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  1. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Santacruz Beitrag anzeigen
    Interessanterweise habe ich auch gerade eine schwache Phase und denke jeden Tag an diesen Typen. Vermutlich weil noch kein anderer in Sicht ist.
    Die Ablösung ist tatsächlich schwieriger als gedacht, es hat ein wenig etwas von einem Drogendealer/Junkie Verhältnis. Der Dealer ist schon über alle Berge , der Junkie braucht aber irgendwie Nachschub, sinnbildlich gesprochen natürlich.
    [...]
    Es war die Intensität inkl. stunden, tage-wochenlanger Emails und Telefonate, die das Ganze in eine Sucht verwandelten...ich neige nicht zu Süchten und sowas ist mir auch noch nie vorher passiert..
    Santacruz, das hätte ich jetzt nicht von dir gedacht. Du hast auf mich immer den Eindruck gemacht, dass du für Narzissten nicht anfällig bist.
    Ich muss auch sehr oft an "meinen" denken und mache mir Gedanken über ihn. Trotzdem weiß ich, dass das Ganze keinen Sinn hat. Die Intensität der Gefühle ist aber schon eine schöne Erinnerung.

  2. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass es für ein Kind ziemlich schlimm sein muss, wenn es von seinem narzisstischen Elternteil nicht geliebt wird. Zur Liebe sind diese ja bekanntlich nicht fähig.
    Wahrscheinlich hängt die Liebesfähigkeit noch von anderen Faktoren ab; oder bist du wirklich der Meinung, dass ausnahmslos jeder Mensch mit narzisstischen Anteilen nicht lieben kann?

    Meine größte Sorge ist ja die, dass "solche Menschen" mit dem eigenen Kind noch viel größere Probleme haben, als mit einem Partner. Das Kind ist ja tatsächlich ein Teil von ihnen und da derart veranlagte Persönlichkeiten ihre wahre Natur ja gerne abhlehnen und ein neues Über-Ich konstruieren, um sich besser ertragen zu können, würde das leibliche Kind sie doch ständig an die eigenen, verdrängten (weil verhassten?) Anteile erinnern, und somit eine Ablehnung generieren, die das Kind unweigerlich zu spüren bekäme.... das stelle ich mir tatsächlich noch schlimmer vor, als einfach "nur" nicht geliebt zu werden.

    Aus diesem Grund würde mich diesbezüglich die Erfahrung cobims mit ihrem Ex so interessieren.

  3. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    der vergleich mit den drogen und dem dealer ist zutreffend. rational weiss man, dass die droge einen zerstört, und trotzdem will man sie (stelle ich mir zumindest so vor, ich habe zum glück keine erfahrung mit echten drogen)

    ich bin übrigens beruhigt, dass ein "rückfall" wohl öfters vorkommt. ich habe mir ja bei einem solchen auch wieder die volle breitseite an unverschämtheiten bieten lassen. ich esel! und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das der letzte rückfall war . . was sagt das denn über mich aus???
    Ohne den Narzissten ist das eigene Leben vielleicht langweilig, es fehlt etwas. Bei Drogen ist das ja wohl ähnlich. Sie führen dazu, dass ohne sie das Leben öde erscheint.

    Hier noch ein Musiktipp zum Thema Verliebtheit (in einen Narzissten?): "Süchtig" von Juli.
    Geändert von liebestoll (22.04.2014 um 14:22 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich hängt die Liebesfähigkeit noch von anderen Faktoren ab; oder bist du wirklich der Meinung, dass ausnahmslos jeder Mensch mit narzisstischen Anteilen nicht lieben kann?

    Meine größte Sorge ist ja die, dass "solche Menschen" mit dem eigenen Kind noch viel größere Probleme haben, als mit einem Partner. Das Kind ist ja tatsächlich ein Teil von ihnen und da derart veranlagte Persönlichkeiten ihre wahre Natur ja gerne abhlehnen und ein neues Über-Ich konstruieren, um sich besser ertragen zu können, würde das leibliche Kind sie doch ständig an die eigenen, verdrängten (weil verhassten?) Anteile erinnern, und somit eine Ablehnung generieren, die das Kind unweigerlich zu spüren bekäme.... das stelle ich mir tatsächlich noch schlimmer vor, als einfach "nur" nicht geliebt zu werden.

    Aus diesem Grund würde mich diesbezüglich die Erfahrung cobims mit ihrem Ex so interessieren.
    Narzisstische Anteile zu haben, ist normal und auch nicht schlimm. Ein echter Narzisst ist aber meiner Ansicht nach wirklich nicht imstande zu lieben.

    Solche Menschen verdrängen ja nur ihr narzisstisches Selbst. Da Kinder von Narzissten allerdings auch diese Persönlichkeitsstörung haben können (falls das wirklich erblich bedingt ist), könnten diese Kinder das Elternteil schon an ihre verhassten Anteile erinnern.
    Auf der anderen Seite geben sich Narzissten oft mit ihresgleiches ab (sie sind mit anderen Narzissten "befreundet"). Natürlich ist das Eltern- Kind-Verhältnis schon etwas anderes als eine Freundschaft.
    Geändert von liebestoll (22.04.2014 um 13:35 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Narzisstische Anteile zu haben, ist normal und auch nicht schlimm. Ein echter Narzisst ist aber meiner Ansicht nach wirklich nicht imstande zu lieben.
    Und woher weiß ich, dass es sich um einen echten Narzissten handelt und nicht nur um einen generell schwierigen Charakter mit zusätzlich narzisstischen Anteilen... ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Unterschied als Laie zweifelsfrei festellen kann.

    Da Kinder von Narzissten allerdings auch diese Persönlichkeitsstörung haben können (falls das wirklich erblich bedingt ist)...
    OMG, ich hoffe mal, nicht.
    Aber ist es nicht so, dass es v.a. (früh)kindliche Traumata sind, die sich mit solchen Störungen in Verbindung bringen lassen? Ich sehe da also schon mehr den exogenen, als endogenen Einfluss... es gibt aber bestimmt auch genetische Prädispositionen, die eine solche Persönlichkeitsentwicklung begünstigen. Vermutlich ist es ein Wechselspiel zwischen Umwelt und Anlage (wie bei fast allen Charaktereigenschaften).
    Geändert von Inaktiver User (22.04.2014 um 13:44 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und woher weiß ich, dass es sich um einen echten Narzissten handelt und nicht nur um einen generell schwierigen Charakter mit zusätzlich narzisstischen Anteilen... ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Unterschied als Laie zweifelsfrei festellen kann.
    Nur bei einem echten Narzissten gibt es diese Gefühlskälte, ständige Rastlosigkeit und Sucht nach Bewunderung. Das bemerkt auch ein Laie. Vor allem die Gefühlskälte ist unverkennbar. Es kann allerdings etwas dauern, bis er einem diese Seite von sich zeigt.

  7. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    OMG, ich hoffe mal, nicht.
    Aber ist es nicht so, dass es v.a. (früh)kindliche Traumata sind, die sich mit solchen Störungen in Verbindung bringen lassen? Ich sehe da also schon mehr den exogenen, als endogenen Einfluss... es gibt aber bestimmt auch genetische Prädispositionen, die eine solche Persönlichkeitsentwicklung begünstigen. Vermutlich ist es ein Wechselspiel zwischen Umwelt und Anlage (wie bei fast allen Charaktereigenschaften).
    Ich kann mir auch vorstellen, dass es ein Wechselspiel zwischen beidem ist.

    Also ich habe jetzt den befreundeten Psychiater gefragt und er hat gemeint, dass die narzisstische Persönlichkeitsstörung nicht erblich bedingt ist. Ich hatte ja auch schon gelesen, dass diese Störung entsteht, wenn in der Kindheit etwas schiefläuft. Ich denke, man muss wirklich mit einem Fachmann über solche Themen sprechen. Ich werde mich deshalb in Zukunft mit meinen Kommentaren auch etwas zurückhalten.
    Geändert von liebestoll (23.04.2014 um 09:45 Uhr)

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    Beitrag AW: Trennung von einem Narzissten

    Hallo erstmal..:smile Ich habe mir jetzt so ziemlich jeden Beitrag hier durchgelesen, es sind interessante Ansätze zu finden. Selbst bin ich ein Mann 37J, und definitiv mit einer NPS versehen..Meine Freundin trennte sich im Oktober letzten Jahres von mir..unsere längste Trennung jeher.. Ich leide immer noch daran..denke seit einigen Wochen permanent und jeden Tag an Sie..( ich darf wahrscheinlich hier jetzt nicht das Wort Liebe sagen, sonst werde ich gesteinigt ) Allerdings unsere Geschichte ist auch ziemlich heftig und lang..

    Möchte aber sagen, dass ich ausnahmsweise komplett die ganze Sache verinnerlicht habe, meine Persönlichkeit erkannt habe und mich damit beschäftige, wie ich so bin und was ich in unserer Beziehung alles so fabriziert habe.. bzw. wie so manche Situationen zustande gekommen sind..und warum Sie dann entsprechend reagiert hat.. alles eben..naja wie umfangreich das alles ist wißt Ihr ja selbst..

  9. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Djego77 Beitrag anzeigen
    Hallo erstmal..:smile Ich habe mir jetzt so ziemlich jeden Beitrag hier durchgelesen, es sind interessante Ansätze zu finden. Selbst bin ich ein Mann 37J, und definitiv mit einer NPS versehen..Meine Freundin trennte sich im Oktober letzten Jahres von mir..unsere längste Trennung jeher.. Ich leide immer noch daran..denke seit einigen Wochen permanent und jeden Tag an Sie..( ich darf wahrscheinlich hier jetzt nicht das Wort Liebe sagen, sonst werde ich gesteinigt ) Allerdings unsere Geschichte ist auch ziemlich heftig und lang..

    Möchte aber sagen, dass ich ausnahmsweise komplett die ganze Sache verinnerlicht habe, meine Persönlichkeit erkannt habe und mich damit beschäftige, wie ich so bin und was ich in unserer Beziehung alles so fabriziert habe.. bzw. wie so manche Situationen zustande gekommen sind..und warum Sie dann entsprechend reagiert hat.. alles eben..naja wie umfangreich das alles ist wißt Ihr ja selbst..
    Ich finde es sehr interessant, dass hier auch einmal ein Narzisst sein "Herz" öffnet. Mit Spekulationen über das Seelenleben solcher Menschen kommt man irgendwie nicht weit.

    Dein Beispiel zeigt, dass ein Narzisst nicht zwangsläufig uneinsichtig sein muss. Vielleicht gibt es ja für solche Menschen doch noch Hoffnung.

    Wie gehst du mit dieser Seite von dir um? Ist es schwierig für dich, diese zu akzeptieren? Hat dein Selbstwertgefühl durch diese Erkenntnis noch mehr gelitten? Hat sich an deiner Rastlosigkeit oder an deinem Streben nach Bewunderung etwas geändert?
    Geändert von liebestoll (22.04.2014 um 16:36 Uhr)

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    An meinem alltäglichen Verhalten hat sich eigentlich nichts geändert, immer noch arbeite ich fast jeden Tag um weiter und weiter zu kommen.. Auch meine Umgangsformen im Alltag sind weiterhin absolut "Oma's Schwiegersohn"-artig.... Nur ist es seit einiger Zeit so, dass ich über Situationen nachdenke und danke,.."na da hast Du dich ja mal wieder typisch verhalten"..

    Sie hat um mich Jahre gekämpft..immer wieder hat Sie mich zurückgenommen..und es war für Sie wohl eine Zeit, die wirklich schwer war..weil sie liebte mich extrem..

    Das alles beschäftigt mich so, dass ich bis früh morgens kaum einschlafe und auch manchmal einfach so stundenlang auf der Terrasse sitze, Wein trinke, mehrere Zigaretten rauche und vormich hin denke..

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