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    Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin schon länger stille Mitleserin, jetzt plagt mich aber ein großes Problem, daher auch meine Anmeldung.

    Meine Situation ist momentan nicht die Beste: ich leide seit 20 Jahren an einer chronischen Krankheit, um durchzuhalten (Beruf, Sport etc.) habe ich immer höhere Dosen Schmerzmittel genommen. Im Herbst war es dann so schlimm, das mein Arzt die Notbremse gezogen hat, mich krank geschrieben hat und mich für 6 Wochen auf eine stationäre Therapie geschickt hat.
    Da in der Therapie nicht sofort ein Platz frei war, musste ich ca. 2 Monate warten. In dieser Zeit hat mich dann mein Arbeitgeber ohne Angabe von Gründen fristlos entlassen (das Ganze liegt beim Anwalt).

    Jetzt bin ich aus der Therapie raus, es hat zwar etwas gebracht, aber leider nicht so viel wie erhofft. Nun bin ich seit längerem zu Hause und bin zur Stabilisierung noch krank geschrieben.

    Ich habe aber das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben :-( Ich müsste mich jetzt ganz aktiv bewerben und mich um tausend Dinge kümmern. Ich habe die Zeit, das alles zu tun und nebenher auch noch genug Zeit meinen Hobbys nachzugehen.

    Und was ist? ich schaffe nichts :-( ich sitze auf der Couch und starre an die Wand oder lese. Den Haushalt kriege ich gerade so hin, meine Hobbys, die ich sehr liebe, sind für mich momentan nur Belastung (und es ist kein Hobby, dass ich aussetzen kann). Alles ist irgendwie so verdammt anstrengend und ich erkenne mich selbst nicht wieder. Ich sitze stinkend faul herum und habe ein immer größeres schlechtes Gewissen. Was ist denn nur los mit mir?

    Ich hatte sonst immer sehr viel Energie für alles und jetzt ist nichts mehr da :-( Habt ihr nicht ein paar Tips, wie ich meinen Alltag bewerkstelligt bekomme?

    Lieben Dank!

    Viele Grüße,

    Strassen_Katze

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    hallo Straßenkatze,

    zuallererst: du musst dich jetzt gar nicht UNBEDINGT aktiv bewerben.
    Noch ist das mit deiner Kündigung ja nicht geklärt. Wenn, dann kann er dir höchstens personenbedingt wegen längerer Krankheit kündigen, das ist aber gar nicht so einfach. Und wenn das durchgeht, dann dürfte es deswegen eigentlich keine Sperre vom Arbeitsamt geben. Und selbst wenn du keinen Kündigungsschutz hast - ich sehe hier keinen Grund für die Fristlosigkeit. Dann müsste es immer noch eine ordentliche Kündigung sein, und die ist auch kein Grund für eine Sperre beim Amt.

    Warum kannst du dein Hobby nicht liegenlassen oder delegieren? Du bist platt, warum auch immer. Aber nimm deinen Zustand ernst und versuch nicht, gegen dich zu agieren. Vielleicht braucht es auch mal ein paar grundlegende Änderungen in deinem Leben? Wenn du chronisch krank bist und der Zustand im Alltag eher schlimmer wird anstatt besser, dann wird es vielleicht höchste Zeit, dass du deinen Alltag an deinen Gesundheitszustand anpasst und nicht umgekehrt. Denn das hat ja anscheinend in der Vergangenheit nicht funktioniert.

    Hattest du schon mal therapeutische Begleitung? Da könntest du dir ein Leben mit dieser chronischen Erkrankung erarbeiten und ggf Bedingungen schaffen, in der sie gelindert werden kann bzw dich nicht so behindert.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Hallo StrassenKatze,

    noch bevor ich das hier gelesen hatte, wusste ich schon, dass es so ist.

    Zitat Zitat von Strassen_katze Beitrag anzeigen
    Den Haushalt kriege ich gerade so hin, meine Hobbys, die ich sehr liebe, sind für mich momentan nur Belastung (und es ist kein Hobby, dass ich aussetzen kann). Alles ist irgendwie so verdammt anstrengend und ich erkenne mich selbst nicht wieder. Ich sitze stinkend faul herum und habe ein immer größeres schlechtes Gewissen. Was ist denn nur los mit mir?
    Kann es sein, dass du ein "Leistungsmensch" bist? Jemand, der denkt, er existiert nur, wenn er etwas tut? Eine Aufgabe hat?
    Wie können Hobbies nicht aussetzbar sein?
    Hobbies sind etwas Freiwilliges. Keine Verpflichtung, keine Aufgabe.
    Die tut, man obwohl man sie nicht machen muss.
    Wie sieht es mit Freiheit und Freiwilligkeit in deinem Leben aus?
    Achtest du darauf?

    Du scheinst irgendwie sehr viel von dir konstant zu erwarten. Bist du wirklich so konstant?
    Vielleicht bist du anders?
    Das zunehmende schlechte Gewissen, könnte auch die Unzufriedenheit sein einem Bild nicht zu entsprechen, das man selbst gern wäre. Vielleicht in diese Richtung.
    Nur, weil ich solche Gefühle und Epfindungen sehr wohl kenne. Meine Umgebung im Übrigen auch.

    Nur: Wie passt das und das zusammen?

    Zitat Zitat von Strassen_katze Beitrag anzeigen
    ich leide seit 20 Jahren an einer chronischen Krankheit, um durchzuhalten (Beruf, Sport etc.) habe ich immer höhere Dosen Schmerzmittel genommen.
    (...)
    Ich hatte sonst immer sehr viel Energie für alles und jetzt ist nichts mehr da :-(
    Wie kann man verstehen, dass du einerseits schon immer Schmerzmittel zu dir genommen hast um Beruf und Sport zu bewältigen und andererseits schon immer Energie hattest? Doch keine Energie von dir selbst heraus? Wenn du regelmässig unter Medikamente standst.
    Dann kannst du wohl wenig sicheres über deinen ganz eigenen und natürlichen Energiegehalt sagen.
    Du kennst ihn vielleicht einfach nicht.
    Und jetzt, hast du abgesetzt - natürlich bist du müde, schlapp und antriebslos. Gönne dir das.
    (Sport ist übrigens nichts Lebensnotwendiges.)

    Kopf hoch!
    Kaori

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Amelie

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Wenn du chronisch krank bist und der Zustand im Alltag eher schlimmer wird anstatt besser, dann wird es vielleicht höchste Zeit, dass du deinen Alltag an deinen Gesundheitszustand anpasst und nicht umgekehrt. Denn das hat ja anscheinend in der Vergangenheit nicht funktioniert.
    Volltreffer!

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Hallo ihr lieben!

    Schon mal ganz lliebenDank für eure Antworten.

    Ihr habt recht, ich bin und War schon immer ein absoluter Leistungsmensch und hatte immer das Gefühl, dass ich gerade wegen der Krankheit doppelt so viel leisten muss. Ich habe 2 Studiengänge absolviert, plane gerade den dritten und habe zuletzt gut 60h pro Woche gearbeitet. Umso größer ist der Kontrast zum jetzigen "lotterleben".

    Mich hat diese Kündigung unglaublich gekränkt und habe mich extrem wertlos gefühlt. Ich befürchte, dass dies ein Grund für den jetzigen tief Punkt ist.

    Ich habe leider schon wieder begonnen, die Medikamente wieder zu erhöhen und fühle mich jetzt noch mieser :-(

    Mit dem Hobby meinte ich, dass ich da eine Verpflichtung habe, weil ich ein Pferd habe. Das kann ich ja nicht einfach für Wochen ignorieren. Ich muß nicht jeden Tag hin, da er in einem guten vollversorger Stall steht. Aber trotzdem muss er regelmäßig gearbeitet werden, da er noch jung ist und eigentlich habe ich aus dem arbeiten mit ihm immer meine Kraft gezogen :'(

    Und jetzt habe ich irgendwie nichts mehr, es ist Grad alles schwarz und ich suhle mich im selbstmitleid ;-) auch nicht sonderlich hilfreich

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Zitat Zitat von Strassen_katze Beitrag anzeigen
    Mich hat diese Kündigung unglaublich gekränkt und habe mich extrem wertlos gefühlt. Ich befürchte, dass dies ein Grund für den jetzigen tief Punkt ist.
    Das kann ich so gut verstehen. Ich hoffe, du bekommst da deinen Recht. Dafür solltest du dich einsetzen. Arbeitgeber tasuchen Menschen einfach aus, wenn sie nicht mehr FUNKTIONIEREN.
    Nur, du bist ein Mensch. Keine Maschine. Du wurdest nicht gemacht um zu funktionieren!
    Du wurdest gemacht um zu leben. Das solltest du dir vor Augen halten.
    Und stolz sein, so viel gemacht, gelernt und gearbeitet zu haben.
    Du kannst das. Du hast es dir schon bewiesen. Du musst es dir nicht immer und immer wieder und ständig beweisen!
    Jetzt musst du dir aber beweisen, dass du dich um dich selbst kümmern kannst. Dir etwas Gutes tun kannst. Und wenn es ist, eben faul und lethargisch zu sein, gekränkt und hoffnungslos. Das sind deine Gefühle. Du hast ein gutes Recht auf sie.

    Ich finde es furchtbar, dass du die Medikamente wieder nimmst. Tut mir Leid. Du tust deinem Körper nichts Gutes damit, dir nicht. Du nimmst die Medikamnete, um zu funktionieren. Um zu finktionieren so wie es die Gesellschaft, der Konstrukt durchaus erwartet. Warum willst du dieser Erwartung unbedingt gerecht werden? Meinst du, dass sie die richtige ist?
    Ich bin nicht davon überzeugt. Ich denke nicht, dass es was Gutes hat Menschen ständig zu höchstleistungen zu bringen, dies von ihnen zu erwarten und das Gefühl zu suggeriren sonst völlig wertlos zu sein. Jeder ist wertvoll, an sich. Auch ganz ohne so zu funktionieren, wie es andere von ihm erwarten.

    Was deinen Pferd angeht, ich verstehe die Verbundenheit mit einem Tier. Das gibt so unheimlich viel. Aber meinst du nicht, es gibt andere Lösungen als das, dich dafür aufzuopfern, da wo du nicht einmal die Kraft für dich selbst aufbringen kannst??
    Lasse jemand anders (dem du vertraust) sich um ihn (zumindest zum Teil) kümmern und räume ihm die Möglichkeit ein auch ein Kontakt mit dem Tier aufzubauen und es für sich selbst zu genießen. Ich bin mir sicher, es findet sich jemand (ein nettes Mädchen vielleicht), der sich kein eigenes Pferd leisten kann, sich aber gern mit einem beschäftigen möchte. Lasse deine Phantasie spielen. Sie findet Wege - dafür musst du dir nur ehrlich zugestehen, was du wirklich willst. Was du leisten kannst und magst - und nicht, was du musst!

    Kaori
    Geändert von KaoriNight (06.02.2014 um 18:27 Uhr)

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Liebe Strassen_katze,

    Die Boten, welche die Warnung tragen kommen in verschiedenen Gestalten: Früher war es Managerkrankheit / Herzinfarkt, im Moment ist Burn-Out schick und für die einfachen Leute bleibt es, sonst krank zu werden oder noch wesentlich unattraktivere Alternativen. Einer der ganz wenigen Vorteile einer Neigung zu psychosomatischen Leiden ist es übrigens, dass sich der Körper meldet, bevor alles zusammen bricht. Selbst erlebt!

    Ich schreibe Dir nicht vom hohen Ross herunter, sondern aus eigener, zunächst bitterer Erfahrung. (Mehrmals Job weg, weil sich eine ganze Industrie gewandelt hat, das Herz begann etwas übereifrig zu schlagen, wieder Job weg, selbständig geworden, Herz verrückt, Frau weg, erzwungene Veränderung mit viel weniger Hektik und nach Jahren der Suche ein wirksames Medikament, aber nur noch ca. 50 % arbeitsfähig.) Nunmehr hat es sich Gott sei Dank zum Guten gewendet.

    Was Du jetzt erlebst, ist die allerletzte Warnung. Den Kernsatz

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ... vielleicht höchste Zeit, dass du deinen Alltag an deinen Gesundheitszustand anpasst und nicht umgekehrt. ...
    unterschreibe ich mit Ausnahme des „vielleicht“.


    Mir kommt ein Schwall von Massnahmen in den Sinn, die etwas verändern könnten - hoffentlich zum Guten:

    - Habe kein Mitleid mit „den Anderen“. Wenn Du objektiv ein Leiden hast, dann kommt es eben vor, dass Andere im Rahmen der hier in Schweiz oft beschworenen gesellschaftlichen Solidarität auch etwas leisten müssen. Sei es nun, dass der Staat bezahlt oder sonst wie hilft, oder dass Du mal bei Seite stehst, wenn Dir etwas nicht gut tut.
    Mir ist es sehr schwer gefallen, mich auf dringenden Rat eines Arztes auf das Heben von 10 kg zu beschränken. Jetzt hieven peinlicher weise Leute die Bühnenteile herum, die es auch nicht tun sollten. Aber ich darf mir nicht deren Kopf zerbrechen. Mittlerweile sehe ich ein, dass es nur darum geht, mir noch etwas Zeit zu verschaffen, bis der Rücken streikt.

    - Versuche es, den selbst erzeugten Leistungsdruck zurück zu nehmen. Dass die Arbeitszeiten heute kürzer sind, als vor 100 Jahren, hat schon seinen Sinn.

    - Am Job herum schrauben kann schwierig werden, wie ich selbst leidvoll erlebt habe. Aber vielleicht muss es sein. Es ist nicht immer angenehm, wenn einen das Schicksal in eine andere, hoffentlich richtigere Richtung schubst. Oder auch: Die Stimme Gottes kann wirklich scheusslich sein, auch wenn er Dir einen sehr guten Rat gibt.

    - Überblicke mal systematisch, was Du eigentlich alles kannst und was Du beruflich gerne möchtest. Ich selbst habe einmal eine Laufbahnberatung durchlaufen. Nur schon die Unterlagen aus zu füllen, war eine Offenbarung der Selbsterkenntnis. Die unzähligen dabei zu beantwortenden Fragen haben mich sehr auf gewühlt, aber danach hatte ich wieder ein Ziel. Wirtschaftlich war es nicht erfolgreich, weil wieder etwas geändert und mich behindert hat. Aber es hat mich wieder über einige, dabei noch sehr vergnügliche, Jahre hinweg gerettet.

    - Zur Lethargie im besonderen:
    . Mach eine Liste mit Dingen, die Dich erfreuen
    . Mach eine Liste mit Dingen, die Du erledigen solltest
    . Mach eine Liste mit Dingen, die Du überlegen könntest / solltest
    . etc.
    . Wechsle munter dazwischen und hacke ab!
    . Teile die Arbeiten so ein, dass Du nicht ackerst, bis es nicht mehr geht, sondern dass systematisch und lustvoll zu geniessende Pausen, Belohnungen und Abwechslungen auch vorkommen. Harriet Schechter schlägt in „Entrümpeln Sie Ihr Leben!“ vor, pro Tag nur „1 Einheit“ auf zu räumen, sonst wird man ineffizient oder steigt gleich ganz aus, und der Haufen bleibt. 1 Einheit bei mir ist eine Schachtel von 20 .. 50 Liter, je nachdem. Auch eine realistisch definierte Zeit intensiv arbeiten und dann eine ohne schlechtes Gewissen genossene Pause, etwas Anderes oder sogar Feierabend hat sich bewährt.

    - Zeit zum Abhängen, einfach nichts tun, auch nicht Fernsehen!, ist einfach wichtig. Zeit zum ( locker! ) Überlegen, Visionen entwickeln, im konkreten Fall auch zum Optimieren der Prozesse bringt Dich wirklich weiter. Nicht von jetzt auf gleich, aber schon.

    - Nimm mal eine gute Physiotherapeutin oder einen guten Physiotherapeuten mit zum Reiten, möglichst jemanden, die/der das selbst betreibt. Optimiere dann Deine Bewegungsmuster und Dein Verhalten von „S“ wie „Satteln“ bis „A“ wie Ausmisten bezüglich Deines Leidens. Wenn Du es im Rücken hast, würde ich als Erstes den Deutschen (= ausgesessenen) Trab streichen und als Zweites eine kleinere, leichtere Forke zum Ausmisten besorgen. Pferde kann man notgedrungen auch mit jemandem teilen oder (Ich weiss, eine grauenvolle Idee) sogar verkaufen, wenn's denn gar nicht mehr anders geht.

    - Optimiere ganz generell Dein Leben und Deine Tätigkeiten im Bezug auf Dein Leiden. Es gibt manchmal verrückte Massnahmen, auf die man aber nur kommt, wenn man sich bewusst und intensiv überlegt, was tu tun ist. Viele Kleinigkeiten gemeinsam können Dich entscheidend besser stellen.


    Nur damit Du die siehst, was ich meine, illustriere ich dies mit einigen Beispielen, die als Nebeneffekt auch die Lebensqualität steigern, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat.:
    . Im Rost meines Bettes fehlen 2 Latten, um Platz für die Schulter zu schaffen, und das Kopfkissen vom Elch ist recht steif. So ist in Seitenlage die Wirbelsäule wirklich gerade.
    . Meine schönen, neuen Fenster haben den Griff links, um meine arthritische, rechte Hand zu schonen.
    . Ich verwende nur noch einstellbare und auch sonst optimierte Stühle.
    . Nur ganz ausnahmsweise ein klein wenig über 10 kg heben.
    . Auf dem Rad sitze ich sehr aufrecht, das schont Rücken und Hände.
    . Ich renne nicht mehr auf den Zug. Rennen wäre dem Herzen noch egal, aber rennen und hetzen: Nee!
    . Um die Gelenke zu schonen, halte ich das Gewicht +- 1 kg konstant .
    . Angemessene Werkzeuge entlasten ebenfalls: Sackkarre, Schaufel mit einem kleineren Blatt, Einkaufsrolli oder Rucksack statt Tasche.
    . Durch Aufsätze in der Höhe angepasste Flächen in der Küche. Ich putze das Gemüse auf 132 cm, Die Sohle der Spüle liegt (mit Aufsatz) auf etwa 90 cm, der Standard-Höhe für Arbeitsflächen. Nie mehr Rückenschmerzen in der Küche, hurra! Kochen ist damit fast so lusterfüllt wie Essen.


    Im Altertum hiess „Krisis“ durchaus auch „Wende“, schon kritisch, aber nicht ganz so negativ beladen, wie heute. Siehe dazu im Deutschen Wikipedia unter „Krise“.

    Alles Gute von Isambard, der Dir wünscht, dass diese „Krisis“ eine Wende zum Besseren einleiten möge.

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    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Isambard, auch wenn ich gar nicht die Fragestellerin bin möchte ich Dir folgendes schreiben:

    Dein Beitrag ist wunderbar, großartig, sehr ehrlich und rührt mich unglaublich an. Es ist schön, daß Du dir die Zeit genommen hast, so viel zu schreiben und auch mich an Deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen!

    Herzliche Grüße von

    GoldenGate

  9. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen diese lähmende Lethargie?

    Ich glaube, Du hast Dir in der Vergangenheit einfach zu viel aufgeladen. Jetzt streiken Körper, Geist und Seele. Ich habe auch zwei Studien absolviert und werde einen Teufel tun, noch ein weiteres anzufangen. Überlege Dir einmal, ob der dritte Studiengang wirklich sein muss - bzw. Ob das ausgerechnet jetzt sein muss.
    Geändert von Inaktiver User (07.02.2014 um 14:46 Uhr) Grund: Tippfehler

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