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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von MiaK Beitrag anzeigen
    Was daraus u.a. erwuchs, ist ein sehr ausgeprägtes Helfersyndrom, das ich in solchen Beziehungen "ausgelebt" habe, auch das Gefühl, nur über Leistung Liebe zu erfahren, ebenso eine sehr gute Voraussetzung, von solchen Beziehungspartner angezogen zu werden, sie selber zu begehren.
    Man sollte eigentlich um seiner selbst willen geliebt werden und nicht nur deshalb, weil man eine bestimmte Leistung bringt.

    MiaK, du musstest in deinem Leben wirklich schon viel durchmachen . Ich hatte eher erwartet, dass du eine schöne Kindheit hattest.

    Narzissten dagegen jammern ja oft auf hohem Niveau. Sie scheinen negative Gefühle ganz schlecht ertragen zu können. Vielleicht liegt das an ihrer Störung, weil sie im Unterschied zu anderen Menschen eventuell einen chronischen Mangel an Glückshormonen haben.
    Geändert von liebestoll (03.10.2014 um 23:46 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Tipp: Ich habe gerade im Internet einen Typentest entdeckt (auf der Seite [...] TypenTest.de - Der Persnlichkeitstest. Vielleicht hat ja der ein oder andere User auch Interesse daran, diesen Test zu machen.
    Geändert von Inaktiver User (04.10.2014 um 14:05 Uhr) Grund: Link gelöscht, bitte nicht zu kommerziellen Seiten verlinken!

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was daraus u.a. erwuchs, ist ein sehr ausgeprägtes Helfersyndrom, das ich in solchen Beziehungen "ausgelebt" habe, auch das Gefühl, nur über Leistung Liebe zu erfahren, ebenso eine sehr gute Voraussetzung, von solchen Beziehungspartner angezogen zu werden, sie selber zu begehren.
    die Krux an dieser Art von Helfersyndrom ist ja die, dass das Bemühen, Liebe über Leistung zu bekommen, nur vordergründig ist, . Eigentlich wird vielmehr immer wieder die Erfahrung wiederholt und damit bestätigt, dass Liebe nicht zu bekommen ist, egal wie sehr man sich aufopfert und bemüht. Das ist im Grunde eine tiefe Verletzung in der eigenen Wertigkeit.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    die Krux an dieser Art von Helfersyndrom ist ja die, dass das Bemühen, Liebe über Leistung zu bekommen, nur vordergründig ist, . Eigentlich wird vielmehr immer wieder die Erfahrung wiederholt und damit bestätigt, dass Liebe nicht zu bekommen ist, egal wie sehr man sich aufopfert und bemüht. Das ist im Grunde eine tiefe Verletzung in der eigenen Wertigkeit.
    Das heißt, man müßte schnellstmöglich aus dieser Beziehung aussteigen um sich nicht weiterhin zu schaden. Denn ohne die Leistung, die versucht wurde zu erbringen, klappte es ja auch nicht mit der Liebe. Oder sollte die TE von vorn beginnen, ihre Bemühungen einstellen und dann sehen, was passiert bevor sie sich zu diesem letzten schritt entschließt?

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Smirna, wenn eine Beziehung in diese Art von Mühe ausartet, dann stimmt irgendwas nicht. Dann ist es Verstrickung und keine Liebe. Meine Meinung.

    Liebesbeziehungen sind nicht dafür da, um darin zu leiden. Wenn wir dauerhaft in Beziehungen leiden, dann schaden sie uns und das ist nichts gesundes. Alleine diese Erkenntnis solle eigentlich schon genügen, um aus einer solchen Beziehung auszusteigen, auch ohne weitere Erklärungen. Das Verständnis für die Hintergründe kommt eh meist erst danach, wenn der Abstand genügt, um reflektieren zu können.

    Denn ohne die Leistung, die versucht wurde zu erbringen, klappte es ja auch nicht mit der Liebe.
    Es klappt auch mit der Leistung nicht mit der Liebe. Weil Liebe eine solche Leistung nicht fordert und nicht braucht. Das ist ja das Verrückte (im wahrsten Wortsinn) daran. Da wird Liebe mit allem möglichen verwechselt, beidseitig, denn i.d.R. entsprechen sich die Partner in ihrer Bedüftigkeit und Verstrickung ja, und im schlimmeren Falle eben auch in ihren Störungen.

    Das Narzisstenthema ist ja sehr beliebt. Aber was ich bei den entsprechenden Frauen sehr oft vermisse ist die Einsicht, dass sie selbst eine Entsprechung bis hin zu einer Störung haben, wenn sie dauerhaft in einer solchen Beziehung bleiben. Damit setze ich mich jetzt wieder in die Nesseln, ich weiss.

    Aber wenn es keine Störung bei einem selbst ist, dann erfolgt die Trennung i.d.R. früher und vor allem wird sie dann schon recht bald als befreiend erlebt und es wird nicht weiter um ihn und seine Störung gedanklich herumgekreiselt. Das ist nämlich was völlig anderes als eine Selbstreflektion, bei der ich mir überlege, warum MIR das passiert ist und was ICH für eine Entsprechung mitgebracht habe, um in diese Falle zu tappen.

    In den vielen Threads, die es dazu im Netz gibt, hab ich eher den Eindruck, dass das, was da dem Expartner und vermeintlichen Narzissten alles vorgeworfen wird, auch noch zementiert wird, indem das Thema selbst zum Hobby wird.

    @Liebestoll, denk da mal drüber nach, falls du es nicht schon getan hast. Du hast ja selbst in einem Thread geschrieben, dass der Narzissmus als solches anscheinend dein Hobby ist. Ich will dir echt nicht zu nahe treten, aber es ist anscheinend speziell dein Thema, und das könnte dich dazu veranlassen, überall Narzissten zu sehen und jeden zum Narzissten zu diagnostizieren, der etwas seltsam tickt.
    Geändert von Amelie63 (05.10.2014 um 10:06 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  6. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen

    Das Narzisstenthema ist ja sehr beliebt. Aber was ich bei den entsprechenden Frauen sehr oft vermisse ist die Einsicht, dass sie selbst eine Entsprechung bis hin zu einer Störung haben, wenn sie dauerhaft in einer solchen Beziehung bleiben. Damit setze ich mich jetzt wieder in die Nesseln, ich weiss.

    Aber wenn es keine Störung bei einem selbst ist, dann erfolgt die Trennung i.d.R. früher und vor allem wird sie dann schon recht bald als befreiend erlebt und es wird nicht weiter um ihn und seine Störung gedanklich herumgekreiselt. Das ist nämlich was völlig anderes als eine Selbstreflektion, bei der ich mir überlege, warum MIR das passiert ist und was ICH für eine Entsprechung mitgebracht habe, um in diese Falle zu tappen.

    In den vielen Threads, die es dazu im Netz gibt, hab ich eher den Eindruck, dass das, was da dem Expartner und vermeintlichen Narzissten alles vorgeworfen wird, auch noch zementiert wird, indem das Thema selbst zum Hobby wird.

    @Liebestoll, denk da mal drüber nach, falls du es nicht schon getan hast. Du hast ja selbst in einem Thread geschrieben, dass der Narzissmus als solches anscheinend dein Hobby ist. Ich will dir echt nicht zu nahe treten, aber es ist anscheinend speziell dein Thema, und das könnte dich dazu veranlassen, überall Narzissten zu sehen und jeden zum Narzissten zu diagnostizieren, der etwas seltsam tickt.
    Ich habe ja erkannt, dass ich auch nicht ganz normal ticke. Ich dachte ja, ich hätte schizoide Züge. Vielleicht geht es aber eher in Richtung schizotypische Störung (das ist aber auch von der Schizophrenie zu unterscheiden). Das erklärt auch meine etwas seltsame Ausdrucksweise. Irgendwelche Illusionen oder Wahnvorstellungen (insbes. einen Liebeswahn) habe ich aber keine und hatte solche auch noch nie.

    Diese Art von Störung würde mich jedenfalls nicht daran hindern, im Umgang mit einem Narzissten die notwendigen Grenzen zu setzen. Das kann für Menschen mit anderen "Störungen" schon schwieriger sein.

    Ich interessiere mich nur deshalb für das Thema Narzissmus, weil mich mein Prof (als Mensch) interessiert, unabhängig davon, ob er sich eine Beziehung mit mir vorstellen kann.
    Geändert von liebestoll (05.10.2014 um 14:29 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Kennt jemand den Roman "Luft und Liebe" von Anne Weber? Sie scheint -den Rezensionen nach zu urteilen- in diesem eine gescheiterte Beziehung mit einem Narzissten o. Ä. zu verarbeiten. Ich habe es mir bestellt. Es kann aber noch dauern, bis ich es gelesen habe.
    Geändert von liebestoll (05.10.2014 um 14:20 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem Narzissten

    Liebe Amelie.

    Von mir für Deine beiden letzten Beiträge volle Zustimmung!

    Liebe Grüße in den Abend,

    narrare.

  9. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen

    @Liebestoll, denk da mal drüber nach, falls du es nicht schon getan hast. Du hast ja selbst in einem Thread geschrieben, dass der Narzissmus als solches anscheinend dein Hobby ist. Ich will dir echt nicht zu nahe treten, aber es ist anscheinend speziell dein Thema, und das könnte dich dazu veranlassen, überall Narzissten zu sehen und jeden zum Narzissten zu diagnostizieren, der etwas seltsam tickt.
    Liebestoll, ich will dir ebenfalls nicht zu nahe treten,...................


    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Kennt jemand den Roman "Luft und Liebe" von Anne Weber? Sie scheint -den Rezensionen nach zu urteilen- in diesem eine gescheiterte Beziehung mit einem Narzissten o. Ä. zu verarbeiten. Ich habe es mir bestellt. Es kann aber noch dauern, bis ich es gelesen habe.
    .............aber, mir scheint das Thema bei dir schon eine extreme Besessenheit zu sein.
    Zumal du ja nie mit diesem Unimann auch nur ansatzweise zusammen warst, du kennst ihn ja nicht mal.
    Ich finde dein Verhalten ihm gegenüber übergriffig.
    Hoffentlich gibt es noch anderes, was dir in deinem Leben wichtig ist.
    Wie waren deine Erlebnisse mit Männern, bevor du dich so wahnhaft auf ihn fixiert hast?

  10. gesperrt

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    AW: Trennung von einem Narzissten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde dein Verhalten ihm gegenüber übergriffig.
    Hoffentlich gibt es noch anderes, was dir in deinem Leben wichtig ist.
    Wie waren deine Erlebnisse mit Männern, bevor du dich so wahnhaft auf ihn fixiert hast?
    Solange er mein Verhalten nicht übergriffig findet, sehe ich darin kein Problem . Natürlich sind mir auch noch andere Dinge im Leben wichtig. Meine früheren Erlebnisse mit Männern waren relativ normal. Ich war zwar schon einmal auf einen Mann ziemlich fixiert, aber den hat das damals auch nicht gestört. Ganz so schlimm wie jetzt war es damals allerdings nicht.

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