Ich glaube nicht, dass es ungesund ist, einen 1,5-kg-Karton 20 m zu tragen. Ehrlich gesagt glaube ich eher, dass es ungesund ist, es um jeden Preis zu vermeiden. Es geht mir nicht darum, bei der Arbeit Gewichtheben zu veranstalten, sondern davon weg zu kommen, für jede kleine Kleinigkeit nach einer Erleichterung zu suchen. - Und wieso einseitig?
Genauso mit meinem Bücherrucksack: da waren keine 10 großformatigen Bildbände drin. Damit die Treppen hochzugehen, war nicht so bequem wie den Fahrstuhl zu nehmen - aber eben auch nicht schlimm.
Mich nervt die generelle Haltung bei vielen Menschen, sich von allem zu entlasten. Auch von Dingen, die eigentlich gar keine Last sind.
Alles muß so bequem wie nur irgendwie möglich sein: es gibt Leute, die fahren lieber 20 min immer wieder um den Block, um einen Parkplatz direkt vor der Haustür zu ergattern, als dass sie den Wagen 300m entfernt abstellen und dann eben die paar Schritte gehen.
Und ich finds eben bequemer, sich einen Parkplatz zu suchen, für den ich nicht ewig durch die Gegend fahren muß. Wenn ich dann drei Sekunden länger gehen muß, ist es völlig ok.
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Ergebnis 11 bis 17 von 17
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12.03.2014, 10:12
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
Geändert von Petrolia (12.03.2014 um 17:18 Uhr) Grund: Wort vergessen
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12.03.2014, 21:03Inaktiver User
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
Mit deinem Parkplatzbeispiel geh ich mit und es ist sicher gesünder, die Treppen hochzulaufen statt den Fahrstuhl zu benutzen.
Die absichtliche Umhertragerei von Sachen, wenn es nicht sein muss, sehe ich anders.
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12.03.2014, 21:23Inaktiver User
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
Sorry, aber das ist doch Unsinn. Ein einziges Mal ein paar Bücher 4 Stockwerke hochtragen? Das ist doch Killefitt! Es geht schließlich nicht um ständiges Hochtragen im Akkord.
Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass einige es hier als Herausforderung ansehen, 4 (!) Stockwerke zu Fuß zu gehen. Seid ihr wirklichh so schlaff?
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13.03.2014, 12:30
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
Genau.
Genau das ist oft das Problem. Ich mache das jeden Tag zweimal und werde von einigen meiner Kollegen mit großen Augen angesehen - als ob ich jeden Tag zweimal zu Fuß und ohne Atemgerät auf den Mount Everest steigen würde. Dabei sind es nur 4 Stockwerke Treppen! Für viele ist das schon weit außerhalb ihres normalen Bewegungsradius', und das finde ich echt bedenklich.
Aber das ist ja eben auch das Thema des Strangs: sich nicht in die Bequemlichkeit fallen zu lassen. 4 Stockwerke Treppen hochzusteigen ist keine Herausforderung (naja, für mich nicht, für andere anscheinend schon), aber bequem ist es eben auch nicht.
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13.03.2014, 12:48Inaktiver User
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
seit ich mit meinem enkel plus kinderwagen leider den aufzug (einkaufszentrum) nutzen muss -ich gehe auch lieber treppen - weiss ich, dass es sehr viele menschen jeden alters gibt, die sogar 1 etage mit dem aufzug fahren.

ich rede jetzt nicht von gehbehinderten.
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13.03.2014, 16:38Inaktiver User
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?
Und zum Ausgleich rennen sie dann ins Fitnessstudio auf den Stepper.
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13.03.2014, 22:59Inaktiver User
AW: 7 Wochen ohne BEQUEMLICHKEIT - wer macht mit?



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