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15.04.2014, 09:00Inaktiver User
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
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15.04.2014, 09:03
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15.04.2014, 09:17
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
Das stimmt u.a., gilt aber für beide Geschlechter.
Generell habe ich mich schon immer eher an Männern orientiert (Vater, Großvater) und bin mit Jungs als Spielgefährten aufgewachsen. Es fällt mir tatsächlich schwer, weibliche Rituale zu verstehen, eben weil ich wohl anders sozialisiert bin.
Oft habe ich auch Freundschaftsangebote von Frauen überhaupt nicht verstanden.
Aber mit zunehmendem Alter wird es etwas besser und das "Mädchengetue" - was ich wirklich nicht leiden kann - lässt ja auch nach. Aber eins ist letztlich bei Männern und Frauen gleich: es gibt solche und solche und am Ende des Tages gibt es nur gaaaanz wenige, die wirklich passen.Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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15.04.2014, 09:22
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
Geändert von Klecksfisch (15.04.2014 um 09:32 Uhr)
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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15.04.2014, 09:32
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
Wenn Du schreibst, dass Du nur Frauen triffst, die Dich nerven, andere Frauen, Dir sagen, dass es Frauen gibt, die sich noch über andere Themen, als die von Dir erwähnten unterhalten, Du vom Hörensagen gehört hast, dass es andere Frauen gibt, dann liegt es nahe, dass Du Dich jetzt mit merkwürdigen Frauen umgibst.
Was hat das mit Glaskugeldenken und Küchenpsychologie zu tun?
Oder trifft die Vermutung von Ypsilona doch zu?
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15.04.2014, 09:48Inaktiver User
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15.04.2014, 10:00
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(

Interessant, wer sich als betroffen fühlt.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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15.04.2014, 10:01Inaktiver User
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
Bei mir ist es so, dass ich mit Männern "besser kann" als mit Frauen. Die Erklärung dafür habe ich für mich in meiner Kindheit gefunden. Aus verschiedenen Gründen haben mir männliche Bezugspersonen immer die stabilere Beziehung geboten, während die Beziehungen zu weiblichen Menschen immer latent instabil waren - angefangen von einer Großmutter, die mit Mädchen nichts anfangen konnte, über eine Reihe von Freundinnen, die durch äußere Umstände (Umzug, Schulwechsel) abhanden kamen bis zu einer Mutter, die mit mir als Teenager nichts mehr anzufangen wusste. Währenddessen blieben die Beziehungen zu Vater, Bruder und dessen männlichen Freunden stets konstant.
Das hat sich mir insofern eingeprägt, dass ich mich auf Frauen weniger leicht einlasse. Ich nehme Männern eine blöde Bemerkung weniger übel. Insgesamt betrachte ich Frauen - früher unbewusst, inzwischen bewusster - kritischer als Männer. Und mir ist klar, dass ich es damit Frauen schwer mache, mit mir eng befreundet zu sein.
Das ist für mich aber letztlich einfach nur die Erklärung, warum ich so bin, wie ich bin. Ich hab einige Freundinnen, aber in einer Krise wende ich mich an meine männlichen Freunde, das ist eben so.
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15.04.2014, 10:10Inaktiver User
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15.04.2014, 17:31
AW: Unbeliebt bei Frauen, beliebt bei Männern :-(
Cariad, so aehnlich geht es mir auch. Obwohl ich keine guten maennliche Bezugspersonen hatte als Kind. Da waren meine Erfahrungen wohl eher geschlechtsneutral. Aber in der Pubertaet fing es an, dass die Freundinnen in meinem Umkreis gerne hinter dem Ruecken anderer laesterten. Und so ging es einfach weiter.
Ich bin 3 Mal oder so von "besten Freundinnen" total verraten worden. Das hatte jedesmal wirklich schlimmer Auswirkungen auf mein Leben. Aber, ich bin mir sicher, dass es auch ganz andere Frauen gibt und solche suche ich. Ich merke nur, dass wenn ich eine Frau interessant finde, dass sie dann meistens der Kategorie "Laesterin" zugehoert. Wahrscheinlich fuehle ich mich dann zu ihr hingezogen, weil sie mich an meine anderen Freundinnen erinnert.
Ich versuche das Verhaltensmuster zu durchbrechen, es ist aber nicht einfach. Immer wieder treffe ich nette Frauen und finde diese dann langweilig weil ich es nicht richtig gelernt habe, mit Frauen befreundet zu sein. Eine gute Freundin habe ich sogar, die aber weit entfernt wohnt. Aber ich ertappe mich dabei, ueber ihre Entscheidungen ueberkritisch zu sein. Also, wahrscheinlich bin ich einfach so aufgewachsen: Frauen kritisieren sich gegenseitig, vorallem hinter dem Ruecken der Frau, die man kritisiert. Aber, wie kann ich das unbewusste Verhalten aendern?
Sogar eine neuen Freundin von mir, aus einem ganz anderen Kulturkreis, setzt sich hin, wenn wir uns treffen und faengt sofort an ueber ihren Mann, die Frauen in der Krabbelgruppe und ueber gemeinsame Freunde zu laestern. Ist das ein Kultur-uebergreifendes Thema? Ein Verhalten einer Gruppe die frueher eher machtlos war? Die Macht von einer Gruppe, die noch vor 100 Jahren nichts zu sagen hatten? Aber sozial ausgrenzen, das konnten sie schon immer.



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