Der erste teil meines Beitrags war ganz allgemein gehalten, dich meinte ich nicht damit. Sonst hätte ich dich angesprochen.
Ich glaube nicht, dass jemand meint, du sollst einfach damit aufhoeren, sondern eher herausfinden, warum du so misstrauisch bist...Es war nicht das Ziel auf meinem Misstrauen rumzuhacken, eher wollte ich herausfinden warum ich das bei fast allen Menschen habe, aber nun gut und es ist immer einfach jemandem zu sagen; "Dann hör doch einfach auf damit!" Würde einem Alkoholiker auch wenig helfen...
Das weiss ich doch nicht was du hast. Du sagst nur du hast allen gegenüber Misstrauen und ich finde Achtung zu haben hat wohl was damit zu tun, die Menschen ernst zu nehmen und ich zitiere wiederAh, dann hab ich also vor keinem Menschen Achtung? ...
ich würde mich mal fragen, warum...dass ich die Menschen generell nicht so ernst nehme wie es sein sollte, weil ich dahinter meistens eine Lüge vermute und bei meinem Mann ist es das selbe, das hat 0 mit meiner Achtung vor ihm zu tun.
Ich setzte Achtung mit Respekt gleich und du scheinbar mit Aufmerksamkeit schenken, sich kümmern. Gehoert natürlich dazu, aber ohne den Respekt fehlt was.
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Thema: Misstrauen..
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12.02.2014, 21:52Inaktiver User
AW: Misstrauen..
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13.02.2014, 09:01Inaktiver User
AW: Misstrauen..
Leandra, du bist ein Arbeitstier und dein Mann ist das komplette Gegenteil davon.
Ich habe hier einen Kollegen (35 J.), der 5 x die Woche beim Arzt ist und wenn eins grad mal wieder in Ordnung ist, legt er sich mit dem Fahrrad hin und muss genäht werden. Mich macht das wahnsinnig, da ich selbst noch mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit ginge (ich bin aber fast nie krank). Ich muss nicht erwähnen, dass er natürlich immer während der Arbeitszeit zum Arzt geht und das auch auf direkte Ansprache nicht ändert.
Menschen mit so unterschiedlichen Einstellungen passen nicht wirklich zusammen. Du hast nur die Chance, das Thema komplett auszublenden und ihm zu überlassen, sonst wird es bei euch ein Dauerthema bleiben, das die Beziehung vergiftet. Dein Mann wird sich garantiert nicht ändern.
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13.02.2014, 09:25Inaktiver User
AW: Misstrauen..
[Ironiemodus ein]Ich habe hier einen Kollegen (35 J.), der 5 x die Woche beim Arzt ist und wenn eins grad mal wieder in Ordnung ist, legt er sich mit dem Fahrrad hin und muss genäht werden.
Ja, klar, er fällt natürlich absichtlich mit dem Fahrrad hin.
Und natürlich geht er auch gerne und freiwillig dauernd zum Arzt. Und dann auch noch während der normalen Praxisöffnungszeiten ( = während der Arbeitszeit), was für eine Unverschämtheit!
[Ironiemodus aus]
Es gibt chronische Krankheiten, die einem auch in sehr jungen Jahren treffen können und die man den Betroffenen äusserlich nicht unbedingt ansieht, die eine sehr enge ärztliche Überwachung erfordern, also mehrmals wöchentlich.
Klar, ich kenne den betreffenden Kollegen nicht. Vielleicht simuliert er wirklich bzw. nützt das System aus. Aber manchmal eben auch nicht. ich bin da immer vorsichtig mit Vorverurteilungen (auch, weil ich jetzt selber weiss, wie es sich anfühlt, eine chronische Erkrankung zu haben, die man mir nicht ansieht und die man mir teilweise nicht glaubt bzw. von der man die Schwere nicht wahrhaben will)
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13.02.2014, 09:57
AW: Misstrauen..
Hallo Werderbremen, erstmal danke für dein Feedback

Bis jetzt habe ich den selben Eindruck von ihm wie du, ich hoffe aber trotzdem noch darauf, dass ihm der neue Job gefällt und sich seine Einstellung zur Arbeit ändert, zumal er mir immer wieder von seinen Zielen und Plänen erzählt.. Welche auch zu realisieren sind, aber da hat krank feiern dann gar keinen Platz mehr.

So geht es mir eben auch. Einfach interessehalber habe ich meinen Chef gefragt wie viele Kranktage ich im 2013 hatte, es waren 5 Tage, vowon ich 3 einfach keine Lust hatte^^.. So viel hat mein Mann schon nach 2-3 Monaten.
Es ist so, dass wir uns in den restlichen Bereichen der Beziehung sehr gut verstehen und ergänzen. Es gibt sonst keine Eckpunkte bei uns, in denen wir uns uneinig sind oder die oft zu Streit führen, ausser eben das Thema mit der Arbeit.
Mir ist schon klar, dass dies nicht nur ein kleiner Punkt ist und es stresst mich mehr, als ich mir am Anfang eingestehen wollte, jedoch ist es für mich kein Scheidungsgrund. Wenn ich die Geschichten hier lese, wo es um übertriebene Eifersucht, jahrelange Lügen, Betrug, Verbote, häusliche Gewalt ect. geht, kann ich mich wirklich glücklich schätzen...Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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13.02.2014, 10:34Inaktiver User
AW: Misstrauen..
Scheinst du also auch zu praktizieren: krank machen, wenn man gar nicht krank ist, sondern bloss keine Lust zum Arbeiten hat.wie viele Kranktage ich im 2013 hatte, es waren 5 Tage, vowon ich 3 einfach keine Lust hatte
Der Wettbewerb, wer weniger Krankheitstage hat, ist übrigens ziemlich bescheuert. Der Wettbewerb, wer am härtesten im Nehmen ist und bei der höchsten Fieberanzeige (oder eben: mit dem Kopf unter dem Arm) noch arbeiten geht, ist ebenfalls ziemlich dämlich.
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13.02.2014, 10:41
AW: Misstrauen..
Das ist mir vollkommen bewusst und das unterschätze ich auch nicht. Weil mein Mann früher aber schon zugegeben hat, dass er körperlich eigentlich gar nicht krank ist, er sich mental einfach krank fühlt und in der Zeit als er so dermassen Liebeskummer wegen mir hatte, sogar eine Auflage vom Arbeitgeber bekommen hat, ab dem 1 Tag bereits ein Arztzeugnis zu bringen, ist meine Glaubhaftigkeit einfach ein wenig abhanden gekommen.. Obwohl ich mittlerweile schon glaube, dass er wirklich Rückenschmerzen hat.. - ich deswegen aber niemals zu Hause bleiben würde.
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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13.02.2014, 10:44
AW: Misstrauen..
Warum du von Wettbeweb sprichst muss ich nicht verstehen und wenn ich sonst das ganze Jahr durch sehr selten von der Arbeit fern bleibe und auch nicht wenig arbeite, kann ich es mir schon mal leisten zu Hause zu bleiben, nach einer 6 Tage-Woche. Aber das ist typisch BriCom, dass man sofort mit jemandem Verglichen wird der das selbe tut, dass es aber ein völlig anderes Ausmass hat ist ja wurst ne ;)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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13.02.2014, 10:49Inaktiver User
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13.02.2014, 10:51Inaktiver User
AW: Misstrauen..
die eigentlich interessante frage finde ich:
warum muss dein mann dir und sich selbst gegenüber vorgeben krank zu sein, um die arbeit schwänzen zu dürfen?
wenn er ehrlich wäre, was würde er dann wohl zu dir und zu sich selbst sagen?
für mich sieht es so aus, als ob er unter einem großen legitmationsdruck steht. er kann oder will diese jobs eigentlich nicht machen, kann und will aber dazu nicht stehen.
er scheitert an den leistungsanforderungen die von der gesellschaft, von dir und von ihm selbst kommen, aber das kann er sich nicht eingestehen.
das ist insofern schade, als er offensichtlich keinen schritt weiter kommt.
könnte er offen über ängste und blockaden sprechen, fände er vielleicht einen besseren ansatzpunkt als den momentanen, der für mich so aussieht, als ob er immer mit dem kopf gegen die gleiche wand anrennt.
eine weitere interessante frage für dich, leandra, ist, ob du nicht an diesem punkt besser etwas los lässt und aufhörst, dir sein befinden so zueigen zu machen.
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13.02.2014, 11:03Inaktiver User
AW: Misstrauen..
Ja, sicher. Ich bleibe auch mal einen Tag zu Hause oder verlängere das Wochenende. Aber dazu melde ich mich nicht krank (denn das wäre gelogen, die Wahrheit ist, ich habe keine Lust), sondern baue ordnungsgemäss Überstunden ab. Die sich zwangsläufig ansammeln, wenn man so viel arbeitet, wie du sagst.wenn ich sonst das ganze Jahr durch sehr selten von der Arbeit fern bleibe und auch nicht wenig arbeite, kann ich es mir schon mal leisten zu Hause zu bleiben, nach einer 6 Tage-Woche.
Nee, du machst genau das Gleiche wie das, was du bei deinem Mann ankreidest. Krank feiern, obwohl du gar nicht krank bist, sondern in Wahrheit keine Lust hast. Aber bei dir ist es natürlich etwas gaaaaaaaaanz anderes. Bei einem selber ist es immer etwas gaaaaanz anderes.
Krankheitstage zahlt der Arbeitgeber. Auch dann, wenn man gar nicht krank ist, sondern sich wegen Unlust krank gemeldet hat. Deshalb muss man ja nach einigen Tagen Abwesenheit ein Arztzeugnis vorlegen, denn der AG will schon wissen, ob jemand wirklich krank ist oder nur blau macht.wie ist das in der schweiz, leandra. bist du krankenversichert? wieviel urlaub steht dir zu?
zahlt dann die krankenkasse so ein blau machen
Wer nicht krank ist aber trotzdem einen Tag mal nicht arbeiten möchte, der bezieht diesen "Blaumachtag" korrekterweise auf Urlaub (haben wir hier in der Schweiz 4 Wochen, bei vielen Arbeitgebern sogar 5) oder auf Überzeit.



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