für mich ist die kür die pflicht.
ein kreativitätsanfall geht immer vor.
überdies sind meine todo-listen sehr geschrumpft. ich habe festgestellt, dass ich mich um den dreck hier gar nicht so oft kümmern muss - er ist total geduldig und wartet auf mich, auch wenns mal ein paar tage länger dauert!
und nachdem ich jetzt schon schlappe 8 jahre mit einem unaufgeräumten keller überlebt habe, frage ich mich, wozu ich ihn eigentlich noch aufräumen soll? mir ist es ja gut gegangen bisher...
ich finde es wichtig, immer viel luft zu lassen bei jeglicher planung.
habe mal gelesen, dass man nur zwei drittel seiner (arbeits)zeit strukturieren soll und finde das richtig.
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25.03.2014, 07:42Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
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25.03.2014, 08:24Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Ich schließe mich hier an.

Ich werkle beruflich auch alleine vor mich hin (ich bin gern alleine) und kämpfe mit / gegen TODO-Listen. Früher war ich beim Abarbeiten der Listen immer hochmotiviert, wenn ich Sachen entweder ganz durchstreichen konnte, da komplett erledigt (z.B. Altpapier runterbringen) oder sie (leicht schadenfroh
) auf die TODO-Liste von jemand anders schieben konnte (mail an Frau X schreiben - dann ist nämlich Frau X an der Reihe was zu arbeiten) und ich schob solange den Punkt auf meine Warteliste (auf Antwortmail von Frau X warten).
Irgendwie funktioniert das Listengedöns inzwischen nicht mehr so perfekt. Ich schreibe auch nur noch das Allernotwendigste auf, was keinesfalls vergessen werden darf - und das sind in der Hauptsache Dinge, die die Finanzen betreffen und Termine. Alles andere kann man zur Not wieder geradebiegen...
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25.03.2014, 08:30Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Guten Morgen!
Danke für die vielen Anregungen und die Anteilnahme!
Ich versuche, auf alles einzugehen:
Danke - werd ich mal nach schauen! "Dinge geregelt kriegen" stand schon mal auf einer Liste von mir...
Ja, das habe ich auch schon probiert - funktioniert aber nur mäßig für mich. Ich scheine ein Listen-Mensch zu sein...Bei besonders unangenehmen Aufgaben ist der Timer meines Handys mein bester Freund geworden - gleich werde ich 30 min einstellen und dann mit der Zeiterfassung von letzter Woche beginnen...wenn er klingelt, bin ich frei. Funktioniert bei mir besser als Listen schreiben.
Ich bin dabei - verschiedene Listen, vielleicht ein Wochenplan, ich bastele noch. Und ganz wichtig: die Liste mit Freizeitaktivitäten. Anregungen für das Mittagsloch und sonstige unbeschäftigte Phasen.
Mittagspause dauert bei mir unterschiedlich, hängt arg von Arbeitseinspannung und Kundenterminen ab, aber zwei Stunden habe ich meistens mindestens.
Ich sehe schon, mein Problem ist eher die Organisation meiner Listen - genau da bin ich aktuell dran!
Wobei ich im Kopf und teilweise auf meinen vollgekritzelten Zetteln schon sortiere.
Und dann ist da immer noch das Problem, daß ich zuviel von mir will und mir zu schnell Druck mache.
Gilt auch für ordentliche, lange Listen: Ich schreibe sie und lege sie dann weg, mache komplett was anderes, und wenn ich sie nach ein paar Wochen wiederfinde, habe ich alles Dringende darauf erledigt.
In der Zwischenzeit erledige ich Dinge aus dem Kopf bzw. kritzele mir ein paar Stichpunkte auf Schmierzettel, alte Briefumschläge, alles, was so rumfliegt...
Für Putzfrau etc. hätte ich zwar notfalls das Geld, aber aus Erfahrung: ich mag es nicht, wenn hier jemand anders rumwerkelt, ich kann mich dabei nicht auf meine Arbeit konzentrieren, und letztlich kostet es mir doch zuviel Geld.
Genau das versuche ich auch zu vermeiden. Und das gilt bei mir nicht nur für den kreativen Teil. Ich hasse unter anderem Putzen so, weil ich erst dies und das fertig haben will, bevor ich mir Mittag koche, und dann wirbele ich hungrig und mit zunehmend schlechter Laune durch die Wohnung. (Hunger kann man ersetzen durch andere Bedürfnisse.)was ich aber auch fürn zwang habe ist: ich "darf" erst dann den kreativen teil-also an die kür gehen, wenn ich die pflicht erledigt habe
das brumme ich mir selber auf und es nervt mich!!!!!!!
Meine Traumvorstellung! Ehrlich, sowas habe ich schon häufiger gedacht... Bei anderen Menschen räume und putze ich nämlich meist sogar ganz gern, jedenfalls deutlich entspannter - so ganz ohne Perfektionsanspruch...so wie du es z.b heute hier gemacht hast: zu posten und gleichzeitig rumzuräumen, finde ich eine tolle strategie-du bist im kontakt, auch in kontakt mit deinem problemthema UND bekommst gleichzeitig etwas von dem berg abgearbeitet.
man sollte eigentlich dazu übergehen, in gesellschaft mal die eine, dann die andere wohnung zu putzen, büro zu erledigen, lampen zu kaufen, garten....
Kommen meine Lebensthemen irgendwie raus?
Aufgabe also an mich: OHNE zuviel Druck, zuviel Perfektionismus, zuviel Streß, zuviel Ehrgeiz mein Leben geregelt bekommen, Dinge erledigen, meine Zeit nicht ohne Genuß verplempern, sondern mein Leben mit Freude füllen - und auch mit Freude nichts tun. Die gesunde Balance zwischen genießerischem Nichtstun/Für-mich-Tun und was schaffen (beruflich wie privat, was mir dann ja auch Befriedigung gibt!) finden, ohne ins Zwanghafte und ohne in die Lethargie abzurutschen. Heijei...
Das ist, wie der Vorschlag, mich öfters mit anderen Selbständigen zum Mittag zu verabreden, auch eine finanzielle Sache: zuhause essen ist deutlich günstiger. Aber klar, mal ein Kaffee ist drin - ich werde das ausbauen!Zur mittagspause: wie is die idee, mit einem buch/zeitung in ein schönes cafe etc zu gehen und sich dort oft blicken nzu lassen-ev wird es ein stammcafe und gehört dann zu dir
dann bist du nicht fremd dort und nebenbei bekommst du ev nette mittaqskontakte.....
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25.03.2014, 08:36Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Ja, das ist eben die andere Seite. Aber ganz ohne Listen funktioniert es für mich ja auch nicht. Ich arbeite noch an der richtigen Struktur. Besser: ich lasse sie sich entwickeln. Und nun bin ich mal kreativ...
Also nochmals: Danke!
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25.03.2014, 08:44Inaktiver User
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25.03.2014, 10:46
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Es ist nur eine Kleinigkeit, aber die Zettelwirtschaft ;) würde ich abstellen.
Und mir für all die Stichpunkte und Gedankenfragmente sowie für die Listen
selbst einen eigenen Spiralblock anlegen. Das vermindert das Gefühl von
Chaos - und Du brauchst nur ein paar Seiten weiter blättern, um einen zufälligen
Gedanken ganz konkret auf die to do Liste zu übertragen. Oder das Stichwort
ggfls. durchstreichen, wenn es doch nicht so wichtig war.
Zwei Stunden würden sich eigentlich perfekt für eine Sporteinheit von rund 45 Min.Mittagspause [...] zwei Stunden habe ich meistens mindestens.
anbieten. Danach hättest Du noch ausreichend Zeit zu duschen und in Ruhe zu
essen oder einen Kaffee (evtl. beim Zeitunglesen) zu trinken.
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25.03.2014, 13:00Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Was mir in beruflichen Dingen ganz gut hilft: mir jeden Morgen zu überlegen, welche 2-3 Dinge ich heute über die Türschwelle bekommen will, und warum ausgerechnet die. Im Privaten sehe ich das eher so wochen-weise, z. B.: diese Woche muss die Steuererklärung fertig werden...
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25.03.2014, 15:17
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
genau so lebe ich auch. ich habe nicht mal einen keller, in dem sich krempel ansammeln kann *freu*
auf meinem Grabstein wird mal sicher nicht stehen: sie lebte nach dem Motto "erst die arbeit und dann das vergnügen"
heute früh habe ich mir 90 Minuten putzfee gegönnt. die hat alle fenster und spiegel geputzt und ich habe solange ein bisschen aufgeräumt. mein Frühjahrsputz ist somit erledigt, abgehakt.
mein garten braucht mich viel mehr (und ich ihn auch . .)
to-do-listen sind was für spiesser und leute, die nicht tausend tolle Hobbies haben.
streng zu mir bin ich nur, was meine ein-frau-GmbH angeht. die zahlen müssen stimmen. die Armut will ja schliesslich gesichert sein.
luci
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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25.03.2014, 15:51
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
So ein Schwachsinn.

To do Listen sind nichts anderes als Aufgabenlisten.
Im Arbeitsleben werden sie von Gruppen und für Projekte verwendet, um einen
strukturierten Ablauf zu gewährleisten und als Hilfsmittel für optimales
Zeitmanagement.
Privat sind sie für viele Menschen das Instrument schlechthin zur Selbstorganisation.
Man kann gut planen mit einer entsprechenden Gliederung, ohne den Überblick zu
verlieren. Und das Durchstreichen eines erledigten Punktes beschert durchaus ein
Erfolgserlebnis.
Ein Terminkalender ist auch nichts anderes als eine to do Liste, lediglich in
chronologische Reihenfolge gebracht.
Die wenigsten Menschen haben übrigens "tausend tolle Hobbys".
Manche Menschen haben gar keine :( und viele (eigentlich die meisten, die ich kenne)
haben ein oder zwei Lieblingshobbys, die dann auch leidenschaftlich und regelmäßig
gepflegt werden. Für mehr fehlt meist schlicht und ergreifend die Zeit.
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25.03.2014, 15:56Inaktiver User


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) bei Alleinlebenden nicht wirklich... 
