Liebe Siebenschläferin,
Ich habe dich gerade in meiner Pause gelesen.Sehr gerne gelesen :-)
Der Ausdruck emotional rollercoaster gefällt mir ;-)
Und ich komme gleich nochmal auf dein posting zurück.
Die Tage ist jemand verstorben, jung und plötzlich.Er selbst stand mir nicht sehr nahe, sondern gehörte über familiäre Bindungen aber doch sozusagen zu meinem Leben seid der Jugendzeit.Und wie das so ist, man spricht über die Zeit, die schönen Momente, Erinnerungen.In mir hat das eine Menge ausgelöst.Das hat mit Loslassen für mich selbst natürlich eher am Rande zu tun, er stand mir ja nicht so nah, wenngleich mich das sehr berührt hat.
Die Angehörigen, die Freunde haben ihn unwideruflich verloren.Wie schwer muss das loslassen sein.
Und dann stand ich da.Mit meinen Loslass-Problemen, auch noch negativen Erfahrungen gegenüber.
Ich fühlte mich plötzlich so undankbar, so hässlich damit.So klein dem Leben gegenüber.So selbstmitleidig.
Beim Thema Selbstmitleid fiel mir auf, das ich früher tatsächlich so nicht gewesen bin.
Ich war denke ich noch nie die Loslass-Künstlerin und glaube heute auch, die werde ich niemals sein.
Aber ich habe mich lange nicht unterkriegen lassen, immer wieder Ärmel hochgekrempelt und auf zu neuen Ufern nach einer Phase des Trauerns, Grübelns,Verabschiedens.Mit Energie, Freude und Mut.Fiel mir dann auch nicht so schwer.
Ich war teils sogar so eine richtige turbulentere.
Und eines hat mich das jetzt schon gelehrt.Ich hatte früher, so merkte ich jetzt, für Menschen, welche sehr lange so festgehangen haben gar nicht so viel Verständnis ! Nicht herablassend gemeint, ich Verstand es aber schwerer.
Leben nahm seinen Lauf und irgendwann ist das ganze gekippt.
Und heute sehe und fühle ich mich plötzlich selbst so,wie ich hier jetzt schreibe.
Es kam das erste, was ich in Wirklichkeit nicht verabeitet bekommen hatte.Losgelassen.Anfangs bin ich schnell weitergegangen.Es kam das nächste obendrauf.To be continued.
Gerade in Bezug auf schmerzliche, negative Ereignisse.
Natürlich hänge ich anfangs auch in der Schleife,den schönen Momenten nachzuhängen.Komischerweise komme ich damit aber irgendwann erstaunlich gut klar.
Zu deinen Erklärungsansätzen.
Kindheitsbedingt spielt mit Sicherheit eine Rolle.Ich sortiere das gerade für mich neu, habe mir dazu aber in meinem Leben schon einige Gedanken gemacht.
Mein Vater war emotional auch teils sehr distanziert, später mit mir oft überfordert.Bei meiner Mutter ist es eher das Thema Ambivalenz.
Sie beide haben auch nie das dickste Selbstwertgefühl gehabt.Und waren ingesamt mit vielem im Leben ge-/überfordert.Ich "musste" da unkompliziert mitlaufen.
Wir verstehen uns aber heute gut, haben auch tatsächlich in den letzten Jahren viel geredet.
Allein das hat mir oft geholfen.Ist alles eher wohl ein Therapie-Thema.
Dies Faible für die von dir /zuvor von mir beschriebenen Partner.Ja, ich hatte das sicher einmal.Es geht mir allerdings schon seid längerem so, das mir das abhanden gekommen ist.
Meine letzte Erfahrung hat mir das wirklich deutlich gezeigt.Ich weiss, das früher dennoch so eine Art Faszination, eine Art ungelöstes Rätsel für mich sozusagen übrig geblieben war.
Nun dachte ich ja wirklich, das dieser Mann anders wäre.Diesmal stand ich mit schreckgeweiteten Augen von Entpuppung zu Entpuppung da.Das verliebt sein war auch rasant weg.Es blieb zum Schluss und das schreibe ich nicht gerne, weil ich das gemein finde, aber es trifft es, eine Art Ekelgefühl übrig.Regelrecht körperlich.
Und ich kann heute meine eigene "Rolle", welche ich jahrelang in Beziehungen eingenommen habe selbst an mir nicht mehr ausstehen.Die finde ich auch nur noch zum davonlaufen.
Aber nützt ja alles nichts, loslassen fällt mir dennoch schwer.Wenn es auch nur die Inneren Szenarien sind.
Gebunden daran bin ich somit auch - leider- immer noch.
Ich stehe Esoterik sehr kritisch gegenüber, Spiritualität ist etwas anderes.Das vorweg, aber deinen Text finde ich schön und passend.
Vor allem in einem Punkt fühle ich mich absolut ertappt ;-)
Den hatte ich nämlich als Jugendliche schon.
Das Thema der "absoluten Freiheit ".Oder besser gesagt Sehnsucht danach, Beschäftigung damit.
Das man immer an etwas gebunden sein wird stimmt natürlich.Und es ist sicher gut achtsam zu schauen, an was.
So simpel, so wahr
Ich bleibe weiter dran.Ich weiss, das nicht nur die Zeit sozusagen Wunden heilt, ich muss da aktiv zu beitragen.
Den festen Willen habe ich immerhin jetzt.
Vielen Dank der Schwester im Geiste :-) und
Liebe Grüsse Nina
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20.02.2014, 11:45Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Geändert von Inaktiver User (20.02.2014 um 12:05 Uhr) Grund: Ergänzungen
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21.02.2014, 09:31Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Was verstehst du unter absoluter Freiheit? Wonach sehnst du dich da, was ist das für dich?
Absolute Freiheit gibt es im eigentlichen Sinn nicht. Zu einem Miteinander, zum Zusammenleben der Menschen gehören Regeln. Das fängt schon damit an, dass man z.B.den eigenen Müll niemandem in den Garten werfen sollte bzw darf. Wenn jeder sich die absolute Feiheit nehmen würde, würde es gewaltig rücksichtslos zwischen uns Menschen ablaufen. Mit dem Begriff kann ich so nichts erstrebenswertes verbinden. Außerdem sind wir an unsere Körper beispielsweise gebunden, die uns ebenfalls nicht die absolute Freiheit erlauben. Wer nicht schläft,weil er seine Nächte und Tage lieber frei gestalten möchte, wird bald erschöpft zusammen brechen. Wer nichts ißt, weil er sich unabhängig und frei fühlen will von so profanen Bedürfnissen, wird verhungern. So gibt es eine Menge grundlegender Notwendigkeiten, die einen Menschen überhaupt erst leben lassen. Wie weit fasst du den Begriff Freiheit für dich?
Wir brauchen auch Bindungen an andere Menschen, Liebe, Zuneigung, Freundschaft, sonst vereinsamen, verbittern und verkümmern wir emotional. Wenn wir keine Beziehungen mehr aufbauen oder pflegen, wenn wir uns abwenden von unseren Familien und Freunden, was bleibt dann noch? Es gibt ja Menschen, die sich entscheiden in Abgeschiedenheit zu leben, aber glücklich erscheinen sie mir nicht unbedingt. Ich sehe sie eher als verschlossen und abgekapselt, abgewandt von der Welt, auf der wir doch zusammen leben und arbeiten sollen. Sie verschließen sich vor der gemeinsamen Aufgabe. Und auch das ist in meinem Verständnis eine fragwürdige "Freiheit", wenn man diese Lebensform überhaupt als frei bezeichnen kann. Eher als gefangen in Grundsätzen, entweder selbst erdacht oder angepaßt an Glaubenslehren.
Was also ist für dich die "absolute Freiheit"?
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21.02.2014, 11:09Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Liebe Smirna,
Ich stimme dir völlig zu.So meinte ich das sicherlich auch nicht, nicht mal damals.
Denn der Text von Siebenschläferin erinnerte mich zunächst an meine Jugend und das ich dort genau dies Thema schon einmal hatte und als Jugendliche dachte ich bestimmt radikaler ;-) und da war es eben die "Absolute Freiheit".Was ich damit meinte war einerseits eher Unabhängigkeit und andererseits Stärke.
Ich wollte stärker, unangreifbarer, unverletzlicher sein.Für mich sein.
Ab und an hatte ich dieses Thema aber immer mal wieder in meinem Leben bewusst und ich denke, dann ging es um unabhängig sein von , nicht mehr abhängig zu sein von.Eben frei sein.
Dann meinte ich frei zu sein von in dem Fall Beziehungen, die mir gar nicht gut tun.
Und trotz all dem hing ich dann immer wieder so abhängig genau daran.Zumindest eine Zeit lang.
Und dann danach eben noch in dem ewig langem Nachdenken bzw. Nicht Loslassen können danach,
wie ich hier festellte fehlte wohl das echte Verarbeiten gerade von Verletzungen.
Vielleicht fehlt mir auch die Balance zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit ?
Und hat es etwas mit Sehnsucht zu tun.Bestimmt auch.
Ich renoviere gerade.Dabei kann man sehr gut seine Gedanken schweifen lassen, ich jedenfalls.
Ich habe in dem Zuge auch alte Tagebücher gefunden.Ich schreibe schon seid meiner Jugend.
Ich habe gestern schon reingeschaut.Mal sehen, was ich da so zur "Freiheit" noch schrieb.
Ganz tolle Sache, das.
Ich will hier loslassen und hänge jetzt tatsächlich sogar in alten Tagebüchern herum.
Wenn das so weiter geht, brauche ich mindestens noch - viele Jahre.
Ich glaube, das wird noch ein recht anstrengendes Unterfangen für mich, um mal ehrlich zu sein.
Ich traf gestern eine Frau, welche mir erzählte, nachdem sie von ihrem Verlobten quasi direkt vor der Hochzeit verlassen wurde, brauchte sie viele Jahre, so sechs, sieben, bis sie wirklich das Gefühl hatte, das die Wunden verheilt wären.Und das sie sich alle Zeit der Welt dafür genommen hatte, so ungeduldig manche um sie herum waren.Sie hat mir sehr damit imponiert.
Liebe Grüsse Nina
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21.02.2014, 16:47Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Hallo Nina,
Loslassen ist bei mir auch ein aktuelles Thema. (Aber ich weiß woher meine Probleme stammen, und das sind andere als deine.)
Kennst du die tolle Seite von dem Paar Marc und Angel:
www.marcandangel.com/2014/02/16/15-things-you-must-give-up-to-be-happy-again/]15 Things You Must Give Up to Be Happy Again
Viel Kraft!
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21.02.2014, 17:06Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
5 Jahre wunden lecken muss man sich aber auch leisten können. Und das geht nur wenn das Schicksal es gut mit einem meint. Kommt im Leben mehr zusammen kommt man aus dem Wunden lecken nicht mehr heraus.
Zitat von Inaktiver User
(Entschuldigt meinen trockenen Ton)
Man kann nicht sein Leben lang an der schlimmen Kindheit knusern (auch wenn das für immer bleibt...), das Leben ist so schnell vorbei.
Das Leben ist jetzt.
Und ich Stimme zu, dass der Schlüssel darin liegen kann aktiv das Positive (Licht) zu suchen und in sein Leben zu lassen und holen.Geändert von Inaktiver User (21.02.2014 um 17:15 Uhr)
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21.02.2014, 19:15Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Liebe limonata,
Danke des links, werde ihn mir ansehen.
Ich kann deine Antwort schon nachvollziehen ;-)
Ich selbst habe einen Grossteil von Zeit ziemlich auf der Überholspur gelebt.
Unter anderem aus der Argumentation, das Leben Jetzt ist.
War auch nicht nur verkehrt,ich bereue es nicht.
Ich fand es aber faszinierend, in welcher Art und Weise diese Frau, ich kenne sie aber auch nicht allzu gut,
sich selbst mit diesem festem Vorsatz für sich unbeirrbar in den Vordergrund gerückt hat.
Ist auch nicht so, das sie in der Zeit nicht gelebt hätte ;-)
Um die "schlimme Kindheit" ging es dabei auch gar nicht.Aber sie wollte diese Beziehung, sie erzählte nicht viel, war aber einiges wohl nicht so glücklich und das ganze wirklich für sich verarbeitet haben.
Ich kenne sie heute nur als soweit ziemlich glückliche Frau und treffe sie ab und zu mit ihren Kindern.
Mit meinem Aktionismus, der wie geschrieben auch positive Seiten hatte, habe ich heute das Gefühl,
bin ich aber auch öfter weggerannt.
Oder es war eben der falsche Aktionismus, teils.
Ich war übrigens niemals jemand, der ein ewiges lamentieren über eine "schwere Kindheit" grossartig hat gelten lassen.Mich hat das sogar häufig genervt.
Mich haben ja auch die Menschen öfter genervt, die nach nur ein , zwei halbwegs schlechteren Erfahrungen jahrelang damit hausieren gegangen sind und jahrelang ihre schwere Leidensgeschichte immer wieder erzählt haben.Genervt liest sich jetzt etwas gemein- bis zu einem gewissem Grad hatte ich durchaus öfter ein Ohr für jene und habe so meine klugen Ratschläge gegeben, zur Seite gestanden, zu motivieren versucht.
Tja- und heute nerve ich mich selbst damit ;-) Zwar dann nur überwiegend mit mir selbst, aber immerhin.
Und kann plötzlich so durchaus andere vielleicht auch besser verstehen.
Heute sehe ich das aber auch etwas differenzierter.
Und das nur Aktiv man selbst loslassen kann- schrieb ich ja.Es ist nicht nur die Zeit, die heilt.
Ich bin gar nicht so der passive Vertreter.Aber was Verletzungen/Negative Erfahrungen heilen angeht war ich offenbar doch eher der Meinung, die würden mit der Zeit einfach so in einem Loch verschwinden.Und dann weg sein.
Das war ein Trugschluss.
Zur Ergänzung.Ich habe hier im Forum auch zum Thema loslassen gesucht.
Es gab da einen thread von einer Frau, ich glaube im Trennungsforum, weiss es leider nicht mehr genau.Wie schwer es ihr fiel loszulassen, es dauerte lange.Bis die Sonne sozusagen wieder schien.Da erging es mir genau so, ich fand es mutig und richtig, sie stand so zu sich selbst.Und ich glaube, das ist es, was so wichtig ist.
Und das habe ich öfter nicht getan.Und wenn mir jemand sagte, jetzt mach mal, du musst drüber hinweg sein, das dauert , reiss dich zusammen- habe ich das dann versucht.
Obwohl es innerlich nicht stimmig war.Ich habe mich sozusagen selbst belogen.
Liebe Grüsse NinaGeändert von Inaktiver User (21.02.2014 um 19:33 Uhr) Grund: Ergänzung
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21.02.2014, 19:52Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Natürlich dauert es geheilt zu sein.
Natürlich ist es gut seine Gefühle ausleben zu können.
Natürlich hat man sein Leben lang an einer schlimmen Kindheit zu tragen.
Natürlich geht in der akuten Situation nichts.
...
(Ich weiß wovon ich Rede. Leider. Auch beim leiden etc.)
ABER:
Wie gesagt, dass muss man sich leisten können. Vielleicht hatte diese Frau einfach Glück, und sie erlebte sonst nie problematisches. Dann geht das gut aus.
Die schlimme Kindheit ist nur ein Beispiel: Trotzdem hat man die Chance nicht sein ganzes Leben dafür opfern zu müssen.
Das hat nichts mit dem "Leben auf Überholspur" und nichts mit "blindem Aktionismus" zu tun, ganz im Gegenteil, und auch nichts mit zusammenreissen.
Sondern mit der Entscheidung "glücklich zu sein". Das kann man auch ganz ruhig. Aber man muss dafür auch etwas tun, und es ist bestimmt nicht immer leicht.
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21.02.2014, 20:39Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Liebe limonata,
Ich liebe zwar renovieren, bin jetzt aber auch schon rechtschaffen ziemlich platt ;-)
Ich bin mir nicht sicher, ob wir aneinander vorbeireden.
Es ist aber auch ein komplexes Thema.
Ich weiss nicht recht, was du mit dem es sich "leisten zu können " meinst ?
Vielleicht erklärst du das noch einmal ?
Und das mit dem glücklich sein.Hhhhm.
Ich bin auch oft in meinem Leben glücklich.Ich bin auch glücklich teils in Beziehungen gewesen, das ist hier ja mein Thema, selbst wenn sie nicht immer toll waren.
Also ich kann da auch sehr im Moment leben :-)
Ich will aber gerade ein Kapitel versuchen zu schliessen.
Auch wenn ich denke, das es Zeit brauchen wird.
Wo ich selbst mich sehr mit negativen Beziehungserfahrungen identifiziert habe.Die ich, kann ich nicht leugnen, auch hatte.
Das will ich hinter mir lassen.
Und die haben sich ausgewachsen.Weil ich glaube, das ich ewig schon über einen Berg "Müll", der sich sozusagen im Laufe der Zeit angesammelt hat , im wesentlichen zwei Tackticken angewandt habe.
Entweder ich tue so, als sei der nicht da oder rede ihn kleiner, als er ist.
Oder ich schliesse die Türe hinter mir- dann sehe ich ihn ja nicht-aber kehre ja früher oder später nach Hause zurück.
Und dann ist mir der Müll auch noch peinlich.
Ich empfinde ihn nämlich als solchen und nicht als liebenswertes Lebenschaos.
Das identifizieren mit solchen Dingen wie,
Ich werde immer verlassen werden, wenn ich mein Herz an jemanden hänge.
Ich werde nie interessant und gut genug sein und reichen, als das mich ein anderer so wie ich bin lieben kann.
Wenn ich nur ansatzweise kompliziert werde oder mich um mich selbst drehe, statt um den anderen,
dann wird der rasant schnell abdanken.
Wenn ich dem anderen nicht ab Punkt xy hinterherlaufe, dann läuft gar nichts mehr.
Wenn ich Forderungen stelle, anstatt überwiegend den Forderungen/Wünschen der anderen nachzukommen, dann war es das.
To be continued.
Das sind defintiv Erfahrungen, welche ich gemacht habe.Über kurz oder lang.
Aber es sind welche, die ich loslassen möchte, mich damit nicht mehr identifizieren.
Denn irgendwo weiss ich genau, das ich das gar nicht bin.Das- macht mich tatsächlich nicht glücklich.
Heute zumindest gewiss gar nicht mehr.
Mein "Ziel" ist dabei primär gar keine neue Beziehung oder das ich morgen ganz toll glücklich und saniert sein werde und heil und frisch und froh- und munter und sexy und anziehend und ich weiss nicht was alles.
Für andere.
Aber ich merkte, bevor ich anfing hier zu schreiben, das ich allmählich wirklich Angst bekomme.
Angst vor ich sage mal "neuen Begegnungen".
Angst, dann in immer der gleichen Schleife zu landen.
Und das nimmt Mir dann tatsächlich Glück.Denn das kannte ich lange in meinem Leben trotz vielem nicht.
Ich war immer wieder neugierig auf Erfahrungen und Begegnungen.
Dazu schwindet mir seid geraumer Zeit die Energie.
Und das- möchte ich um Meinetwillen nicht mehr weiter zulassen.
Liebe Grüsse Nina
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21.02.2014, 21:12Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Vielleicht brauchst du weil gerade alles zu viel wurde einfach etwas Erholung und Nestwärme.
Wo/Wie könntest du die bekommen?
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21.02.2014, 22:12Inaktiver User
AW: Wie kann ich besser negative Beziehungserfahrungen loslassen ?
Liebe limonata,
Ja, Nestwärme und Erholung stehen auf dem Programm !
Zum Glück habe ich auch ein paar wenige, aber immerhin Anlaufstellen beim Thema Nestwärme.
Hey- ich hatte aber noch eine Frage gestellt, die Antwort würde mich ehrlich interessieren.
Musst du natürlich nicht, wenn du nicht magst.
Aber mal ein ganz anderes Thema.Gar nicht an dich gerichtet.Wirklich an eine Allgemeinheit.
Ich war einmal vor Jahren in einem Forum aktiv.
Da gab es sehr interessanten Austausch, habe ich sehr geschätzt.
Hier hatte ich teils länger mitgelesen.
Vielleicht fiel es mir da gar nicht so auf.
Aber ich habe heute das Gefühl, meine postings sind viel zu ,ich sage mal lang ?
Viel zu ausführlich oder so ?
Ich kannte das seinerzeit gar nicht.Da war ich jetzt nicht so ein Solitär.
Und da ich auch selten die Möglichkeit habe stets und ständig online zu sein, fand ich das auch ziemlich gut.
Also ich meine das gar nicht weiter blöd.Muss vielleicht mal drüber nachdenken.
Ich fühle mich nur grad latent blöde mit meinen langen postings.
Vielleicht habe ich aber auch einen Zahn der
Zeit verpasst.
Ansonsten habe ich hier auch schon wirklich viel tolles mitnehmen können, rein vom Mitlesen.
Liebe Grüsse Nina


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