Puh.....da kommt einiges zusammen.....
Also ich würde mich da fragen:
Hat er nun Rückenschmerzen oder nicht?
Wenn nein, warum verhält er sich mir gegenüber genauso wie gegenüber Chef und Arzt?
Und stöhnt mir was vor?
Will er mich veräppeln, oder hat er Angst vor Offenheit mir gegenüber?
Wieso hält er nicht, was er verspricht?
Naja, ich hoffe, ich tue ihm nicht Unrecht.
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Thema: Misstrauen..
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12.02.2014, 17:52
AW: Misstrauen..
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12.02.2014, 17:55
AW: Misstrauen..
Ja ich mag es allgemein nicht. Kann mit Kranken schlecht umgehen bzw ich weiss nicht wie. Ich wünsche meistens einfach gute Besserung, mehr nicht. Ich mag es auch nicht wenn mich jemand bemuttert wenn ich krank bin, ich werde schon wieder gesund, bin ja nicht sterbenskrank nur weil ich vielleicht mal eine Grippe habe.
Vielleicht kommt es auch einfach daher, dass meine Mutter ständig jammert. Sie hat auch ihr Leben immer Schmerzen, teils wurde sogar ich dafür verantwortlich gemacht. Ich kann dieses Jammern einfach nicht mehr ab.. Ich ertrage es im wahrsten Sinne des Wortes nicht. Ich habe gerade ein echt schlechtes Gewissen..
Da hast du absolut recht. Er hat mir heute Vormittag auch gesagt dass sein Arzt ihm geraten hat, jeden Tag einen kleinen Spaziergang zu machen, habe dann auch gleich geantwortet das ich gerne mitgehe. Habe ihm auch seinen Rücken eingecremt und einen normalen Abschiedskuss gegeben, als ich zur Arbeit musste.
Ich hoffe nicht, dass es so weit kommen wird.
Danke für deine gut gemeinten Worte.
Geändert von Leandra_82 (12.02.2014 um 18:11 Uhr)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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12.02.2014, 18:19
AW: Misstrauen..
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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12.02.2014, 18:25
AW: Misstrauen..
Vertrauen ist für mich ein Geschenk. Das schenke ich, ohne Gegenleistung zu erwarten.
Ich überlege mir vorher gut, ob ich Vertrauen schenke.
Wenn ich das Gefühl habe, mich lügt jemand an, dann überlege ich mir, warum er mir kein Vertrauen schenken kann und welchen Profit er davon hat mich anzulügen. Ich lasse ihm seine Lüge und versuche auch nicht diese aufzudecken, sogar wenn ich weiß, dass es gelogen ist.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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12.02.2014, 18:26
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12.02.2014, 18:38
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12.02.2014, 19:00
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12.02.2014, 19:55Inaktiver User
AW: Misstrauen..
Ich handhabe das auch so. Die meisten Menschen lügen aus Angst: Angst jemanden zu verletzen, Angst sein Gesicht zu verlieren, Angst etwas preiszugeben, das einen in einem schlechten Licht darstehen lässt. Nur wer sich wirklich angenommen fühlt, kann sich oeffnen.
Viele Menschen vorverurteilen unbewusst und dein Gegenüber merkt das.
Und: diejenigen, die Ehrlichkeit in einer Beziehung konstant thematisieren, sind oft nicht selten unehrlich zu sich selbst. Du Leandra, bietest deinem Mann ja immer an, offen zu reden und sagst ihm, dass er dir alles erzählen kann usw. Solange er aber fühlt, dass du ihm mit Misstrauen begegnest auch wenn du dieses nicht offen bekundest, wird er es nicht tun.
Und solche Aussagen wie
Ich finde all das hat sehr wohl viel mit deiner Achtung vor ihm zu tun... Du weisst nicht was ich schon alles für meinen Mann getan habe und wie froh er ist, dass er mich hat...
...Ich habe meinen Mann vor der Hochzeit etwas mehr als 1 Jahr gekannt und hatte auch eine Affäre mit ihm. ... ich habe mit meinem Mann sonst keine Probleme.
...dass ich die Menschen generell nicht so ernst nehme wie es sein sollte, weil ich dahinter meistens eine Lüge vermute und bei meinem Mann ist es das selbe, das hat 0 mit meiner Achtung vor ihm zu tun.
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12.02.2014, 21:02
AW: Misstrauen..
Wo thematisiere ich Ehrlichkeit konstant?...
Es war nicht das Ziel auf meinem Misstrauen rumzuhacken, eher wollte ich herausfinden warum ich das bei fast allen Menschen habe, aber nun gut und es ist immer einfach jemandem zu sagen; "Dann hör doch einfach auf damit!" Würde einem Alkoholiker auch wenig helfen...
Ah, dann hab ich also vor keinem Menschen Achtung? ...
- Weisst du was Achtung für mich bedeutet? - Das ich stets ehrlich zu meinem Mann bin, ihn nicht schlecht behandle, ihn nicht beleidige oder beschipfe, ihn respektiere und mir wichtig ist wie es ihm geht. Und das alles trifft sehr wohl auf mich zu. Mein Mann kommt immer an 1. Stelle und wenn ihm was fehlt oder er was braucht bin ich immer da. Nur weil ich ein Problem damit habe ihm zu glauben wegen seiner Krankmacherei, bedeutet das nicht, dass ich ihn nicht wertschätze, dass hat eifach mit meinem Misstrauen zu tun, was ich bei allen Menschen habe, leider...Geändert von Leandra_82 (12.02.2014 um 21:07 Uhr)
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12.02.2014, 21:31Inaktiver User
AW: Misstrauen..
Leandra,
ich seh das etwas anders.
Keinesfalls bin ich der Ansicht, dass du deinem Mann hier irgendwie "Unrecht" tust oder es gefälligst einfach mal so hinnehmen musst, dass er ständig krank ist/feiert(?).
Immerhin hat er dir gegenüber ja in der Vergangenheit schon mehrfach zugegeben, dass er gar nicht wirklich krank war! (Das finde ich sehr wichtig, um die Situation hier etwas einzuschätzen.)
Und auf dem Hintergrund verstehe ich es sehr gut, dass du misstrauisch bist. Dass er auf sterbender Schwan macht, würde mein Misstrauen übrigens auch nur verstärken.
Ich denke, du kennst deinen Mann besser als wir hier und wirst schon einigermaßen einschätzen können, ob er simuliert oder nicht. Für mich sieht sein derzeitiges Krankmelden so aus: er beginnt bald einen neuen Job und sieht nun einfach nicht mehr ein, wieso er sich die letzten Wochen im alten Job noch irgendwie engagieren sollte. Falls er wirklich so denkt, kann ich auch deine Enttäuschung verstehen. Immerhin hattet ihr eine Absprache und er hat sich nicht dran gehalten. Zum wiederholten Male! Kein Wunder also, dass du ihm misstraust.
Ebenfalls finde ich es nachvollziehbar, dass du Angst hast, dass es auch im nächsten Job nicht besser wird. Denn auch das kennst du ja bereits von seinen vorherigen Jobs.
Ich denke, der Mann geht nicht gerne arbeiten und ich würde meinen Hintern drauf verwetten, dass es kein Job auf der Welt schaffen wird, dass er zum Arbeitstier mutiert. Wie Dharma schon sagte: Du hast dir da wohl ein Weichei angelacht, der mit Rückzug und Resignation reagiert, wenns ungemütlich wird. Anstatt sich durchzubeißen, meldet er sich eben krank.
Ich finds auf jeden Fall mutig von dir, dass du mittlerweile (endlich!) hier zugibst, dass dich das massiv stört.
In den anderen Strängen hast du das nicht so richtig zugegeben. 
Ich finde dein Misstrauen sehr verständlich. Denn auch wenn alles andere im Lot ist zwischen euch, so ist das doch ein wichtiger Punkt, den ich auch nicht einfach beiseite schieben könnte.
Die Frage ist, inwiefern sich das weiterhin auf eure doch noch sehr junge Ehe niederschlägt. Ich wage zu orakeln, dass du dich entweder mit dieser Arbeitsunlust anfreunden - oder gehen musst.
Leider öffnet er sich dir gegenüber nicht. Statt dessen spielt er übertrieben den sterbenden Schwan, damit du ihm auch ja nur glaubst. Denn er spürt sicherlich, dass du ihm da misstraust.
Irgendwie seid ihr in einer sehr unguten Spirale. Und zwar nach unten.
Ich wüsste auch nicht wirklich, was ich tun würde - ich glaube, ich würde versuchen mich zu zwingen (und das würde mir sehr schwer fallen), ihn komplett in Ruhe zu lassen, was seinen Job angeht. Und dann schauen, wie er sich im neuen Job verhält.
Feiert er da immer noch weiter so viel krank, dann würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ich mit einem Mann alt werden wollte, der sich vor der Verantwortung drückt. Du wirst in dieser Beziehung wohl immer "der Macher" sein. Ich bin ehrlich - ich würde das nicht wollen. Ich brauche einen starken Mann an meiner Seite, bei dem ich das Gefühl hätte, mich auch in den heftigsten Krisenzeiten verlassen zu können. Und bei einem Mann, der mir gegenüber bereits mehrfach das Wort gebrochen hat, hätte ich dieses Gefühl definitiv nicht.



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