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    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    sorry, sollte gar nicht sooo hart sein...

    ich hab's mir erlaubt, weil ich so verdammt gut weiß, wovon ich schreibe...
    Nein, entschuldige dich nicht. Ich glaube, genau das zu brauchen.

    Das merkt man. Vielleicht magst du davon erzählen?

  2. Inaktiver User

    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    da gibt es nicht viel zu erzählen... ist ja auch schon ein bisschen her, ein vierteljahrhundert. kurz gefasst kann ich nur sagen, für mich wurde es umso besser, je mehr ich mich mit dem identifizieren konnte, was ich TUE (statt wie ich aussehe). beruflich, aber auch privat. ich habe beruflich eine weile suchen müssen, bis ich "mein ding" gefunden hatte, aber es hat sich gelohnt.

    ich glaube inzwischen auch, es ist ziemlich normal, mit anfang 20 stark solche identitätskrisen zu haben. dein umgang damit (am freund mäkeln, fixierung auf das aussehen) ist der klassiker für frauen, würde ich sagen.

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    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    da gibt es nicht viel zu erzählen... ist ja auch schon ein bisschen her, ein vierteljahrhundert. kurz gefasst kann ich nur sagen, für mich wurde es umso besser, je mehr ich mich mit dem identifizieren konnte, was ich TUE (statt wie ich aussehe). beruflich, aber auch privat. ich habe beruflich eine weile suchen müssen, bis ich "mein ding" gefunden hatte, aber es hat sich gelohnt.

    ich glaube inzwischen auch, es ist ziemlich normal, mit anfang 20 stark solche identitätskrisen zu haben. dein umgang damit (am freund mäkeln, fixierung auf das aussehen) ist der klassiker für frauen, würde ich sagen.
    Ja, das denke ich auch. Ich muss mich auf das Leben konzentrieren und das tun, was ich gerne mache. Wenn es halt momentan im Job nicht läuft, eventuell ein neues Hobby finden, das mir Spass macht.

    Ja, das kann schon sein. Vielleicht nehme ich das alles irgendwie ein bisschen zu ernst.

  4. Inaktiver User

    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    Zitat Zitat von lulu4 Beitrag anzeigen
    Ja, das kann schon sein. Vielleicht nehme ich das alles irgendwie ein bisschen zu ernst.
    nö, ich glaube, die sachen, die dich gerade umtreiben, kann man gar nicht ernst genug nehmen!

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    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    Zitat Zitat von lulu4 Beitrag anzeigen



    Der Vergleich mit anderen: Ja, das tue ich, und zwar zu oft. Das war schon in meiner frühen Jugend so. Ich erinnere mich, dass ich im Verein (da war ich etwa 14) immer sein wollte wie ein anderes Mädchen, da sie so lustig war und alle damit anstecken konnte. Ich war da schon immer sehr ruhig und unscheinbar. Das zog sich weiter und ich finde immer wieder Vergleichsbeispiele. Nicht zuletzt auch die "andere", in die sich mein Freund vor ca. einem Jahr verguckt hat. Ich kann dann gar nicht mehr objektiv denken, sondern sehe oft nur das Gute an ihr und das Schlechte an mir.

    Das geringe Selbstwertgefühl: Ja, auch das spielt eine Rolle. Ich kann mir aber nicht genau vorstellen, woher das kommt. Ich habe eine wunderbare Familie, tolle Freundinnen. Ein Punkt ist sicher das Problem mit meiner Haut, ein anderes das Problem mit meinem Freund letztes Jahr. Es gab eine Zeit, wo ich mich so klein und minderwertig neben ihm gefühlt habe. Ich denke, dass das auch ein Grund ist, wieso die Beziehung mich manchmal unsicher macht. Ich habe das Gefühl, ihm in irgend einer Weise unterlegen zu sein (wahrscheinlich auch wegen dieser "anderen"). Und ich denke, dass ihn das manchmal ganz schön überfordert, wenn ich wieder meine Zweifel hege. An manchen Tagen fühle ich mich stark und dann frage ich mich, ob diese Beziehung überhaupt noch Sinn macht, ob er mich noch ernst neben kann usw.



    Lulu
    Liebe Lulu,

    im Grunde genommen ist es eigentlich schnurz, warum das Selbstwertgefühl gering ist und warum man sich vergleicht. Alle "guten" Dinge kommen ja meist aus der Kindheit. Wo genau jetzt der Grund für dieses und jenes liegt, kann zwar interessant sein, ist aber nicht entscheidend für die Veränderung. Für die zählt nur, was man künftig bewusst anders macht. Du willst ja nicht künftig in der Analyse hängen, sondern eine Verbesserung .

    Drum: was brauchst du, um dein Selbstwertgefühl zu steigern und was, um deinen Fokus auf dich und deine Talente zu lenken?
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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    AW: Eigene Unzufriedenheit, Alltag, Umgang mit Partner etc.

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Liebe Lulu,

    im Grunde genommen ist es eigentlich schnurz, warum das Selbstwertgefühl gering ist und warum man sich vergleicht. Alle "guten" Dinge kommen ja meist aus der Kindheit. Wo genau jetzt der Grund für dieses und jenes liegt, kann zwar interessant sein, ist aber nicht entscheidend für die Veränderung. Für die zählt nur, was man künftig bewusst anders macht. Du willst ja nicht künftig in der Analyse hängen, sondern eine Verbesserung .

    Drum: was brauchst du, um dein Selbstwertgefühl zu steigern und was, um deinen Fokus auf dich und deine Talente zu lenken?
    Ja, du hast recht. Es ist unnötig, sich Gedanken darüber zu machen, denn es wird ja damit nicht besser.

    Hm, was ich brauche, um mein Selbstwertgefühl zu steigern... das ist schwierig zu beantworten.

    Ich denke, dass ich mich zu fest abhängig von Äusserem mache. Sei es mein Aussehen an sich, der Vergleich mit anderen, Abhängigkeit (in gewissem Masse) von meinem Freund usw. Wobei das wahrscheinlich das grösste Übel ist. Und richtig glücklich bin ich eben in dieser Beziehung auch nicht.

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wann ich das letzte Mal richtig "frei" war und mich selbst gespürt habe, dann merke ich, dass es allesamt Momente sind, die ich alleine erlebte. Zum Beispiel als ich die Resultate meiner letzten Semesterprüfungen in den Händen hielt. Oder meine erste Pole-Dance-Stunde.

    Es tut gut, sich solche Sachen in Erinnerung zu rufen.

    Ich danke euch allen herzlich

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