Und: seit ich mit euch hier schreibe, habe ich drei Kundentelefonate geführt, ein paar Mails geschrieben, mein Bad geputzt, die Kosmetika teilweise sortiert, und nun habe ich Hunger!
Und eine provisorische To-Do-Liste wächst auch nebenbei.
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Ergebnis 11 bis 20 von 59
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24.03.2014, 15:40Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
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24.03.2014, 15:42
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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24.03.2014, 15:58Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
googel doch mal nach coworking, sin... je nachdem, wo du wohnst, könnte das auch enie lösung sein.
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24.03.2014, 16:04Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
An der Arbeitssituation läßt sich wirklich nichts ändern - und ich will sie auch nicht prinzipiell ändern. Meine Arbeit ist weitestgehend keine Büro-Arbeit. Und mehr mag ich dazu aus Anonymitätsgründen hier wirklich nicht schreiben. Glaubt mir einfach, daß es so ist - und an und für sich auch gut so ist, wie es ist.

Trotzdem ziehe ich hier gerade heraus:
- Ich brauche eine Lösung für die Mittagspausen!
- Ich brauche eine bessere Struktur, die aber genug Freiräume läßt und mich nicht überfordert.
Danke schon mal dafür!
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24.03.2014, 18:08Inaktiver User
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Ich empfehle die Lektüre von "Dinge geregelt kriegen" (Sascha Lobo/ Kathrin Passig) und "Die 4-Stunden-Woche" (Timothy Ferris).
Was weiterhin hilft, ist eine gewisse Selbstakzeptanz: ich werde z.B. Nie eine super aufgeräumte Wohnung haben. Ich bewundere immer Leute, die das können, kriege es aber selbst nicht hin. Warum also weiter Zeit reinstecken? Wichtiger ist eher die Erkenntnis des zugrunde liegenden Symptoms: ich tanze gerne auf (zu) vielen Hochzeiten, fange gern Dinge an, die ich dann doch nicht zuende führe.... Also ist meine Wohnung auch ein Spiegel meiner selbst. Und die Art, wie ich mit Prokrastination umgehe, ebenso. Leichte Fälle von Prokrastination sind aber kein Beinbruch und führen oft letztendlich doch zu positiven Ergebnissen - in "Dinge geregelt kriegen" habe ich mich oft schmunzelnd wiedererkannt.
Bei besonders unangenehmen Aufgaben ist der Timer meines Handys mein bester Freund geworden - gleich werde ich 30 min einstellen und dann mit der Zeiterfassung von letzter Woche beginnen...wenn er klingelt, bin ich frei. Funktioniert bei mir besser als Listen schreiben.
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24.03.2014, 18:35
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Das ist schon mal gut, denn alles, was Du aufschreibst, wird für Dich selbst
auch verbindlicher.
Die Liste würde ich aufteilen in:
- dringlich und wichtig = sofort erledigen
- wichtig, aber weniger dringlich = entsprechenden baldigen Termin setzen
- weder wichtig noch dringlich = langfristigen Termin setzen
Damit werden aus dem "großen Brocken" überschaubare
Schritte mit einer sinnvollen Struktur.
Wie viel Zeit steht Dir dafür zur Verfügung?
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24.03.2014, 19:13
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Welch (Lebens) Thema

Sehr spanend und deshalb hab ich es/das für mich als ein Projekt definiert:
Ich unterscheide zwischen ganzu vielen Bereichen:
* Dinge, zu denen ich keine Lust habe - fenster putzen- löse ich durch einen fensterputzer
* dinge, zu denen ich keine lust habe, die ich machen muß - büroprivatkram-wird geschoooben und dann möglich abgearbeitet, bzw so sortiert, dass ich es weiterverarbeiten kann
(also Schritt weitergekommen) und beim nächsten Schub arbeite ich das dann wirklich auch ab - führe telefonate und zahle rechnungen .....
* dinge, die ich nicht allein tun kann- nerven mich am meisten!!!!! und die bleiben am längsten liegen, weil ich da jemanden (freunde, handwerker) brauch
da bin ich leider auch ratlos
* dinge, wie lampen aussuchen etc....mach ich manchmal gern alleine, kann aber auch sein, ich fühle mich dann damit besonders einsam
* wohnung aufräumen - wird immer besser, weil ichs echt gern sortiert UND schön möchte
schön hab ichs im grunde!!! aber das wirkt nur, wenn aufgeräumt ist
das motiviert mich
was ich aber auch fürn zwang habe ist: ich "darf" erst dann den kreativen teil-also an die kür gehen, wenn ich die pflicht erledigt habe
das brumme ich mir selber auf und es nervt mich!!!!!!!
heißt: erst wenn ich Büro gemacht habe, geputzt hab, garten erledigt, mutter besucht etc, etc, .....
dann dürfte ich an das, was ich soo gern an kreativen tätigkeiten machen würde
und dazu kam es nie, weil ich natürlich nie mit allem fertig bin
den kreislauf habe ich unlängst mal ENDLICH durchbrochen und mir ein GANZES WE nix vorgenommen, war nur kreativ-das war so toll und hat mir soo gut getan
will damit sagen, wie nervig es ist, sich selbst im weg zu stehen
so wie du es z.b heute hier gemacht hast: zu posten und gleichzeitig rumzuräumen, finde ich eine tolle strategie-du bist im kontakt, auch in kontakt mit deinem problemthema UND bekommst gleichzeitig etwas von dem berg abgearbeitet.
man sollte eigentlich dazu übergehen, in gesellschaft mal die eine, dann die andere wohnung zu putzen, büro zu erledigen, lampen zu kaufen, garten....
aber oft klappt es leider nicht, bzw es fehlen die menschen dazu-schade eigentlich
ZUr mittagspause: wie is die idee, mit einem buch/zeitung in ein schönes cafe etc zu gehen und sich dort oft blicken nzu lassen-ev wird es ein stammcafe und gehört dann zu dir
dann bist du nicht fremd dort und nebenbei bekommst du ev nette mittaqskontakte.....Es wird Zeit für eine neue Signatur
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24.03.2014, 19:54
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
zitat von TWIX 25
was ich aber auch fürn zwang habe ist: ich "darf" erst dann den kreativen teil-also an die kür gehen, wenn ich die pflicht erledigt habe
das brumme ich mir selber auf und es nervt mich!!!!!!!
heißt: erst wenn ich Büro gemacht habe, geputzt hab, garten erledigt, mutter besucht etc, etc, .....
dann dürfte ich an das, was ich soo gern an kreativen tätigkeiten machen würde
und dazu kam es nie, weil ich natürlich nie mit allem fertig bin
ja das kenne ich auch, erst die erleuchtung, dass ich vorher sterbe als dass ich alles erledigt habe
, hat mich aufgeschreckt,
ab diesem zeitpunkt gibt es taeglich freizeit fuer vergnuegen und das geht super
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24.03.2014, 20:06
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25.03.2014, 07:24
AW: sich aufraffen - Motivationsstrang
Das kenne ich auch und arbeite akuell an dem Problem. Im Tagesverlauf bedeutet das z.B., ich mache meine Mittagspause, auch wenn ich sonst lieber durchgearbeitet habe. Ich mache abends Feierabend und bin dann frei zu tun, was ich will. Mittagspause klappt schon gut, ich gehe dann essen/spazieren/in die Bücherei/etc.; abends nehme ich noch oft die Arbeit in Gedanken mit, zumal ich oft meinem Mann "Rede und Antwort stehen muss", wenn wir uns tagsüber nicht gesehen haben.
Dafür ist der Sonntag mittlerweile "geschäftsfrei", das ist schon ein Fortschritt für uns.
Super! Man muss es wirklich als Termin für sich sehen.den kreislauf habe ich unlängst mal ENDLICH durchbrochen und mir ein GANZES WE nix vorgenommen, war nur kreativ-das war so toll und hat mir soo gut getan
will damit sagen, wie nervig es ist, sich selbst im weg zu stehen
Das ist prima, eine Art jour fixe, an dem Du Kontakte sammelst.ZUr mittagspause: wie is die idee, mit einem buch/zeitung in ein schönes cafe etc zu gehen und sich dort oft blicken nzu lassen-ev wird es ein stammcafe und gehört dann zu dir
dann bist du nicht fremd dort und nebenbei bekommst du ev nette mittaqskontakte.....
So ähnlich mache ich das. Ich wohne allerdings ländlich und kenne meine Pappenheimer sowieso. Im ortsansässigen Café gibt es einen Mittagstisch, da treffen sich immer die selben Leute. Im Nachbarort ein Hotel mit exquisiter Küche, da quatsche ich kurz mit der Wirtin und genieße einfach das schöne Ambiente. Und dann ist einmal in der Woche vormittags mein Aqua-Fit-Kurs, nach dem ich das kleine italienische Restaurant besuche, in dem es mittags immer das 3-Gänge-Menue gibt....
Merkt man schon, dass ich unheimlich verfressen bin, was?
Mir tut das aber wider Erwarten gut. Ich esse dann abends nicht mehr so viel wie früher und vor allem habe ich Kontakt zu anderen. Im Büro habe ich nur meinen einen Kollegen und meinen Mann, dann und wann mal Telefon, das war´s.
Genau. Das und der Grabsteinspruch von Farmelli:
sollten ewige Mahnung sein.
Noch eins. Ich schreibe keine To-do-Listen mehr. Früher hat mich da ein Perfektionswahn gepackt. Dass ich ja nichts vergesse und so weiter. Die lange Liste war dann eher demotivierend für mich. Außerdem nimmt sie in Wirklichkeit nie ab, es kommt ja immer neues hinzu.
Lieber schreibe ich abends auf, was ich alles erledigt habe. Fetten Haken dran oder durchstreichen. Das macht mich zufriedener. Zu sehen, dass ich doch ganz schön was geschafft habe.


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