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  1. Inaktiver User

    AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    Zitat Zitat von myway2014 Beitrag anzeigen

    Schließlich hatte auch ich schon als Kind die VOrstellung, mit 30 verheiratet zu sein und Kinder zu haben... nun ist es eben ganz anders und - wie susila es so schön geschrieben hat - es ist schwer, sich von diesen "Glaubenssätzen" Abschied zu lösen.
    !
    Und was genau hat dich zwischen 30 und 33 davon abgehalten, den Wunsch umzusetzen? Ein Partner war ja offensichtlich vorhanden...

    Zwischen 30 und 40 wird die Karriere gemacht, sagt man -dem kann ich aus meiner Sicht nur zustimmen. Insofern muss es ja kein Nachteil sein, sich in dieser wichtigen Zeit erst mal auf sich selbst zu konzentrieren.

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    AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    [QUOTE=Inaktiver User;25573441]Und was genau hat dich zwischen 30 und 33 davon abgehalten, den Wunsch umzusetzen? Ein Partner war ja offensichtlich vorhanden...

    Na ja, wenn das so einfach und klar gewesen wäre, hätte ich das wohl auch gemacht... als ich 30 war, hatte mein damaliger Partner "festgestellt" (nach 6 Jahren Beziehung), dass er doch erstmal keine Kinder möchte - evtl. in 10 Jahren mal... danach kam nach sehr vielen Überlegungen und Traurigkeit die Trennung. Mit 32 dann einen neuen Partner gefunden - aber schließlich entscheidet man sich ja nicht sofort für Kinder (ich jedenfalls nicht...). Und das war in dem Fall auch richtig so, wie sich dann herausgestellt hat!
    Es lag jedenfalls nicht daran, dass ich lieber Karriere machen wollte - es war einfach noch nicht der Passende an meiner Seite!

    Lieben Gruß,
    myway2014

  3. Inaktiver User

    AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    [QUOTE=myway2014;25576449]
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit 32 dann einen neuen Partner gefunden - aber schließlich entscheidet man sich ja nicht sofort für Kinder (ich jedenfalls nicht...). Und das war in dem Fall auch richtig so, wie sich dann herausgestellt hat!
    Nun ja, wenn sich beide einig sind, dass man Kinder haben möchte, muss man ja nicht jahrelang warten. Vielleicht steht dir da dein eigenes Sicherheitsdenken im Weg - oder das Bild von der glücklichen Rama-Familie, in der "ein Bund für's Leben" auch ein Leben lang hält und daher sorgfältigst ausgewählt werden muss. Das Leben ist aber nun mal kein Wunschkonzert

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    AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    Zitat Zitat von spatz81 Beitrag anzeigen
    Ich kämpfe im Moment sehr damit, nicht zu verzweifeln. Ich habe einen Job, den ich mag und mit dem ich auch so viel verdiene, dass ich mir mein Leben und meine geliebten Reisen ohne Probleme leisten kann. Ich habe Freunde und Hobbys, eine Mietwohnung, die mir gefällt, viele Interessen und auch eine Familie ohne "größere" Probleme :-). Ich "sollte" die schönste Zeit meines Lebens haben, aber...
    ...ich mich von meiner Umgebung gerade furchtbar gestresst...kennt Ihr das? Es bekommen alle Babys und führen ein Beziehungsleben, kaufen Wohnungen oder bauen Häuser, treffen sich nur mehr als Pärchen und man verliert manche Freunde, weil es keine Anknüpfungspunkte mehr gibt. Ich schlafe ein mit der Angst, allein zu bleiben, ein Sonderling zu werden, damit zurechtkommen zu müssen, eben "anders" oder "sensibler" zu sein.
    Spatz, ich staune!

    ich bin knapp 20 Jahre älter und kann nur empfehlen: wenn dir der Spießermantel nicht passt, zieh ihn aus! Wenn dir das Konventionellenkleid jedoch gut steht, dann bleib drin! Finde dich selber und dann steh zu dir! Die Ramafamilie ist tot!

    Jung, gesund, Job, Geld, gute Ausbildung ... woher kommt die große Angst, nicht zu "passen"?

    Anders / sensibler zu sein, nicht die Norm erfüllen - OK, das ist nicht der eingefahrenste Weg ... aber wenn er dir entspricht, wenn DU das bist ... nur Mut, das Leben hat dir vielleicht noch soooooo viel mehr zu bieten als Mann-Haus-Hochzeit-Kind-Hund-rente-Tod!

    see you on be friends online!

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    AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    Liebe, liebe Leute!
    Endlich komme ich dazu, mich für eure vielen Antworten und Gedanken zu bedanken. Ich hab jeder einzelnen irgendwie was abgewinnen können und viele haben mich davon berührt...was durchsickert, ist wohl auch das, was ich mir gerade denke...dass ich einfach mal die Zeit mit mir genießen sollte und mir so über ein paar Sachen klar werden sollte.
    Das Blöde ist nur - ich hab das Gefühl, die letzten Jahre eh schon sehr viel Zeit mit mir verbracht und meine "Singlezeit" genug genossen zu haben: Ich habe Sportarten ausprobiert, verschiedene Kreativ-Geschichten, war auf unterschiedlichen Urlauben (von Fortbildung, über Freiwilligenarbeit über Rucksacktrampen), war viel unterwegs, habe viele unterschiedliche Freundeskreise (aus gebundenen und auch ein paar Singleleuten), habe die unterschiedlichsten Männererfahrungen gesammelt...und glaube, das, was mir schlussendlich gut tun würde, ist: einfach das Tempo rauszunehmen und mal "innezuhalten"...mich nicht stressen zu lassen von außen, mal meinem jetzigen Leben all das Gute abzugewinnen, das es sicher bereit hält. Und eine Beziehung nicht als "Erlösung" zu sehen.

    Ob eine Therapie sinnvoll ist - die Frage stelle ich mir auch zusehends...und bin hin- u hergerissen zwischen "das wird schon alles und der Knoten wird sich von alleine lösen" und "pack's an und stell dich deinen wahren/unbewussten Motivationsgründen, sonst ändert sich nie was an deiner Unzufriedenheit".
    Ich selbst habe mal einer Freundin geschrieben: "Die 30er sind toll: Nichts mehr zu müssen, alles noch zu können, aber nicht mehr alles zu wollen." Mein Problem ist wohl wirklich, dass ich noch genauer identifizieren muss, was ich nicht will...
    ...in diesem Sinne...
    Ich begeb mich dann mal auf die Suche :-)
    Bis bald,
    Spatz81

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    smile AW: Die 30er Jahre...wie positiv bleiben? Wie seinen eigenen Weg finden?

    Hi Spatz81,

    ich, m, bin vier Jahre älter als Du, seit ein paar Jahren verheiratet, wir leben in einem eigenen Haus mit Kater und bisher, ungewollterweise, ohne Kinder.

    Meine Frau und ich sind beide Sonderlinge. Sie ist eher der Typ Paradiesvogel, opfert sich für andere Leute auf, gibt dabei aufgrund hoher Sensibilität nichts von sich preis und muss sich regelmäßig von ihren (weiblichen) Verwandten anhören, dass ihr Leben sinnlos sei ohne Kinder.

    Ich bin eher vom Typ "innen hui außen gähn" oder im Abseits stehender, bunt gekleideter Irrer, welcher sich tagsüber als Ingenieur tarnt und so tut, als wäre er höchst seriös. Dies funktioniert so gut, dass ich mich selbst täusche und dann grüble, warum das ganze Leben so grau und staubtrocken ist.

    Nun ja, als jemand, welcher ausser dem Punkt "Kinder" alle Punkte auf Deinem 30er-Schema bereits abgehakt hat, möchte ich raten, nicht zu sehr auf "Sinn von außen" zu hoffen.

    Keiner dieser Punkte macht einen automatisch glücklich. Deshalb braucht deren Abwesenheit einen auch nicht automatisch unglücklich zu machen.

    Sie können ein i-Tüpfelchen sein im Triumphzug Deines Lebens. Oder einfach eine mehr oder weniger interessante Kulisse darstellen. Sie können im Idealfall genau Deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten einen Ausdruck geben und Ansatzpunkt all der eigenen Energie und Kreativität sein. So wie auch alle Dinge im Leben, welche nicht im 30er-Schema enthalten sind.

    Sie können aber auch Probleme darstellen. Ein Haus kann ganz schön sein. Es kann das Leben aber auch zur absoluten Hölle machen (mit zehn Ausrufungszeichen!). Speziell dieses musste ich vor einiger Zeit durchleben und konnte es zum Glück unbeschadet hinter uns bringen... Zum Thema Kinder habe ich keine Ahnung, aber ich vermute auch dort positive wie negative Extreme, welche diejenigen eines Hauses bestimmt bei weitem in den Schatten stellen.

    Meine bisherige Erkenntnis: Nur das Wesentliche erfüllt letztendlich die Seele und schenkt inneren Frieden. Es kommt also darauf an, das für sich selbst wesentliche zu erkennen. Die Punkte des Schemas sind an sich zunächst unwesentlich. Gleichwohl kann es eines Tages zum Beispiel wesentlich werden, seinem dann vielleicht vorhandenen Lebenspartner Unterstützung zukommen zu lassen. Und genau dieses, welches ich bisher als wesentlich ausmachen konnte, nämlich sich um Menschen zu kümmern, ist ganz unabhängig vom Lebensschema und lässt sich aus jeder Lebenssituation heraus verwirklichen, man muss nur die Augen lange genug aufmachen.

    Deshalb keinen Stress, im Nachhinein sind sowieso die ungewöhnlichen Lebenswege die aussergewöhnlichen

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