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    AW: "Bestimmende" Menschen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nein, es war mein Umzug. Und die Freundin fragte mich wie es läuft. Sie war nicht dabei beim helfen. Es war am Telefon und da sagte ich eben, dass ich gerade einen Durchhänger habe und ziemlich ausgelaugt bin darauf kam eben diese Antwort von ihr...
    Ach so. Nun das ist etwas Anderes.

    Da würde ich von jetzt an bei dieser Person, wenn sie nach der Befindlichkeit fragt, konsequent nur noch etwas sagen zwischen "gut " bis "es geht", aber meine tatsächliche Befindlichkeit für mich behalten.

    Die Frage "wie geht es dir?" ist ja sehr oft nicht gemeint als "ich interessiere mich dafür, wie es dir tatsächlich geht" sondern "ich sag das jetzt einfach so aus Höflichkeit innerhalb einer sozialen Situation und erwarte bloss keine Antwort, die über ein paar Floskeln hinaus geht."

    Es gibt halt Leute, die sind schlecht im Aufmuntern, im Trösten, im Ermutigen (ich gehör auch zu denen). Mach's diesen Leuten nicht schwieriger als notwendig, wenn es irgend geht. ;-)

    gruss, barbara

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    AW: "Bestimmende" Menschen

    @ Eulenfrau ich kann dich verstehen, aber ich gebe auch zu bedenken, du weißt nicht der wievielte Mensch, der tröstende Worte braucht ihr an dem Tag begegnet ist. Irgendwann kann man einfach nicht mehr, es laugt aus und es reicht gerade noch für dumme Sprüche oder dem anderen eine kostenlose Schönheitsoperation in Form eines Schraubengewindes am Hals zu verpassen.

    Ich gehöre zu den Menschen, die lösungsorientiert sind und das emotionale Gemecker so gar nicht abkönnen. Dann kommt auch schon mal der Spruch "dann laß es".
    Emotionales Gemecker zieht einen runter, wenn jemand gleichzeitig eine Lösung parat hat, dann sieht es anders aus. Dann kann ich z. B. auch zuhören, während mir das emotionale Gemecker gehörig auf den Geist geht. Vor allen Dingen ändert sich für den Meckerer nichts, der sitzt in seiner emotionalen hilflosen Falle und zieht den anderen da mit rein. Der andere wehrt sich, mit doofen Sprüchen oder mit was auch immer.
    Geändert von Klecksfisch (16.04.2014 um 15:11 Uhr)
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  3. Inaktiver User

    AW: "Bestimmende" Menschen

    Hallo Klecksfisch,

    es hört sich gerade so an, als ob ich die Jammerin schlechthin bin. Bin ich ja gar nicht. Mein Standpunkt zum Jammern ist. Ändere etwas oder akzeptier etwas. So Dauernörgler und Jammerer sind mir wirklich auch ein Graus.
    Aber anscheinend bin ich ja wirklich ein Jammerlappen, wenn mich ein Umzug (2 Haushalte zusammenführen) mit kaum Urlaub und Vollzeit-Beschäftigung mal kurzeitig frustriert und auslaugt
    Und wie geschrieben. Die Freundin hat mich gefragt wie es läuft und es mir geht und ich habe in lediglich einem Satz gesagt, dass ich gerade etwas ausgelaugt und kaputt bin...
    Und wenn dann da eine patzige Antwort komm, verstehe ICH persönlich die Welt nicht mehr. Würde mir wirklich nicht einfallen

  4. Inaktiver User

    AW: "Bestimmende" Menschen

    Ich hab mich jetzt die Tage wirklich noch viel mehr mit dem Thema und meiner "Baustelle" auseinander gesetzt.
    Und ich glaube wirklich, dass es hauptsächlich an meiner Erwartungshaltung liegt. Die muss ich einfach zurück schrauben und einfach nicht alles persönlich nehmen.
    Es ist einfach so, dass ich eben oft genau das Gegenteil bin. Wenn eine Freundin mir was erzählen will, bin ich die Zuhörerin. Jammert eine Freundin über Job, Männer, Familie, etc... bin ich die verständnisvolle Freundin, die aufmuntert, zuspricht und auch mal ein kleine Aufheiterungskarte oder Blumen schickt.
    Nur verstehe ich dann eben oft nicht, warum ich dann eben nicht auch manchmal dieses Verständnis zurück bekomme usw... und das macht mich oft traurig

    Aber wie oben schon geschrieben, ich möchte keine Jammerin sein. Ich packe das jetzt an. Erwartungshaltung runterschrauben. Zur eigenen Meinung stehen und nicht ständig auf Bestätigung aus sein oder sich fremdbestimmen lassen. Tschaka
    Es wird Zeit brauchen, aber mir reichts jetzt. Raus aus der Komfortzone. Danke nochmal an Alle!!!

    Lg
    Eulenfrau

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    AW: "Bestimmende" Menschen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kennt ihr so etwas?
    Wie schaffe ich es da cooler zu reagieren. Bei mir bemerken gewisse Leute glaub ich auch meine Unsicherheit (leider etwas fehlendes Selbstbewusstsein) und das macht wahrscheinlich anfällig für solche "Kommentare" oder "Bestimmungen".
    Hallo Eule,

    ja, ich kenne das ganz genau.

    Passiert mir am meisten, wenn ich selbst übermüdet oder sonstwie überfordert bin. Dann kann ich mich nicht adäquat "wehren" und meine Unsicherheit scheint durch.

    Und dann gibt es gewisse Menschen, die nutzen das total aus, um nen blöden Spruch anzubringen und fühlen sich dann besser.

    Wobei es bei mir um andere dinge geht; bei mir sind das meist Menschen aus dem beruflichen Umfeld (klar, privat such ich mir meine Freunde besser aus) und es geht dann meist um eine Konkurrenzsituation (ich bin ja so viel besser/gescheiter/erfolgreicher bla bla)

    Wobei mich besonders ärgernt, dass manche Menschen genau mitkriegen, wenn es mir an dem Tag nicht gut geht - und das dann ausnutzen für eine Schei* Bemerkung.

    Ich weiß mir meistens auch nicht zu helfen; was mir hilft ist, wenn ein Treffen/Meeting mit so einer Person ansteht: Vorher tief durchatmen und mich sehr stark AUF MICH konzentrieren. Dann bin ich nicht so leicht manipulierbar / zu verunsichern.
    Oder ich denke in so einer Situation an meine Freunde / Menschen, die ich mag.
    Grundsätzlich ist bei mir das Problem die Unsicherheit; ich versuche auch daran zu arbeiten... naja..

    Wünsch Dir alles Gute!
    Sumpfhuhn

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    AW: "Bestimmende" Menschen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Persönlich denke ich mir oft, dass es wirklich wenige, sehr wenige Menschen gibt, die mich wirklich genau so lieben und mögen wie ich wirklich bin.
    Also gibt es sie!

    Ich denke, man hat nicht wirklich nen Fanclub - die Menschen, die einen wirklich lieben/mögen... das sind nur sehr wenige. Aber das genügt doch, oder?

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    AW: "Bestimmende" Menschen

    jaaaaa.. ich kenne das so gut!! Lustigerweise sind die betreffenden Leute vom Sternzeichen Stier (Vater, Freundin, Kollegin, Chef).

    Die Freundin ist so bestimmend (ich sage auch dominant), dass sie mich gut und gerne 1 Stunde zutexten kann. Jemand, der zwar auch zuhören kann, aber meine Geschichten gerne als Aufhänger für ihre nimmt. Mittlerweile kenne ich alle Details aus ihrem Leben, sie sehr wenige aus meinem.. Freundin? hmmmm

    Kollegin: weiß alles besser, erzählt sehr viel, sehr detailliert. Andererseits lerne ich von ihr sehr viel. Sie gibt all ihr Wissen an mich weiter. Diese Kollegin liebe ich. Hier profitiere ich von ihr, sie aber auch von meiner ruhigen Art. Manchmal ist sie halt sehr energiegeladen um die viele Arbeit zu schaffen, die sie nun einmal hat.

    Vater: total erdrückend und dominant, ein unangenehmer Typ, dem ich aus dem Weg gehe.

    Es gibt also solche und solche "bestimmenden" Typen. Den ersteren sollte man aus dem Weg gehen, sie tun einem nicht gut. Die anderen kann man wirklich gut als Sparringspartner behalten.

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