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    AW: sich aufraffen - Motivationsstrang

    Was mir -neben den schon mehrfach hier erwähnten Listen- hilft:

    -Dinge die ich gerne aufschiebe, weil ich sie nicht mag, kopple ich an Erledigungen, die ich mag. Z.B: Erst die Bügelwäsche machen und danach die geliebte Gartenarbeit. So kann ich mich leichter motivieren.

    -Dinge, die ich erledigt habe, bewusst machen und mich selber dafür loben .

    -Belohnungen: Wenn ich vieles erledigt habe, was mich viel Überwindung gekostet hat, dann gönne ich mir auch mal was Besonderes.
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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    AW: sich aufraffen - Motivationsstrang

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Was mir -neben den schon mehrfach hier erwähnten Listen- hilft:

    -Dinge die ich gerne aufschiebe, weil ich sie nicht mag, kopple ich an Erledigungen, die ich mag. Z.B: Erst die Bügelwäsche machen und danach die geliebte Gartenarbeit. So kann ich mich leichter motivieren.

    -Belohnungen: Wenn ich vieles erledigt habe, was mich viel Überwindung gekostet hat, dann gönne ich mir auch mal was Besonderes.
    Das mache ich auch so und für mich klappt es sehr gut.

  3. Inaktiver User

    Sich aufraffen - Motivationsstrang

    Schöner Strang, gute Tipps! Vielen Dank dafür.

    Mich hat er jetzt schon so weit motiviert, daß ich den Rechner verlasse und mich SOFORT um die gestrigen (!) Ferkeleien in der Küche kümmere - und nicht erst damit anfange, meine eigene Situation in epischer Breite darzustellen.

    Und beim Abspülen habe ich oft ganz geniale Ideen (genau wie beim Bügeln, übrigens: je stupider die Aufgabe, desto mehr "Freilauf" hat das Gehirn in dieser Zeit...).


  4. Inaktiver User

    AW: Sich aufraffen - Motivationsstrang

    Interessantes Thema.

    Ich kenne auch Tage, an denen ich abends das Gefühl habe, mit der Arbeit nicht weiter gekommen zu sein und meine Zeit vertrödelt zu haben. Interessanterweise sind sie häufiger, je weiter die Deadline entfernt ist.
    Wenn die Zeit knapper wird, arbeite ich meist sehr effektiv und halte meine Abgabetermine auch stets ein.

    Generell gilt: Arbeiten, die sehr viel Kreativität erfordern, kann ich nicht acht Stunden am Tag machen, weil sie sehr viel Konzentration erfordern. Bei Routinearbeiten ist das sehr viel einfacher, die kann ich auch mal im Halbschlaf erledigen.

    Wenn ich merke, dass ich gar nicht weiter komme, gehe ich manchmal raus und drehe eine Runde im Wald. Danach ist der Kopf meist frei und die Blockade gelöst.

    Hausarbeit mache ich fast nur am Wochenende. Wenn ich damit anfange, sind gleich mal ein, zwei Stunden weg, das kostet zu viel Zeit. Ebenso Gartenarbeit.

    Manchmal laufen mehrere Projekte gleichzeitig. Das finde ich anstrengend, weil ich im Kopf nicht wirklich bei einem Thema bleiben kann. Die täglichen Ablenkungen (Mails erledigen, Bürokram etc.) reichen mir schon.

    To-do-Listen habe ich keine. Ich beschränke mich auf ein paar Notizen auf meinem Smartphone. Für längerfristige Projekte sammle ich Ideen, die ich ebenfalls am Rechner speichere.
    Notizen, die ich auf Zettel gekritzelt habe, landen regelmäßig unabsichtlich im Papierkorb, wenn ich nach Abschluss eines Projekts meinen Tisch aufräume.

    Listen, die meine privaten oder häuslichen Tätigkeiten umfassen, würden mich wahnsinnig machen. Dann hätte ich das Gefühl, wie ein Hamster im Rad zu rennen und nur noch Dinge abzuhaken.

  5. gesperrt

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    AW: Sich aufraffen - Motivationsstrang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Generell gilt: Arbeiten, die sehr viel Kreativität erfordern, kann ich nicht acht Stunden am Tag machen, weil sie sehr viel Konzentration erfordern.
    Was mich betrifft, ich kann eigentlich gar nichts acht Stunden am Tag machen. Meist sind Blöcke von ein bis zwei Stunden sinnvoll, und dann Tätigkeitswechsel - so kann ich mich bei einer Tätigkeit von einer andern Tätigkeit erholen, zB zuerst Bildschirmarbeit, dann Haushalt, oder abwechselnd Arbeit mit viel Reden (zB Unterrichten) und dann stille Arbeit. Ich kann mir problemlos sagen "jetzt schreibe ich eine Stunden lang voll konzentriert" oder "heute schreib ich das Protokoll und steh erst auf, wenn es fertig ist" und schaffe dann auch was weg - aber ich wenn ich nur schon dran denke, acht Stunden lang Protokoll zu schreiben kommt mir schon das kalte Grausen.


    Hausarbeit mache ich fast nur am Wochenende. Wenn ich damit anfange, sind gleich mal ein, zwei Stunden weg, das kostet zu viel Zeit. Ebenso Gartenarbeit.
    Die mach ich gern unter der Woche, weil eben: da ist schnell viel Zeit weg. Und Wochenende, besonders Sonntag, ist zum Erholen da, und nicht "jetzt muss ich noch putzen"

    gruss, barbara

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    AW: Sich aufraffen - Motivationsstrang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessantes Thema.

    Ich kenne auch Tage, an denen ich abends das Gefühl habe, mit der Arbeit nicht weiter gekommen zu sein und meine Zeit vertrödelt zu haben. Interessanterweise sind sie häufiger, je weiter die Deadline entfernt ist.
    Wenn die Zeit knapper wird, arbeite ich meist sehr effektiv und halte meine Abgabetermine auch stets ein.
    Ich sage dazu immer ganz treffend: Nur unter Druck schleift man Diamanten

    Bei mir ist das Prinzip das gleiche. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Organismus instinktiv (wenn auch mir nicht immer direkt bewusst) weiß, wann ich wirklich anfangen muss zu arbeiten und wann ich es noch ein wenig aufschieben kann. Wobei auch das nicht ideal ist, weil das schlechte Gewissen ja bleibt (zumindest bei mir, vielleicht kann das jemand von euch ja abstellen...). Deswegen denke ich mir oft, dass ich es gerne beim nächsten Mal anders machen will, weil es doch entspannter ablaufen könnte, wenn man einfach rechtzeitig anfängt mit seinen Aufgaben. Gute Einteilung, wenig Stress. Aber so richtig habe ich das immer noch nicht gelernt und bin eben auf den berühmten "letzten Drücker" am produktivsten. Aber schön zu wissen, dass es anderen auch so geht.

    Was mir hilft gegen "Faulheit": Eine ToDo-Liste machen und wirklich ganz viel Kleinkram draufschreiben. Das Gefühl des abhakens oder durchstreichens, wenn man was davon erledigt hat, ist einfach fantastisch. Man ist stolz und motiviert weiter zu machen, bis nichts mehr auf der Liste steht. Hilft auch, den Überblick zu behalten. Und die ein oder andere kleine Belohnung ist natürlich auch sehr ratsam. Lieblingskekse oder ein Eis kaufen wenn man etwas geschafft hat, dass einen viel Überwindung kostet. Die Belohnung schmeckt doppelt gut, das verspreche ich euch...
    ...lächeln...
    ...live, laugh, love...

  7. Inaktiver User

    AW: Sich aufraffen - Motivationsstrang

    Bei Routinearbeiten kann ich durchaus acht Stunden voll durchkloppen und nebenbei Radio hören. Und dazu noch ein, zwei Wochenenden durcharbeiten, wenn die Deadline droht. Allerdings nicht auf Dauer.

    Beim Unterrichten bin ich nach sechs Stunden fertig und alle. Da geht dann nichts mehr.

    Zitat Zitat von liebeslieschen Beitrag anzeigen
    Ich sage dazu immer ganz treffend: Nur unter Druck schleift man Diamanten
    Da ist was dran Ich kapiere auch nicht, warum das so ist.

    In einer Radiosendung hörte ich mal den interessanten Hinweis, dass Menschen bei Tätigkeiten, die sie sehr gut beherrschen, durchaus schnell und qualitativ gut arbeiten können. Langsameres Arbeiten bringt keine besseren Ergebnisse. Das gilt aber nur für Dinge, die im Gehirn fest genug verankert sind.
    Bei Arbeiten, die man noch nicht so gut kann, führt Eile zu schlechterer Qualität bzw. zu mehr Fehlern.

    Zitat Zitat von liebeslieschen Beitrag anzeigen
    Eine ToDo-Liste machen und wirklich ganz viel Kleinkram draufschreiben. Das Gefühl des abhakens oder durchstreichens, wenn man was davon erledigt hat, ist einfach fantastisch.
    Ich entferne in solchen Fällen mit lustvollem Grinsen den Hinweis aus meinem Handy-Display
    Geändert von Inaktiver User (02.04.2014 um 11:32 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: sich aufraffen - Motivationsstrang

    Hallo allseits!

    Ich genieße heute das schöne Wetter! Ich habe die letzten Tage viel gearbeitet, viel geschafft, Geld verdient - und heute ist es mal ruhiger. Und das genieße ich ganz einfach.

    Ich lese aktuell "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin", und manches spricht mich an, anderes nicht. Tatsächlich erkenne ich mich darin wieder, daß ich mich unwohl fühle, wenn ich das Gefühl habe, 1000 Dinge zu tun zu haben - aber gar nicht genau weiß, was. Und vielleicht eigentlich auch gar nichts wirklich dringend ist, weil wenig innere Motivation bei ist.

    Mir hat es sehr geholfen, mir mal wieder bewußt zu machen (auch aufzuschreiben), was mir wirklich wichtig ist im Leben. Nun schreibe ich in ein Büchlein jeden Tag, was ich davon gemacht habe - und noch ein paar andere Dinge, die ich erledigt habe. Dazu habe ich wieder mehr Überblick über das, was ich machen will - und was vielleicht auch einfach nicht so wichtig ist.

    Das diffuse Gefühl der Überforderung einerseits und Leere andererseits ist weg.

    Und das Wetter ist schön!

    Habt alle einen schönen Tag!

    Sin

  9. gesperrt

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    AW: sich aufraffen - Motivationsstrang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben!

    Ich hänge hier grad rum, draußen regnets, und ich vertrödele meine Zeit. Das nervt mich! Mal wieder - kein neues Thema bei mir... Und manchmal gelingt mir die Balance zwischen angemessener "Faulheit" und "Unternehmungslust"/produktiv verbrachter Zeit besser und manchmal schlechter. Freizeit wäre ja gut, auch mal nichts tun, aber es fühlt sich aktuell wieder nach Zeit vertrödeln an.

    An und für sich hätte ich genug zu tun. Arbeiten, Wohnung aufräumen und putzen, PC entrümpeln, Dinge organisieren, Fremdsprachen lernen, sowas halt... Und gleichzeitig nichts in diesem Moment, was unabläßlich wäre.


    Und: wem geht es ähnlich? Oder anders? Was sind eure Motivationsstrategien? Ich versuche immer mal wieder, mir Tages- oder Wochenaufgabenpläne zu schreiben, aber das setzt mich so unter Druck, daß ich dann garantiert etwas komplett anderes als geplant tue - oder eben gar nichts. Erst mal ausruhen.

    Na dann, ich putze dann mal versuchsweise das Bad...

    Sin
    Ich habe dasselbe Problem. Ich fühle mich manchmal wie eine Schnecke und verzweifle an meiner Langsamkeit/ Faulheit. Die Freizeit kann man dann auch überhaupt nicht genießen.

    Mir hilft es, wenn ich mich mal vom PC losreiße und beginne, irgendetwas von den aufgeschobenen Dingen zu erledigen.

  10. Inaktiver User

    AW: sich aufraffen - Motivationsstrang

    Ich lese (siehe oben) gerade mit großem Vergnügen "Dinge geregelt bekommen - ohne einen Funken Selbstdisziplin". Und das Buch trifft gerade genau einen Nerv bei mir.

    Ich stimme nicht allem hundertprozentig zu, es ist vieles natürlich auch überzeichnet, aber es tut mir unheimlich gut.

    Vielleicht auch etwas für Dich?

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