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Thema: Misstrauen..

  1. Inaktiver User

    AW: Misstrauen..

    Ich habe fast ein wenig Mitleid mit deinem Mann, Leandra.

    Ein Job, den er hasst. Dann eine Bevölkerung, in die er nicht rein kommt (als Deutscher in der Schweiz). Freunde, die erstmal deine sind (und zuallererst einmal dir entsprechen, deinen Vorlieben, Anschauungen etc.). Dann eine Frau, die zwischen Mutti und Megäre hin- und hermäandert.

    Der Kerl kriegt DruckDruckDruck. Deine Version von "Druck rausnehmen" ist offensichtlich "die Desinteressierte spielen" - auch nicht wirklich hilfreich. Außerdem - auch wenn du deine erzieherische Einstellung ihm gegenüber eine Zeit lang nicht lebst, wird sie für ihn dennoch spürbar sein. Er kennt dich.

    Das passt nicht zwischen euch auf Dauer. Da könnt ihr noch soviel "gemeinsam durch gemacht" haben. Das ist irgendwas zwischen Dankbarkeits- und Abhängigkeitsbeziehung - auf beiden Seiten.

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    AW: Misstrauen..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sicher ? Keine Lüge ?
    Was soll ich denn jetzt vorrangig glauben? Dass Du ne Klatsche willst oder die ^^ ???

    Also bitte..


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt das ? Deine weiteren Erläuterungen sagen genau das Gegenteil. Was soll ich jetzt glauben ?

    Wer lügt denn jetzt? Die anderen? Du?

    Darf ich fragen was das soll? Ich habe den Strang nicht nur wegen meinem Mann eröffnet, sondern auch wegen meinem Problem, fast niemandem mehr von Anfang an glauben zu können ohne das er sich zuerst beweisen muss, ist bei meinem Mann ja gerade der Fall. Er ist krank geschrieben bis Ende Woche, ich nehme ihm seine Schmerzen aber nicht ab. - Mein Empfinden, mein Problem und darüber möchte ich hier diskutieren..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte Dir fast den Vorschlag machen, Deinen Thread noch einmal zu schreiben und zwar eindeutig, nicht ambivalent und nicht so, dass man sich das Passende rauslesen muss, also in jeder Sicht objektiv (s.o.)

    Wer muss sich was raussuchen aus meinem Strang...? Ich habe zwei Themen rein geschrieben, die zwangsläufig miteinander verknüpft sind. Du behauptest jetzt, es geht nur um meinem Mann, das stimmt aber nicht. Müsste ich den Thread noch einmal schreiben, würde ich ihn 1:1 so formulieren wie ich es jetzt auch getan habe.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Du das schaffst, klar und eindeutig und unmissverständlich zu kommunizieren, ohne falsche Höflichkeit und ohne Relativierungen, dann kannst Du auch das, was Du "Lügen" nennst, anprangern.

    Ich verstehe wirklich nicht, was dein Problem ist und du mir mit so einem Satz sagen möchtest, aber muss ich wahrscheinlich auch nicht..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja grad das Elend in der Welt und in der Geschichte der Menschheit: überzeugt zu sein, ich bin die Gute, die Ehrliche, will anderen nie etwas böses .....Warum nur sind nicht alle so wie ich?
    -seufz-

    Habe ich irgendwo geschrieben ich lüge nie? Habe ich geschrieben ich bin die Gute und Ehrliche? Ich denke nicht. Das ist deine Interpretation.
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

  3. Inaktiver User

    AW: Misstrauen..

    Gut aber du hast ihn dir doch ausgesucht!.
    Solche Dinge erfährt man meist nicht schon nach den ersten paar Wochen...
    Ja, aber deshalb ist es in der Regel besser, mit der Heirat auch etwas länger zuzuwarten, nämlich über das Rosa-Brillen-Stadium hinaus, und die Person, die man heiraten will, ein wenig länger als nur einige Wochen oder Monate kennenzulernen.

    Okay, hilft dir jetzt auch nicht wirklich weiter. Anderer Ansatz: schaffst du es, das Thema die nächsten paar Wochen einfach mal komplett ruhen zu lassen? Also auf seine Krankheitsmeldungen in keiner Weise mehr zu reagieren - weder mit Bemerkungen, was du davon hältst, noch mit Unterstützung (das heisst, bring ihm auch keinen Tee mehr), sondern so zu tun, als finde das gar nicht statt? So könntest du ev. sowohl von ihm als auch von dir Druck wegnehmen. Und dann, in einem ruhigen, völlig neutralen Moment, redet ihr mal ganz grundsätzlich über eure Zukunftsvorstellungen und auch über eure gegenseitigen Ängste. Mehrheitlich LOSGELÖST von der konkreten Job-Krankmach-Situation.

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    AW: Misstrauen..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Es geht mir wirklich um beides, schliesslich hat mein Misstrauen ja auch damit zu tun, dass ich ihm nicht glaube das er Schmerzen hat.

    Sorry, jeder Arzt der Welt würde ihm bei so einem Gejammer glauben.. Wenn sogar sein Chef glaubt, er war früher immer wirklich krank, obwohl das nicht der Fall war (was er selber zugegeben hat, da er einfach nicht mehr dort arbeiten wollte) wird ein Arzt, bei dem er vorher noch nie war, auch keinen Zweifel daran haben.

    Wir haben den Plan mal für ein paar Jahre auszuwandern und wenn ich mir dort nicht darauf verlassen kann, dass er regelmässig arbeiten geht, habe ich ein gewaltiges Problem. Ich stelle aufgrund erneuter Krankheit gerade einfach ziemlich viel in Frage.. :(
    ..
    Ich vermute, dass Du gerade dabei bist, die Realität als das zu sehen, was sie tatsächlich ist. Wahrscheinlich spielen auch Deine unerfüllten Erwartungen an Deinen Mann eine entsprechende Rolle. Du hast Dir ein Bild von ihm gemacht, das durch die rosarote Verliebheitsbrille gesehen war. So langsam hebt sich der rosarote Schleier und die Tatsachen kommen auf´s Tablett. Ob Du Dich damit arrangieren kannst, bleibt abzuwarten.

    Fatal ist allerdings, dass Deine Bemühungen Deinen Mann in die (von Dir gemeinte) "richtige Richtung" zu schieben, nichts fruchten. Dadurch läufst Du immer wieder gegen die Wand...

  5. Inaktiver User

    AW: Misstrauen..

    Du hast absolut Recht, cheshirekatz,

    Eine Frage wäre noch anzufügen: Wäre es nicht an der Zeit, sich mal zu fragen, warum der Mann sich ihr gegenüber nicht öffnen kann? Ihr nicht vertraut und sich nicht traut, über seine Gründe und Gefühle in Bezug auf den Job zu reden und sie einzubeziehen?
    Muss schlimm sein, in einer Partnerschaft einsam zu sein und sich auch dort noch wehren zu müssen, wie im Job.

    Im übrigen: es ist schon öfters vorgekommen, dass hinter gelegentlichen und als "nix" abgetanen Beschwerden sich eine ernsthaftere Krankheit verbarg. Was, wenn er nicht simuliert und sich langfristig etwas ankündigt? Es ist nur zu hoffen, dass sie sich nicht deswegen einmal in Grund und Boden schämen muss.

    Übrigens: von einem Paartherapeuten las ich einmal: eine Ehe ist dann unrettbar zu Ende, wenn bei einem Partner die Achtung vor dem anderen weg ist. Es gibt keinen Weg zurück.
    Verachtung zeigt sich unter anderem, wie man über den Partner spricht (z.B. hier) und urteilt.

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    AW: Misstrauen..

    Leandra,

    du wurdest auch im anderen Thread mehrmals gefragt, ob du es akzeptieren könntest, wenn dein Mann Hausmann und Vater ist und du das Geld "ranschaffst". Ich finde die Grundhaltung daran nicht verkehrt, denn dann könntest du deinen Mann akzeptieren und hast nicht allzu große Erwartungen an ihn. Und alles was er dann macht (vielleicht findet er tatsächlich das was ihm liegt und ackert bald 60 Stunden die Woche- jahrelang ) ist eine willkommene Wendung.



    Es hört sich schlimm an, wenn man erstmal "nichts erwartet" vom Anderen, aber es hilft auch von eigenen (übertriebenen?) Ansprüchen, die den Anderen überfordern können.

    Ich finde bei euch gibt es eine ganz ungute Entwicklung. Du bist hilflos weil du dich auf die Worte deines Mannes nicht mehr verlassen kannst. Und er kann sich offensichtlich nicht anders behelfen als sich, ich weiß nicht wie, fast schon passiv- (aggresiv?) weinerlich verhält. Ich stimme da jagenau und cheshirekatz (heijeijei, was fürn Nick, hab ich den jetzt richtig so?) zu, der traut sich nicht, sich bei dir zu öffnen.

    Jetzt hat der "Witz" deines Mannes zu seinem Chef, zuhause bei seiner Frau sei dann der Teufel los, doch eine ernste Komponente.
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

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    AW: Misstrauen..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass Dir dieses Thema immer bewusster wird, weil diese spezielle Situation mit Deinem Mann immer mehr Raum in Deinem Leben einnimmt. Und dass sich bei Dir eine Unzufriedenheit mehr und mehr ausbreitet. Dass Du es nicht mehr so leicht hinbekommst, diese "Schwäche" Deines Mannes nur auf dieses eine Thema zu beziehen..
    Ich denke einfach weiter, das wird das Problem sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Bild wie ich es meine: Du hälst eine Taschenlampe ganz dicht vor die Wand und nur ein kleiner begrenzter Punkt (Arbeitssituation Deines Mannes) wird beleuchtet.
    Du änderst Deine Perspektive, gehst zwei Schritte nach hinten und beleuchtest jetzt mit der Taschenlampe die Wand. Das beleuchtete Feld ist viel größer und Du siehst nicht mehr nur die Arbeitssituation Deines Mannes, sondern alles was davon beeinflusst wird, insbesondere Eure Beziehung...
    Mein Mann macht ja vieles richtig, das muss ich hier nicht nochmal erwähnen. Dieses Thema macht mich einfach wütend, traurig, was auch immer..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Thema Lügen, schau mal bei Wikipedia unter Konfabulieren.
    Ok danke.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe ja den anderen Strang auch schon verfolgt und immer wieder heißt es der Mann sei ein Weichei und ein Waschlappen. Warum? Worin liegt denn der Unterschied zwischen Weichei und Burnout? Warum wird es denn dem Mann nicht zugestanden, dass es ihm so schlecht geht, dass er in der Firma tatsächlich nicht mehr arbeiten kann?
    Weil es in den 2 anderen Firmen vorher auch schon so war, dass er oft gefehlt hat wegen Krankheit. Dort wo er arbeitet geht es ihm wirklich gut. Er muss nicht 10h am Tag arbeiten und hat auch keine Menschen umsich die ihn nicht mögen oder schätzen, ganz im Gegenteil! Er kommt mit allen dort sehr gut zurecht und ich bekomme was ihn betrifft auch oft positives Feedback zu hören.

    Für mich bekommt jemand Burnout der nur noch arbeitet, keine Zeit mehr für sein Privatleben hat, die Arbeit mit nach Hause nimmt und ihm somit alles zu viel wird und das ist bei ihm ja nicht so..
    Zitat Zitat von _clementine_ Beitrag anzeigen
    Berechtigte Frage. Ich vermute Leandra empfindet das so, obwohl sie es, bei ihrer Liebe sich nicht selbst eingesteht.... und man liest das in den Zeilen mit und interpretiert dass dann (zumindest mache ich das). Zum anderen hat ja jeder sein Menschenbild, ich vergleiche das Bild von Leandras Mann mit den Männern die ich als "Weichei" empfinde - und da passt er rein (Schublade zu!) Und er hält keine Arbeit länger durch, wird dann oft krank, in Zeiten der Arbeitslosigkeit geht es ihm aber augenscheinlich besser, also von daher denke ich nicht an ein Burnout (auch wenn Existenz- u. Zukunftsängste krank machen).
    So ist es..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe fast ein wenig Mitleid mit deinem Mann, Leandra.

    Ein Job, den er hasst..
    Er arbeitet erst seit November da.. Und ich frage mich, weshalb er diesen Job überhaupt angenommen hat, wenn er jetzt plötzlich ganz weg von der Telekommunikation möchte. Gut, darüber zerbreche ich mir mal lieber nicht den Kopf.. Er hat jetzt einen neuen ganz anderen Job und das freut mich sehr für ihn.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann eine Bevölkerung, in die er nicht rein kommt (als Deutscher in der Schweiz).
    Ich frage mich warum ihr auf sowas kommt? Mein Mann kommt gut mit allen hier aus. Er hatte als Deutscher noch nie Probleme mit den Leuten hier, ausser bei der Jobsuche vor ein paar Monaten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Freunde, die erstmal deine sind (und zuallererst einmal dir entsprechen, deinen Vorlieben, Anschauungen etc.). Dann eine Frau, die zwischen Mutti und Megäre hin- und hermäandert.
    Ich kann nichts dafür, dass er keine eigenen Freunde hat, teilweise ist er leider auch ein bisschen selbst schuld daran. Wichtig ist aber, dass meine Freunde ihn mögen und er sehr gut mit ihnen klar kommt.
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

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    AW: Misstrauen..

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Ich hab wirklich versucht anfang Woche verständnisvoll zu sein, ihm Tee gemacht, essen usw, aber ich komm mit seinem Verhalten einfach nicht klar. Er tut wirklich als ob er gleich stirbt! Sein Gesichtsausdruck stets so, als ob er sofort zu weinen beginnt und ich könnte deshalb ausrasten...... Warum bin ich so? :/ ich weiss es nicht, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
    Hm...magst Du es allgemein nicht, wenn Leute ihr Leiden zeigen?
    Und so einen auf "das Leiden Christie" machen?
    Rückenschmerzen, falls er wirklich welche hat, sie schon ekelhaft.

  9. User Info Menu

    AW: Misstrauen..

    Angeblich war er beim Arzt und hat ein Zeugnis bekommen wegen seinen Rückenproblemen, es käme vom vielen Sitzen. Was genau bringt es ihm aber jetzt ewig zu Hause zu bleiben, wo er ja auch nur rum liegt/sitzt?
    Ich kenne deinen Mann ja nicht...ich habe auch selber Rückenprobleme, unswar auch vom (berufmäßig) vielen Sitzen, und das ist echt ekelhaft und kann noch viel schlimmer werden, wenn er nichts dagegen tut. Schieb das mal nicht auf Wehleidigkeit. Ich selber habe Angst deswegen mal eine neue Hüfte kriegen zu müssen...

    Geh mit ihm lieber regelmäßig raus, spazieren gehen und wandern...wenn du ihn liebst und du möchtest dass es ihm besser geht. Wenn dein Mann sagt er hätte Rückenschmerzen, dann wird es wahrscheinlich die Wahrheit sein. Die Ursache für dein Misstrauen, liegt daran, dass du bereits schlechte Erfahrungen gemacht hast und sich diese Gedanken in deinen Unterbewusstsein verankert haben. Das wirst du nicht so einfach ablegen können...dein Misstrauen wird immer wieder kommen und vlt. sogar eines Tages deine Beziehung zu anderen Menschen zerstören.

  10. User Info Menu

    AW: Misstrauen..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, aber deshalb ist es in der Regel besser, mit der Heirat auch etwas länger zuzuwarten, nämlich über das Rosa-Brillen-Stadium hinaus, und die Person, die man heiraten will, ein wenig länger als nur einige Wochen oder Monate kennenzulernen. .
    Ich habe meinen Mann vor der Hochzeit etwas mehr als 1 Jahr gekannt und hatte auch eine Affäre mit ihm. Schau Horus, ich habe mit meinem Mann sonst keine Probleme. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken und bereue keine Sekunde dass ich ihn schon so früh geheiratet habe, auch wenn wir momentan ein Problem haben das mich sehr belastet..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Okay, hilft dir jetzt auch nicht wirklich weiter. Anderer Ansatz: schaffst du es, das Thema die nächsten paar Wochen einfach mal komplett ruhen zu lassen? Also auf seine Krankheitsmeldungen in keiner Weise mehr zu reagieren - weder mit Bemerkungen, was du davon hältst, noch mit Unterstützung (das heisst, bring ihm auch keinen Tee mehr), sondern so zu tun, als finde das gar nicht statt? So könntest du ev. sowohl von ihm als auch von dir Druck wegnehmen. Und dann, in einem ruhigen, völlig neutralen Moment, redet ihr mal ganz grundsätzlich über eure Zukunftsvorstellungen und auch über eure gegenseitigen Ängste. Mehrheitlich LOSGELÖST von der konkreten Job-Krankmach-Situation.
    Das habe ich heute schon versucht. Ich spreche normal mit ihm, verhalte mich jetzt auch nicht desinteressiert ihm gegenüber oder so, gehe einfach nicht auf seine Krankheit ein.
    Zitat Zitat von Allstar Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass Du gerade dabei bist, die Realität als das zu sehen, was sie tatsächlich ist. Wahrscheinlich spielen auch Deine unerfüllten Erwartungen an Deinen Mann eine entsprechende Rolle.
    Mit Sicherheit..

    Zitat Zitat von Allstar Beitrag anzeigen
    Du hast Dir ein Bild von ihm gemacht, das durch die rosarote Verliebheitsbrille gesehen war. So langsam hebt sich der rosarote Schleier und die Tatsachen kommen auf´s Tablett. Ob Du Dich damit arrangieren kannst, bleibt abzuwarten.
    Hmm das ist etwas hart gesagt, da mein Mann ja immernoch sehr liebevoll mit mir umgeht, sehr viel für mich und unsere Beziehung tut und auch sonst toll ist, aber ich wiederhole mich.. Das einzige was aufs Tablett kommt ist die Sache mit der Arbeit.

    Zitat Zitat von Allstar Beitrag anzeigen
    Fatal ist allerdings, dass Deine Bemühungen Deinen Mann in die (von Dir gemeinte) "richtige Richtung" zu schieben, nichts fruchten. Dadurch läufst Du immer wieder gegen die Wand...
    Jap so schauts aus.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast absolut Recht, cheshirekatz,

    Eine Frage wäre noch anzufügen: Wäre es nicht an der Zeit, sich mal zu fragen, warum der Mann sich ihr gegenüber nicht öffnen kann? Ihr nicht vertraut und sich nicht traut, über seine Gründe und Gefühle in Bezug auf den Job zu reden und sie einzubeziehen?
    Ich spreche mit meinem Mann über alles und er kann mit allem und jedem Problem zu mir kommen, dass weiss und tut er auch. Hier spielt eben genau mein Misstrauen eine grosse Rolle. Am anfang habe ich einen sehr guten Beitrag gelesen, dass mein Mann sich so verhällt, weil er eben von meinem Misstrauen weiss und das richtet sich nicht nur gegen andere Leute, sondern auch gegen ihn und er möchte nunmal das ich ihm glaube.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muss schlimm sein, in einer Partnerschaft einsam zu sein und sich auch dort noch wehren zu müssen, wie im Job.
    Finde ich absolut nicht ok dass du sowas schreibst. Du weisst nicht was ich schon alles für meinen Mann getan habe und wie froh er ist, dass er mich hat (-umgekehrt natürlich genauso!). Wir haben hier ein Problem das seine Arbeit und seine Einstellung dazu betrifft und kein Kommunikationsproblem.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im übrigen: es ist schon öfters vorgekommen, dass hinter gelegentlichen und als "nix" abgetanen Beschwerden sich eine ernsthaftere Krankheit verbarg. Was, wenn er nicht simuliert und sich langfristig etwas ankündigt? Es ist nur zu hoffen, dass sie sich nicht deswegen einmal in Grund und Boden schämen muss.
    Aha, sehr nett deine ganzen Unterstellungen hier. Helfen mir echt weiter.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Übrigens: von einem Paartherapeuten las ich einmal: eine Ehe ist dann unrettbar zu Ende, wenn bei einem Partner die Achtung vor dem anderen weg ist. Es gibt keinen Weg zurück.
    Verachtung zeigt sich unter anderem, wie man über den Partner spricht (z.B. hier) und urteilt.
    Mein Problem habe ich bereits geschildet und hat damit zu tun, dass ich die Menschen generell nicht so ernst nehme wie es sein sollte, weil ich dahinter meistens eine Lüge vermute und bei meinem Mann ist es das selbe, das hat 0 mit meiner Achtung vor ihm zu tun.
    Zitat Zitat von _clementine_ Beitrag anzeigen
    Leandra,

    du wurdest auch im anderen Thread mehrmals gefragt, ob du es akzeptieren könntest, wenn dein Mann Hausmann und Vater ist und du das Geld "ranschaffst". Ich finde die Grundhaltung daran nicht verkehrt, denn dann könntest du deinen Mann akzeptieren und hast nicht allzu große Erwartungen an ihn. Und alles was er dann macht (vielleicht findet er tatsächlich das was ihm liegt und ackert bald 60 Stunden die Woche- jahrelang ) ist eine willkommene Wendung..
    Ich habe dort auch gesagt, dass ich damit kein Problem hätte, aber dann soll er mir das bitte direkt so kommunizieren. Sagen: "Hey Schatz, ich bin nicht für die Arbeitswelt geschaffen. Mich macht alles irgendwie krank und nichts gefällt mir. Können wir da eine Lösung finden?" Er weiss das ich sehr gerne schwanger werden möchte, aber er möchte auch noch arbeiten um Geld auf die Seite zu schaffen, dass wir Sicherheiten haben. Es ist also seine Idee und sein Plan weiter arbeiten zu gehen, jedoch macht er jetzt ja ständig krank und meine Befürchtung ist, dass ihn das den nächsten Job kosten wird.

    Lieber ist er aufrichtig und ehrlich zu mir, als dass er anders handelt, als er mir predigt und mir verspricht. So könnte ich mich auch auf andere Dinge konzentrieren und einstellen. Schliesslich habe ich auch so in etwa einen Plan für die nächsten paar Jahre, den wir auch teilen und immer wieder darüber sprechen. Verstehst du was ich meine?

    Es hört sich schlimm an, wenn man erstmal "nichts erwartet" vom Anderen, aber es hilft auch von eigenen (übertriebenen?) Ansprüchen, die den Anderen überfordern können.[/QUOTE]

    Es ist schwer von ihm nichts erwartet, wenn er mir von sich aus Versprechungen macht und von Zukunftsplänen spricht.


    Jetzt hat der "Witz" deines Mannes zu seinem Chef, zuhause bei seiner Frau sei dann der Teufel los, doch eine ernste Komponente.[/QUOTE]

    Och Mensch...
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

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