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  1. User Info Menu

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Es gibt ja gerade ein "prominentes" Beispiel - aus Dieter wurde Max Moor.

    Ich selber benutze seit mehr als 20 Jahres meinen zweiten Vornamen als Rufnamen - habe mich in einer neuen Umgebung nur mit diesem eingeführt, was ja kein Problem war.

    Die Verwandtschaft dagegen und Freunde aus der vorherigen Zeit tun sich extrem schwer damit bis zur vollkommenen Verweigerung ... Allem Anschein nach ist der (Vor-)Name doch viel stärker mit einer Person verknüpft als von mir vermutet.
    Seltsamerweise klappt das mit dem Nachnamen (Eheschließung) doch auch!

    Ich wünsche dir für dein Projekt viel Erfolg!
    Mir bedeutet mein (neues) Leben ohne diesen ungeliebten Vornamen sehr viel.

    Gruß von chabrol

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    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Ich habe das umgekehrte Problem. Ich hasse meinen Mittelnahmen. Erstens mag ich ihn nicht und zweitens kenne ich ein paar gruselige Gestalten mit dem Namen. Ich habe ihn als Erwachsene einfach immer weggelassen, obwohl er in meinem Pass steht. Ist das ok? Habe noch nie darueber nachgedacht.

    Also auch bei Buechern, die unter meinem Namen veroeffentlicht wurden.

    Und, ich habe immer noch nicht verstanden, was die TE will. Erklaer doch bitte mal. Also willst Du den zweiten Namen, den Du annimmst zu Deinem Rufnamen machen? Also wie gesagt, Du heisst jetzt nur Ute. Jetzt willst Du Ute Maria heissen. Willst Du, dass alle Dich Ute Maria nennen oder nur Maria?

    Es ist etwas schwierig, seinen Namen ueber etwa 20 zu aendern. Meine Schwester hat es durchgesetzt, sie wollte einfach nicht mehr bei ihrer niedlichen Verkuerzung bleiben, sie wollte einfach bei ihrem Namen genannt werden. Also z.B. Elisabeth statt Lilly. Sie hat sich geweigert, auf Lilly zu reagieren. Aber, einen ganz neuen Namen einzufuehren? Aber, ich finde einen Mittelnamen dazu zu tun ohne rechtliche Schritte total ok. Du kannst ihn nur nicht auf ofizielle Schriften tun. Also beim Einwohnermeldeamt oder so. Kann Dir aber auch wurscht sein (waere es mir).

    Ich denke ich werde wenn ich heirate einfach den Namen meines Mannes als Mittelnamen waehlen und meinen nicht so geliebten zweiten Namen loswerden. Und das ganz offiziell. So kann ich auch weiterhin mit meinen zwei Namen, Vor- und Nachnamen durch die Welt laufen. Bloeder Mittelname weg, Mann ist auch zufrieden, fertig.

  3. Inaktiver User

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Ich werde den Namen als meinen einzigen Rufnamen nutzen bzw. einführen.
    Aber natürlich mit meiner Erklärung/Begründung wie ich es im ersten Post geschrieben habe.

    Da ich so etwas noch nie gemacht habe, weiß ich auch nicht wie meine Umwelt reagiert. Ich denke, dass mindeste was entsteht, sind Gespräche und diese sind erst einmal positiv in meiner Vorstellung.

    Ich empfinde mich als relativ unverkrampfte Person und wenn sich meine Namensänderung für mich und meine Umwelt doch in Richtung eines Problems entwickelt, weiß ich, dass das nicht das richtige war.

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    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Naja, der Name kann ja nur besser sein als "Kieselmurmel"!

  5. Inaktiver User

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich denke ich werde wenn ich heirate einfach den Namen meines Mannes als Mittelnamen waehlen und meinen nicht so geliebten zweiten Namen loswerden. Und das ganz offiziell. So kann ich auch weiterhin mit meinen zwei Namen, Vor- und Nachnamen durch die Welt laufen. Bloeder Mittelname weg, Mann ist auch zufrieden, fertig.
    Wie heißt Du dann? Ute Karl-Heinz?

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    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    haha, nein! Ich werde seinen Nachnamen als Mittelnamen nehmen. Das waere in Deutschland seltsam, aber in dem Land in dem ich lebe wird das viel gemacht. Dass man z.B. den Nachnamen der Mutter zum Vornamen eines Kindes macht. Frueher nur bei Jungs, jetzt auch bei Maedchen. Also dann heisse ich Ute Mueller Meier. Statt Ute Mechthilde Meier.

    Mir ist noch war eingefallen, Kieselmurmel. Im Studium kannte ich eine Frau, die hasste ihren Vornamen. Er war so ein altdeutscher Name, so etwas aus dem Nibelungen Lied. Und der hatte auch noch eine graessliche Abkuerzung. Und sie war total nett und alle haben ihr geraten, den Namen zu aendern. Sie nam dann auch den Namen einer geliebten Grossmutter und der passte so gut, dass ich jetzt den ganzen Tag drueber nachdenken musste, wie sie denn eigentlich davor geheissen hat. Also, wenn es passt, dann passt es. Statt Siglinde (oder Siggie) hiess sie dann also Charlotte und das passte richtig gut.

  7. Inaktiver User

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Ich finde, das ist eine seltsame Idee

    Der Name ist doch auch ein großer Teil der Identität!? Der Vorname sowieso.
    Warum will man den nach Jahrzehnten ändern? Nur weil der Name der Oma "schöner" ist? Da hat sicherlich jeder einen Vornamen, der einem besser gefällt - und andersnamige Menschen, die einem lieb und teuer sind - aber sich deshalb selbst umtaufen? Als 2. Vorname hätte ich es ja vielleicht verstanden - aber seinen bisherigen Namen nun wegfallen zu lassen und sich neu zu nennen bzw. rufen zu lassen? Mein Umfeld würde das höchst merkwürdig finden - und ich auch.

    Ganz fürchterliche Vornamen - außer vielleicht "Adolf" - gibt es doch gar nicht und wenn, dann kann man sie irgendwie abkürzen/abändern.

    Nein, der Wunsch ist seltsam. Da würde ich wirklich mal in mich gehen und überlegen, was sonst noch dahinter stecken könnte.

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    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Bist Du Dir sicher das das so einfach geht ?? Eine gute Bekannte der Familie hat durch einen Schreibfehler bei der Geburt einen anderen Vornamen bekommen. Ihre Eltern hätten es damals ändern lassen können, fanden den Namen aber so gut das sie es nicht gemacht haben. Jahrzehnte später wollte sie es denn mal machen, um lästigen Nachfragen zu entgehen (sagen wir mal so sollte Sabine heissen -> eingetragen wurde aber Sarine), aber da hieß es das Änderungen und Hinzufügen von Vornamen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich ist (z.B. wenn einem der Name psychische Probleme bereitet oder dieser negativ belastet ist (z.B. Adolf)...)

    Ansonsten könnte ja jeder kommen und sagen das ihn sein Name nervt und dann hat man in einem Leben plötzlich 10 Vornamen gehabt und keiner blickt mehr durch...

    LG pippi

  9. Inaktiver User

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Zitat Zitat von Pippilotta77 Beitrag anzeigen
    Bist Du Dir sicher das das so einfach geht ?? Eine gute Bekannte der Familie hat durch einen Schreibfehler bei der Geburt einen anderen Vornamen bekommen. i
    Jaaaaa ..... früher gab es die dollsten Geschichten. Standesbeamte, die einen Namen nicht geben wollten, weil unchristlich ... oder der Pastor bestimmte den Rufnamen des Kindes, weil gerade der entsprechende Patronatstag war ..

    Oder ... mein Opa! Als meine Mama geboren wurde, machte er sich auf den Weg zum Standesbeamten ... auf dem Weg dorthin traf er etliche Nachbarn, mit dem halbem Dorf musste auf den neuen Erdenbürger angestoßen werden ... beim Standesamt angekommen, wusste er war noch den Namen ... aber nicht mehr das Geburtsdatum .... heute, gestern, vorgestern???? ... völlig egal ..... prost !!!!

    Meine Oma erzählte immer, dass meine Mutter eigentlich einen Tag später geboren war ... aber man änderte die Geburtsurkunde deshalb nicht und feierte auch immer am eingetragenen Tag ...

    das nur mal so am Rande ....

  10. User Info Menu

    AW: Bisher nicht vorhandenen zweiten Vornamen "zulegen"

    Meine Oma und ihre acht Schwestern haben alle, wirklich alle an ihren Vornamen herumgepfuscht. Nicht viel, aber so, wie es ihnen gefiel. Meine Oma heißt Marta ohne "h". das fand sie doof, hat ein "h" reingemacht und wird nun in allen amtilichen Dokumenten so geführt. In der Geburtsurkunde stehts natürlich ohne "h".
    Die Schwestern haben ihren Endvokal ganz nach Laune geändert. Aus einer Anne wurde eine Anna, aus einer Elsa wurde eine Else aus einer Marie eine Maria .... Ich glaub, sie wollten immer genau das, was sie nicht hatten. Und sie haben es einfach durchgezogen.
    Klar, das waren andere Zeiten Geburtsjahr 1919 und früher, da konnte man solche Spielchen vielleicht eher machen als heute, wo alles digital und lückenlos dokumentiert wird, aber lustig fand ich diesen Spleen schon.
    It will be fine in the end - if it's not fine, it's not the end!

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