Solche Menschen sind nicht so toll. Ich kann dir nur raten laß sie stehen, laß sie gehen, mache dich von der Meinung der anderen unabhänig und lebe dich so wie du möchtest und bist. Um mich auf dem Weg zu stärken, habe ich viele Biografien gelesen u. a. war ich von Christo und Jean-Claudes Biografie sehr beeindruckt. Sie sind, insbesondere Christo, ihren Weg gegangen, komme was da wolle und haben unglaubliches erreicht und dies ohne Eigennutz.
Ich fände es schade wenn sich eine "Irre"![]()
von ihrem Weg wegdrängen läßt.
War von mirWie schon jemand schrieb: Wer selbst nichts im Kopf hat, muss sich über andere das Maul zerreißen!![]()
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19.03.2014, 08:20
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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19.03.2014, 09:24Inaktiver User
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Das habe ich auch gedacht. Radisi findet sich ganz locker, unangepasst und tooootal originell mit 2 verschiedenen Socken, während ihre Kollegin sich lediglich an die Anweisungen hält und ein vermutlich konstant gutes Ergebnis abliefert.
Bei 2 verschiedenen Socken würde ich übrigens in mich reingrinsen. Wer wirklich unkonventionell ist, der hat 2 verschiedene Socken nicht nötig.
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19.03.2014, 09:56
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Unterschreib*
Jemandem Spießigkeit zu unterstellen, nur weil er die Arbeit ordentlich nach Schema F erledigt (ohne jetzt zu wissen, worum es sich genau handelt, ob es um einen Sachbearbeiterjob oder die Arbeit in einer Kreativ-Agentur geht - glaube letzteres allerdings eher nicht...), finde ich auch etwas naiv.
Bin selbst auch der "Law-and-Order"-Typ, was den Job betrifft und streng, was aber nichts mit Konvention zu tun hat, da schließe ich mich an.
Die zwei verschiedenen Socken würde ich jetzt so wie die zwei verschiedenen Ohrringe einordnen: das hat noch so etwas Jugendlich-Pubertäres-Möchtegern-Revoluzzer-mäßiges... daher auch zB mein Posting dazu, ich erwische mich auch oft bei dem Gedanken, nochmal das Outfit durchzumischen, aber gehe dann doch mit zwei gleichen Ohrringen, da es zur Unkonventionalität doch mehr braucht...
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19.03.2014, 10:26Inaktiver User
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Du hast zu deinem Post zur Arbeitswelt schon einige Rückmeldungen bekommen, die ich unterschreibe.
Ergänzen möchte ich noch: Unkonventionell sein definiert sich nicht über das Runtermachen anderer Leute.
Du kommst nicht damit zurecht, wenn jemand dich auf eine Verhaltensweise anspricht, du fühlst dich dann unverstanden und gemaßregelt. Andererseits lässt du andere auch nicht ihr Ding machen und sei es nur, wenn sie ihren Job gut machen.
Ich denke, du bist in der Findungsphase eines jungen Erwachsenen: wer bin ich, wie bin ich, wie möchte ich sein und leben, was ist mir wichtig, wie finde ich meinen Platz, inwieweit muss ich mich anpassen ohne mich zu verlieren, etc.
Bleibe bei dir, damit hast du im Moment genug zu tun. Andere abwerten ist nicht notwendig, gerade das magst du doch bei dir auch nicht.
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19.03.2014, 11:21
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Hi an alle!
Oh je, da hab ich mich wohl im letzten Post missverständlich ausgedrückt!
In dem Praktikum sind wir beide vorrangig um etwas neues zu lernen, daher das "meist gut" weil eben noch nicht alles immer so super routiniert läuft. Aber natürlich ist es mir auch wichtig, meine Arbeit dort richtig und gut zu machen, das tue ich auch! Ich war was Schule, Uni und Arbeit angeht schon immer sehr gewissenhaft und würde niemals das Ergebnis meiner Arbeit riskieren, nur um irgendwas unbedingt anders zu machen, da denke ich schon sehr viel mit.
Dass sie ihren Job gut macht - so wie ich auch! - ist für mich natürlich kein Grund, sie runterzumachen. Das war auch nicht mein Ziel, ich wollte nur betonen, wie wir offenbar auf einander wirken - sie auf mich recht engstirnig und ich auf sie völlig planlos.
Wo meine Kollegin und ich uns in die Haare kriegen sind eben Kleinigkeiten, die mit dem Ergebnis der Arbeit null zu tun haben - warum machst du das in der Reihenfolge? Warum legst du das da hin? Warum fährst du mit der Staßenbahn und nicht dem Bus heim? Warum isst du XY zu mittag?
Kann man hier schlecht beschreiben, so dass es klar rüberkommt - da fehlen Tonfall und Gesichtsausdruck.
Künstlich-pubertär-revoluzzermäßig finde ich mich eigentlich nicht und habe das auch seit ca. 10 Jahren nicht mehr als Feedback von meinem Umfeld bekommen (und damals war ich ja noch echt-pubertär *g*). Ich bin eigenlich sehr vernünftig, fast schon langweilig in meiner Alltagsgestaltung, aber manche Dinge mache ich eben gerne anders als die meisten. Manche Sachen finde ich einfach witzig, was jetzt z.B. das Styling angeht, und probiere gerne mal was aus, aber sicher nicht um anzuecken oder mein Umfeld zu verstören mit meiner zwanghaften Pseudo-Originalität
dafür fühl ich mich auch schon zu alt!
Du bist ein lebender Mensch, eine Frau, und kannst irren und zweifeln und gut sein. (Erich Fried)
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19.03.2014, 11:45Inaktiver User
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
Standardantwort, stur zu wiederholen wie eine kaputte Schaltplatte, am besten immer mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht: "Weil ich will."Warum fährst du mit der Staßenbahn und nicht dem Bus heim? Warum isst du XY zu mittag?
NICHT erklären. Nicht rechtfertigen.
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19.03.2014, 15:50
AW: Die Freiheit, nicht immer funktionieren zu müssen
@Horus: Leichter gesagt als getan, aber werde ich versuchen!
Du bist ein lebender Mensch, eine Frau, und kannst irren und zweifeln und gut sein. (Erich Fried)



da fühle ich mich also meist wohl!
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