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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Ich habe mal wieder etwas Lustiges im Netz gefunden (dieses Mal aber nicht zum Thema Narzissmus):

    0180/ 0815
    Psychiatrische Hotline

    Hallo. Dies ist die Psychiatrische Hotline.
    Wenn Sie eine Zwangserkrankung haben, drücken Sie bitte wiederholt die 1.
    Wenn Sie unsicher-dependent sind, bitten Sie jemanden, für Sie die 2 zu drücken.
    Haben Sie eine gespaltene Persönlichkeit, drücken Sie bitte 3, 4 und 5.
    Wenn Sie paranoid sind, wissen wir schon, wer Sie sind und was Sie wollen.
    Bleiben Sie einfach am Apparat, damit wir ihren Anruf zurückverfolgen können.
    Wenn Sie schizophren sind, hören Sie bitte aufmerksam zu. Eine kleine Stimme wird Ihnen sagen, welche Nummer Sie drücken müssen.
    Sind Sie depressiv, so spielt es keine Rolle, welche Taste Sie drücken.
    Es wird sowieso niemand auf Ihren Anruf reagieren.
    Geändert von liebestoll (17.08.2014 um 01:17 Uhr)

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo an alle Betroffene,


    "Wie schaffe ich es mich von einem Narzissten zu trennen?"

    Das Thema ist ernst genug und ich denke, viele lesen das hier nicht zum Vergnügen.

    Ich lese diesen Thread schon seit einigen Tagen. In Häppchen, denn als Betroffene geht es mir nicht gut dabei.

    Im letzten Jahr war ich zur Frauenberatungsstelle und habe angefragt, ob ich unter psychischer Gewalt leide?!
    Soweit bin/war ich schon von mir entfernt, um noch irgendetwas realisieren zu können.
    Folgende Bücher wurden mir empfohlen: "Warum tust du mir das an?", "die Masken der Niedertracht" und "Und das soll Liebe sein?"

    Ich freue mich für diejenigen, die die Trennung schon geschafft haben.

    Jetzt zu mir:

    Wir sind seit 33 Jahren verheiratet. 28 Jahre habe ich mehr oder weniger alles irgendwie "ertragen"?
    Bis zu meiner Krebserkrankung zu meinem 50. Geburtstag. Zeitgleich war meine Schwester an Krebs erkrankt. Ich habe sie 7 Jahre bis zu ihrem Tod begleitet.

    Dann kam auf einmal das wirkliche Gesicht meines Mannes zutage. Denn er hat mich mit meiner Erkrankung und meiner Trauer wirklich sitzenlassen - intern wohlgemerkt - nach außen hin war er das Opfer (ich war ja zu nichts mehr zu gebrauchen) und hat sich überall Mitleid geholt. Für mich unfassbar. Wie ich jetzt erst erfahre habe, hat er meine Krankheit zu seinem Vorteil ausgeschlachtet.

    Jetzt nach 5 Jahren merke ich erst was alles abgelaufen ist. Unsere beiden Söhne hat er auch in ihrer Trauer um ihre Tante und mit ihren Ängsten alleine gelassen. Er hat sich eben nicht "interessiert".
    Nach der 3. Chemo sagte er mir "wie ich leben oder sterben würde - wäre ihm egal"! Er würde sich jetzt seine Kraft woanders holen. Das bedeutete, dass er hat mich wirklich totkrank hier sitzen gelassen hat. Ich weiß nicht, wie ich die Zeit geschafft habe, denn er hat mich total isoliert.

    Im Dezember habe ich dann nach dem Besuch der Beratungsstelle versucht, hier wegzukommen. Aber er hat mich überredet zurückzukommen, mit der Konsequenz, dass mein Leben hier jetzt richtig zur Hölle geworden ist. Überall macht er mich schlecht (er ist ein erfolgreicher Banker), die Nachbarn mobben mich jetzt, seine Familie hat mich in dieser schweren Zeit nicht einmal besucht. Leider habe ich nur zwei kranke Schwestern, die mir auch nicht helfen können. Meine Söhne sind auch schon sehr angeschlagen.

    Keiner kann sich das vorstellen!!!!

    Dieser hilfsbereite, charmante, ehrenamtlich in der Kirche tätige, da kann die "Frau" nur ein "Psycho" sein.
    Jetzt hat er in unserem Dorf noch gesagt: "Sie versteckt ihre Faulheit nur hinter ihrer Krankheit"! Sogar mein Arzt sagt, dass ist wirklich "bösartig" und ich solle sehen, dass ich wegkomme. Das Problem ist ein neuer Knoten, der zu Ostern festgestellt wurde. Dafür interessiert sich mein Gatte auch nicht. Was tun?
    Meine Kinder sagen schon seit Jahren ich würde hier nicht wieder gesund werden. Aber ich kann das alles nicht fassen/glauben????? Er ist doch der Vater meiner Kinder! Ich liebe ihn aus reinem, tiefsten Herzen! Ich kenne ihn seit dem ich 16 Jahre alt bin. Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich fassungslos.

    Seit unser Jüngster im letzten Jahr ausgezogen ist legt er die Maske der Niedertracht nicht mehr ab - für wen sich noch verstellen?

    So, jetzt ist genug geschrieben. Mir ist schon schlecht!

    Euch allen einen schönen Abend!
    MiaK

  3. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo Miak,

    du musst in den letzten Jahren eine sehr schwere Zeit gehabt haben und die Situation ist ja jetzt für dich noch immer unerträglich (Krankheit, mobbende Nachbarn etc.). Wieso hast du dich von deinem Mann überreden lassen, zu ihm zurückzukommen? Wieso wollte er das überhaupt, wenn er jetzt seine Energie bei anderen sucht? Wollte er den Schein nach außen wahren?

    Du hast geschrieben, dass du ihn noch immer liebst, obwohl er dich im Stich gelassen hat und dir das Leben zur Hölle macht. Dein Umfeld, bei dem er dich schlecht gemacht hat, vom Gegenteil zu überzeugen, wird wohl nicht viel Sinn machen. Vielleicht solltest du wirklich den Kontakt zu deinem Mann abbrechen und dir ein neues Umfeld suchen. Viele Betroffene haben im Münchhausenstrang geschrieben, dass sie das in dieser Situation getan haben. Du brauchst ja jetzt deine Kraft, um den Krebs zu bekämpfen. Da kannst du dich nicht noch mit Nebenkriegsschauplätzen beschäftigen. Eine Trennung ist sicher auch anstrengend (wenn dich dein Mann nicht gehen lassen will), aber der Zeitraum ist überschaubar.

    Narrare, eine andere Userin, die auch schon in diesem Strang (vorwiegend aber im Münchhausenstrang) geschrieben hat, kann dir sicher ein paar gute Tipps geben. Sie hat ebenfalls eine Beziehung mit einem ähnlich gestörten Menschen (Borderliner) hinter sich und kämpft gerade auch mit einer Krebserkrankung.

    Hast du erst in den letzten Jahren erkannt, dass dein Mann ein Narzisst ist? Zeigt er eine gewisse Störungseinsicht? Warst du früher glücklich mit ihm oder eher weniger? Du hast ja geschrieben, dass das Leben mit ihm schon früher sehr anstrengend war. Wahrscheinlich hast du ihn aber erst in den letzten Jahren durchschaut. Wenn man erkennt, dass es solche Menschen gibt, kann man wirklich nur mit Fassungslosigkeit reagieren, da das einfach dem gesunden Menschenverstand widerspricht.

    Dein Mann versinkt wohl jetzt im Selbstmitleid, weil du nicht mehr so funktionierst wie früher. Deshalb heult er sich vielleicht bei anderen aus. Natürlich will er (der sehr auf Außenwirkung bedacht ist) nicht als der Böse dastehen, der seine Frau im Stich lässt, deshalb verdreht er wahrscheinlich die Wahrheit. Für einen Narzissten ist man ja meist nur da, um seine Bedürfnisse zu erfüllen.

    LG liebestoll
    Geändert von liebestoll (20.08.2014 um 22:20 Uhr)

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Willkommen in der bri,

    Zitat Zitat von MiaK Beitrag anzeigen
    Im letzten Jahr war ich zur Frauenberatungsstelle und habe angefragt, ob ich unter psychischer Gewalt leide?!
    Soweit bin/war ich schon von mir entfernt, um noch irgendetwas realisieren zu können.
    Folgende Bücher wurden mir empfohlen: "Warum tust du mir das an?", "die Masken der Niedertracht" und "Und das soll Liebe sein?"
    wenn du noch lesebedarf hast - bei re-empowerment findest du dazu eine ganze menge

    Zitat Zitat von MiaK Beitrag anzeigen
    Dieser hilfsbereite, charmante, ehrenamtlich in der Kirche tätige, da kann die "Frau" nur ein "Psycho" sein.
    Jetzt hat er in unserem Dorf noch gesagt: "Sie versteckt ihre Faulheit nur hinter ihrer Krankheit"! Sogar mein Arzt sagt, dass ist wirklich "bösartig" und ich solle sehen, dass ich wegkomme. Das Problem ist ein neuer Knoten, der zu Ostern festgestellt wurde. Dafür interessiert sich mein Gatte auch nicht. Was tun?
    Meine Kinder sagen schon seit Jahren ich würde hier nicht wieder gesund werden. Aber ich kann das alles nicht fassen/glauben????? Er ist doch der Vater meiner Kinder! Ich liebe ihn aus reinem, tiefsten Herzen! Ich kenne ihn seit dem ich 16 Jahre alt bin. Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich fassungslos.

    Seit unser Jüngster im letzten Jahr ausgezogen ist legt er die Maske der Niedertracht nicht mehr ab - für wen sich noch verstellen?
    Meine beziehung zu einem narzisten liegt schon lange zurück. Ich war noch jung damals, aber ich habe mich alt gefühlt, kraftlos, einsam. Eine entscheidende frage für mich war, will ich das tatsächlich so weiter machen, so weiter aushalten, bis ich wirklich alt bin, -wie werde ich darüber denken, wenn ich 80 bin. Und da hats mich wirklich gegraust und ich habe gedacht, nein so nicht und dann lieber ganz alleine, wenn ich niemanden mehr finden sollte, oder besser, mich keiner mehr mögen sollte - so völlig unattraktiv habe ich mich durch diese beziehung gefühlt.

    Mir ging es danach sehr schnell besser. Die trennung ist jetzt ca. 25 jahre her, seit über 20 jahren bin ich in einer glücklichen, liebevollen beziehung - das hätte ich verpasst und all das schöne, was noch vor mir liegt...

    Du bist älter als ich damals und du hast eine gefährliche krankheit. Aber willst du wirklich die zeit, die jahre, die vor die liegen, so weiter leben??? Wie würdest du das rückblickend in vielleicht 5 oder 15 jahren sehen?

    Du hast die chance, noch eine schöne zeit zu verbringen, wenn du diese hölle hinter dich läßt - nutze sie .

    arabeske
    Geändert von Arabeske_H (21.08.2014 um 09:16 Uhr)
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo liebestoll,

    meinen Kindern ging es nicht gut und mir natürlich auch nicht. Mein Sohn hat deshalb sogar seine Stelle verloren. Deshalb bin ich zurück gegangen. Jetzt ist mein Mann aber vorgewarnt und ich habe keine Übersicht über bestimmte Konten mehr. Seine Art von Rache. Er ist voller Wut. Ich weiß, dass mir die Zeit davon läuft. So oder so! Das macht alles nicht einfacher.

    Im letzten Jahr ist durch eine Lüge erst alles ans Licht gekommen. Ich hätte nie geglaubt, dass er unseren Sohn und mich so anlügen würde. Reinste Salamitaktik. Nur zugeben was schon bekannt ist. Für uns ist eine Welt zusammengebrochen!!!!!!!

    Am Schlimmsten war, dass er mir meine eigene Wahrnehmung abgesprochen hat. "Das bildest du dir alles nur ein" lautet sein Lieblingsspruch. Gottseidank war einer meiner Söhne da und konnte bezeugen, was ich gehört hatte. Grausam - mir läuft es noch kalt über den Rücken!

    Er hat keine Einsicht - in keinster Form. Warum auch?
    Ihm geht es so gut nie! Überall hat er seine "Fanclubs" (Menschen, die er manipuliert und für sich eingenommen hat), er ist gesund und erfolgreich.

    Für ihn wäre es am einfachsten gewesen, dass ich es nicht geschafft hätte - so wie meine Schwester. Er hat sich eine neue Welt geschaffen und ich habe die Frechheit, so eine schwere Krankheit (ohne seine Hilfe - ganz im Gegenteil) zu überstehen.
    Ich weiß das hört sich makaber an - ist aber Fakt und nicht nur meine Einschätzung. Wer einen Schwerkranken nur aufregt, anschweigt, ignoriert, ihn abwertet, isoliert, sich selbst überlässt, kann keine Hilfe sein.

    LG Mia

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo Arabeske,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Es freut mich zu lesen, dass Du den Absprung geschafft hast - ich gratuliere Dir.

    LG Mia

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von MiaK Beitrag anzeigen
    Jetzt ist mein Mann aber vorgewarnt und ich habe keine Übersicht über bestimmte Konten mehr. Seine Art von Rache. Er ist voller Wut. Ich weiß, dass mir die Zeit davon läuft. So oder so! Das macht alles nicht einfacher.
    Ist er wütend, weil er den Eindruck hat, dass du ihn nicht mehr "vergötterst", du es seiner Meinung nach gewagt hast, ihm deine Liebe zu entziehen? Du hast dich ja immerhin schon einmal für eine Trennung entschieden.

    Was liebst du (noch) an ihm bzw. was hast du früher an ihm geliebt?

    Bei den ständigen (emotionalen) Verletzungen und dem unglaublich kräftezehrenden Zusammenleben muss man ja krank werden.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo liebestoll,

    eigentlich fühlt er sich als Opfer. Ich werde krank und das paßt ihm nicht in seine Lebensplanung. 28 Jahre konnte er sein Leben leben, sich entfalten, mit mir im Hintergrund als Hilfe und Stütze. Für mich und die Kinder hat er sich nie wirklich interessiert, aber das wird mir jetzt erst langsam bewußt.

    Er wollte nicht mal mit zur Diagnose ins Krankenhaus gehen. Als wir wieder gingen, sagte er, dass glaube ich nicht - er hat die Erkrankung nicht angenommen. In unserer Selbsthilfegruppe gibt es niemanden, der sowas erlebt hat. Diese totale Verweigerung der Realität bzw Flucht.

    Also hat er sich nicht nur in die Arbeit gestürzt, sondern sich auch noch eine Nebenbeschäftigung gesucht, sein Ehrenamt ausgebaut (2-3 Abende die Woche unterwegs) abends vor 19-20 Uhr nie Zuhause. Er hat sich nur blicken lassen zum Schlafen, umziehen, essen oder um mir mein Leben schwerzumachen besonders am Wochenende.

    Nach der OP, 6 Chemos, 38 Bestrahlungen, den langsamen Todesprozess meiner Schwester hautnah mitmachend, habe ich dann im letzten Jahr einen "Burn out" (Seeleninfarkt nach Rüdiger Dahlkes Buch) bekommen - eigentlich weil ich "ihn" schützen wollte, weil er körperlich so durchhing *kopfschüttel*. (Meiner Meinung nach!) Das war wieder Manipulation, denn auf die "Mitleidsschiene seinerseits" bin ich immer wieder angesprungen. So wie alle, mit denen er zu tun hat. Ich habe für ihn im Sitzen gekocht, (weil ich keine Kraft zum Stehen hatte) obwohl es mir dreckig ging und ich nichts essen konnte. Ich habe alles für ihn getan. Dann behauptet er: "Ich würde meine Faulheit hinter meiner Krankheit verstecken". [SIZE=3]Das war der Weckruf für mein eigenes Leben!

    Im Augenblick weiss ich nur, dass ich nichts mehr weiss!

    L.G. Mia

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von MiaK Beitrag anzeigen

    eigentlich fühlt er sich als Opfer. Ich werde krank und das paßt ihm nicht in seine Lebensplanung. 28 Jahre konnte er sein Leben leben, sich entfalten, mit mir im Hintergrund als Hilfe und Stütze. Für mich und die Kinder hat er sich nie wirklich interessiert, aber das wird mir jetzt erst langsam bewußt.

    Er wollte nicht mal mit zur Diagnose ins Krankenhaus gehen. Als wir wieder gingen, sagte er, dass glaube ich nicht - er hat die Erkrankung nicht angenommen. [...]

    Nach der OP, 6 Chemos, 38 Bestrahlungen, den langsamen Todesprozess meiner Schwester hautnah mitmachend, habe ich dann im letzten Jahr einen "Burn out" (Seeleninfarkt nach Rüdiger Dahlkes Buch) bekommen - eigentlich weil ich "ihn" schützen wollte, weil er körperlich so durchhing *kopfschüttel*. (Meiner Meinung nach!) Das war wieder Manipulation, denn auf die "Mitleidsschiene seinerseits" bin ich immer wieder angesprungen. So wie alle, mit denen er zu tun hat. Ich habe für ihn im Sitzen gekocht, (weil ich keine Kraft zum Stehen hatte) obwohl es mir dreckig ging und ich nichts essen konnte. Ich habe alles für ihn getan. Dann behauptet er: "Ich würde meine Faulheit hinter meiner Krankheit verstecken". [SIZE=3]Das war der Weckruf für mein eigenes Leben!

    Im Augenblick weiss ich nur, dass ich nichts mehr weiss!
    Was willst du mit so einem Mann? Er hat ja schon längst Ersatz für dich gesucht und gefunden (seine Fanclubs etc.). Betrügt er dich auch? Er würdigt deine Liebe nicht. Er sieht nicht einmal, was du alles für ihn tust/ getan hast und wie sehr du ihn liebst/ geliebt hast. Stattdessen beklagt er sich, dass du deine "Aufgaben" nicht mehr ordentlich erfüllen kannst. Solche Menschen denken immer nur an ihr eigenes Wohl, nie an das der anderen.

    Wie willst du gesund werden, wenn er dir das Leben so schwer macht?

    Wie du schreibst, hat er ja auch keinerlei Störungseinsicht, weil es für ihn keinen Grund gibt, sich zu hinterfragen. Also gibt es für ihn auch keinen Grund, sich zu ändern.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    [QUOTE=MiaK;25874173]Hallo an alle Betroffene,


    "Wie schaffe ich es mich von einem Narzissten zu trennen?"

    Das Thema ist ernst genug und ich denke, viele lesen das hier nicht zum Vergnügen.

    Liebe MiaK,

    danke für deinen Beitrag!
    Zunächst einmal: an dir ist nichts falsch oder schlecht. Du machst gerade eine ziemlich heftige Phase durch und du brauchst jetzt all deine Energie für dich und deine Genesung.
    Was dein durchgedrehter Ehemann da gerade macht muss dir jetzt bitte ein wenig egal werden-auch wenn sich das nicht ausblenden lässt!

    Priorität sollte haben den Krebs zu überwinden. Dass dir dein Mann dabei noch Steine in den Weg legt und selbst zur unsäglichen Belastungsprobe wird, ist natürlich ganz schlimm.
    Deine Prio darf aber nicht das Verstehen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung deines Mannes sein. Bitte denk daran.

    Hole dir jetzt jede Unterstützung von Aussen, die du bekommen kannst-seien es Freunde/Verwandte, Bekannte, Ärzte, Therapeuten, Beratungsstellen, etc.-von deinem Mann ist nichts zu erwarten. So sch.... das auch ist.

    Es tut mir sehr leid, dass du in einer solch existentiellen Situation mit der Störung deines Mannes konfrontiert und extrem belastet wirst.
    Reib dich aber daran nicht auf, akzeptiere das und schau dass du da wegkommst und einen Zufluchtsort findest an dem du gut genesen kannst. Was der da an manipulativem Unwesen treibt soll dir jetzt egal sein.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles erdenklich GUte!

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