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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Ich verstehe darunter zum einen, dass man von bestimmten Zielen träumt, die man verwirklichen möchte. Zum anderen meine ich damit, dass man z. B. gewisse (vielleicht auch unrealistische) romantische Ideen hat. Ich wollte eher auf Letzteres hinaus. Das schließt Tagträume aber nicht aus.
    Wovon träumst du denn und was willst du wirklich verwirklichen und was tust du dafür?

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Hallo liebestoll,


    Durch die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren bleibt man in einem Status der Verliebtheit. Man wird "irre" vor Liebe, leidet vor Sehnsucht, ist sich unsicher ob die Liebe beantwortet wird. Dieser Spannungszustand findet sein Ende, wenn man "erhört" wird.





    Ich glaube, Liebe ist eher ruhig, warm, zwar auch mit Leidenschaft verbunden, aber sie schmerzt nicht und man muss nicht leiden und sie kribbelt nicht so auf.
    Und ich denke, dass sie wächst.
    Das hast du schön geschrieben. . Ich denke auch wenn das Unerreichbare wirklich unerreichbar bleibt und man sich darüber auch noch sicher ist, so kann dieses "irre" sein ziemlich lange das Leben belasten und vor allem bekommt man einen Tunnelblick und ist unglücklich und merkt womöglich sein "Unglück" nicht. Könnte ich mir vorstellen. Wenn man da nicht die Reissleine zieht und sich aus diesem Verliebtheitswahn befreien kann. In der Literatur gibt es ja genügend Beispiele.

    Mir fällt da spontan auch so die Maria Callas ein. Obwohl sie alles erreicht hatte obwohl sie die Liebe ihres Lebens hatte war etwas unerreichbares in ihrer Liebe. So konnte sie auch wunderbar ihre Wahnsinnsarie singen.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Und du gehe in dein Leben, da gibt es sehr viel angenehmere Dinge zu erfahren, auch noch interessantere als Menschen mit NPS.
    Die Intensität, mit der sich einem wohl viele Narzissten (zumindest vorübergehend) zuwenden, ist schon faszinierend. Ich denke, das ist es auch, was viele Menschen so süchtig nach diesen macht.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Wovon träumst du denn und was willst du wirklich verwirklichen und was tust du dafür?
    Wie man sicher mitbekommen hat, war eine Zeit lang mein einziges Ziel der Prof, weil ich dachte, dass ich ohne ihn nicht glücklich sein könnte. Das ist aber jetzt anders. Zumindest kann ich jetzt auch damit leben, falls es mit uns nichts werden sollte.

    Eines meiner Ziele ist jedenfalls, mein Studium erfolgreich zu beenden und in einem Beruf tätig zu sein, der etwas mit dem Fach zu tun hat. Dafür muss ich aber wirklich mehr tun als das bislang der Fall war. Deshalb kann ich auch nicht immer auf die Befindlichkeiten des Profs Rücksicht nehmen. Ich versuche aber schon, ihm das auch zu erklären. Mehr kann ich nicht tun.
    Geändert von liebestoll (30.05.2015 um 19:22 Uhr)

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Nun womöglich hat Ari Onassis sie eben doch nicht richtig geliebt. Was ich mir persönlich gut vorstellen kann.
    Bei ihm könnte ich mir nun eher vorstellen, dass er narzisstische Züge hatte.
    Er war zwar reich und sicher auch intelligent bzw. clever, aber er war ja nun nicht gerade ein Ausbund von Schönheit. Maria Callas und Jackie Kennedy waren schon sehr attraktiv und sie waren beide Persönlichkeiten und standen im öffentlichen Leben und waren sehr beliebt oder verehrt. Dadurch kam er natrülich auch in die Öffentlichkeit. Vor der Callas hatte doch nicht so ein breites Publikum Anteil an ihm.
    Liebe ist eben dann unerreichbar, wenn der Geliebte nicht erreichbar ist.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Die Intensität, mit der sich einem wohl viele Narzissten (zumindest vorübergehend) zuwenden, ist schon faszinierend. Ich denke, das ist es auch, was viele Menschen so süchtig nach diesen macht.
    Ich würde das anders sehen. Süchtig nach einem Menschen ist man wenn ein Partner letztendlich abhängig von dem anderen ist egal in welcher Form und warum. Also man ist noch dazu Liebeskrank. Entweder fehlt mir das etwas in meiner Veranlagung aber süchtig nach einem Menschen war ich noch nie. Entweder freue ich mich auf jemanden weil ich diesen Menschen gerne mag und will ihn mit Sicherheit oft genug sehen und Kontakt haben. Aber das Suchtpotenzial schliesse ich da für mich völlig aus.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Ich würde das anders sehen. Süchtig nach einem Menschen ist man wenn ein Partner letztendlich abhängig von dem anderen ist egal in welcher Form und warum. Entweder fehlt mir das etwas in meiner Veranlagung aber süchtig nach einem Menschen war ich noch nie. Entweder freue ich mich auf jemanden weil ich diesen Menschen gerne mag und will ihn mit Sicherheit oft genug sehen und Kontakt haben. Aber das Suchtpotenzial schliesse ich da für mich völlig aus.
    Hast du bei deinem Narzissten nicht auch diese intensive Zuwendung gespürt? Auch wenn man kein typischer Komplementärnarzisst ist, dem der Partner etwas gibt, was man selbst nicht hat oder was man dringend benötigt, kann man diese Intensität dennoch als sehr schön empfinden und das nicht missen wollen. Bist du da anderer Ansicht?

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Die Intensität, mit der sich einem wohl viele Narzissten (zumindest vorübergehend) zuwenden, ist schon faszinierend. Ich denke, das ist es auch, was viele Menschen so süchtig nach diesen macht.
    Wie die Fachliteratur schreibt, bauen Narzissten da eine Illusion auf. Sie erahnen was das Gegenüber braucht. Wenn man z.B. einen Partner sucht, weil man allein ist, sich unbeachtet fühlt etc. dann kann so jemand genau da hineinhaken.
    Man wird was Besonderes, man bekommt Beachtung unaufhörlich...dann entwickeln sich Gefühle für diesen tollen Mann.
    Die Gefühle spiegeln den Mann als das was er sein will: der Supertyp, je nach Bedürfnissen. Damit fühlt er sich dann wohl.
    Er spiegelt dann auch alles zurück und die Partnerin ist begeistert von ihm, aber auch von sich selbst. Ihr Selbstwertgefühl bekommt Aufschwung.
    In der Regel passiert ja so was auch wenn man sich verliebt. Hier aber geht es eben nicht um die Partnerin sondern um das Bild was sie von dem N. hat und was sie spiegelt. Es könnte ebenso eine andere Frau sein. Wenn sie dann ausgetauscht wird, ist das besonders schmerzhaft und unverständlich für sie.
    Ich denke, dass das erst ein Mal Höhenflüge sind. Beide bekommen was sie brauchen und erfüllen sich ihre Bedürfnisse.
    Wer ist denn nicht in einer Wolke 7 wenn der Partner Alles erfüllt was man sich nur gerade wünscht?
    Der Irrtum liegt in den verschiedenen Bedürfnissen. Die sind auch versteckt. Welche Frau würde sich auf einen Mann einlassen, der von vorneherein klar macht, dass sie nur schmückendes Beiwerk z.B. sein wird?

    Man geht davon aus, dass bei der Partnerwahl in Bruchteilen von Sekunden abgecheckt wird, ob der potentielle Partner gutes genetisches Material hat, die Bedürfnisse erfüllen kann, die man hat un deinem irgendwie in seinen Verhaltensweisen etc. vertraut ist. Das können auch Verhaltensweisen sein, die man von früheren Bezugspersonen kennt, die einem aber gar nicht gut getan haben. Es ist aber vertraut.
    Die vermeintliche Intensität entsteht m.E. genau in diesem Vertrautsein und in der unbedingten Erfüllung der Bedürfnisse.
    Auch wird Intensität auch oft mit Abhängigkeit verwechselt. Da entsteht nämlich genau das Sehnen, von dem du vorher geschrieben hast. Viele, denke ich, lösen die Nähe nämlich wieder auf, wenn der andere sehnsuchtsvoll an ihnen klebt. Narzissten denke ich, wollen nicht abhängig sein und sind es aber.

    Aber liebestoll, das kann man auch in der Fachliteratur lesen. Die Intensität hat m.E. wenig mit Liebe zu tun.

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Welche Frau würde sich auf einen Mann einlassen, der von vorneherein klar macht, dass sie nur schmückendes Beiwerk z.B. sein wird?
    Bist du der Ansicht, dass die meisten Menschen sich nicht auf einen Narzissten einlassen würden, wenn sie von vorneherein wüssten, dass das Gegenüber ein Narzisst ist und wie so jemand tickt? Siehst du solche Menschen als nicht liebenswert an?

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Die vermeintliche Intensität entsteht m.E. genau in diesem Vertrautsein und in der unbedingten Erfüllung der Bedürfnisse.
    Ich denke, die Intensität entsteht eher dadurch, dass Narzissten gerne eine symbiotische Beziehung zum Partner aufbauen (wie sie wohl auch zwischen Mutter und Kleinkind besteht).
    Geändert von liebestoll (30.05.2015 um 20:14 Uhr)

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