ich vermute aber mal (was du natürlich verneinen kannst falls es nicht stimmt) dass du vorher auch deine "a****-loch erfahrungen" gemacht hast.
unter weiter vermute ich dass du diese männer nicht ausgesucht hast weil sie selbige waren, sondern weil sie dich aufgrund bestimmter merkmale angezogen haben u. du ihnen angedichtet hast "gute" männer zu sein (od. es dir auch nur gewünscht hast dass alles andere zu dem passt was dich angezogen hat).
vielleicht ist das der lauf der welt u. ändert sich erst mit dem alter od. den erfahrungen, nicht bei allen aber bei vielen. die geschichten die man hört gleichen sich eben zu frappiernd um nur zufälle dahinter zu vermuten.
wahrsch. ist es einfach teil unseres denkens dass den menschen die wir toll finden alle anderen eigenschaften erstmal unterstellt werden, schlicht weil unser ego sich wünscht dass es so ist.
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09.02.2014, 22:37
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Männer haben für jede Lösung ein Problem!
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09.02.2014, 23:02
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Kurz 3 Geschichten: Ich schlief vor ein paar Jahren mit einem Mann, den ich übers Internet kennen gelernt habe. Ich fand ihn unglaublich attraktiv und hab mich auch gut mit ihm verstanden. Nachdem ich nach der gemeinsamen Nacht in seinem Bett aufgewacht bin, er mich nicht mal gefragt hat ob ich gut geschlafen habe oder etwas trinken möchte und mich nach 10min gleich gebetet hat doch nachher zu gehen, weil er gleich ins Fitness muss, war er für mich gestorben! Egal wie gut der Sex war und wie gut mir der Typ gefallen hat, der hätte sich bestimmt nicht mehr bei mir melden müssen.
Als ich 17 war, habe ich mich unsterblich in einen Mann verliebt. Ich hatte 6 Monate eine Affäre mit ihm und in dieser Zeit schlief er noch mit einer anderen, was ich leider erst heraus gefunden habe, nachdem er mich mit Chlamydien angesteckt hat. Ich schrieb ihm dann eine Nachricht und beendete die Affäre, weil ich natürlich unglaublich wütend deswegen auf ihn war und so ein Vertrauensbruch, auch wenn wir nicht offiziell zusammen waren, für mich ein NoGo war. Ich weinte viele Nächte um ihn, wusste aber, dass ich mit so einem Mann nicht glücklich werde.
Mit 15 lernte ich einen 18 jährigen Türken kennen, der mich optisch voll vom Hocker genauen hat. Seine Art und sein Aussehen haben mich so sehr angezogen, dass ich mich in ihn verliebt habe. Er wollte dann eine Beziehung mit mir eingehen und forderte von mir alle Passwörter ein, wollte dass ich ihm jeden Abend wenn er mir das sagt, vom Festnetz aus anrufe, dass er weiss dass ich zu Hause bin. Trotz meiner Verliebtheit war da Schluss für mich! Im Leben nie würde ich mich so kontrollieren lassen und deswegen bin ich mit ihm auch keine Beziehung eingegangen.
- Damit möchte ich sagen, ich habe natürlich auch meine Arschlochtypen-Erfahrungen gemacht, mich aber nie auf eine Beziehung mit einem eingelassen! Ich bin mir zu viel wert um mich so unterbuttern oder kontrollieren zu lassen.
Wenn mich ein Mann nicht liebevoll behandelt und Dinge tut, die mich verletzten oder Einstellungen vertritt die ich nicht teile, kommt er für mich als Partner auch nicht in Frage, egal wie anziehend ich ihn auch finde. Aus diesem Grund habe ich auch nie schlechte Erfahrungen mit Ex-Partnern gemacht und das habe ich schlussendlich meiner Einstellung zu verdanken.
Nöö, ich lerne einen Mann kennen bevor ich mich auf ihn einlasse, bzw eine Beziehung mit ihm eingehe. Rede mit ihm vorher über für mich wichtige Themen wie Einstellung zur Eifersucht/Kontrolle, Treue, Glauben (Religion), Kinder - Erziehung usw. Wenn dieser Mann also mit mir in diesen Punkten auf einer Wellenlänge ist, dann ist er (für mich) ein guter Mann und dann bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich auch nicht absichtlich verletzen würde.
Das ist für mich einfach nur naiv. Ich habe einige solche Freundinnen, die sich wenn sie jemanden kennen lernen, gleich einbilden er sei ein Traummann, nur weil er in der Anfangsphase ganz lieb ist und sie mit Komplimenten und Geschenken überhäuft. Ich habe schon zig Freundinnen vorausgesagt, dass diese Beziehung nicht lange gehen wird und recht gehabt.
Schlussendlich ist es natürlich jedem selber überlassen auf wen er sich einlässt, aber meiner Meinung nach sind viele Frauen leider selbst schuld, wenn sie solche Arschlochtypen haben, da sie sich ja auf diese Männer einlassen und dann oft sogar noch bei ihnen bleiben.
Harte Worte ich weiss, aber das ist nun mal meine Meinung, sorry. 
Geändert von Leandra_82 (09.02.2014 um 23:13 Uhr)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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10.02.2014, 08:49Inaktiver User
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Nö, manche wollen das nicht

Ich wüsste auch nicht, warum Menschen, die einen herausfordern, " A-Typen" sein sollten.
Wenn ich selbst Herausforderungen nicht mag (oder ihnen nicht gewachsen bin), dann ist das eine Mentalitätssache, die ich auch ohne Abwertung anderer feststellen könnte.
„Falsche Männer“(in diesem Sinne) gibt es nicht. Nur falsche Selbsteinschätzungen.
Geändert von Inaktiver User (10.02.2014 um 09:18 Uhr)
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10.02.2014, 12:21
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Ohh und wie es falsche Männer gibt, die Frauen an der Nase rum führen, ihnen das blaue vom Himmel versprechen, sie am Anfang auf Händen tragen und sich nach einiger Zeit aber als riesen Arschloch entpuppen.
Das sind eben meist die Aufreisser-Typen, die gut aussehen und den Inbegriff von Männlichkeit verkörpern. Das hat also nichts mit falscher Selbsteinschätzung zu tun, sonder mit Naivität, sich auf so jemanden einzulassen...
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16.02.2014, 19:09
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Kurzes Update: dem Kumpel geht es nun, nach dem er eine Woche krankgeschrieben war, wieder besser und klingt schon fast euphorisch (habe eine Email bekommen). Wir hatten diese Woche gar keinen Kontakt, ich denke auch, dass es in Zukunft einschlafen wird.
Ich denke er wird sich jetzt konzentriert darauf stürzen, seine Zukunft zu gestalten (er wohnt noch zuhause), evlt sein geplantes Haus bauen und eine Frau suchen.
Die Zukunft wird zeigen, ob die Freundschaft bestehen bleiben kann.
Verwundert bin ich, muss ich zugeben, dass es ihm nun nach nur einer Woche schon wieder gut geht und er einen Haken dahinter gemacht hat. Bei mir hat das immer sehr lange gedauert.
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17.02.2014, 08:03
AW: Guter Freund - ich will nichts von ihm
Ich kann du nur es meinen ähnlich Erfahrungen heraus etwas dazu sagen:
Wenn man sich anfangs so schnell besser fühlt und voller Tatendrang ist, dann hat es nicht wirklich etwas damit zutun, dass man irgendwie darüber hinweg wäre. Es ist vor allem die Erleichterung, dass es endlich draussen ist. Man denkt, jetzt wird es besser werden, endlich ist etwas das einen auch sehr gelähmt hat ausgesprochen, darum auch der Tatendrang. Das sagt aber noch nichts aus. Bei mir war es schon mehrfach so, dass wieder "Rückfälle" gab. Vielleicht auch gerade aus dem positiven Gefühl heraus. Teilweise auch erst ein halbes Jahr später und das tatsächliche Loskommen hat dann nochmals einige frustrierte Jahre gedauert.
Das muss man jetzt nicht auf diesen Fall uebertragen, aber es gibt doch einige Parallelen.



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