteilen wollte.
    Es geht nicht darum, dass man sich schnell ein soziales nahes Umfeld schaffen kann. Aber nach 50 und mehr Jahren nicht einen einzigen Schulfreund, lieben Nachbarn, ehemaligen Arbeitskollegen oder sonstjemand zu haben, mit dem man sich austauschen kann und ihn als Freund zu bezeichnen, das finde ich schon etwas seltsam.


    Ich habe in den Jahrzehnten lernen müssen, dass leider sehr viele Menschen sich im Nachhinein als jemand entpuppt haben, der einzig daran interessiert war, sein gegenüber als Bespasser seiner Freizeit zu nutzen.
    Darauf kann ich verzichten und widme meine Zeit und Energie lieber den langjährigen, lieben Weggefährten.

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    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von auchda Beitrag anzeigen
    Es geht nicht darum, dass man sich schnell ein soziales nahes Umfeld schaffen kann. Aber nach 50 und mehr Jahren nicht einen einzigen Schulfreund, lieben Nachbarn, ehemaligen Arbeitskollegen oder sonstjemand zu haben, mit dem man sich austauschen kann und ihn als Freund zu bezeichnen, das finde ich schon etwas seltsam.
    Ich kenne tatsächlich nicht wenige Männer, die keinen eigenen Freundeskreis haben, keinen Vetrauten, mit dem sie sich austauschen können. Das ist tendenziell doch eher ein Frauending. Männer haben häufig Bekanntschaften über Vereine, wo sich die Gemeinsamkeit dann auf das gemeinsam Tun beschränkt. Und wenn sie wegziehen oder das Hobby nicht mehr ausüben können, enden diese Kontakte. Der andere Teil sind dann Paar-Freundschaften, die meist von den Frauen gepflegt werden und nach einer Trennung ebenfalls enden.

    Ich wüsste auf Anhieb einige Männer, bei denen ich ziemlich sicher wäre, dass sie im Fall einer Trennung oder Tod der Partnerin ziemlich alleine dastaänden. Und das sind allesamt weder Soziopathen noch verklemmte Eigenbrötler

    Es ist ja auch die Frage, wen ich zu meinen Freunden zähle. Die Nachbarn, zu denen ich ein herzliches Verhältnis habe und mit denen ich von Zeit zu Zeit sogar mal bei einem Glas Wein quatsche, würde ich spontan nicht dazuzählen. Das ist eher die Kategorie gute Bekannte oder eben Nachbarn. Man unterhält sich, man hilft sich aus, wenn Not am Mann ist, aber würde einer von uns ausziehen, wäre der Kontakt schnell zu Ende, weil das verbindende Element fehlt.

    Die letzte gute stabile Freundschaft, die ich geschlossen habe, ist jetzt auch schon fast zehn Jahre halt. In einer jüngeren Freundschaft würde ich auch noch Potenzial sehen. Ansonsten sind meine Freundschaften gut 20 Jahre und älter. Was mir auch zeigt, dass es mit zunehmendem Alter nicht leichter wird, neue Freunde zu finden. Und die alten sind mittlerweile weit verstreut. Etliche Freundschafsanbahnungen in den letzten Jahren sind eben auch wieder in die Brüche gegangen wegen diverser Unvereinbarkeiten. Und ich glaue nicht mal, dass ich selbst nun so schwierig geworden bin.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Ansonsten sind meine Freundschaften gut 20 Jahre und älter. Was mir auch zeigt, dass es mit zunehmendem Alter nicht leichter wird, neue Freunde zu finden. Und die alten sind mittlerweile weit verstreut.
    Da gebe ich dir absolut recht.

    Die Freundschaften, bei denen man sich "zuhause" und verstanden fühlt, ohne viel erklären zu müssen, sind meit Jahrzehnte her.
    Die meisten und besten stammen aus der Kindheit, Schule oder der Ausbildung. Da lernte man sich noch inclusive Eltern und Umfeld kennen und vieles ist daher einfach miterlebt, be´kannt. Sowas ist unbezahlbar und lässt sich nicht in späteren Jahren derart vertrauensvoll aufbauen und inhaltlich füllen.

    Diese Dinge sollten schon in der Schule (Ethikunterricht?, Sozialkunde?) angesprochen werden. Besonders bei Klassentreffen merkt man die Verbundenheit, wenn auch nicht unbedingt Freundschaft allenthalben, so ist jedoch das Wohlsein garantiert.

    Ich pflege bewusst die "alten" Freundschaften. Aber da gehört halt wirklich auch Pflege dazu. Hier heisst es Zeit einräumen für Begegnungen und Briefwechsel oder Telefonate in Regelmäßigkeit. nicht immer leicht, aber ohne geht zuviel verloren.

  5. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was genau hindert sie, sich für andere zu engagieren und so Kontakte zu knüpfen? Nur mal so als Beispiel?
    Einen Kontakt habe ich auch mit dem Mann vom Kiosk nebenan.
    Bekannte oder sogar Freunde zu finden ist etwas ganz anderes.

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch schwierig zu sagen, wer keine Freunde hat, ist selbst Schuld und mir auch gleich mal suspekt.

    Zudem finde ich das Kennenlernen neuer Leute nicht immer so einfach, wie es einige hier darstellen. Vereine, Ehrenamt gut und schön. Aber meine Erfahrung damit ist, dass es dabei oft nur um die gemeinsame Sache geht und freundschaftliche Kontakte darüber hinaus wenn überhaupt eher zögerlich entstehen. Ist ja nicht so, als müsste man nur in einen Verein eintreten, sich für ein Ehrenamt melden oder einen VHS-Kurs melden, und schon kann man sich vor Freunden kaum noch retten. Oft dauert es Jahre, bis man auch nur einen kleinen Kreis aufgebaut hat. Und im Idealfall ist man eben auch ein kontaktfreudiger, extrovertierter Typ, der gut auf andere zugehen kann. Manch einer tut sich da aber schwerer.
    Sehe ich auch so Malina.
    Es nun mal Leute die weniger kontaktfreudig sind und eben nicht so einfach auf andere zugehen. Wenn diesen dann durch irgendwelche Umstände ihr jahrelang gewachsenes soziales Umfeld wegbricht, können sie sich nicht mal eben mit verstärkten Aktivitäten einen neuen Freundeskreis basteln.
    Und in dem Zusammenhang von "selber schuld" zu reden ist ziemlich unsinnig.
    Da könnte man auch pauschal jeden Single sagen ... Was beschwerst du dich, selbst schuld, such dir einfach jemanden

  6. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    dann stellt sich wohl die frage, wenn man selbst nicht schuld ist, wessen schuld ist es dann?

    schicksal?
    das umfeld?
    die anderen?

    und man selbst hat keinen anteil?

    das ist ja die einfachste lösung.
    nur hilft sie keinem.
    allein ist allein.

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    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von auchda Beitrag anzeigen
    Da gebe ich dir absolut recht.

    Die Freundschaften, bei denen man sich "zuhause" und verstanden fühlt, ohne viel erklären zu müssen, sind meit Jahrzehnte her.
    Die meisten und besten stammen aus der Kindheit, Schule oder der Ausbildung. Da lernte man sich noch inclusive Eltern und Umfeld kennen und vieles ist daher einfach miterlebt, be´kannt. Sowas ist unbezahlbar und lässt sich nicht in späteren Jahren derart vertrauensvoll aufbauen und inhaltlich füllen.

    Diese Dinge sollten schon in der Schule (Ethikunterricht?, Sozialkunde?) angesprochen werden. Besonders bei Klassentreffen merkt man die Verbundenheit, wenn auch nicht unbedingt Freundschaft allenthalben, so ist jedoch das Wohlsein garantiert.

    Ich pflege bewusst die "alten" Freundschaften. Aber da gehört halt wirklich auch Pflege dazu. Hier heisst es Zeit einräumen für Begegnungen und Briefwechsel oder Telefonate in Regelmäßigkeit. nicht immer leicht, aber ohne geht zuviel verloren.
    Naja, aber ich kenne z.B. auch Leute, die in der Schule Außenseiter waren und keine echten Freunde hatten. Mir ging es im Studium aus verschiedenen Gründen so. Am Ende ist mir aus der Zeit eine Freundschaft geblieben, die dann aber auch irgendwann auseinander gegangen ist. Aus der Schulzeit hab ich noch meine beste Freundin. Zwei andere gute Freundinnen aus der Zeit im Ausland. Beide wohnen in verschiedenen Ländern ziemlich weit weg. Trotzdem versuchen wir uns regelmäßig zu sehen.

    Aus dem beruflichen Umfeld sind zwei Freundschaften hervorgegangen, wo ich sagen würde, die würden auch einen Jobwechsel überleben.



    Das ist dann mit ein paar anderen, die ich hier nicht aufgezählt habe, eine gute Handvoll Freunde aus über 40 Jahren Leben. So überragend viel ist nicht. Auf der anderen Seite stehen mindestens zwei- bis dreimal so viele Menschen, die nur sporadisch für mehr oder weniger lange Zeit Teil meines Lebens waren, wobei die Tendenz abnehmend ist. D.h. die abgebrochenen Kontakte werden nicht mehr so schnell ersetzt wie vielleicht noch vor 10 oder 20 Jahren.

    Langjährige Freundschaften sind in meinen Augen ein Geschenk. Ich kann selbst noch so viel dafür tun, sie zu erhalten, wenn von der Gegenseite nichts mehr kommt, war es das.

    Ich bin vor zwei Jahren in meine alte Heimatstadt zurückgezogen, wo ich keine Kontakte mehr hatte. In den zwei Jahren hab ich eine gute Freundschaft geschlossen und diverse Bekanntschaften, die aber nicht über den Bekanntenstatus hinauswachsen. Und es ist nicht so, als hätte ich nix dafür getan, wobei ich aber von meinem Naturell her auch etwas zurückhaltend bin.

    Alles in allem hab ich Freunde, aber ich fühl mich innerlich von den ganz Einsamen nicht sooo weit weg wie einige hier.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  8. User Info Menu

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    dann stellt sich wohl die frage, wenn man selbst nicht schuld ist, wessen schuld ist es dann?

    schicksal?
    das umfeld?
    die anderen?

    und man selbst hat keinen anteil?

    das ist ja die einfachste lösung.
    nur hilft sie keinem.
    allein ist allein.
    Vielleicht von allem etwas, einschließlich eigener Anteile. Aber zu sagen, Du allein bist Schuld, und es gib rein gar keine andere, schwer beeinflussbare Komponente, die da mit reinspielt, ist mir zu kurz gegriffen.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  9. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und in dem Zusammenhang von "selber schuld" zu reden ist ziemlich unsinnig.
    Da könnte man auch pauschal jeden Single sagen ... Was beschwerst du dich, selbst schuld, such dir einfach jemanden
    Freundschaften zu schließen find ich nun weitaus einfach als eine Lebenspartnerschaft. Ich bin mit einigen Leuten befreundet, die völlig anders leben als ich, das macht die Freundschaft interessant, in einer Beziehung wären das permanente Zerreissproben.

    Und andererseits zieh ich mir den Schuh schon an: wenn ich was nicht so hinbekomme wie andere, dann kann ich mir von denen schon was abschauen. Oder ich will das nicht, dann bleibt alles so wie es ist. Das ist aber meine Entscheidung und mein Handlungsspielraum.

    Zu meinen, anderen wäre das alles zugeflogen und nur ich würde ungerechterweise von aller Welt verkannt wär mir nun wieder zu simpel.

  10. Inaktiver User

    AW: Menschen, die völlig allein stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    dann stellt sich wohl die frage, wenn man selbst nicht schuld ist, wessen schuld ist es dann?

    schicksal?
    das umfeld?
    die anderen?

    und man selbst hat keinen anteil?

    das ist ja die einfachste lösung.
    nur hilft sie keinem.
    allein ist allein.
    Ich denke es hat nicht immer mit Schuld zu tun.
    Sicher, jemand, der sich z.B. aus Bequemlichkeit nicht um seine sozialen Kontake kümmern ist selber schuld.
    Aber sind auch die "schuld", die kontaktscheu, schüchtern oder introvertiert sind ? Die, denen durch äußere Umstände ihr soziales Netz weggebrochen ist?
    Ich denke es ist immer leicht für jemanden, der eher extrovertiert und gesellig ist zu sagen ... dann geh doch unter Leute. Für manche ist das aber nicht so einfach, jedenfalls nicht einen wirklichen Freundeskreis aufzubauen, der nicht nur ein oberflächlicher Zeitvertreib ist.

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