seltsame schlussfolgerung. rechtfertigungsgeschwafel zielt auf imagepflege (weshalb ich das "sich selbst gegenüber" gewissermaßen gleich mit in zweifel ziehe), was maximal auf das vorliegen von scham hindeutet. zur widerwilligen kenntnisnahme sozialer regeln/ werte/ normen und deren abwehr ("ich bin nicht verantwortlich zu machen, weil bla, bla") ist kein gewissen erforderlich. ein gewissen verlangt, gut (integer, aufrichtig, gerecht...) zu sein, nicht bloß gut zu (er)scheinen. außerdem wirkt es handlungsleitend, nicht als bloßes instrument zur nachträglichen bewertung.
hä? wenn das gewissen als übergeordnete instanz unabhängig von eigenen emotionen urteilt, dann funktioniert es wohl ohne empathie, schließlich ist empathie eine eigene emotion.
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05.08.2015, 13:49
AW: Trennung von einem Narzissten
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05.08.2015, 13:57
AW: Trennung von einem Narzissten
Ich sagte doch, dass seine Frau ihn unter der Fuchtel hat. Er macht, was sie sagt. Die hat sich auch in die Erbauseinandersetzung eingemischt, obwohl sie das ja wohl wenig angeht. Sie hört auch immer am Telefon mit, wenn man ihn anruft
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Dass wir in der Familie nicht sehr viel unternommen haben (Ausflüge, Reisen, etc.) war vielleicht auch ein Grund dafür, dass mich meine Brüder nicht so gut kennen.
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05.08.2015, 14:01
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05.08.2015, 14:06
AW: Trennung von einem Narzissten
Genau, deshalb kann ich auch am besten beurteilen, was mein Prof für mich "fühlt".
Er ist eine Mischung aus Softie und Macho. Er scheint auch mal ganz gerne zu kuscheln, sieht sich aber wohl auch als guten Liebhaber/ tollen Hengst
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Außerdem scheinen wir auf einer Wellenlänge zu sein (Seelenverwandtschaft oder Ähnliches).
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05.08.2015, 14:07
AW: Trennung von einem Narzissten

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05.08.2015, 14:09
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05.08.2015, 14:13
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05.08.2015, 14:50
AW: Trennung von einem Narzissten
ich glaube "man" sollte tiefer/mehr darueber nachdenken was nebenschauplatz geschrieben hat und sich auch mal versuchen in andere Perspektiven reinzuversetzen, das ist schliesslich immer auch ein Geschenk wenn einem jemand anderes wie jetzt nebenschauplatz in Ihrem Beitrag vielleicht eine andere/neue Herangehensweise fuer immer dasselbe Problem bietet.
Das als Chance zu sehen um das eigene Denken weiterzuentwickeln damit sich die "Schleife" im Gehirn nicht immer wiederholt.
(Das Problem habe ich dass ich manchmal verzweifelt eine neue Schleife suche, einen Ausgang aus der Schleife, einen Perspektivwechsel um eigene Probleme anders angehen zu koennen. Mit Problemen wie Verlust einer Person zu leben, auch wenn es manchmal wie ein schwer zu erklimmender Berg vorkommt).
Wie ist das bei Dir, hast Du manchmal das Gefuehl Du verzweifelst an Deinem Prof., Dir setzt die Situation zu und weisst nicht wie Du das laenger weitermachen kannst so? Wenn sich kein Ausweg zeigt, oder so?
Mit dem Gewissen, Du meinst "ob ich was bereue"?
Ist nicht ganz fair die Frage und zu allgemein gehalten.
Manchmal ist man auch nur "Passagier" einer verselbstaendigten Situation in der die andere Person die Faeden zieht oder die Reissleine zieht. Siehst Du Dich handlungsfaehig oder mehr als "Passagier" in der Situation dass alles vom Prof. abhaengt (oder ist das alles noch im "gruenen Bereich" fuer Dich?, nicht dass Du auch als Narzisst die eigenen Probleme vor Dir selbst leugnen solltest und Dich rein auf Dein eigenes Denken und Gefuehlslage "beschraenkst" und Dich "wohl" fuehlst in der eigenen Schleife)?
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05.08.2015, 15:17
AW: Trennung von einem Narzissten
Ich bin erstaunt.
Meinen Strang gibt's immer noch.
Es ist jetzt 19 Monate her und er fehlt mir immer noch. Manchmal sehr schmerzhaft.
Dies nur mal so am Rande.
Kerngedanke, ehem. Cobim
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05.08.2015, 15:37



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