Ich kann das nachvollziehen Echo69.
Eigentlich sind gerade die letzten Postings, vom Herrn der Runde, ein Lehrstück in Sachen Narzissmus.
Hier wird verdreht, manipuliert, Verantwortung weggeschoben, kindisch argumentiert, versucht das Ganze besonders sexuell zu akzentuieren. Zum Piepen!
Wie es eben in Studien, Büchern nachzulesen ist. Deswegen sind solche Männer auch letztlich komplett uninteressant.
Es läuft IMMER auf das gleiche hinaus. So unterschiedlich diese Leute auch sonst sind.
Lasst euch bitte nichts einreden: mit Euch ist alles okay! Bestimmte Schwächen hat jeder.
Narzissmus ist eine Persönlichkeitsstörung. Und keine Kleine.
Da ist ein himmelweiter Unterschied.
Und wer den Unterschied nicht merkt, der hat sie sehr wahrscheinlich selbst....![]()
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08.04.2014, 06:20
AW: Trennung von einem Narzissten
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08.04.2014, 06:42
AW: Trennung von einem Narzissten
Alles in allem sollte man vielleicht einfach auch noch mal hinzufügen:
Narzissten halten sich selbst für intellektuell, menschlich, sexuell, etc. allen anderen komplett überlegen. Bzw. müssen andere herabsetzen damit sie das Gefühl haben überlegen zu sein. Ich finde das kann man auch hier im Forum und in besagten Postings wunderbar nachvollziehen.
Derjenige, der sich so überlegen fühlt und freut sich wenn man sich mit ihm beschäftigt und sich ggf. noch über ihn aufregt. Endlich wieder Aufmerksamkeit.
Deswegen das Polarisieren und Verdrehen bis zum Umfallen und anschliessend mit dem Gefühl rausgehen:
ach Gottchen, diese dummen Hühner-sind alles manipulierbare Opfer, die mir nicht das Wasser reichen können...
Man kann dann doch auch froh und dankbar sein, dass man ein solches Exemplar nicht zuhause sitzen hat.
Was DA los ist möchte ich lieber gar nicht wissen-man kann nur allen wirklich Betroffenen gute Nerven und eine baldige nette, gesunde, freundliche, starke männliche Alternative wünschen!
Denn die gibt es zuhauf, nicht wahr!
Alles andere ist komplette Zeitverschwendung.
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08.04.2014, 09:10
AW: Trennung von einem Narzissten
Ja, warum eigentlich eine beziehung mit einem narzissten - gute frage.
Meine so geartete beziehung liegt schon lange zurück und sie hat lange gedauert - über 10 jahre habe ich das ausgehalten. Ich sage heute zu dem warum immer, es war eine verkettung unglücklicher umstände. Ich war (zu) jung, ich habe diesen unsäglichen, altmodischen traum von großer liebe und völliger hingabe, ich war einsam damals, hatte gefühlt mein zu hause verloren und hatte überhaupt keine vorstellung von dem, was da auf mich zu kam, bin sozusagen völlig arglos wie ein schaf zur schlachtbank gegangen.
Als ich bemerkt habe, dass es nicht läuft, saß ich schon sehr tief drin, verheiratet, weit weg von freunden und verwandten, die sich auch alle fein rausgehalten haben, war ja meine beziehung. Also, warum bleibt man dabei, blieb ich dabei?: weil die hoffnung stirbt zuletzt und wenn ich nur genug liebe, mich nach ihm richte, hingebungsvoll genug bin, dann wird das schon - genau so, wie du es hier meinst, HQking, wenn es nicht läuft, dann bin ich nicht gut genug. Ich war wohl gut, wir waren gut - alle haben gemeint, wir führen eine super tolle ehe. Aber für meinen ex war es nie gut genug. Habe ich a erfüllt, wollte er b, das war dann auch nicht recht, lieber c, usw. Ich bin immer hinterher gehechelt und habe mich dabei verloren. In der zeit, in der man sich selbst als junge erwachsene findet - finden kann, habe ich lange versucht dem bild zu entsprechen, dass er von mir hatte.
Irgendwann - nach jahren, habe ich es aufgegeben, es war unmöglich. Da dämmerte endlich auch die erkenntnis, dass er nie mich gemeint hat, sondern das bild, das er von mir hatte. Da war dann auch von der liebe nicht mehr viel übrig. Trotzdem hat es noch lange gedauert, bis ich mich dann endgültig getrennt habe. Zum einen lag es wohl daran, dass ich nur ihn hatte, nicht wußte, wie es weiter gehen sollte (hinterher haben mir dann kollegen, bekannte, freunde und auch verwandte erzählt, dass er mich systematisch isoliert hatte, in dem er versucht hatte, ihnen den kontakt mit mir zu verbieten.Das hatte, auch wenn sie meinten, sich so direkt nichts von ihm verbieten zu lassen, eine "komische" stimmung gemacht, die ich die ganze zeit nicht zuordnen konnte). Zum anderen auch an meiner so altmodischen vorstellung vom eheversprechen - bis das der tod uns scheidet....
Nach der trennung war ich - allein. Mein beziehungsgeflecht war löchrig und rudimentär. Ich war gefühlt uralt mit gut 30 jahren, ich wußte nicht (mehr) was ich mag, was ich machen soll, wer ich bin und ich war - total erleichtert. Dieses gefühl von leichtigkeit war überwältigend und es nahm über einige wochen von tag zu tag zu und damit kehrte allmählich das leben in mich zurück und auch andere menschen.
Trotzdem hat es in meiner jetzigen beziehung lange gedauert, bis ich mich wieder auf die tiefe einlassen konnte, von der ich eben "schon immer" geträumt habe, der einzig wahren und hingebungsvollen liebe. Und jetzt ist es wunderschön und im gegensatz zum ersten fehlgeschlagenen versuch werden wir beide in dieser beziehung reicher und beide beschenkt, weil wir beide geben und nehmen können
Jahre später bin ich dann durchs internet auf fallschilderungen wie hier gestoßen und es war im nachhinein doch gut, zu sehen, dass ich mit solchen erfahrungen nicht alleine bin, wobei ich das hier speziell zum teil doch etwas schräg finde...
hmm - eine nps ist keine erkrankung, sondern eine störung, wie der name sagt, das ist ein unterschied. In der regel ist sie ich-synton, also der betroffene findet sich o.k., leidet nicht darunter. Das ganze ist, da keine krankheit, nicht behandlungsbedürftig. In wie weit eine therapie in frage kommen könnte liegt also im ermessen des betroffenen und wird meist nur dann in betracht gezogen, wenn die konfrontation mit der ablehnung durch die umwelt zu massiv wird, der narzisst also ins grübeln kommt, ob es nicht vielleicht doch an ihm liegen könnte, dass seine beziehungen nicht so laufen.
arabeskeNur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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08.04.2014, 09:29Inaktiver User
AW: Trennung von einem Narzissten
ein wunderbares beispiel dafür, wie zwar vom gegenüber eigenverantwortung erwartet wird, aber im eigenen kosmos die fähigkeit zu gesunder und nicht-selbstgerechter reflexion komplett fehlt, nicht nur aufgrund übersteigerter verherrlichung der persönlichen, aber leider völlig verkantenen wirklichkeit.
und dabei scheint mann auch noch in tiefer überzeugung zu sein, dass die eigene weltsicht gesetz ist.
realitätsverleugnung in reinform.
danke für dieses bild! dürfte die kennerinnen hier zum schmunzeln bringen.
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08.04.2014, 10:09
AW: Trennung von einem Narzissten
Morgen, ich glaube eher die Frauen denken, dass ER sie liebt.
Sie vermuten hinter seiner Bockigkeit und den Tränen ganz viel Gefühl und verwechseln solche "Ausfälle" mit Liebe.
Mich hat dieses Thema auch mal sehr stark beschäftigt und ich finde die Einwände hier durchaus berechtigt.
Ich wußte damals irgendwann nicht mehr, ob ich oder er das Problem ist.
Da stimm ich zu, man gerät in ein Hamsterrad, weil man dem Partner immer wieder zeigen will, dass er sich auf einen verlassen kann, er braucht keine Ängste zu haben usw. und so fort...sämtliche Energie und jede Lebensfreude geht dabei irgendwann flöten.Die Frauen müssten sich nur stark genug bemühen und ihren Partner stark genug lieben, dann würde das schon funktionieren.
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08.04.2014, 18:44
AW: Trennung von einem Narzissten
@ santacruz:
Danke für deine Beiträge. Sie waren immer offen und interessant.
@Arabeske:
Du hast natürlich recht.
NPS ist eine Störung (heißt ja schon so) und keine Erkrankung.
Eher fühlen sich die Partner dieser Menschen irgendwann krank.
So viele Kopfwehtabletten habe ich noch nie gebraucht wie in der Zeit mit diesem Mann... ;-)
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08.04.2014, 18:46
AW: Trennung von einem Narzissten
Nach nochmaligen Durchlesen der letzten Seiten hab den Eindruck, daß es ihn ganz einfach geärgert hat, daß hier Frauen sind, die sich über Männer unterhalten und sich recht einig sind.
Es hat sich vielleicht für ihn so angefühlt, als müsse er "die Männer" verteidigen. *glaskugel*
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08.04.2014, 18:56
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08.04.2014, 21:18
AW: Trennung von einem Narzissten
Also HQking hat gestern selbst zugegeben, dass er ein Narzisst ist, zwar kein "reiner" Narzisst, da er ein schlechtes Gewissen haben könne und um seine Fehler wisse, aber immerhin. Außerdem sei er anfällig für weibliche Narzisstinnen, musste also schon selbst unter Narzissten leiden.
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08.04.2014, 21:39
AW: Trennung von einem Narzissten
Ich denke, dass zwei Narzissten miteinander auch nicht glücklich werden können, da jeder einfach zu egoistisch ist. Es gibt da einen anderen Professor, der auch stark den Eindruck eines Narzissten macht. Der ist mit einer Professorin verheiratet und sie haben ein gemeinsames Kind. Sie wollte in Amerika einen Job annehmen und er hatte sich dort auch auf eine Stelle beworben, leider hat er diese nicht bekommen. Da ist sie einfach ohne ihn mit dem Kind nach Übersee gegangen. So kann nur ein Narzisst handeln. Er macht jetzt nicht gerade einen glücklichen Eindruck.


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