Hallo,
ich habe ein Problem mit der Abgrenzung zu meinem beruflichen Tätigkeit.
Eigentlich möchte ich in zwei Welten leben lernen - d.h. ich mache meine Arbeit gut und ordentlich aber danach beginnt mein "zweites" Leben. Jetzt ist es so, dass ich nach der Arbeit kaum noch was tue - auch die Wochenenden sind oft mit "täglichen Pflichten" (Wohnung putzen, Bügeln, Einkaufen etc.) gefüllt.
Ich habe wenig soziale Kontakte - außer Fremdsprachen lernen (was schon viel Zeit frißt) da gehe ich auch einmal wöchentlich zum Kurs keine weiteren Hobbies.
Die Arbeit nimmt einfach zu viel "Zeit" in Anspruch . Seit den neuesten Entwicklungen in der Firma ist mein Beruf mein Gelderwerb. Ich will nicht so viel über alles nachdenken/grübeln was dort alles passiert ist - denn es ich meine (Frei-)ZEIT die verschwendet wird - ich kann das eh nicht ändern es ist wie es ist.
Ich bin mir sicher die nächste Kündiungswelle wird wieder rollen - davor möchte ich aber keine Angst mehr haben und mich reinsteigern - sondern mit dem Wissen leben. Versteht Ihr mich? Mehr mit dem Gedanken Leben wenn es passiert geht es auch irgendwie weiter. Sicher ist doch nix im Leben!
Ich möchte wieder mehr "LEBEN" und die Arbeit mit viel mehr Distanz betrachten und dafür meine privates Leben mehr beleben. Nur finde ich keinen Weg - den bisherigen bin ich wohl zu lange gegangen.
Gruß
ALVA
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 11
Thema: Mehr Distanz
-
01.02.2014, 07:27Inaktiver User
Mehr Distanz
-
01.02.2014, 09:48
AW: Mehr Distanz
hallo alva,
das geht vielen so, mir auch manchmal.
ich glaube, hier muss man aktiv an seiner inneren einstellung schrauben (etwa nach der arbeit bewusst an anderes denken und "bitte weitergehen" sagen, wenn arbeitsgedanken sich einnisten wollen).
was macht für dich ein schönes zweites leben aus?Eigentlich möchte ich in zwei Welten leben lernen - d.h. ich mache meine Arbeit gut und ordentlich aber danach beginnt mein "zweites" Leben. Jetzt ist es so, dass ich nach der Arbeit kaum noch was tue - auch die Wochenenden sind oft mit "täglichen Pflichten" (Wohnung putzen, Bügeln, Einkaufen etc.) gefüllt.
was möchtest du lieber tun als putzen, bügeln etc.? - erzähl mal!
kannst du die täglichen pflichten zeitlich minimieren (einkaufen auf dem rückweg von der arbeit? nicht alles muss gebügelt werden, für hemden gibts mancherorts einen sehr günstigen bügelservice).
paar denkanstöße:Ich habe wenig soziale Kontakte - außer Fremdsprachen lernen (was schon viel Zeit frißt) da gehe ich auch einmal wöchentlich zum Kurs keine weiteren Hobbies.
wünschst du dir mehr soziale kontakte?
hattest du schon immer weniger kontakte als du haben möchtest
oder
entspricht das deinem lebensgefühl eigentlich gut?
wie ist das mit den sozialen kontakten auf arbeit - tun die dir gut oder stressen sie dich mehr?
was bedeutet dir nähe?
hast du gute erfahrungen mit nähe gemacht?
zu welchen menschen hast du lust, in kontakt zu treten?
wem möchtest du gerne nähe geben?
finde ich gut!Die Arbeit nimmt einfach zu viel "Zeit" in Anspruch . Seit den neuesten Entwicklungen in der Firma ist mein Beruf mein Gelderwerb. Ich will nicht so viel über alles nachdenken/grübeln was dort alles passiert ist - denn es ich meine (Frei-)ZEIT die verschwendet wird - ich kann das eh nicht ändern es ist wie es ist.
na dann, fang an, dich in der freizeit mit etwas zu beschäftigen, was du schon immer mochtest!Ich bin mir sicher die nächste Kündiungswelle wird wieder rollen - davor möchte ich aber keine Angst mehr haben und mich reinsteigern - sondern mit dem Wissen leben. Versteht Ihr mich? Mehr mit dem Gedanken Leben wenn es passiert geht es auch irgendwie weiter. Sicher ist doch nix im Leben!
wow - das finde ich super beschrieben, dieses lebensgefühl. kommt mir in einer gefühlslage bekannt vor.Ich möchte wieder mehr "LEBEN" und die Arbeit mit viel mehr Distanz betrachten und dafür meine privates Leben mehr beleben. Nur finde ich keinen Weg - den bisherigen bin ich wohl zu lange gegangen.
liebe grüße
kaffeewasser
-
01.02.2014, 09:55Inaktiver User
AW: Mehr Distanz
etwas was ich vor jahren von meinem vater übernommen habe:
vom dienst zurück- sich auch mental vom dienst abmelden.im sinne von: umziehen, evtl duschen oder baden gehen, die dienstsachen (stechkarte, spindschlüssel, handtasche und ähnliches) wegstellen. mich innerlich auf -dienstfrei- programmieren. alles was noch dienstlich durch den kopf geht- auf ein stück papier, kalender und ähnliches notieren- und den dienst hinter mir lassen.
ich nehme auch im seltensten fall anrufe in meiner freizeit vom arbeitgeber entgegen.
die verschiedenen lebensteile auch räumlich trennen- eben um einen abstand davon zu bekommen.
-
01.02.2014, 12:41
AW: Mehr Distanz
das ist ein satz der das problem gut beschreibt

früher waren max. firmenchefs in ihrer freizeit telefonisch erreichbar, erstens weil nur sie aufgaben hatten die außerhalb der normalen arbeitszeit zu klären waren, zweitens weil es sowas wie diensthandy entweder nicht gab od. nur für "wichtige" leute.
heute hat sich das gewandelt, jeder bekommt nen blackberry "umgehängt", kostet ja quasi nix u. wird einem als "goodie" verkauft. in wirklichkeit geht es um zugriff auf die ressource mitarbeiter. "es ist irgendwas, ich kann ihn ja erreichen", ob das nun zu den dienstzeiten ist od. außerhalb, egal, handys funktionieren 24h am tag.
dazu haben sich berufe u. verhältnisse gewandelt. die meisten machen heute dienstleistung, da gibt es kein "ich bau heute das erdgeschoss vom haus fertig u. morgen den ersten stock" sondern ich weiß nicht was heute ist, kommt drauf an was vom kunden kommt u. wann. wenn der dann um fünf vor 6 anruft u. ein problem hat, dann wirds eben nicht 6 sondern 7, gleitzeit, überstunden u. all-in verträge leisten da auch ihr übriges.
am ende gehts um umwälzen der verantwortung. nicht mehr der chef hat die verantwortung über die firma, sondern der einzelne mitarbeiter hat verantwortung für bereiche, kunden od. themen. das ist doch gut oder? verantwortung ist doch ein forschritt, selber denken?... nicht ganz, denn selbst denken wird eingeschränkt, der mitarbeiter ist nur dafür verantwortlich dass alles so läuft wie andere es möchten, es fehlen die befugnisse auch zu entscheiden was sinn macht, die liegen weiter oben, der mitarbeiter muß nur zusehen wie er das dann hinbekommt.
das erzeugt druck u. dieser kann nicht einfach mit der stechkarte beim ausgang abgegeben werden. die arbeit geht vielleicht erst am mo. weiter, aber die frage wie wird übers we mitgenommen od. noch besser, die arbeit geht am we weiter.
grade im IT bereich sind arbeitszeit u. freizeit schwer trennbar od. vereinbar. zur arbeitszeit werden die systeme genutzt, arbeit die selbige behindert (wartung etc...) muß also außerhalb dieser erfolgen, also in der freizeit der anderen. das ist aber, wenn es meine aufgabe ist, meine eigen freizeit.
jetzt könnte man ja tauschen u. die freizeit dann i.d. arbeitszeit der anderen legen... geht leider auch nur bedingt, denn da muß man ja auch verfügbar sein. dann bräuchte man eben mehr mitarbeiter.... da kämen dann die kosten u. der profit ins spiel, mehr mitarbeiter gleich mehr kosten u. weniger gewinn... da gewinn aber heute als kennzahl alles ist u. am personal am einfachsten gespart werden kann, gibt es keine zusätzlichen mitarbeiter. die mehrarbeit der bestehenden ist schlicht billiger.
ich habe letzens übrigends einen bedenklichen artikel zum thema burn-out gelesen. danach ist burn-out nicht die krankheit, sondern eine auswirkung. die wirkliche krankheit ist das heutige system mensch/arbeit, weil der umstand dass menschen eben keine maschinen sind u. bedürfnisse haben sich einfach nicht mehr mit den anforderungen vereinbaren lässt, welche da sind: immer mehr ergebnis mit immer weniger ressorucen u. kosten... also mit immer weniger mitarbeitern die pro kopf mehr leisten sollen
@ALVA: dein gefühl spiegelt genau das wieder. du willst zwei welten trennen. unser system möchte die beiden immer enger verschmelzen. das angestrebte ideal sind mitarbeiter die 24/7 erreichbar od. einsetzbar sind. da sich das aber mit gesetzen beißt, wird es meist einfach gemacht. die leute spielen mit bis sie nicht mehr können u. ausbrennen... nachher wird dann einfach gesagt "warum hast es denn gemacht? hat sich ja keiner gezwungen"
ich hab z.b. kurz vor weihnachten (auf unbedingten wunsch des kunden) noch eine systemumstellung machen müssen, fr. abends bis max so. abends zeitfenster. do. hab ich eine schlimme erkältung bekommen. was also tun? einem anderen übertragen? keiner da der das hätte machen können. absagen? der kunde hat vier leute für dieses we abgestellt u. eingeplant. was passiert also? man hat als mitarbeiter den druck das machen zu müssen, weil es keiner alternative gibt. also fr. daheim geblieben, weil ich eh schon 38 fieber hatte u. dann abends von daheim gearbeitet (teleworker machts ja möglich), erstmal bis sa. 4 uhr morgens. mittlerweile ziemlich kaputt, fieber mittlerweile auf 39 gestiegen u. dann auch noch probleme, umstellung lässt sich nicht abschließen.... also wiederherstellung des vorherigen standes, mühseelig u. bis sa. 22 uhr abend, bereits mit medikamenten vollgepumpt bis zum anschlag.
noch kurze unmutsbekundungen von "höherer stelle" beim kunden, bevor ich knapp vorm umkippen bis so. nachmittag durchgeschlafen hab (selbst ohne infekt sind solche aktionen sehr kräftezehrend).
mo. noch krank, jedoch anruf aus der firma "der kunde wünscht noch heute eine telko u. erklärung warum die umstellung nicht erfolgreich möglich war". hallo? ich bin krank u. hab noch fieber, ist das egal?? egal wohl nicht, aber der kunde wills u. die firma hat keinen ders sonst könnte, ergo wieder der druck "du kannst nicht aus".
ende vom lied: kein "danke dass du es trotz fieber überhaupt trotzdem versucht hast" sondern nur ein "ach das macht kein gutes bild das es nicht hingehauen hat, das muss aber nächstes mal klappen" etc....
weißt du welche erkenntnis jeder nornale mensch daraus ziehen sollte? beim nächste mal wenn ich wieder krank sein sollte, mache ich nichts mehr, denn das steht mir gesetzlich zu. gutheit ist blödheit, dank zu erwarten schwachsinnig u. am ende ist man als mitarbeiter (der vorher gesagt hat dass eine solche schnell-schnell aktion vor weihnachten nicht klappen wird) der schuldige, ende...Männer haben für jede Lösung ein Problem!
-
01.02.2014, 13:40Inaktiver User
AW: Mehr Distanz
Hallo,
danke für Eure Nachrichten.
Ich bin mir durchaus im klaren, dass man beide Welten nicht komplett trennen kann aber man kann
durchaus mehr Distanz schaffen.
Im letzten halben Jahre habe ich es schon geschafft das mein Wochenende mein Wochende ist d.h. ich arbeite da nie - daß ich einmal wöchentlich meine Home Office Tag nehme (schafft Distanz) - daß ich auf meine Stunden achte - daß ich wenn ich krank auch wirklich krank bin. Ich habe auch Zeiten in denen ich kaum was zu tun habe, weil es wieder irgendwo klemmt - fühere hätte ich so getan als ob heute gehe ich heim. Da kann der Chef schauen wie ein Pferd ist mir wurscht.
Ich bin natürlich nicht der Chef-Liebling - aber auch das war mir fühere wesentlich wichtiger und bei meinem jetzigen "Chefchen" ist es mir komplett egal.
Jetzt heißt es die dadurch gewonne Zeit eben noch sinnervoller und ohne schlechtes Gewissen zu nutzen. Soziale Kontakte habe ich schon aber eben keine richtigen Freundinnen. Ich brauche unbedingt Zeit mit mir allein, aber in dem Bereich "soziale Kontakte" /Freundschaften bin ich sehr schwach aufgestellt.
Mit zweien meiner Kollegen komme ich gut klar - wir sehen uns nur auf Arbeit - sind also keine privaten Kontakte. Wir unterhalten uns halt viel darüber was alles wie schlecht läuft, was natürlich nicht besonders aufbauend ist eher anstrengend. Ein richtiges Team sind wir als Abteilung (7 Leute) nicht - viele Einzelkämpfer - Informationen werden nicht weitergegeben - jeder kocht sein Süppchen ....
Ich würde gerne wieder mehr Sport machen - finde aber nicht so das richtige und wenn es keinen Spaß macht gebe ich auf - ich lese gerne finde oft die Ruhe nicht dazu - Fremdsprachen würde ich am liebsten noch ganz viele lernen, das macht mir einfach Spaß (mache einen Fernkurs Spanisch) und besuche zusätzlich einen VHS Kurs. Diese Jahr will ich eine Sprachreise machen.
Bei der Distanz zur Arbeit geht es mir mehr um den Kopf der nicht abschalten kann. Ich (war) halt eine die alles mit Herz getan hat (würde ich auch heute noch gerne) aber es hat sich dort alles so geändert dass es sich nicht lohnt sich dafür zu verausgaben - wie schon geschrieben - will und werde ich meine Aufgaben ordentlich erledigen - aber Herzblut ist halt nicht mehr. Ich denke aber die Arbeitswelt hat sich einfach verändert - der Einzelne zählt nix mehr.
Ich mache mir Gedanken über die nächste Kündigungwelle - meine Rente - über Prozesse/Entscheidungen die ich total daneben finde - meinem Chef diesem A.... l...., über meine berufliche Zukunft überhaupt etc. und das will ich einfach nicht mehr (weniger) ich will lernen das Dinge einfach auch kommen und ich mich dann damit beschäftigen kann... diese Grübeln über Gott (JOB) und die Welt kostet so viel Energie.
Heute ist es z.B. dieses unverschämte Prämienmodell das wir diese Jahr haben - letzte Jahr wurden sehr viele Kollegen entlassen - alles LOW PERFORMER (wir verstehen uns) - und nun wird eine Beurteilungssystem eingeführt das den CHEF verpflichtet den neuen LOW PERFORMER zu finden und er darf nur eine PERSON als HIGH PERFORMDER benennn - der REST ist die Mitte - selbst wenn alle Mitarbeiter sehr gut waren und alles gegeben haben - einer muß der LOOSER sein. Über so etwas kann ich mich aufregen bis ist fast wahnsinnig werden - aber was ist den Fakt - dieses System wird eingeführt, auch wenn ich mit dem Kopf gegen die Wand rennen - ich kann gar nix tun; auch wenn ich der künftige "LOW Performer"werde ich kann gar nicht machen - also wünsche ich mir einfach "abhacken" und das Leben genießen. Verstehe ihr was ich meine?
ALVAGeändert von Inaktiver User (01.02.2014 um 13:47 Uhr)
-
01.02.2014, 13:56Inaktiver User
AW: Mehr Distanz
Jup. Hier ist es auch nicht anders als so wie du und punto es beschreiben.
Meine Baustelle ist zwar nicht die des "Trennens" - das schaffe ich gut - aber ich kämpfe dafür seit neuestem mit genau dieser Trennung. Ich möchte mich eigentlich als ganze, runde, authentische Persönlichkeit fühlen, habe aber ein "Job-Ich", das zwar in meiner Persönlichkeit liegt, aber davon trotzdem in relativ hohem Maß abgespalten ist. Es ist nicht mehr "ein Teil von mir", es ist ein eigenständiges "ich" und das fühlt sich nicht sehr gut an.
Hobbys und Sozialkontakte - nun, ich habe ein paar Sozialkontakte, die zum Glück aus verschiedenen Gründen Verständnis haben, dass Kontaktpflege nur selten möglich ist (die meisten haben deshalb Verständnis, weil es ihnen nicht anders geht) Hobbys kommen zu kurz, aber das ist eben so - wenigstens habe ich ab und an ein bisschen Zeit dafür.
Den Haushalt mache ich mir einfach schön - ich finde mittlerweile Genuss daran, etwas anderes als Arbeit tun zu dürfen. Und Bügeln ist die beste Ausrede, um dabei irgendwelchen Unsinn im TV zu gucken.
Bei der Trennung zwischen "Job" und "privat" hat mir sehr der Arbeitsweg geholfen; es gibt da eine vierspurige Straße, die ich überqueren muss und die ist meine Grenze zwischen den beiden Welten.
Auch ich verbringe einen nicht unerheblichen Teil meiner Arbeitszeit im Home-Office, aber da das in "meiner" und nicht in der "fremden" Welt liegt, empfinde ich weder die Arbeit noch die Anrufe/Mails die dort einlaufen, als Eindringlinge oder gar "Gefahr". Ich sitze ja in meiner "sicheren Burg" und da können mir die von der Arbeit nichts anhaben.
Grob umrissene Pläne B und C für den Fall, dass ich zum Underachiever (oder, wie beschrieben, zum Low Performer) werde und Alternativen brauche, gibt es auch.
-
02.02.2014, 10:52
AW: Mehr Distanz
zum thema low performer:
soll der chef doch im fall des falles schön dezidiert vorrechnen, dass seine beurteilung überhaupt statistisch signifikant ist - das wird er i.d.r. nicht können (produktionsfunktion bestimmen ohnehin nicht) ... also kannst du ihm spätestens vor dem arbeitsgericht die haut dreifach über den arsch ziehen ...
-
02.02.2014, 14:01Inaktiver User
AW: Mehr Distanz
in meinem beruf gibt es home-office-möglichkeiten nicht.
dadurch ist schon eine auch im kopf vorhandene räumliche trennung zum arbeitsplatz vorhanden. durch dienstkleidung, d.h. vor dem dienst umziehen, nach dem dienst umziehen- findet auch noch mal eine mentale trennung vom dienst statt.
und das stelle ich mir beim arbeiten von zuhause aus- schlimm vor. wenn ich noch nichtmal im meinen eigenen vier wänden vor dem arbeitgeber "in sicherheit" sein kann.
da würde ich wahnsinnig werden.
ich brauche eine räumliche trennung, die umkleidezeiten als übergänge- um an- und abschalten zu können.
-
02.02.2014, 14:03Inaktiver User
-
02.02.2014, 14:10


Zitieren

